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    Gerd Meyer-Anaya: Mann + Frau = Problem

    Von Claudine Borries | 27.Juni 2017

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    Ein Buch über Irren und Täuschen, über Eigenheiten von Mann und Frau und Missverstehen aller Art.

    Gerd Meyer-Anaya ist der Autor der vorliegenden Satiren.

    Der Ansatz der Geschichten liegt auf satirischen Betrachtungen der Beziehungen zwischen Mann und Frau  und gleichgeschlechtlichen Partnern.

    Das fängt bei Adam und Eva an und zeigt uns gleich einmal, dass uns die Geschichten aus fernen Zeiten gar nicht so fremd sein müssen. Alles hat sich über die Jahrtausende fortgesetzt, wenn man nur den rechten Blick darauf nimmt.

    Auch Eva war schon eitel und gierig, und wollte, dass es ihr besser oder mindestens genauso gut geht wie den Nachbarn. Sie stichelt und nörgelt, um an eine bessere Höhle zu kommen. Und Adam schickt sich! Was bleibt ihm anderes übrig?

    Es geht weiter so: warum heiraten, warum Bindungen scheuen oder eingehen? Und wenn ja wie? Und was wird aus den Beziehungen vom Anfang bis zu ihrem Ende?

    Der Autor besitzt eine profunde Bildung, mit der er Zitate bekannter Autoren wie Lichtenberg oder Benn heranzieht, um Beziehungsstrukturen zu beleuchten. Widersprüche werden allenthalben aufgezeigt und neue Ideen fabriziert. Z.B. sollte es den „Püv“ geben —nicht etwa „Puff“, sondern ausdrücklich „ Püv“,den Partnerschaftsüberwachungsverein!

    Es gibt zahlreiche Beispiele und Absurditäten dieser Art.

    Altbekannte Weisheiten wie “drum prüfe, wer sich ewig bindet, ob er nicht was Bessres findet“ wechseln ab mit statistischen Zahlen über eine niedrige Geburtenrate, die man durch verwaltungstechnische Maßnahmen zu erhöhen trachtet.

    Ein langes Kapitel gleich zu Beginn des Werks widmet sich den Kosenamen, die der Autor tiefenpsychologisch angeht. Für Männer nennt er „Adörchen“, der aber nicht mit „Adörnchen“ verwechselt werden darf! Der Hinweis auf die intellektuelle, Soziologie studierende Freundin läge hier zu nahe. Auch sonst mögen Kosenamen zu allerlei Fehlinterpretationen führen!

    Der Autor trifft mit seinen Beobachtungen den Nagel auf den Kopf. Gesellschaftskritik ist subtil mit hineingepackt in seine Geschichten.

    Die Texte sind schmissig und flott geschrieben. Eine Episode oder witzige Persiflage reiht sich an die andere, so als schwappten die Gedanken geradezu über von Einfällen, mit denen sich GMA über die Zustände der Zweisamkeit zwischen Mann und Frau und Frau und Mann auslässt.

    Munter geht es weiter durch die Spielwarenindustrie, die Kommunikationsmittel, tägliche Gewohnheiten und ihre Abarten. Kinder, Kochen, Sex und Spiele, Trennung und Versöhnung: Gerd Meyer-Anaya hat ein reiches Repertoire an Wissen und Fantasie, dazu einen ausgedehnten Sprachschatz, um über die Schwierigkeiten des Zusammenlebens zu referieren und seine Satiren zu bestücken.

    Man muss beim Lesen die ganze Zeit schmunzeln, denn das Lachen kann einem angesichts der Aktualität seiner Analysen gelegentlich im Hals stecken bleiben.

    Die Karikaturen auf dem Cover sind leider irreführend. Das Buch befindet sich auf höherem Niveau.

    Für Menschen mit Hang zu Komik und Humor ist das Buch sehr zu empfehlen!

    Gerd Meyer-Anaya ist psycho- paar- und sexualtherapeutisch tätig und lebt in Düsseldorf.

    Gerd Meyer-Anaya
    Mann + Frau = Problem
    248 Seiten, broschiert
    IATROS, März 2017
    ISBN-10: 3869638273
    ISBN-13: 978-3869638270
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