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Leselupe.de > Ungereimtes
Alltag
Eingestellt am 16. 02. 2001 15:40


Autor
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BasTardZ
???
Registriert: Feb 2001

Werke: 2
Kommentare: 1
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Toter Schmetterling

Einsame Gedanken, aus Stumpfsinn gelogen,
ein schlechtes Gewissen, du wirst √ľberall betrogen.
Bitterer ,tränenschwarzer Wein wird zu Alltag,
man hört braune Vögel zwitschern, die Augen glitzern !

Blaue Augen hinterlassen Bilder eines Gartens,
tiefe Abdr√ľcke im Rasen der Doc Martens.
Folgend eine bizarre Kälte, es fällt der letzte Ring,
Nur noch die roten Schreie vom toten Schmetterling.

In der Truppe geht es dann weiter,
mit der Flasche in der Hand nur noch heiter.
Plötzlich feuchte Hände, weite Augen,
und Tränen im Kopf die Gedanken rauben.

Absofort getrennte Wege, volle Leere,
helle Dogmen,ein depremiertes Lächeln im Heere,
beschmutzte Stiefel der gnädigen Krieger,
ein beschissenes Grunzen vom brauen Sieger !

(... nie wieder !)

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maskeso
Festzeitungsschreiber
Registriert: Aug 2000

Werke: 28
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nunja...

"Nur noch die roten Schreie vom toten Schmetterling"

Also ich will jetzt gar nicth bestreiten, dass man in einen solchen Vers ne Menge reininterpretieren kann, dass man ihn mit Bedeutungen, Assoziationen und Konnotationen geradezu √ľberfluten kann. Mir gef√§llt er trotzdem nicht, genauso wie das ganze Gedicht. Dabei versprachen die ersten beiden Verse ne Menge, finde ich - ein guter Anfang auf den dann Ern√ľchterung folgte. Die zweite Strophe finde ich halt einfach grauenhaft - Reiz√ľberflutung, Verwirrung.. Die dritte Stroph gl√§nzt zun√§chst mit einem meiner Meinung nach ziemlich stupiden Reim - ich mag es nicht, dieses Reimen um des (nicht) Reimens willen...
Ich finde es halt insgesamt wenig ergreifend, in keinster Weise herausragend, Stil und Wortwahl sind in meinen Augen 'belanglos' - mir gefällt's nicht.
__________________
Die Hölle sind wir selbst.

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BasTardZ
???
Registriert: Feb 2001

Werke: 2
Kommentare: 1
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an maskeso

Ich finde solche Kritik gut, da es mein erstes kleines, bescheidenes ( auch wenn es ein schlechtes ) Gedicht ist !
Ich habe zum ersten mal so etwas gemacht .

Da ich nicht viel von dem weiß, was du zu wissen scheinst,
w√ľrde ich mich dar√ľber freuen, wenn du mir sagst was ich demn√§chst √§ndern muss, um ein gelungenes Gedicht zu schreiben ,w√§re ich dir au√üerordentlich dankbar !
Ich konnte nicht viel aus dem, was du mir vorgelegt hast, entnehmen, da du ( was ich nicht als negativ ansehe ! ) nur geschrieben hast, was schlecht war und keine Verbesserungsvorschl√§ge geliefert hast . K√∂nntest du mir beim n√§chsten mal vieleicht ein paar stilistische hilfen geben, damit ich auch mal etwas schreiben kann, was den euren w√ľrdig ist ?

(danke)

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Fluse
Guest
Registriert: Not Yet

Na kleiner*gg*. Es stimmt ich hab auch besseres gelesen, aber die Idee ist nicht schlecht. Hinter diesem Werk steckt zu mindestens eine Gedanke. Mach weiter, du gehörst mal zu den großen ;-). Na dann, bis bald.

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maskeso
Festzeitungsschreiber
Registriert: Aug 2000

Werke: 28
Kommentare: 280
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Wissen? Irrelevant. Außerdem habe ich nicht unbedingt sondeerliches 'Wissen' ode gar Erfahrung...
Hier geht es um subjektiven Eindruck und meiner lautet eben: schlecht. Gedichte zu 'verbessern' ist ziemlich gewagt, denn wenn es mir dann gefällt und dir nicht - das ist dann ein toller Erfolg.. Aber ich kann sagen, was mir daran nicht gefällt: Es sind Worte, die um ihrer selbst Willen geschrieben wurden. Es hat den Eindruck, dass du nicht schreibst, was du sagen willst, sondern dass du schreibst, wie du hören willst.
Die Reime passen wie Senf zu den Gummibärchen und an sich mag ich Rhythmus und finde es gut, wenn der sich mir in einem Gedicht offenbart.
Die Verse passen kaum zueinander, es ergibt zuwenig Sinn, wirkt zu fragmentiert, ich mag es, wenn die Worte ineinanderfließen - hier muss ich mich ständig umorientieren.

Das was jetzt ein grober √úberblick ohne zu sehr ins Detail zu gehen. Hoffentlich war diese Kritk deinem Werk w√ľrdig...
__________________
Die Hölle sind wir selbst.

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