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    Justin Time – Zeitsprung

    Von hera | 18.Mai 2004

    Das Jahr 2385. Der 13jährige Justin Time lebt abgeschottet von der Welt und neugierigen Journalisten im langweiligen Preston-Internat in Brighton, weil seine Eltern beim Versuch eine Zeitreise zu unternehmen ums Leben kamen.
    Als Justin überraschend eine Nachricht von seinem Onkel Chester erhält, nutzt er die einmalige Gelegenheit, macht sich ohne Erlaubnis aus dem Staub und reist nach London. Onkel Chester hat ein Büro für Zeitreisen eröffnet. Und Justin ist einigermaßen erstaunt, dass so etwas nach der missglückten Zeitreise seiner Eltern möglich ist.
    In die Vergangenheit zu reisen, ist eine gefährliche Sache. Um keinen Preis darf die Zeitlinie durcheinandergebracht werden. Doch genau das passiert, als der erste Zeittourist Herbert Hanfstäckl in die Vergangenheit reist und unerwartet im Jahre 1836 ausgerechnet auf der „Beagle“ ankommt, dem Schiff, auf dem Charles Darwin mit samt seinen wichtigen und zukunftsträchtigen Erkenntnissen reist. In seiner Not versucht Hanfstäckl das Schiff vom Kurs abzubringen, um seinem eigentlichen Ziel näher zu kommen. Er weiß nicht, dass genau das zu einer Katastrophe führen wird, welche ungeahnte Folgen für die Menschheit haben wird.
    Justin übernimmt die Aufgabe, die Zeitlinie wieder in Ordnung zu bringen. Doch das ist viel schwieriger als gedacht. Und bei dieser einen Rettungsaktion bleibt es auch nicht. Schon ist Justin bald wieder unterwegs, diesmal ins Jahr 1862. Auf der Weltausstellung in London manipuliert ein unbekannter Zeitreisender die legendere Rechenmaschine des Mathematikers Charles
    Babbage. Das muss um jeden Preis verhindert werden.
    Justin erfährt nun selbst, wie gefährlich Zeitreisen sind und wie schnell man in der Zeit einfach verschwinden könnte. Hoffnung keimt in ihm auf, dass seine Eltern möglicherweise noch leben – irgendwo in der Vergangenheit.

    Schon der Titel verspricht Spannung und Abenteuer. Und das zurecht. Das Buch ist interessant und fesselnd. Zugegeben, ab und zu könnte man schon ins Grübeln kommen, denkt man über die Logik bestimmter Dinge näher nach. Aber das tut dem Lesevergnügen keinen Abbruch. Durch die Zeitreisen in die Vergangenheit wird die Geschichte auch zum historischen Roman, kann der Leser doch beispielsweise Charles Darwin ein wenig auf der „Beagle“ begleiten. Und was ist spannender, als einmal durchzuspielen, was wirklich passiert wäre, wenn das Schiff tatsächlich vom Kurs abgekommen wäre. Wo ständen wir jetzt?
    Justins Leben ändert sich drastisch. Eben noch im Internat, dann unterwegs als Zeitreisender. Da sind Mut und Einfallsreichtum des bisher eher schüchternen Jungen gefragt.
    Viele Fragen lässt der Roman allerdings offen. Wer ist der mysteriöse Zeitreisende, der die Rechenmaschine manipulieren wollte? Was ist wirklich aus Justins Eltern geworden. So wartet man mit Ungeduld auf die Fortsetzung.

    Peter Schwind ist Jahrgang 1964. Er studierte u.a. Germanistik und arbeitete beispielsweise als Software-Redakteur, Lektor für Comiczeitschriften und Drehbuch-Autor. Im Jahre 2000 verfasste er für den WDR die Hörspielserie Justin Time, die er drei Jahre später im Loewe Verlag zu einem mehrbändigen Romanprojekt ausbaute. Peter Schwindt ist zur Zeit im Erziehungsurlaub. Mit seiner Frau und der kleinen Tochter lebt er in Siegen.

    Rezension von Heike Rau

    Peter Schwindt
    Justin Time – Zeitsprung
    336 Seiten, gebunden
    ab 12 Jahren
    Loewe Verlag
    ISBN: 3-7855-4984-9
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