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    Anja Jonuleit: Novemberasche

    Von hera | 3.Dezember 2010

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    Kriminalkommissar Andreas Sommerkorn hält das, was er sieht, für einen inszenierten Selbstmord auf einem Friedhof. Der tote junge Mann sitzt an einen Grabstein gelehnt im Dunkeln und starrt in den Regen. Vermutlich ist er an einer zu hohen Dosis Drogen gestorben. Dr. Bender glaubt, dass er seit mindestens 24 Stunden tot ist.

    Währenddessen ist Marie damit beschäftigt, ihrer Freundin Paula zu helfen. Paula hat gerade erfahren, dass ihr Mann bei einem Fallschirmsprung ums Leben gekommen ist. Sie ist verständlicherweise sehr verstört. Erik war ein Profi mit mehr als 2000 Sprüngen. Es ist nicht zu erklären, wieso weder Haupt- noch Reserveschirm aufgegangen sind. Marie informiert Sommerkorn, Paulas Bruder.

    Bei dem Toten handelt es sich um den 17-jährigen Leander Martìn. Eine Lehrerin hat ihn vermisst gemeldet. Der Gerichtsmediziner Dr. Fassbinder stellt fest, dass er betäubt und dann erstickt worden ist. Es war also kein Selbstmord, sondern Mord.

    Erik hat vor seinem Sprung Drogen genommen hat. Möglicherweise hat er deshalb Fehler gemacht. Man kann also von einem Unfall ausgehen. Die Drogen hat er wahrscheinlich benutzt, um seine Sorgen zu vergessen. Er war pleite. Glücklicherweise hatte er eine Lebensversicherung abgeschlossen, so dass Paula und die Kinder versorgt sein sollten. Doch wurde diese, wie sich herausstellt, kürzlich gekündigt.

    Sommerkorn hat also einerseits den Fall „Leander Martìn“ zu lösen. Andererseits hat er sich um seine Schwester, die unter der Situation krank wird, und um die Kinder zu kümmern. Marie steht ihm zur Seite und sie ermittelt zudem auf eigene Faust, um hinter die Geheimnisse Eriks zu kommen.
    Es ist spannend zu verfolgen, wie Puzzleteil um Puzzleteil zusammenkommt, bis sich ein Bild ergibt und sich irgendwann auch eine Verbindung zwischen den beiden Todesfällen auftut.

    Die Autorin hat die Hauptfiguren sehr eingehend charakterisiert. So entsteht der Eindruck, sie sehr gut kennen zu lernen. Das spiegelt sich auch in den vielen Dialogen wider. Ihr Handeln ist gut nachvollziehbar, auch wenn Marie gerne über das Ziel hinausschießt.
    Der am Bodensee spielende Krimi wirkt realistisch. Die Handlung ist clever aufgebaut. Wichtige aktuelle Themen unserer Zeit wurden verarbeitet.

    Rezension von Heike Rau

    Anja Jonuleit
    Novemberasche
    Kriminalroman
    304 Seiten, broschiert
    Dtv – Deutscher Taschenbuch Verlag
    ISBN-10: 3423212462
    ISBN-13: 978-3423212465
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