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    Stewart O’Nan: Emely,allein

    Von Claudine Borries | 15.Februar 2012

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    Abschiede!

    Nach langen Jahren mit ihrem Mann Henry und den beiden Kindern Margaret und Kenneth lebt Emily als Witwe allein in ihrem Häuschen in Pittsburgh/Pennsylvanya. Henry ist tot, und die Kinder haben ihre eigenen Familien weit weg in anderen US Staaten. Als Gesellschafter ist Emily nur der Hund Rufus geblieben, ebenfalls schon hoch betagt.

    Gelegentlich trifft sie sich mit ihrer Schwägerin Arlene, die auch alleine aber gesundheitlich etwas angeschlagen ist.

    Stewart O’Nan ist ein einfühlsamer und aufmerksamer Beobachter. Wie kleine Wortjuwelen muten seine Sätze an, in denen er die Einsamkeit, die Mühsal des Alters, den Mut und die Tapferkeit der alten Dame beschreibt. Sie findet sich zurecht, doch schmerzt es sie, wie wenig die Kinder sich an ihr Zuhause erinnern und ganz im Mainstream ihres gegenwärtigen Lebens schwimmen. Mit einem kurzen Blick in die Vergangenheit sieht sie die vielen Autos und das volle Haus zu Thanksgiving in den längst vergangenen Zeiten ihrer jüngeren Jahre.

    Der humorvoll-wehmütige Satz zu ihrem Hund Rufus gesprochen, „ich weiß, es macht keinen Spaß, alt zu werden. Aber wenigstens musst Du nicht vor den Leuten herumstolzieren…“ zeigt ihre Stimmung sehr genau.

    Beim Kartenschreiben zu Weihnachten erinnert sie sich an viele glückliche Stunden im Kreis von Freunden. Sie sind entweder schon verstorben oder aber fortgezogen. Dabei idealisiert sie die Vergangenheit nicht und gedenkt der vielen Kämpfe, die sie z. B. mit ihrer Tochter ausgetragen hat.

    Ein Dasein abseits vom Lebensstress und beruflichem Ehrgeiz macht das Alter aus. Emilys Schwägerin Arlene ist ihre beständigste Gesprächspartnerin.

    Das stille vergebliche Warten auf Post oder Nachrichten von den Kindern oder Enkelkindern,–alles ist immer auf die gleiche Art schon da gewesen. Emily verliert nie den Lebensmut; sie kann sich freuen, hängt ihren Erinnerungen nach und denkt an Henry, ihren verstorbenen Mann. Stewart O’Nan gibt dem Alter ein Stimme, behutsam, sensibel und sehr nahe an der Realität, denn Altern heißt immer von Neuem Abschied nehmen, die Vergangenheit erinnern und sich abfinden.

    O’Nan hat das richtige Einfühlungsvermögen, um alles so realitätsnah wie möglich wieder zugeben. Eine schöne, stille, ruhige und bewegende Geschichte ist ihm mit diesem neuen Roman gelungen.

    Stewart O’Nan
    Emily, allein
    384 Seiten, gebunden
    Rowohlt, Januar 2012)
    ISBN-10: 3498050397
    ISBN-13: 978-3498050399
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