Diese Seite verwendet Cookies. Wenn Sie das nicht akzeptieren, m├╝ssen Sie Cookies in Ihrem Browser verbieten oder diese Seite verlassen.    OK  
 leselupe.de
Werbung
 Meine Leselupe

Mitglieder:   5284
Themen:   87725
Momentan online:
314 Gäste und 9 Mitglieder
Username:
Passwort:
Registrieren
Passwort vergessen?


Leselupe.de > Erz├Ąhlungen
Auf geht's
Eingestellt am 06. 06. 2002 23:00


Autor
Ein neues Thema ver├Âffentlichen.     Antwort ver├Âffentlichen.
anemone
Schriftsteller-Lehrling
Registriert: Sep 2001

Werke: 587
Kommentare: 977
Die besten Werke
 
Email senden
Profil

„Ich muss noch die Tasche packen!“ Sie wuselte schon geraume Zeit herum. Was packte sie denn alles ein f├╝r zwei l├Ąppische Tage? Scherzhaft erinnerte er sie: „Hast du auch deine Tabletten eingepackt und vergiss nicht die Taschent├╝cher, denn sp├Ątestens nach 5 Km wirst du zu heulen beginnen.“ Was sagte er da? „Ich doch nicht, warum sollte ich?“ Lothar h├Ątte Wetten darauf abschlie├čen k├Ânnen, dass seine Frau sp├Ątestens nach 5 Kilometern Fahrt schon ihre Kinder vermissen w├╝rde.
Sie waren ja so verw├Âhnt: Lea schmierte ihnen jeden Morgen die Schulbrote, spitzte ihnen die Stifte und tat einfach alles f├╝r die beiden Rangen. Es wurde einmal Zeit, dass sie sich von ihnen l├Âste, fand Lothar. Aus dem Grunde schlug er ihr den Ausflug an die See vor. L├Ąnger als 2 Tage wollte er ihr nicht zumuten, denn selbst die w├╝rde sie ohne die Kinder kaum ├╝berstehen. „Wir nehmen aber das Handy mit!“ wollte sie bestimmen, doch er blieb unerbittlich: „Nein, es bleibt hier!“ sagte er fest und bestimmt.

„Und wenn etwas mit den Kindern ist?“ „Die wenden sich vertrauensvoll an die Oma! Au├čerdem gibt es ja noch deinen Bruder!“

Ja, das war auch sein Einfall. Sicher w├Ąre Oma sofort bereit, das Haus und die Kinder zu h├╝ten, doch nein, er wusste es ja besser. Er hatte sich sowieso sehr ver├Ąndert. Fr├╝her st├Ârte er sich nicht daran, was mit den Kindern war, doch jetzt war es ihm pl├Âtzlich wichtig, dass aus ihnen nicht so verh├Ątschelte, verw├Âhnte B├╝rschchen wurden. Auch ihr gegen├╝ber hatte er sich sehr ver├Ąndert. Fr├╝her machte er alles, um sie zufrieden zu stellen mit dem Ergebnis, dass sie immer unzufriedener wurde:

Pl├Âtzlich war das Hotel nicht mehr gut genug, bei dem sie den Urlaub, nat├╝rlich mit den Kindern verbrachten, sp├Ąter waren die Liegest├╝hle am Pool zu hart, das Essen ungenie├čbar und der Strand zu schmutzig. Das Ergebnis sah so aus, dass sie nun schon 3 Jahre immer das gleiche Hotel in Griechenland aufsuchten, weil dort ihrer Meinung nach alles optimal war. Ihm sollte es nur recht sein. So war es bisher, doch jetzt hatte sie einen neuen Mann, manchmal ertappte sie sich dabei, wie sie ihn bewundernd ansah. War das wirklich immer noch derselbe? Sie konnte es nicht so recht glauben.

Inzwischen ging die Fahrt los und er behielt den Kilometeranzeiger im Auge. Ja, er kannte seine Frau gut: Schon flossen die Tr├Ąnen und sie kramte nach einem Taschentuch. „Ich habe keine Taschent├╝cher!“ schluchzte sie, „wir m├╝ssen umkehren!“ Voller Stolz hielt er ihr ein P├Ąckchen Tempotaschent├╝cher entgegen.

Bearbeiten/Löschen   ebook  Druckversion


Zefira
???
Registriert: Jan 2001

Werke: 14
Kommentare: 1113
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Zefira eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Ich dachte anfangs, sie wolle alleine weg, und war im stillen ├╝berzeugt, da├č er eine andere hat und seine Frau blo├č loswerden will - und dann sitzt er pl├Âtzlich mit im Auto? Vielleicht solltest Du schon ein bi├čchen fr├╝her darauf hinweisen, da├č beide zusammen fahren. Ja, jetzt sehe ich, da steht "Wir nehmen aber das Handy mit", aber das ist zuwenig.
Vor allem kommt man nicht richtig zum Mitdenken, weil das so schnellfeuerm├Ą├čig erz├Ąhlt ist. Interessante Situation, aber bitte, bitte nicht so im Galopp! Ein paar Abs├Ątze zum Luftholen!

Bearbeiten/Löschen    


Ann-Kathrin Deininger
Manchmal gelesener Autor
Registriert: Sep 2000

Werke: 57
Kommentare: 87
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Ann-Kathrin Deininger eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil
Hallo Anemone!

Du solltest dir von Anfang an dar├╝ber im klaren sein, aus welcher Perspektive du erz├Ąhlst. Die ersten S├Ątze sind aus der Perspektive der Frau geschrieben, deswegen war ich etwas verwundert, als pl├Âtzlich der Mann die Hauptrolle ├╝bernahm. Auch zwischendurch ist nicht immer klar, wessen Gedanken gerade dargestellt sind.
__________________
Ein Raum ohne B├╝cher ist wie ein K├Ârper ohne Seele.

Bearbeiten/Löschen    


anemone
Schriftsteller-Lehrling
Registriert: Sep 2001

Werke: 587
Kommentare: 977
Die besten Werke
 
Email senden
Profil
Ja, danke f├╝rs Lesen,

ich denke es ist die Perspektive eines Beobachters, der einmal sie und einmal ihn sieht, aber wie kann ich das deutlicher machen? Muss mal dr├╝ber nachdenken, heute bin ich zu m├╝de (habe angestrichen und die Finger noch voller Farbe) und g├Ąhhn werde fr├╝h schlafen gehn.

lG
anemone

Bearbeiten/Löschen    


Zur├╝ck zu:  Erz├Ąhlungen Ein neues Thema ver├Âffentlichen.     Antwort ver├Âffentlichen.



Leselupe-Bücher





Amazon



Facebook


Werde Fan der Leselupe auf Facebook!