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Leselupe.de > Erzählungen
: Seelen für Satan
Eingestellt am 13. 04. 2005 16:16


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RedBaron
Wird mal Schriftsteller
Registriert: Aug 2004

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hi, ich mag mal eine erzählung versuchen, danke fürs lesen.
gruß redy.




Die Welt ist Illusion und das einzige reale ist Gott oder Allah. Aus diesem Traum wacht Stuart eines Mittags auf. Sein gebrochener Fuß schmerzt leicht und es ist Zeit für das Frühstück. Auf Krücken humpelt er in die Küche und macht sich ein Müsli fertig. Gott träumt uns also nur, wenn wir hier uns auf dieser Welt bekriegen, denkt er vor sich hin, während das Müsli zieht. So einfach kann es aber auch nicht sein und humpelt mit diesem Gedanken an sein Bücherregal. Er sucht nach einem Artikel und er war noch irgendwo, aber wo. Die Welt ist vorbestimmt, egal ob es ein Traum ist oder nicht, das stand doch irgendwo. Hm, es ist dann besser erst mal zu frühstücken. Auf den Krücken schwingt er sich elegant in die Küche, wo er fast mit zuviel Schwung neben dem Stuhl landet. Das Müsli mampft er gemütlich, wie jeden Tag. Danach seinen Teller gleich abwäscht und mit seinen Gedanken weiter jongliert. Nun führt ihn sein Weg wieder zurück zum Regal, wo er ein Buch nach dem anderen zur Vertiefung seines Wissens herausholt. So ein gebrochener Fuß schafft doch mehr Freiheit, als er einschränkt und überhaupt die einzige Freiheit, die je ein Mensch haben kann, ist nicht auf dieser Welt. Wenn er nur daran zurückdenkt, in welchen Verhältnissen er aufgewachsen ist und welche Verstrickungen sie dann geschaffen haben. Das alles sind feste Vorgaben, aber denken kann er dabei was er will. Da gab es mal eine Zeit, wo er noch das sagte, was er dachte. Nur die Menschen waren nie bereit Worte zu hören, die stark ungewohnt waren für ihre frisch gewaschenen Ohren. Es musste damals was falsch gelaufen sein, denn die Dinge liefen alle wie auf Schienen, die Menschen dachten sie würden denken und waren dabei nur die Marionetten. Das Spiel nannten sie Leben und sie beschrieben die Welten in bunten Farben. Na ja, es ist doch schön im Zug zu sitzen und aus dem Fenster heraus die bunte Welt zu sehen. Keiner kann auch die Gleise erkennen auf die der Zug läuft, nur wenn es eine langgezogene Kurve gibt und man dann bei Tag aus dem richtigen Fenster schaut, dann kann man es erkennen. Sicher kann der Mensch auch umsteigen in einen anderen Zug, aber überall fahren Züge auf Schienen. Also welche freie Wahl hat der Mensch? Was denkt er, wenn er denkt?
Alles Leben ist daneben, drum eben, so singt Stuart laut vor sich hin. Denkt er nur mal an das seine, so kommt es ihm übel hoch. Wenn das mal Bestimmung ist, dann muß es Gott geben. Sonst macht es keinen Sinn, dann wäre es nur zufällig mal ausprobiert und oft kopiert. Warum sonst gibt es die Gedanken, die unendlich verworren sind?
Nun Stuart lebt wie eine arme Sau, jenseits von Gut und Böse und sein Verständnis für diese Welt wächst mit seiner Erfahrung, die er so macht. Das heißt aber lange nicht, dass er diese Welt so nimmt wie sie ist. Im Gegenteil und deshalb ist die Welt für ihn auch so schmerzhaft. Gott ist da, wo keine Worte sind. Satan, der Begriff des Bösen überhaupt, verführt den Menschen mit seinen Schmeicheleien und seiner Schönheit. Die Welt ist voll davon und deshalb herrscht nur Satan über diese Welt der schönen Illusionen. Gott wartet nur und schweigt, aber selbst das ist die falsche Vorstellung von Gott, denn allein die Zeit gibt es erst recht nicht. Aber nur wenn man schweigt, kann man den Gott hören, der schweigt. Damit ist aber Satan überlistet und er wird nur die Seelen bekommen, die er verdient.
Da nun Stuart den Punkt erreicht hat, zu wissen wer er wirklich ist, wird sich sein Leben grundlegend ändern. Er muß es auch tun, da sonst alle Seelen dem Satan gehören würden. Er, König aus einem Sagenland, Urahn von Jesus, Maria und Sarah, Rebell gegen Satan hat nun einen Weg zu gehen, den es ungewöhnlicher nie mehr geben wird. Obwohl er seine Aufgabe nicht wirklich mag, der Satan das große BEAST 666 gegen ihn einsetzen wird, hat er keine andere Wahl.
__________________
wer im schatten einen dada hat, der papa was am lada hat.
... und kein waldi im urwald heult den papa mehr an.

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