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    Tony DiTerlizzi: Kenny und der Drache

    Von hera | 15.April 2010

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    Der Vater kommt ganz aufgeregt nach Hause. Kenny Kaninchen kann kaum glauben, was er zu erzählen hat. Einen Drachen will er in der Nähe der Schafweide gesehen haben. Nun will der Vater den Bauernhof verkaufen und umziehen. Zum Glück beruhigt er sich beim Löffeln der Maissuppe, den Kennys Mutter zubereitet hat, wieder ein wenig. Kenny will den Drachen natürlich auch sehen. Mithilfe eines Tierbuches, dass er aus der Buchhandlung seines Freundes, dem alten Dachs, hat, will er sich auf die Begegnung vorbereiten. Später muss der Kaninchenjunge dann feststellen, dass nichts von dem, was im Buch steht, stimmt. Der Drache ist gar kein Ungeheuer, sondern sehr gutmütig. Er interessiert sich zum Erstaunen von Kenny ebenfalls für Bücher. Diese Begeisterung für das Lesen verbindet Kenny und Grahame sofort. Nach allem, was Kenny zu Hause erzählt, wollen seine Eltern den Drachen nun auch kennen lernen. Gemeinsam wird ein Picknick veranstaltet. Auch wenn Grahame sich ein wenig tollpatschig zeigt und Kennys Vater auf den Fuß tritt, so schließen die Eltern ihn auch in sein Herz. Kenny darf sich weiter mit dem Drachen treffen.
    Die Dorfbewohner sehen die Sache ein wenig anders. Sie halten Grahame für ein Ungeheuer. Sie haben Angst, dass ihre Ernte vernichtet werden könnte oder die Kinder in Gefahr sind. Der Alte Willi Waschbär hetzt die Leute auf und bald will jeder Grahame tot sehen. In seiner Not wendet sich Kenny an den Buchhändler. Doch der hört gar nicht zu. Mit Entsetzen erfährt Kenny, dass er der Drachentöter des Königs ist und nun den Auftrag hat, sich des Problems anzunehmen.

    Es ist eine Geschichte, die von einer ungewöhnlichen Freundschaft erzählt. Diese konnte nur entstehen, weil Kenny seinem neuen Bekannten vorurteilsfrei gegenüber getreten ist. So hat er ein Wesen kennen gelernt, dass zwar ganz anders als er selbst ist, aber die selben Interessen hat. Es ist bei den Tieren wie bei den Menschen. Frei von Vorurteilen ist nicht jedermann. Mit der Fabel wird gezeigt, wie gegensätzlich eine solche Geschichte sich entwickeln kann. Für Kinder ist das sehr spannend und natürlich auch lehrreich.
    Die Geschichte eignet sich zum Vorlesen und Selberlesen gleichermaßen. Die Art des Autors zu erzählen, ist einfach hinreißend. Es ist aber auch eine Freude, die Zeichnungen zu betrachten. Jedes einzelne Bild ist einen näheren Blick wert. Die Zeichnungen sind nicht einfach nur Beiwerk, sonder beeindrucken durch ihre Feinheit. Die Figuren scheinen mit Leidenschaft skizziert und sind einmalig. Diese Werk hat das Zeug zum Lieblingsbuch.

    Rezension von Heike Rau

    Tony DiTerlizzi
    Kenny und der Drache
    Aus dem amerikanischen Englisch von Anne Brauner
    144 Seiten, gebunden
    ab 8 Jahren
    cbj, München
    ISBN-10: 3570138151
    ISBN-13: 978-3570138151



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