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    Jordi Punti: Die irren Fahrten des Gabriel Delacruz

    Von Claudine Borries | 9.April 2013

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    Abenteuer, Leben, Irrtum

    In einer kuriosen Geschichte lernen sich vier Halbbrüder kennen, die alle in wechselnder Schreibweise den Namen „Christoph“ tragen.

    Wie konnte es dazu kommen?

    Ihr gemeinsamer Vater Gabriel hat in Paris, London, Frankfurt und Barcelona mit dort ansässigen Frauen Familien gegründet, aus denen je ein Sohn hervorging.

    Natürlich sind die vier Söhne neugierig auf den Mann, der vier Söhne mit Namen Christof, Christoph, Cristofol und Christophe als seine Nachfahren hinterließ. Wer war dieser Gabriel?

    Die Zusammenkunft der vier Christofs gestaltet sich einmalig. Hat doch jeder von ihnen ähnliche Erinnerungen aus den Erzählungen des selten anwesenden Vaters.

    Man folgt neugierig den Ortswechseln, in denen sich Gabriels Leben abgespielt hat.

    Als Waisenkind 1941 in Barcelona geboren ist er in einem Kloster aufgewachsen. Mit 17 Jahren trat er in ein Umzugsunternehmen ein, für das er Lastwagen fuhr. Das erklärt seine Abwesenheit bei seinen diversen Frauen! Immer mit ihm ist sein treuer Freund Bundó. Sie haben sich im Waisenhaus kennen gelernt und fühlen sich wie Brüder. Als dritten Kumpan haben sie noch Petroli mit an Bord ihres Lastwagens, so dass sich jeder turnusmäßig zwischendrin ausruhen kann.

    In den Nachforschungen über sein Leben, das die vier Söhne nach seinem endgültigen Verschwinden anstellen, hört man von dem abenteuerlichen Leben eines Mannes, der nach den langen Kindheitsjahren im Kloster nie mehr an anderen Orten ansässig werden konnte. Er lebte in Hotels oder besonders in einer Pension in Barcelona und fuhr mit seinem Freund durch die Lande.

    Die Geschichte wird in skurrilem Ton erzählt und umfasst die ganze Palette eines Heimatlosen. Zahlreiche Ereignisse und Interventionen auf den Lebensstationen schildern ein Dasein, in dem es keine Ruhe, gelegentlich liebevolle Zuneigung und nicht zu letzt eine unendliche Folge von Abenteuern in von ihm besuchten Quartieren in Spanien, Frankreich, England und Deutschland gibt. Nie kommt die Liebe zu kurz, die sich jedoch zwischen Eigenbrötlern zuträgt. Die Flucht aus zu engen Bindungen bestimmt das Leben der Protagonisten.

    Der Roman besteht aus einer Mischung von Schelmenroman, Gangsterkunststück und Lebenskunst. Mit diesen Eigenschaften ist die Geschichte des Autors Jordi Punti in Spanien und aller Welt schon lange zu Ruhm gekommen.

    Ein wenig Zeit und Ausdauer sollte man mitbringen, wenn man sich an diesen Roman heranwagt. Doch dann wird man durch die ausgezeichnete Fabulierkunst des Autors und die wilden Abenteuer der drei Lastwagenfahrer voll auf seinen Lesegenuss kommen.

    Jordi Punti
    Die irren Fahrten des Gabriel Delacruz
    608 Seiten, gebunden
    Kiepenheuer & Witsch, April 2013
    ISBN-10: 3462045237
    ISBN-13: 978-3462045239
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    ... 1 Kommentar » | Kategorie Belletristik | Tags , , , , | Trackback: URL/trackback

    Ein Kommentar to “Jordi Punti: Die irren Fahrten des Gabriel Delacruz”

    1. Cl.Borries meint:
      18.April 2015 at 09:40

      Es ist schon lange her, dass ich diesen Roman gelesen habe. Damals habe ich mich in alle meine Bücher intensiv vertieft und den Extrakt herausgeholt. Das kann ich heute nicht mehr. Daher mein vollstes Verständnis für Ihren Kommentar!
      Beste Grüße
      Claudine B.



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