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    Edward

    Von hera | 24.Juni 2005

    Als Edward es geschafft hatte, das Feuer vom Berg zu holen, stieg der Lebensstandard der kleinen steinzeitlichen Sippe ins Unvorstellbare. So konnte zum Beispiel das leidige Wohnungsproblem gelöst werden. Mit Feuer ließen sich die Bären nicht zweimal bitten, ihre Höhle zu räumen. Endlich ein festes Dach über dem Kopf! Endlich warm und trocken schlafen, ohne Angst vor wilden Tieren. Und auch die Ernährung wurde umgestellt. Was war es doch für ein Luxus für die Familie, um das Feuer herumzusitzen und gegrillte Elefantensteaks und Spießbraten genießen zu können. Nur Onkel Wanja hatte wieder was zu meckern. Er befürchtete Karies. Doch Edward ließ sich von diesem Gerede nicht aus der Fassung bringen. Für ihn war die Beherrschung des Feuers nur der Anfang einer ganz neuen Zeit.

    Der Autor erzählt vom Leben unserer Vorfahren auf eine sehr witzige und unterhaltsame Art. Dabei unterscheiden sich seine Steinzeitmenschen gar nicht so sehr von den Menschen heute. Es sind ähnliche Probleme, die sie versuchen zu meistern, nur eben auf einer anderen Stufe der Evolutionsleiter. Die Verhaltensmuster sind dabei vergleichbar. Edward ist clever, sehr fortschrittlich denkend und erfinderisch. Er treibt mit seinen Ideen die Entwicklung voran und lässt sich von Rückschlägen überhaupt nicht aus dem Konzept bringen. Dabei sind besonders die Dialoge und die Gedankengänge Edwards sehr vielsagend. Der Autor hat Edward zudem mit vielen Begriffen aus unserem modernen Wortschatz versorgt, und das so passend, dass man sich beim Lesen nicht wundert, sondern einfach nur amüsiert in sich hineinlacht.

    Über den Autor:
    Roy Lewis, geboren 1913 in Birmingham, studierte in Oxford und besuchte danach die London School of Economics und arbeitete als Anthropologe und Journalist. Er war mehr als zwanzig Jahre als Auslandskorrespondent für die Zeitungen „The Economist“ und The Times“ tätig, beispielsweise in Afrika. Später lebte er in London und besaß einen kleinen Lyrik-Verlag. Roy Lewis starb im Jahr 1996.

    Rezension von Heike Rau

    Roy Lewis
    Edward
    Roman aus dem Pleistozän
    190 Seiten, broschiert
    Unionsverlag, Zürich
    ISBN: 3-293-20352-6
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