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    Ein hungriger Bär tanzt nicht

    Von hera | 6.Oktober 2005

    Christoph weiß nicht, auf was er sich einlässt, als er sich bereit erklärt, den Kakadu Alfreds eine Weile zu betreuen, damit der in den Urlaub fahren kann. Der Vogel raubt ihm jede Ruhe. Er plappert wie ein Wasserfall und stößt Schreie aus, die durch Mark und Bein gehen. Auch als Christoph ein Tuch über den Käfig legt, macht der Kakadu munter weiter. Bis in den frühen Morgen. An Schlaf ist nicht zu denken. Wie erschlagen fährt Christoph zur Arbeit, lässt den Schreihals allein. Auf dem Nachhauseweg kauft er sich ein Buch über Papageien. Vielleicht kann er dem einige Tipps und Tricks entnehmen. Im Fahrstuhl trifft er einen Nachbarn, der bis dahin eigentlich immer ganz freundlich war. Doch diesmal droht er ihm, die Polizei zu rufen, falls Christopher seine Freundin noch mal schlecht behandeln sollte. Die folgende Erklärung mit dem erbärmlich schreienden Kakadu, scheint dem Nachbarn nicht glaubwürdig. Auch wenn die dann doch gerufene Polizei Klarheit in die Sache bringen kann, bleibt Christoph nichts anderes übrig, als den Kakadu anderweitig unterzubringen. Sein schlechter Ruf, den er allein seiner Gutmütigkeit zu verdanken hat, hält sich aber dennoch hartnäckig.

    Vierzig ganz unterschiedliche Geschichten hat der Autor in diesem Buch versammelt. Sie sind so bunt wie das Leben. Es sind Kindheitserlebnisse, Anekdoten, interessante Begebenheiten aus dem Alltag oder auch Erinnerungen an Reisen in andere Länder. Dennoch haben sie viel gemeinsam, wirken aufmunternd und tröstlich, bringen zum Schmunzeln oder stimmen nachdenklich im positiven Sinne. Der Autor wirbt für mehr Toleranz und Offenheit, glättet die Wogen in so mancher zwischenmenschlichen Beziehung. Er gibt ein klein wenig Lebenshilfe und baut mit seinen Geschichten auf. Dabei ist er nie direkt oder erhebt gar den Zeigefinger. Die Botschaften, die in den Geschichten stecken, kann man so leicht annehmen. Immer positiv denken, ist die Devise des Autors. Und die überträgt sich auch auf den Leser.
    Jede Geschichte ist illustriert. Man betrachtet die Bilder gern, während man über die Texte nachdenkt und über das, was man für sich persönlich entnehmen kann.

    Über den Autor:
    Hermann Bauer wurde 1951 geboren. Er lebt in München, ist mit einer Chinesin verheiratet und war viel in asiatischen Ländern unterwegs. Er veröffentlichte bisher Kurzgeschichten, Reisereportagen, Märchen und Lyrik in Kalendern, Anthologien, Schulbüchern, Zeitschriften und Zeitungen und schrieb für Sendungen im Rundfunk.

    Über die Illustratorin:
    Franziska Kuo würde 1974 geboren. Sie ist gelernte Goldschmiedin. Seit der Geburt ihres Sohnes arbeitet die in Berlin lebende Künstlerin als Kinderbuchillustratorin für Verlage in Deutschland und den USA.

    Rezension von Heike Rau

    Hermann Bauer
    Ein hungriger Bär tanzt nicht
    40 Kalendergeschichten
    illustriert von Franziska Kuo
    223 Seiten, broschiert
    Geest-Verlag, Vechta-Langfördern
    ISBN: 3-937844-78-3
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