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Monat: Januar 2011

Volker Friedrich: Pflastern mit Naturstein

Volker Friedrich: Pflastern mit Naturstein

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Mit Natursteinen gepflasterte Einfahrten, Wege, Terrassen oder andere Sitzplätze am Haus und im Garten sehen besonders schön aus. Wer über handwerkliches Geschick verfügt und vielleicht schon erste Erfahrungen gesammelt hat, kann so ein Vorhaben auch selbst verwirklichen. Das vorliegende Buch ist eine gute Hilfe bei Planung und Umsetzung.

Im Buch werden viele Beispiele gezeigt, die sich so oder so ähnlich umsetzen lassen. Es gibt hierzu Zeichnungen und Fotos. Das Material in seiner Vielfalt wird im 3. Teil ausführlich vorgestellt. So erfährt man, welche Steinarten auf dem Markt erhältlich sind, woher diese ursprünglich stammen und welche Farbvarianten zur Verfügung stehen. Man erfährt außerdem, was an Werkzeugen und anderen Materialien neben den Steinen vorhanden sein muss. Auch Formeln zur Berechnung, beispielsweise des Materialbedarfes, gibt es.

Im ersten Teil geht es vor allem um Gestalterisches. Man erfährt, wie man die eigene Kreativität einbringen kann und liest, was möglich ist und wie Vorstellungen umgesetzt werden könnten.

Das Pflastern selbst wird im 2. Teil in ausführlichen bebilderten Schritt-für-Schritt-Anleitungen erklärt. Man kann das Buch für Planung und Vorbereitung der Baustelle nutzen und erfährt wie die verschiedenen Techniken des Pflasterns umgesetzt werden, wie Verlegeformen, Muster und Ornamente entstehen. Es sind relativ einfache kleinflächige Verlegearbeiten dabei, aber in der Mehrzahl eher schwierige oder großflächige, für die man ein Grundgerüst an Erfahrungen braucht. Auch wie man das Natursteinpflaster später pflegt, wird erklärt.

Natursteinpflaster zu verlegen, ist keine einfache Sache. Man muss wirklich sehr viel bedenken. Aber im Buch findet man eine gute Anleitung. Wenn man so schon viel an Haus und Garten macht, kann man auch dieses Vorhaben erfolgreich meistern. Zudem ist das Buch für Garten- und Landschaftsbauer mit Vorkenntnissen eine Bereicherung.

Die Erklärungen im Buch sind durch ihre Ausführlichkeit sehr gut zu verstehen. Der Autor erklärt für Laien verständlich, schaltet Fehlerquellen aus und gibt viele hilfreiche Tipps. Sehr anschaulich ist auch das Bildmaterial mit Fotos und Zeichnungen, das reichlich vorhanden ist. Vieles findet man in Übersichten zusammengefasst, so dass man sich gut orientieren kann.
Das Buch ist empfehlenswert, auch weil der Autor weit denkt. Nicht nur der Umsetzung, sondern auch der Planung des Vorhabens ist viel Platz gewidmet. Das zahlt sich später aus.

Rezension von Heike Rau

Volker Friedrich
Pflastern mit Naturstein
3. überarbeitete Auflage 2010
138 Seiten, 118 Farbfotos, 43 Zeichnungen, 18 Tabellen
Verlag Eugen Ulmer, Stuttgart
ISBN-10: 3800169568
ISBN-13: 978-3800169566
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Jutta Profijt: Kühlfach zu vermieten

Jutta Profijt: Kühlfach zu vermieten

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Es ist heiß in Köln. Die Menschen leiden unter der Hitzewelle. Menschen sterben.
Im Rechtsmedizinischen Institut muss man dennoch einen kühlen Kopf bewahren und seine Arbeit tun. Doch es herrscht Chaos, seit der Chef weg ist. Unten im Keller bei den Kühlfächern ist es noch viel unheimlicher, seit obendrüber die Räumlichkeiten eine Baustelle sind.
Mit Entsetzen stellt man schließlich auch noch fest, dass eine Leiche fehlt, dabei ist nicht einmal die Identität geklärt, und eine andere ist nicht in Ordnung. Da hat sich jemand auf makabere Art und Weise dran vergriffen und Haut gestohlen.
Als auch noch einer die kühlen Kellerräume nutzt, um eine Leiche samt Sarg ungefragt unterzustellen, bringt das den neu eingesetzten Chef, der nicht vom Fach ist, auf eine geniale Idee. Jetzt, wo es so viele Hitzetote gibt, könnte man freie Kühlfächer teuer vermieten. Das stößt auf wenig Gegenliebe bei den Mitarbeitern.

Es treten noch weitere „Unregelmäßigkeiten“ auf. Dr. Martin Gänsewein, der eigentlich nur seine Arbeit tun soll und sonst nichts, betätigt sich als Ermittler. Ihm assistiert ein Geist, den niemand sehen und außer ihm niemand hören kann. Pascha hat den Weg ins Licht aus unbekannten Gründen noch nicht geschafft. Weil Dr. Gänsewein sein einziger Kontakt ist, hält er sich immer gerne in seiner Nähe auf. Auch dann, wenn er nicht soll. Das macht es schwierig für Gänsewein eine normale Beziehung mit seiner Freundin zu führen. So ganz rund laufen die Ermittlungsarbeiten nicht. Pascha selbst verliebt sich Hals über Kopf. Doch nach und nach kommen die beiden einer großen und unfassbaren Sache auf die Spur.

Das Buch ist ausgesprochen unterhaltsam. Dr. Gänsewein in seiner nüchternen Art und Weise und Geist Pascha, der nie Ruhe halten kann, ergänzen sich perfekt. Pascha fungiert als unsichtbarer Privatdetektiv. Er hat Augen und Ohren überall und hilft Dr. Gänsewein ordentlich auf die Sprünge. Manchmal gibt er sich allerdings auch seinen Gefühlen hin und träumt von seiner neuen Liebe. Dann ist es Dr. Gänsewein der ihn wieder auf den Boden der Tatsachen zurückholen muss.

Der Krimi ist witzig. Paschas Verhalten ist aber manchmal dann doch unangebracht, wenn man den Ernst der Lage beachtet. Schließlich geht es im Buch um einen Fall, der gar nicht lustig ist. Dadurch, dass Pascha so viel Raum eingeräumt wird, gerät die Aufklärung des Falls auch immer wieder ins Stocken. Während das Buch also über weite Strecken vor allem schön kurzweilig ist, wird der Fall erst am Ende so richtig spannend.

Rezension von Heike Rau

Jutta Profijt
Kühlfach zu vermieten
304 Seiten, broschiert
dtv – Deutscher Taschenbuch Verlag
ISBN-10: 342321256X
ISBN-13: 978-3423212564
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Vanessa F. Fogel: Sag es mir

Vanessa F. Fogel: Sag es mir

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Liebe, Krieg und die Folgen…

Oszillierend zwischen Gegenwart und Vergangenheit entwirft Vanessa Fogel in ihrem Debütroman ein Bild ihrer Generation und damit der dritten nach dem Holocaust.

Die Icherzählerin Fela lebt zu Beginn ihrer Geschichte in New York und will mit ihrem Großvater nach Polen reisen, um ihm auf seinen Spuren in die Vergangenheit zu folgen. Über Berlin führt sie der Weg dorthin. Hier hört sie viele Geschichten aus des jüdischen Großvaters Leben als KZ Häftling und über seine Familie, von denen nur wenige den Holocaust überlebt haben. Seine Mutter war schon 1931 gestorben, so dass ihr Grab die einzige Erinnerungsstätte für ihn bleibt. Die Asche aller anderen ist weit verstreut. Mit den Erzählungen des Großvaters begleitet Vanessa ihn auf einer Reise, in der sie über eigene Befindlichkeiten und gegenwärtige Zustände ebenso nachdenkt wie über ihre Kindheit in Israel in den achtziger Jahren.

Sie ist die Tochter einer Deutschen und eines Zionisten, deren Ehe über die bewaffneten Konflikte in Israel zerbricht. Auch Fela erlebte in ihrer Kindheit die Ängste und Schrecken einschlagender Raketen und eine stets gegenwärtige Todesfurcht. Ihr Vater postuliert, dass es den Juden nie wieder so ergehen soll wie im dritten Reich. Mit dieser Aussage bekräftigt der Vater den Überlebenswillen seines Volkes in Zeiten der Kriege und der versuchten Auslöschung des Staates Israel.

Mit der Mutter lebt Fela nach der Trennung ihrer Eltern einen großen Teil ihrer Jugendjahre in New York. Doch die Sehnsucht nach ihrem Bruder Tom und dem Freund ihrer Kindheit  in Israel hält sie innerlich gefangen. In langen Reflexionen gedenkt sie ihres jungen vergangenen Lebens.

Die sehr hübsche, wache und sensible Erzählerin trifft mit ihrem Ton die Stimmung der jüngeren Menschen unter den Juden, die teilweise eine  Heimat in Israel fanden, und teilweise immer auf der Suche nach der wahren Heimat blieben. Die Wurzeln ihrer Vorväter reichen in zahlreiche europäische Länder zurück, aus denen sie als Folge des Zweiten Weltkriegs vertrieben wurden oder den Tod fanden. Mit der Hypothek um das Wissen dieser Vergangenheit sucht auch Vanessa Fogel einen Weg, auf dem sie sich sicher und zu Hause fühlen könnte. Wird das überhaupt möglich sein?

Venessa Fogel hat einen Jugend -und Entwicklungsroman der ganz feinen Sorte geschrieben. Ihre Gedanken sind sensibel, hoch empfindsam, wechselnd zwischen Fragen, Antworten, Phantasien und täglicher Realität. Angerührt und betroffen legt man den Roman beiseite, in dem noch einmal und immer wieder das Schicksal der Juden in aller Welt angesprochen wird. Dass eine persönliche Liebesgeschichte und Adoleszenz hineingestrickt ist, gibt dem Roman die persönliche Note, die ihn so anrührend macht und Empathie auslöst.

Vanessa F. Fogel
Sag es mir
334 Seiten, gebunden
Weissbooks, September 2010
ISBN-10: 3940888583
ISBN-13: 978-3940888587
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Charles Sealsfield: Häuptling Tokeah und die Weiße Rose

Charles Sealsfield: Häuptling Tokeah und die Weiße Rose

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Die Oconees haben sich zurückgezogen in ein unbewohntes und unwegsames Gebiet. Doch unaufhaltsam rücken die Siedler vor.
Der junge Mann wäre wohl an seinen Verletzungen, zugefügt durch einen Alligator, gestorben. Aber Canondah und Rosa nehmen sich seiner an. Der Miko, der Häuptling der Oconees, ist mit seinen Männern zur Herbstjagd aufgebrochen. Die jungen Frauen fürchten, dass er ihre Hilfe nicht gutheißen wird, bieten dem Fremden dennoch ihre Gastfreundschaft an.
James Hodges, ein britischer Seemann behauptet, von Seeräubern überfallen worden und später geflüchtet zu sein. Den Häuptling des Salzsees, dem Rosa versprochen ist, bezeichnet der Brite als Dieb und Mörder. Das führt zu Unstimmigkeiten.
Canondah, die Tochter des Häuptlings, könnte sich vorstellen, dass er bleibt und Rosa zu sich nimmt, die ebenfalls eine Weiße ist. Auch sie genießt Gastfreundschaft, sieht sich aber auch immer wieder mit Misstrauen der Indianer konfrontiert.
Doch der Brite will nicht bleiben. Rosa liebt ihn ohnehin nicht, sie ist ihm eher freundschaftlich verbunden. Auf ihre Bitte hin zeigt ihm Canonda den Weg in die Freiheit und verhilft ihm so zur Flucht.
Als Häuptling Tokeah, der Miko der Oconoees, von der Jagd zurückkehrt, setzt er sofort mit seinen Männern dem Flüchtigen nach.

Beschrieben wird in diesem Buch die Gegenwehr der Indianer gegen die weißen Siedler, die immer mehr Raum einnehmen und die Indianer zurückdrängen. Im Mittelpunkt der Geschichte stehen Häuptling Tokeah und seine Ziehtochter Rosa, die Weiße Rose genannt. Sie wird mit sehr viel Liebe aufgezogen, auch wenn das im Widerspruch zu den Überzeugungen der Indianer steht. Als ein Fremder in die scheinbare Idylle eindringt, ändert sich vieles. Man kommt nicht länger umhin, der Realität ins Auge zu blicken. Und so entwickelt die Geschichte immer mehr an Dramatik. Charles Sealsfield ist ein sehr genauer Beobachter. Er hat die Geschichte wortreich ausgeschmückt. Beleuchtet werden dabei beide Standpunkte. Die der Siedler und die der Indianer. Es ist ein trauriges, bedrückend wirkendes Buch. Denn umfassende, schmerzliche und ungerechte Veränderungen bringt die Zeit mit sich.

Ganz einfach zu lesen, ist das Buch nicht. An den Schreibstil muss man sich gewöhnen, obwohl der Text überarbeitet wurde. Diese Lesefassung wurde von Alex Bischoff erstellt. Zugrunde lag eine zeitgenössische Ausgabe von 1843.
Näheres zu Charles Sealsfield, seinem Leben und seiner schriftstellerischen Arbeit gibt es im Anhang.

Rezension von Heike Rau

Charles Sealsfield
Häuptling Tokeah und die Weiße Rose
381 Seiten, broschiert
Unionsverlag
ISBN-10: 3293205046
ISBN-13: 978-3293205048
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50 Cent – Die Wahrheit über die 25kg-Diät des Rap-Poeten!

50 Cent – Die Wahrheit über die 25kg-Diät des Rap-Poeten!

50 Cent – Die Wahrheit über seine 25kg-Diät

Im ersten Moment mag dies wie ein lustiges, offensichtliches Thema klingen. Wenn man sich die Hintergründe dazu aber genauer anschaut, erkennt man die Ernsthaftigkeit. Ich will jetzt hier keine Grundsatzdiskussion über die Frage der (Un-)sinnigkeit von Diäten führen, das ginge zu weit. Ich möchte nur versuchen zu erklären, warum 50 Cent in 9 Wochen tatsächlich 25 kg abgenommen hat.

Hat 50 Cent in 9 Wochen wirklich 25 kg abgenommen?

Ja, 50 Cent hat in ca. neun Wochen tatsächlich 25 Kilogramm abgenommen. Und das mit einem guten Grund. Für seinen neuen Kinofilm „Things fall apart“, der Mitte 2011 in die Kinos kommen soll, spielt der amerikanische Rapper einen krebskranken Footballspieler namens Deon. Das sehr ernste Sport-Drama, mit „Fifty“ in der Hauptrolle ist ein große Herausforderung an das Image von 50 Cent und zugleich eine Hommage an einen verstorbenen Jugendfreund. Fifty war auch am Drehbuch beteiligt.

50 Cent - Vorher & nachher!

Wie kann man in 9 Wochen 25 kg abnehmen?

In Bezug auf 50 Cent und die veröffentlichten Fotos kam immer wieder die berechtigte Frage auf, wie man in 9 Wochen 25 kg abnehmen kann. Laut der amerikanischen Zeitung US-Weekly nahm 50 Cent während der Diät keinerlei feste Nahrung zu sich und stand jeden Tag ca. drei Stunden auf dem Laufband. Zweifel an der Seriösität der Fotos wurden entkräftet: Die bekannten Tatoos von 50 Cent wurden auf den Fotos und für den Film überschminkt, die Muskeln verschwanden ohne das tägliche Training und die entsprechende Ernährung von selbst, die markante Zahnlücke wurde kaschiert und die tiefen Augenringe ergaben sich durch die Unterernährung. So nahm der Rapper innerhalb von neun Wochen 25 kg ab, von 97 af 72 kg. Inzwischen hat der Musiker sein Normalgewicht wieder erreicht. Also, weder Grund zur Sorge noch zum Zweifeln! Weitere Berichte dazu finden sich z.B. auch in der Bild, in der Gala, in der Bunten, und, und, und…





Das Beweisvideo:

Eure Meinung?!

Mich interessiert eure Meinung zu dem Thema! Was haltet ihr von der Diät? Was von dem Tribut an seinen Jugendfreund? Oder glaubt ihr die ganze Sache womöglich immer noch nicht?

Gespannte Grüße,
Tim

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