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Leselupe.de > Ungereimtes
Aschenkind
Eingestellt am 21. 04. 2001 14:47


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Jasmin
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Aschenkind

es wühlt und staubt in der Asche der Nacht
Tränen trockenheiß weinend in einen Aschenkrug
den Staub schüttelnd aus bleiernen Haarfäden
in Spinnweben hinein

läuft hinaus schreiend in den Aschenregen
des grauenden Morgens
der Priester zieht dem Kind mit Asche
ein Kreuz auf die Stirn

__________________
Jasmin

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Bernd
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Am Anfang klingt es wie ein Märchen, dann sieht man, Schlimmes scheint geschehen zu sein. Verbrennen läßt Asche übrig und der Priester symbolisiert das Ende und den Anfang. Denke ich.

Alles aber liegt noch im Staub.


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Copy-Left, samisdada

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Jasmin
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Staub und Asche

Hallo Bernd,

meine Texte schreibe ich immer aus Stimmungen heraus. Bei der Stimmung zu diesem Text geisterte Asche in meinem Kopf herum. ashes to ashes, dust to dust.
Ich suchte im Woerterbuch Assoziationen zu Asche. So kam ich zu Aschenputtel.
Deshalb die Maerchenstimmung am Anfang, die du gut erkanntest.
Asche entsteht bei Verbrennungsprozessen. Es ging hierbei wohl um das Feuer der Leidenschaft, das Asche zuruecklaesst...
Und dann las ich weiter im Woerterbuch, dass am Aschermittwoch, der Priester den Glaeubigen mit Asche Kreuze auf die Stirn streicht. Das wusste ich nicht und es faszinierte mich. Als Bild. Aber, ob der Priester helfen kann, sei dahingestellt...

Gruss

Jasmin


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Jasmin

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Bernd
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Liebe Jasmin,

an Aschermittwoch hatte ich tatsächlich überhaupt nicht gedacht. Doch ist auch da ein Ende und ein neuer Anfang da.

Viele Grüße von bernd
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Jasmin
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Aschermittwoch

Lieber Bernd,

ja, nach dem Aschermittwoch kommt die Fastenzeit und dann wieder die Auferstehung, ein neuer Anfang.
Seltsam, dass ich wenige Tage, nachdem wir hier die Auferstehung gefeiert haben, Gedanken und Gefuehle des Aschermittwochs in mir trage...


Liebe Gruesse

Jasmin
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Jasmin

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