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    Daniel Höra: Das Ende der Welt – MIT GEWINNSPIEL

    Von hera | 23.November 2011

    Dieses Buch direkt bei Amazon bestellen!
    Es ist die Zeit nach der großen Katastrophe. Seit seinem siebten Lebensjahr wächst Kjell bei der Armee auf, lebt in einem Internat. Seine Mutter ist ihm fremd geworden. Als Kjell vierzehn ist, geht er mit seiner Einheit nach Berlin. Unter General Cato geht es darum, die Senatsbürger bei der Wahl vor Anschlägen zu schützen und die Stadtsektoren zu kontrollieren, besonders den M-Sektor, wo nur Zefs unter unmenschlichen Bedingungen hausen und Banden regieren. Als Kjell einen Anschlag auf Kanzler Amandus verhindert, wird er mit einer besonderen Aufgabe betraut. Fortan muss er als Leibwächter der Kanzlertochter Leela zur Verfügung stehen, bis dieses heiratet.

    Mit der politischen Richtung Kanzler Amandus kann General Cato sich nicht einverstanden erklären. Amandus Friedenspläne und das angestrebte Bündnis mit anderen Staaten hält er für Verrat. So plant Cato selbst die Macht zu übernehmen. Kjell gerät mitten hinein in dieses Machtgerangel. General Cato und seine Ausbilder spielen ein böses Spiel mit ihm. Bald steht Kjell als Verräter da, ohne zu wissen, wer ihm diese Rolle zugedacht hat. Um sein Leben zu schützen, nimmt er Leela zum Schein als Geisel und flieht mit ihr.

    Die Geschichte spielt in der Zukunft, wird aber von einem Standpunkt aus betrachtet, der noch weiter in der Zukunft liegt, so dass die Zeit, in der die Handlung liegt schon wieder Vergangenheit ist. Für den Leser bedeutet das, nicht nur eine zeitliche Spanne in der Zukunft zu betrachten, sondern auch zu erfahren, wohin der Ausgang der Geschichte letztendlich führt.

    Kjell lebt in einer ungewissen Zeit. Deutschland, wie wir es kennen, ist Geschichte. Trostlosigkeit herrscht. Die Sonne ist schon lange nicht mehr zu sehen. Weite Landstriche sind zerstört. Auch das Stadtbild Berlins ist verkommen. Die bessergestellten Senatsbürger leben in abgeschirmten Vierteln.

    Die Arbeiter, die Zefs, wohnen in den Ruinen, wo sich auch Flüchtlinge verstecken, und versuchen irgendwie zu überleben, werden aber immer wieder mit skrupellosen Gewaltakten der Armee, die für Ruhe zu sorgen hat, konfrontiert. Es ist hoffnungslos, die Lage ändern zu wollen. Aufstände werden niedergeschlagen. Es ist ein erschreckendes Szenario, das hier als Kulisse für die Geschichte um den jungen Soldaten Kjell dient.

    Kjell kann nicht durchschauen, was vor sich geht. Sein Denken ist von Kind auf geprägt durch seine Ausbilder, denen er blind vertraut. Er ist überzeugt auf der richtigen Seite zu stehen, ist es gewöhnt zu gehorchen und Befehlen zu folgen. Der Autor lässt Kjell selbst erzählen. Seine Gedanken werden dem Leser also in aller Offenheit mitgeteilt.
    Dass Kjell immer wieder auf die falschen Ratgeber hört, zieht sich durch das Buch wie ein roter Faden. Man darf nicht vergessen, dass er gerademal 14 ist und seine eigene Meinungsbildung immer unterdrückt wurde. Doch er entwickelt sich weiter. Nach und nach lässt er Emotionen zu, auch als er sich in Leela verliebt. Für sich selbst zu denken, führt ihn jedoch in eine tiefe innere Zerrissenheit, die auf eine sehr eindringliche Weise geschildert wird.

    Der Autor gibt sich kritisch und untermalt diese Kritik mit ernsten Bildern. Nachdenklichkeit stellt sich ein. Aber das Buch ist nicht durchweg nur ernst. Wenn zum Beispiel aus der Zukunft heraus ein Blick zurück in unsere heutige Zeit geworfen wird, von der man nun nichts Genaues mehr weiß, und man sich die Bedeutung mancher Gegenstände völlig falsch zusammenreimt. Im Buch gibt es dann auch ein Glossar. Der Herausgeber des Buches, ein Nachkomme Kjells versucht sich mit Begriffserklärungen. So ist dieses faszinierende Buch dann auch noch in einen spannenden Rahmen gepackt.

    Rezension von Heike Rau

    Daniel Höra
    Das Ende der Welt
    384 Seiten, gebunden
    Bloomsbury Kinderbücher & Jugendbücher
    ISBN-10: 3827054389
    ISBN-13: 978-3827054388

    Gewinnspiel:

    Dieses Buch ist ganz besonders zu empfehlen. Deshalb verlosen wir drei Exemplare, freundlicherweise zur Verfügung gestellt vom Verlag Bloomsbury Kinderbücher und Jugendbücher.

    Wer beim Gewinnspiel mitmachen möchte, sollte einen kurzen Kommentar unter die Rezension schreiben und uns mitteilen, was er lieber mag. Zukunftsromane die tatsächlich vorstellbar erscheinen oder solche, die eindeutig ins Reich der Fantasie gehören.

    Teilnahmeschluss ist Mittwoch, der 07.12.11. Die Gewinner werden ausgelost. Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen.

    Viel Spaß!



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    ... 3.719 Aufrufe 20 Kommentare » | Kategorie Fantasy, Gewinnspiel, Jugendliteratur | Tags , , , , | Trackback: URL/trackback

    20 Kommentare to “Daniel Höra: Das Ende der Welt – MIT GEWINNSPIEL”

    1. Werner meint:
      23.November 2011 at 20:45

      Also ich mag gesunde Mischungen 🙂
      Ideal ist so was wie z.B. „Zurück in die Zukunft“.
      Abgedreht, aber trotzdem cool…

    2. Tim K. meint:
      24.November 2011 at 16:33

      Ich mag lieber welche, die ins Reich der Fantasie gehen. Da kann man immer hoffen und sich vorstellen, dass es jemals real wird. (Aber man weiß gleichzeitig, dass dies nie geschehen wird. Und das macht den Reiz aus!)

    3. Andrea Schmidt meint:
      24.November 2011 at 16:49

      Also ich bin auch für das Reich der Fantasie – einfach mal vollkommen abschalten und in eine neue Welt abtauchen, weit weg von aller Realität *smile*

    4. heike meint:
      24.November 2011 at 22:05

      Also mir sind die im Reich der Fantasie sind auch lieber, einfach mal in einer anderen Welt abtauch und sich Träume erlauben.

    5. chudi meint:
      25.November 2011 at 10:12

      Ich mag lieber Zukunftsromane die tatsächlich vorstellbar erscheinen.

    6. Melanie meint:
      27.November 2011 at 19:34

      Lieber Fantasie, die die real erscheinen sind meist vollkommen negativ besetzte Endzeit-Dramen

    7. Lars meint:
      28.November 2011 at 13:39

      Ich mag auch lieber Zukunftsromane die wirklich vorstellbar sind.

    8. Josefa meint:
      29.November 2011 at 10:51

      Ich mag generell am liebsten Fantasy, egal ob Zukunft oder nicht

    9. Nils meint:
      4.Dezember 2011 at 10:37

      Mir sind Zukunftsromane lieber. Wie man bei Orwell sieht treffen die „Vorraussagen“ mancher Autoren ein.

    10. Dagmar Carra meint:
      4.Dezember 2011 at 11:46

      Es hat beides seinen Reiz, aber Zukunftsromane bringen mich mehr zum Nachdenken, daher: Zukunftsromane.

    11. Monika meint:
      4.Dezember 2011 at 12:25

      die eindeutig ins Reich der Fantasie gehören

    12. Dieter meint:
      4.Dezember 2011 at 14:13

      Zukunftsromane

    13. Eva meint:
      4.Dezember 2011 at 22:20

      Ich lese Zukunftsromane die tatsächlich vorstellbar erscheinen lieber.

    14. Ines meint:
      4.Dezember 2011 at 23:46

      Ich mag alles was lesenswert ist.

    15. Stefan Lautenschläger meint:
      5.Dezember 2011 at 10:51

      Thriller

    16. kermit76 meint:
      6.Dezember 2011 at 11:00

      also ich mag beides, hauptsache Flüssig geschrieben und in sich logisch

    17. Lucy meint:
      6.Dezember 2011 at 16:53

      Ich mag lieber die die im Reich der Fantasie spielen. Alles andere ist mir etwas zu gruselig

    18. Silvia meint:
      7.Dezember 2011 at 13:16

      Beides, es kommt eher darauf an, wie mitreissend die Geschichte geschrieben ist

    19. Michi meint:
      7.Dezember 2011 at 15:40

      Zukunftsromane die tatsächlich vorstellbar erscheinen finde ich spannender (und zum Teil auch gruseliger, wenn man sieht, wie aktuelle Begebenheiten enden könnten)

    20. hera meint:
      8.Dezember 2011 at 06:47

      Das Gewinnspiel ist beendet. Die Gewinner werden nun ausgelost und benachrichtigt.

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