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    Lydia Rood: Wo immer ich gehe, ich nehme dich mit

    Von hera | 29.Januar 2004

    Fort Sint Joris, Elmina, 1700. Hierher wird der aus Ghana stammende 15jährige Kofi von Sklavenhändlern verschleppt. Zum ersten Mal sieht er Weiße. Er hat von ihnen gehört, konnte aber nicht glauben, dass sie tatsächlich weiße Haut hätten. Nach einer längeren Zeit, in Ketten gefangen gehalten, geht die Reise weiter per Schiff über den Atlantischen Ozean nach Suriname und schließlich auf die holländische Plantage Fortuin. Es ist eine Zuckerrohrplantage und Kofi muss hier unter unmenschlichen Bedingungen zusammen mit vielen anderen Sklaven arbeiten. Auch Efua ist hier. Ihr gilt seine ganze Liebe.

    300 Jahre später im heutigen Amsterdam, beginnen drei Jugendliche etwas über ihre Herkunft in Erfahrung zu bringen. Die Holländerin Helmi, Kofi aus Ghana und der Surinamer Weston beschäftigen sich mit alten Briefen, die ein Vorfahre von Helmi vor langer Zeit geschrieben hat. Fort Joris, Elmina steht über den Briefen. Sie wollen diesen Ort besuchen. Da sie das Geld für eine solche Reise nicht aufbringen können, beginnen sie Anansi-Geschichten aufzuführen. Und sie fangen an, ihre Vorurteile abzubauen.

    Die Autorin schildert anhand einer bewegenden Familiensage die Geschichte der Sklaverei. Sie erzählt über die unmenschlichen Verschleppungen, die harte Arbeit auf den Plantagen, die widrigen Lebensumstände, die zu erdulden waren. Sie erzählt über die Sklaven, die die Flucht wagten, um endlich wieder frei zu sein. Lange Jahre mussten sie sich versteckt halten, immer mit der Angst leben, entdeckt zu werden. Um ihr Schicksal ertragen zu können, erzählten sie sich Geschichten aus ihrer Heimat, trugen sie von Generation zu Generation weiter.
    Durch dieses Buch werden viele Vorurteile abgebaut und es wird eindringlich für Toleranz und Völkerverständigung geworben.
    Die Autorin schreibt in einem leicht lesbaren Stil. Sie beweist Fingerspitzengefühl, schreibt mit sehr viel Einfühlungsvermögen und Sensibilität.

    Über die Autorin:
    Lydia Rood wurde 1957 in Velp in den Niederlanden geboren. Sie lebt heute in Marken. Lydia Rood studierte Journalistik und Spanisch. Lange Zeit arbeitete sie als Journalistin. Seit 1982 ist sie freie Schriftstellerin. Das vorliegende Buch wurde 2002 mit dem IBBY-Award ausgezeichnet

    Rezension von Heike Rau

    Lydia Rood
    Wo immer ich gehe, ich nehme dich mit
    Aus dem Niederländischen von
    Jeanne Oidtmann-van Beck und Peter Oidtmann
    Ab 12 Jahren
    360 Seiten, Leinen m. Schutzumschlag
    Verlag Carl Ueberreuter, Wien
    ISBN: 3-8000-5027-7
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