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    Cornelia Read: Der Junge, den niemand sah

    Von hera | 15.August 2013

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    Der Prospect Cemetery in Queens ist seit Jahrzehnten sich selbst überlassen. Die letzte Beerdigung fand im Jahr 1954 statt. Nun ist der Friedhof vollkommen verwildert. Dennoch haben sich einige freiwillige Helfer unter der Leitung von Cate Ludlam daran gemacht, hier aufzuräumen. Auch Madeline Dare ist mit dabei. Familiäres verbindet sie mit Cate und auch diesem Friedhof.

    Beim Kampf gegen das Dickicht, das hier vorherrscht, findet Madeline die Knochen eines Kleinkindes. Die Rippen sind zertrümmer, sodass sie sofort auf ein Verbrechen tippt. Die Polizei wird verständigt. Die Ermittlerin Jayné Skwarecki nimmt ihre Arbeit auf.

    Es stellt sich heraus, dass die Leiche etwa sechs Monate auf dem Friedhof gelegen haben muss. Eine passende Vermisstenanzeige beschleunigt die Identifizierung. Schnell ist klar, dass es sich um den kleinen Teddy handelt. Die Urgroßmutter des Kleinen erkundigt sich immer wieder bei der Polizei nach ihm. Die Mutter und ihr Lebensgefährte geraten in Verdacht. Aber ihnen etwas nachzuweisen ist äußert schwierig. Deshalb versucht Madeline selbst Licht ins Dunkel zu bringen.

    Der Krimi ist sehr spannend aufgebaut. Neben den normalen Ermittlungsarbeiten entwickelt Madeline, die wirklich gut gezeichnete Hauptfigur, eigenes Interesse an dem Fall und bringt sich mit ein. Zwischen ihr und der Ermittlerin Jayné Skwarecki entwickelt sich eine Freundschaft.

    Der Tod des kleinen Jungen geht Madeline sehr nahe. Es beeinflusst natürlich, wie sollte es auch anders sein, ihr Privatleben. Das wird sehr einfühlsam beschrieben. Der Fall selbst ist interessant, auch weil die Umstände, die zum Tod des Jungen führen nicht lückenlos nachvollziehbar sind. Jedes noch so kleine Detail, das herausgefunden wird, ist also äußerst wichtig.

    Nach und nach kommt dann doch eine Reihe von Puzzleteilen zusammen und es ist sehr spannend zu verfolgen, wie vor Gericht der Mord rekonstruiert wird. Das Gefühl, einen gut geschriebenen Krimi zu lesen hält sich bis zum Schluss.

    Rezension von Heike Rau

    Cornelia Read
    Der Junge, den niemand sah
    448 Seiten, broschiert
    Deutscher Taschenbuch Verlag
    ISBN-10: 3423214589
    ISBN-13: 978-3423214582
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