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Leselupe.de > ErzÀhlungen
An langweiligen Tagen
Eingestellt am 19. 06. 2007 12:58


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Canuma
Wird mal Schriftsteller
Registriert: May 2007

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AN LANGWEILIGEN TAGEN

Es war einer dieser Tage an denen man einfach nur in der Gegend umherschauend in einem Zimmer oder an einem von Menschen verlassenen Ort sitzt. Die Langeweile steht einem redlich ins Gesicht geschrieben und man hat keine Ahnung was die Zeit noch bringen wird. An solchen Tagen ist es besser man verlĂ€sst erst gar nicht das Bett, im Innern weiß man das auch. Doch was passiert?
Man steht trotzdem auf und sei es nur um aufs Klo zu gehen. Dann denkt man sich: „Och, so ein Abstecher zum KĂŒhlschrank kann einem das flaue GefĂŒhl im Magen vertreiben“ und eh man sich versieht sitzt man bekleidet vorm Fernseher. Keine Ahnung wie das immer und immer wieder zu Stande kommt, das sind so die Dinge auf die man eben keinen Einfluss hat, obwohl man sie leicht manipulieren könnte. Das ist einfach die Ideologie des Menschen oder, um genauer zu werden, dein Trott. Dieser innere Wurm nagt an dem bisschen Selbsthandlung die man in sich trĂ€gt.
Es gibt nur wenige Menschen die lange Zeit oder besser noch ein Leben lang Widerstand leisten können. Doch das Laster das sie dann tragen liegt weit hinter ihrem Ableben, sie bekommen etwas um das man sie bei genauerer Betrachtung nicht beneiden mag. Ihre Seelen, ihr ganzes Handeln, Tun oder was auch immer wird in Stein gemeißelt oder auf Tafeln, Bilder und abstraktere Dinge geprĂ€gt. Doch wĂŒrde ich gerne wissen, ob sie sich das so vorgestellt haben!?
Zumal man eigentlich die Tatsachen ihres Schaffens aus den Augen verliert, bis der Grund ihres Daseins erloschen ist. Sicher gibt es auch hier schwarze Schafe, die ganz bewusst darauf hingearbeitet haben um einfach nicht in Vergessenheit zu geraten. Doch die Zeit ist wohl der strengste, kritischste und fehlerloseste Richter, dem wir alle gegenĂŒber stehen. Und da ist es eher peinlich wenn wir versuchen diese auszutricksen. Passender LÄCHERLICH!!!! Man muss nur lange genug warten und es zerfĂ€llt wie ein lĂ€ngst baufĂ€lliger Schuppen. Was die meisten nicht einkalkulieren sind nicht etwa die Nebenwirkungen, sondern der Spott. Und dieser trĂ€gt bitterböse FrĂŒchte von denen, so glaubt man, keiner freiwillig kosten möchte. Nein, da trage ich lieber freiwillig das Los der sarkastischen Anspielungen. Und wenn wir weit blickend werden wollen, sieht man, dass man sich auch daran gewöhnen kann. Aber was soll’s? Letzten Endes legt man sich abends doch wieder erschöpft ins Bett mit der Hoffnung das morgen was anderes, was Aufregendes passiert. Doch im Schlafe geschieht es, wir lassen es einfach nur außer Acht! Hier liegt doch unser wahres Leben verborgen. Doch alle ignorieren es, bis auf Ausnahmen die nur belĂ€chelt werden. Und dabei ist nicht die Rede von Scharlatanen, die wir aus dem Fernsehen kennen, sondern von denen die erkannt haben was wichtig und ausschlaggebend ist. Wie heißt es? Man soll zwischen den Zeilen lesen! Und damit ist bestimmt nicht immer ein Schreiben gemeint. Unsere TrĂ€ume erkennen, realisieren und ernst nehmen ist die Divise, denn das sind die Zeilen die „zwischen“ den Zeilen stehen. Hat man das erkannt, dann ist man ein ganzes StĂŒck reicher an Erfahrungen. Es mag schwierig erscheinen sein GedĂ€chtnis zu wecken um eine ausfĂŒhrliche Analyse starten zu können, doch ist man gewillt Ausdauer zu zeigen, kann die Belohnung nur positiv ausfallen. So, das alles kann einem an solch langweiligen Tagen durch den Kopf gehen, nur wenn man sich darauf einlĂ€sst seinen Gedanken Gehör zu verschaffen, wird man sich bewusst das man talentiert ist. Dies ist einer dieser langweiligen Tage, an denen man sich wĂŒnscht niemals aus dem Bett gestiegen zu sein!

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Anygirl
Festzeitungsschreiber
Registriert: Jun 2006

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Hallo Canuma,

ich gebe zu, deine GedankengÀnge klingen vertraut, wollte sie auch schon immer aufschreiben...aber ich hab es nicht aus dem Bett geschafft;-)

Finde realistisch wie du von einem Gedankengang in den nĂ€chsten ĂŒbergehst, auch wenn ich nicht alles verstehen konnte. Was ist Selbsthandlung? Aber das ist glaub ich nicht so wichtig.
Etwas verwirrt hats du mich mit dem Abstecher in das Seelenleben und Afterlife (habe ich das ĂŒberhaupt richtig verstanden?). Aber so ist das eben, unsinnige Gedanken hĂŒpfen von A nach C zu U und wieder zu M.
Ich wĂŒrde den letzten Satz weglassen, finde ich unnötig.

Gruß Anygirl

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Haremsdame
HĂ€ufig gelesener Autor
Registriert: Mar 2005

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Hallo Canuma,

Deine Zeilen haben was. Wer kennt sie nicht, die ziellos umher wandernden Gedanken? Ich denke mir, daraus könntest Du echt was machen!

Allerdings solltest Du vielleicht weniger mit "man" arbeiten, sondern Dich eher auf eine bestimmte Person beziehen (das musst nicht Du sein, Du könntest auch eine fiktiven Protagonisten schaffen). Zudem frage ich mich, ob Deine Zeilen nicht besser in Kurzgeschichten aufgehoben wÀren, denn eine ErzÀhlung sind sie ja - genau genommen - nicht.

Zumindest hast Du eines erreicht: ich bin neugierig geworden auf das, was Du sonst noch geschrieben hast!

GrĂŒĂŸe von der Haremsdame
__________________
Wer nicht wagt, der nicht gewinnt

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