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Leselupe.de > Ungereimtes
Angst
Eingestellt am 11. 09. 2001 23:23


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Ika
Hobbydichter
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Hallo, dies ist mein zweiter Beitrag.Schreibt mir eure Meinung dazu. Erst hatte ich die Freude ausgedr├╝ckt und nun versuche ich die Angst zu erfassen.
Ika


Angst
Ich wollte sie nicht, doch pl├Âtzlich war sie einfach da
Gierig streckte sie die Hand nach mir aus
Ich habe nicht aufgepa├čt, nun beherrscht sie mein Denken
Alles ist d├╝ster und grau, sie l├Ąhmt mich
Unf├Ąhig zu handeln , unf├Ąhig zu reagieren
Regungslos sitzte ich da und warte
Aber auf was warte ich? Warte ich auf das Leben?
Wohin ging das Leben? Warum f├╝hle ich es nicht mehr?
Die Einsamkeit h├╝llt mich ein, tiefes Schweigen in mir.
Stillstand des Lebens, Angst vor dem Morgen
Gedanken drehen sich st├Ąndig im Kreis
Wenn ich nicht laufe, kann ich auch nicht fallen
Wenn ich nicht schwimme, kann ich nicht ertrinken
Wenn ich nicht fliege, kann ich nicht abst├╝rzen
Wenn ich nicht liebe, kann mich niemand verletzen
Aber f├╝r was lebe ich dann noch?
Eingemauert in einem Turm der Angst
Abgeschnitten von der Dualit├Ąt des Lebens
Entweicht ganz langsam die Lebensenergie
Ein Blick in den Spiegel, ein fremdes Gesicht
Angst ,was hast du aus mir gemacht
Angst, was hast du mir angetan
Die Kraft dich zu bek├Ąmpfen, habe ich nicht
Aber ich lade dich ein, zeig mir dein Gesicht
Rede mit mir und schweige nicht
Und pl├Âtzlich bricht das Eis in mir
Mauern st├╝rzen ein, Tr├Ąnen der Erleichterung
Schwemmen die Verzweiflung weg
Ich lief nicht mehr aus Angst vor dem Fallen
Und verga├č, die Freude des Laufens
Ich schwamm nicht mehr, aus Angst vor dem Ertrinken
Und verga├č den Spa├č beim Schwimmen
Ich liebte nicht mehr, aus Angst verletzt zu werden
Und verga├č das wunderbare Gef├╝hl zu lieben.
Das Leben ist ein Abenteuer und eine Sicherheit gibt es nicht
Aber ich glaube an einen Sch├Âpfer und der l├Ą├čt mich niemals in Stich.

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flammarion
Foren-Redakteur
Routinierter Autor

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erst einmal herzlich willkommen auf der lupe. ich glaub, ich werd erstmal deine freude lesen, damit ich was zum vergleichen habe. ganz lieb gr├╝├čt
__________________
Old Icke

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Rote Socke
Guest
Registriert: Not Yet

Hi Ilka,

die Angst hast Du treffend formuliert und sie ist zu sp├╝ren in Deinem Text.
Vergleiche ich die Momente des Lebens wo ich Angst empfand, dann l├Ąuft das Schema genau so ab wie Du es beschrieben hast. Aber genau hierin sehe ich das Problem. Meine ehrliche Meinung zu diesem Text: Als Poesie ist er irgendwie zu lang und breit gef├Ąchert angelegt. Als Kurzgeschichte hast Du den Text ja bestimmt auch nicht gedacht und geschrieben. Ich suche also irgendwie nach einem a├╝├čeren Rahmen f├╝r diesen Text, falls Du verstehst was ich sagen will.
Ich wage es dehalb auch nicht Dir einen Vorschlag zu einer Umgestaltung zu machen. Aber so, fehlt irgendwie ein literarischer Kick! (Verzeih den Ausdruck, ich bin keinesfalls ein literarisches Genie). Ich versuche nur den ersten Eindruck beim Lesen wiederzugeben und erkenne da ein gewisses schreiben nach einem Aufz├Ąhl-Schema wie aus Angst Erleichterung wird.

Bin gespannt auf Deine Meinung dazu.

Gruss
RS

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Gro├čnase
Hobbydichter
Registriert: Aug 2001

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quote:
Urspr├╝nglich ver├Âffentlicht von Ika
Hallo, dies ist mein zweiter Beitrag.Schreibt mir eure Meinung dazu. Erst hatte ich die Freude ausgedr├╝ckt und nun versuche ich die Angst zu erfassen.
Ika


Angst
Ich wollte sie nicht, doch pl├Âtzlich war sie einfach da.
Gierig streckte sie die Hand nach mir aus.
Ich habe nicht aufgepasst, nun beherrscht sie mein Denken.
Alles ist d├╝ster und grau, sie l├Ąhmt mich.
Unf├Ąhig zu handeln, unf├Ąhig zu reagieren.
Regungslos sitze ich da und warte.
Aber auf was warte ich? Warte ich auf das Leben?
Wohin ging das Leben? Warum f├╝hle ich es nicht mehr?
Die Einsamkeit h├╝llt mich ein, tiefes Schweigen in mir.
Stillstand des Lebens, Angst vor dem Morgen.
Gedanken drehen sich st├Ąndig im Kreis.
Wenn ich nicht laufe, kann ich auch nicht fallen.
Wenn ich nicht schwimme, kann ich nicht ertrinken.
Wenn ich nicht fliege, kann ich nicht abst├╝rzen.
Wenn ich nicht liebe, kann mich niemand verletzen.
Aber f├╝r was lebe ich dann noch?
Eingemauert in einem Turm der Angst.
Abgeschnitten von der Dualit├Ąt des Lebens, (???)
entweicht ganz langsam die Lebensenergie.
Ein Blick in den Spiegel, ein fremdes Gesicht.
Angst, was hast du aus mir gemacht?
Angst, was hast du mir angetan?
Die Kraft, dich zu bek├Ąmpfen, habe ich nicht.
Aber ich lade dich ein, zeig mir dein Gesicht.
Rede mit mir und schweige nicht.
Und pl├Âtzlich bricht das Eis in mir.
Mauern st├╝rzen ein, Tr├Ąnen der Erleichterung
schwemmen die Verzweiflung weg.
Ich lief nicht mehr aus Angst vor dem Fallen (Zeitform?)
und verga├č, die Freude des Laufens.
Ich schwamm nicht mehr, aus Angst vor dem Ertrinken
und verga├č den Spa├č beim Schwimmen.
Ich liebte nicht mehr, aus Angst verletzt zu werden
und verga├č das wunderbare Gef├╝hl zu lieben.
Das Leben ist ein Abenteuer und eine Sicherheit gibt es nicht.
Aber ich glaube an einen Sch├Âpfer und der l├Ą├čt mich niemals im Stich.



Ich habe jetzt einmal die Zeichen- und Rechtschreibfehler korrigiert. Du kannst nicht einmal Fragezeichen verwenden, dann keine Punkte und schlie├člich auch keine Fragezeichen mehr. Schreiben ist kein Spiel mit Satzzeichen, sondern unterliegt leider auch gewissen Regeln.

Dann die Zeitform: Wieso wechselst Du in der entscheidenden Passage von der Gegenwart zur Vergangenheit, obwohl dieser Prozess doch das Resultat des vorherigen Abschnitts ist - und folglich zeitlich angebunden werden m├╝sste??? Hier widersprichst Du jeglicher Logik und auch dem Prinzip des Schreibens. Du lernst etwas und wendest es in der Vergangenheit an??? Daf├╝r gibt es wohl kaum eine plausible Erkl├Ąrung.

Insgesamt ist Dein Text stark ├╝berarbeitungsbed├╝rftig. Vom Ausdruck her, erinnert es eher an einen Schulaufsatz - nicht an das sch├Âpferische Werk einer Autorin.

Tut mir Leid, wenn das hier hart klingt, aber ich arbeite in der Branche und musste selbst durch eine harte Schule gehen. Wenn ich sowas lese, str├Ąuben sich mir die Haare.

Gru├č,
Gro├čnase
__________________
Einmal gro├če Nase,
immer gro├če Nase!

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Ika
Hobbydichter
Registriert: Sep 2001

Werke: 4
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Angst

Lieber roter Socken,

es ist erstaunlich wie du mich durchschaut hast. Du hast recht mit meinen Gedanken. Es sind wirklich nur Gedanken aufs Papier gebracht. ├ťber Form, Punkt und Komma habe ich mir ├╝berhaupt keine Gedanken gemacht. Mein Hauptanliegen ist immer jemanden zu helfen. Ich denke wenn dies einer liest und ihm geht es schlecht kann er erkennen, es gibt immer Hofffnung und es geht immer weiter. Dies ist auch mein Ursprung. Ich habe ein Sachbuch f├╝r meine Kinder geschrieben, welches sich mit den Themen Bewu├čtsein, Unterbewu├čtsein, Eifersucht, Neid, Ha├č, Wut, Liebe, Liebeskummer,Krankheit, und vielen positiven Meditationen
besch├Ąftigt. Alle Gef├╝hle durchleben, sie akzeptieren, an ihnen arbeiten um sie unter Kontrolle zu bringen.
Menschen zu lieben, Natur zu achten, Kritik einzustecken, und Menschen zu beobachten ohne sie zu beurteilen und somit sie nicht nach deinem Willen umzuformen.Leben und leben lassen. Ich habe diese 3 Themen Angst,Freude und Zeit in meinem Buch beschrieben. Kein Tag sollte vergehen ohne die Freude gesucht zu haben. Ich habe fr├╝her viele Liedertexte gemacht und da habe ich lange rumgebastelt bis alles passte. Deshalb habe ich bei meinen Gedanken dies nicht gemacht. Vielen Dank f├╝r deine netten Worte. Vielleicht sollte ich daraus eine Kurzgeschichte schreiben. Mein Kampf mit der Angst.*g*. PS. meine gro├čen Vorbilder sind die Aborigenes. Habe sehr viel gelesen ├╝ber sie. Kennst du die zehn Soll-Gebote der Aborigines??
W├╝nsche dir alles Liebe und viel Freude in deinem Leben
Ika

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Rote Socke
Guest
Registriert: Not Yet

Hi Ika,

Deine Antwort hatte mich nicht ├╝berrascht.
Deine Werte/Prinzipien/W├╝nsche/St├Ąrken:

- jemanden helfen wollen
- im Schmerz auch das Positive erkennen
- gegenseitige Achtung von Mensch und Natur
- Dasein f├╝r andere in Zeiten der Not und Angst
etc. etc.
Das sind auch meine Werte/Prinzipien/St├Ąrken/W├╝nsche und diese hatte ich in Deinem Text erkannt und deswegen hatte ich ihn auch gern gelesen.

Die Frage bleibt aber, was willst Du mit dem Text machen? Schlie├člich steht er ja in der Werkstatt.
Eine Kurzgeschichte w├╝rde ich nicht daraus basteln. Diesen Text w├╝rde ich an einigen Stellen straffen und an einigen Stellen umformulieren. Das d├╝rfte es dann schon gewesen sein.
Gro├čnase hat da ja auch einiges dazu gesagt. Wobei ich aber nicht ganz verstehe wieso man beim Schreiben nicht mit Satzzeichen arbeiten darf/soll? Na ja, vielleicht erkl├Ąrt er uns das noch.

Die Aborigenes sind mir wohl bekannt und ein Volk vor dem ich gro├čen Respekt habe. Jedoch kenne ich sie nicht gut genug sonst w├╝rde ich die 10 Gebote auch kennen. Kenne ich aber nicht. Vielleicht schickst Du sie mir mal per Mail.

Solltest Du weitere Hilfe f├╝r die Textgestaltung haben wollen, dann sag Bescheid. Das eine oder andere LL-Mitglied wird sicher auch mithelfen am Feilen Deiner sch├Ânen/ehrsamen Gedanken.

LG
RS

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flammarion
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Routinierter Autor

Registriert: Jan 2001

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Kommentare: 8126
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hallo,

ika, ich m├Âchte die 10 gebote auch gerne kennenlernen. vielleicht stellst du sie lieber hier rein? ganz lieb gr├╝├čt
__________________
Old Icke

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