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    Ayelet Waldmann: Die späte Reue des Jack Wiseman

    Von hera | 20.Oktober 2015

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    1945 stiehlt der der GI Jack Wisemann ein Amulett aus dem legendären „Goldzug“. Es soll ein Andenken an Ilona sein, die ihn verlassen hat. Dabei hat er das Eigentum der ungarischen Juden, soweit es ging, in Salzburg bewacht und zusammengehalten, in der Hoffnung, dass es irgendwann zurückgegeben werden kann.

    Jahrzehnte später ist Jack Wiseman ein alter Mann. Er gibt seiner Enkelin Natalie das Amulett. Sie soll herausfinden, wem es gehört hat und es den Erben zurückgeben. Natalie, frisch getrennt von ihrem Ehemann, hat ihre Arbeit als Anwältin aufgegeben, um ein neues Leben anzufangen. Voller Ehrgeiz stürzt sie sich nach dem Tod ihres Großvaters in das Abenteuer, auch um ihre Trauer zu bewältigen. Sie lernt einen Kunsthändler, der auf im Holocaust verlorene Kunst spezialisiert ist, kennen und gemeinsam nehmen sie die Spur auf.

    Es entwickelt sich eine ungewöhnliche Geschichte rund um das Amulett. Einmal geht es um Jack Wisemans Vergangenheit in Salzburg 1945/46. Ein weiterer Teil hat seinen Ursprung 2013 in Budapest. Hier verfolgen Natalie Stein und Amitai Shasho die Spur des verschollenen Gemäldes „Bildnis der Frau E“, die hier, ein Foto zeigt es, das Medaillon trägt. Im dritten Teil geht es in das Jahr 1913 in Budapest. Sämtliche Geheimnisse, die von Natalie Stein und Amitai Shasho nicht gelöst werden konnten, werden hier offenbart. Es geht also um die rechtmäßige Besitzerin des Schmuckstücks.

    Die Geschichte ist sehr vielschichtig. Alle drei Teile sind, das ist der Zeit geschuldet, in unterschiedlichem Stil verfasst und doch fest miteinander verwoben. Es ergibt sich ein erstaunliches Gesamtbild, das mich als Leser überrascht hat. Es ist eine berührende, aber auch sehr spannende, in weitem Bogen gespannte Geschichte. Und das für den Leser jedes Geheimnis durch den Blick in die Vergangenheit aufgelöst wird, ist sehr faszinierend.

    Rezension von Heike Rau

    Ayelet Waldmann
    Die späte Reue des Jack Wiseman
    Aus dem Englischen von Brigitte Hilzensauer
    480 Seiten, gebunden
    Paul Zsolnay Verlag
    ISBN-10: 3552057404
    ISBN-13: 978-3552057401
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