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Der entlegene Berggasthof war ideal für meine Zwecke. Eigentlich war es kein Gasthof im üblichen Sinne, sondern mehr der Hof eines Bergbauern, der sich durch einige wenige Vermietungen etwas zu dem hinzuverdiente, was der karge, steinige Boden an Ertrag abwarf.
Mich würde nur die Ruhe und Stille der bayerischen Gebirgswelt erwarten, ich hatte den Hof mit Bedacht gewählt, kein Fernseher, nicht einmal ein Radio würde Werbung und die neuesten Hits in den Äther plärren, alle Errungenschaften der Zivilisation würden dort oben, am Berghang, keine Bedeutung für mich haben. Handy und Laptop, meine immer bereite Verbindung zu den Finanzmärkten dieser Welt würden in einem Schließfach im Münchener Hauptbahnhof ruhen, Relikte eine stressgepeitschten Lebens, aus dem ich mich für vier Wochen gänzlich zurückziehen wollte, für niemanden zu sprechen, zu sehen oder sonstwie zu kontaktieren, verschollen, einfach für einige Zeit ausgestiegen, aus dem Leben getreten.
Es war notwendig, diesen Schritt zu machen, er sollte ein Schnitt sein in meinem Leben, in dem ich vom morgendlichen Aufstehen bis in den immer viel zu kurzen Schlaf ständig unter Strom, unter Hochspannung stand. Lange, das wusste ich, würde mein Körper diesen Raubbau an seiner Substanz nicht mehr mitmachen, erste Anzeichen des drohenden Burnouts hoben schon mahnend ihren Finger. Eigentlich war ich ein klarer Fall für ein Sanatorium oder eine langfristige Kur, als kranker unter kranken hatte ich mich jedoch noch nie wohlgefühlt, wusste, dass sich mein Zustand dort nur verschlechtern würde. Vier Wochen in der Abgeschiedenheit eines bayerischen Gebirgstals, abgeschottet von allem, was die moderne Welt zu bieten hatte, keine Börsenkurse, kein DAX, kein Dow Jones; meine geschundenen Nerven in Balsam legen, sollte reichren, mich wieder fit zu machen für die Welt der Hochfinanz.
Endlich war es soweit, alle noch zu treffenden Verträge waren unter Dach und Fach, nebensächliches wurde auf unbestimmte Zeit, aber mindestens vier Wochen verschoben. Der ICE verließ Frankfurt, fuhr langsam an, immer schneller werdend bewegte er sich in Richtung München, der bayerischen Sonne entgegen. Wie geplant trennte ich mich in München von Handy und Laptop, nicht aber, ohne noch einen letzten, verstohlenen Blick auf die Tagesentwicklung des DAX zu werfen, nun war ich für die Finanzwelt einen Monat nicht mehr erreichbar.
Ein Nahverkehrszug brachte mich nach Bolsterlang, einem zwar verschlafenen, aber dennoch sehr aktiven Urlaubsort mitten im schönen Allgäu, wo ich erwartet werden sollte.
Strahlende Sonne der bayerischen Alpen empfing mich, ein Panorama, wie gemalt. Mein erster Blick galt dem steil nach oben ragenden Nebelhorn, dessen Spitze wie so oft von dichten Wolken eines ansonsten sonnenklaren Himmels umrankt war. Ich genoss es, die reine Bergluft einzuatmen, rückte meine Sonnenbrille zurecht, lud mein Gepäck aus dem Zug. Ich wusste nur, dass man mich erwarten würde, aber nicht, von wem ich abgeholt wurde. Ich blickte mich um, suchte irgend einen grobschlächtigen Bauern, eben so, wie er meinen klischeehaften Frankfurter Gedanken entspringen musste, bis mein Blick auf sie traf, regelrecht an ihr kleben blieb, als sie lächelnd auf mich zukam. “Sie san´s sicher der Herr Tietze aus Frankfurt”, lächelte mich eine blonde, leicht sonnengebräunte Schönheit an, reichte mir ihre Hand zum Gruß. Ihre zarte, sanfte Haut wollte so gar nicht zu ihrem festen, aber nicht unangenehmen Händedruck passen, der mir sofort verriet, dass meine Gegenüber nicht nur das Geschirr des Hofes spülte, sondern gewohnt war, auf dem gesamten Anwesen mitanzupacken. “Ich bin Vreni, die Tochter des Huberbauers. Eigentlich heiße ich Verena, aber alle nennen mich Vreni”.
Vreni- ihr Anblick faszinierte mich, zog mich sofort magisch in ihren Bann. Ihr leicht gelocktes Blondhaar fiel ihr sanft über die Schultern, ihre kurzen Lederhosen und das grobe Hemd verdeckten ihre Formen etwas, doch ich spürte sofort, dass sie einen begehrenswerten Körper verhüllen würden, dessen Zierde mit Sicherheit die kleinen, festen Brüste sein müssen, die sich mir fast auffordernd entgegenstreckten. “Angenehm, Tietze, Harald Tietze”, stellte ich mich, als stünde ich einem Mandanten in meiner Finanzkanzlei gegenüber und nicht einer langbeinigen, braungebrannten Allgäuer Bergschönheit gegenüber, vor, deren Anblick selbst in der Großstadt fast jeden Mann um den Verstand gebracht hätte. Immer noch befand sich meine Hand im Griff ihrer kräftigen Finger, die feste Berührung ihrer dennoch sanften, zartgliedrigen Finger zauberten dieses erregt- nervöse Kribbeln in meinen Bauch, das mich sofort befällt, wenn ich solch einer wunderschönen, begehrenswerten Frau gegenüberstehe..
“Ist das ihr gesamtes Gepäck?” deutete sie auf meine Koffer, in die ich wohl wieder viel zu viel für meinen Almaufenthalt eingepackt hatte. Was wollte ich mit meinen Maßhemden, meinen Frankfurter Businessanzügen hier oben im beschaulichen, ländlichen Allgäu? “Ich lade es gleich auf. Nicht erschrecken, ich bin mit dem Trecker da. Anders kommen nicht aufi auf´d Alm”. Mit gehörigem Schwung beförderte sie meine Louis Vuitton- Koffer auf den Anhänger des Traktors, lud mich ein, neben sie zu sitzen und fuhr los.
Vreni begeisterte und faszinierte mich sofort. Meine Blicke streichelten, liebkosten ihren Körper gleichermaßen. Ihre natürlich-frische Art hatte etwas an sich, das mich vollkommen begeisterte. Lange Zeit war ich nur das aufgesetzte, verlogene der Businesswelt gewohnt, das alles nur auf eines hinauslief, Geld zu scheffeln, so gut es nur ging. Vrenis offenes und ehrliches Wesen, wie lange schon hatte ich so etwas vermisst, wusste gar nicht mehr, dass es so etwas herzlich-liebenswertes überhaupt gibt, wie es mir die wunderhübsche Tochter des Almbauern entgegenbrachte.
Ich sog geradezu ihren Duft ein, kein Duft nach teuren Parfums von noch teuren Businessladies, nein, Vreni, ihr Haar hatte einen einzigartigen Duft, nach Frische, Natur, dichtbewaldeten Wäldern, saftigen Wiesen, frischen, blühenden Blumen.
Bereits zu diesem Zeitpunkt wusste ich und war glücklich darüber, dass es der richtige Entschluss war, statt eines Sanatorium- Aufenthalts diesen Urlaub in der Abgeschiedenheit der Allgäuer Berge gewählt zu haben, genoss, während der Traktor durch Almen und Wiesen fuhr, Vrenis Nähe, ihre Herzlichkeit, ihr Lachen, die Wärme, die von ihr ausging.
Ich hätte ewig so neben Vreni sitzen können, irgendwann aber bog meine Begleiterin auf einen großen Hof ein, den Hof des Huberbauern, mein Domizil der kommenden Wochen, hier oben am Berghang, weitab von allem, was mich krank gemacht hatte.
Vrenis Familie begrüßte mich, ebenso herzlich wie ihre Tochter, mein Gepäck wurde nach oben geschafft, ich war allein auf meinem Zimmer. Alles war sehr rustikal, irgendwie fühlte ich mich sofort heimisch, nie hätte ich gedacht, auf den Luxus einer Hotelsuite verzichten zu können, den 24 Stunden dienstbereiten Zimmerservice, aber ich merkte, mir fehlte nichts.
Die Tage vergingen, irgendwie suchte ich immer Vrenis Nähe, sei es beim Essen, wo ich immer versuchte, ihr gegenüber zu sitzen, sei es auf dem Hof, wo ich ihr beim Kühe melken, beim Stroh dreschen zusah, jede Bewegung ihres Körpers verfolgte, immer wieder eine gewisse Hitze in meinem Körper aufkommen zu spüren, begleitet von einer stets zunehmenden Enge in meiner Hose.
Längst hatte ich mir einen Lieblingsplatz auf den Hof ausgesucht. Eine Scheune, die stets in irgend einer Ecke im Schatten lag, wo ich im dichten Gras lag, eine Blume im Mund, ein Buch in der Hand. Langsam spürte ich, dass ich wieder zu Kräften kam, dass der beginnende Burnout, der drohende, lange Krankenhausaufenthalt rechtzeitig vermieden wurde.
Vreni kümmerte sich in liebenswerter Weise um mich, sorgte sich, dass es mir an nichts fehle, brachte mir kühle Getränke an meine Scheune, kleine Imbisse, setzte sich zu mir, redete mit mir über Gott und die Welt, hing an meinen Lippen, wenn ich über Frankfurt, die Finanzmärkte erzählte, erzählte mir selbst über ihre Heimat, das Allgäu, das ich immer mehr begann, zu lieben, zu schätzen. Schon längst hatten wir beide eine große Vertrautheit entwickelt, längst waren wir beim “Du” angelangt. Immer schweiften meine Blicke nach ihr, wenn ich im Schatten meiner Scheune saß, hoffte, sie würde bald auf dem schmalen Weg zu sehen sein, die Karaffe mit dem Eistee in der Hand, würde sich zu mir setzen. Ich verzehrte mich geradezu nach ihrer Anwesenheit, mein Bauchkribbeln wurde von Tag zu Tag stärker, auch meine Sehnsucht nach ihrer Nähe und Herzlichkeit. Jede Nacht schlief ich ein mit meinen Gedanken nach ihr, meine Träume rankten sich um Vreni, mein erster Gedanke beim Aufwachen war sie. Ich ertappte mich immer öfter damit, dass meine Finger mein bestes Stück umklammerten, sich langsam auf und ab bewegten und ich mir wünschte, es wären Vrenis. Immer öfter ertappte ich mich bei dem Gedanken, wie es wohl wäre, die hübsche Bauerstochter im Arm zu halten, ihren Körper zu spüren, ihren heißen Atem, ich fragte mich, wie wohl ihre Küsse schmeckten, wie es wohl sein würde, ihre Haare zu spüren, den sanften Druck ihrer Brüste.
Wieder einmal saß Vreni bei mir, wir tranken gekühlten Tee, redeten über dies und das, lachten über vieles, immer öfter ruhte ihr Kopf an meiner Schulter. Ihr Haar, das dabei meine Nase kitzelte, duftete, wie ich es noch bei keinem Haar bemerkt hatte, selbstvergessen spielten meine Finger mit den blonden Locken. “So, ich muss los”, entriss sich Vreni förmlich von mir, “denk daran, in einer Stunde ist Abendessen”. Sie kniete sich vor mich, sah mir tief in die Augen, hauchte einen sanften Kuss auf die Lippen.
Meine Lippen brannten wie Feuer als sie sich erhob, sich winkend verabschiedete, langsam den Weg hinuterschritt, ihre Figur immer kleiner und kleiner wurde, bis sie an der Wegbiegung völlig aus meinem Blickfeld verschwand. Rätselnd, träumend saß ich da, genoss noch lange, nachdem sich unsere Lippen voneinander gelöst hatten, ihren Kuss, ihre sanften, samtenen Lippen, Vrenis Lässigkeit und Unbekümmertheit.
Lächelnd saßen wir uns beim Abendessen gegenüber, hatten unser kleines Geheimnis, das uns verband, das außer uns niemand wusste und auch niemanden etwas anging.
Mit einem Lächeln schlief ich ein, wieder rankten sich meine Gedanken um die Bergschönheit, besonders dann, wenn meine Finger sich intensiv um meine Verhärtung kümmerten, mir dabei halfen, das Erlebte zu verarbeiten, ehe es unauslöschbar begann, meine Gefühle zu beherrschen.
“Ich habe mir heute frei genommen, ich will baden gehen. Willst du mit?”, fragte mich Vreni nach dem Frühstück. “Da muss ich passen, ich habe an alles gedacht, nur nicht an eine Badehose”. ”Das macht nichts”, ließ Vreni meine Ablehnung nicht gelten. Ich kenne eine Stelle am See, an die man nur durch dichtes Gebüsch kommt. Da bade ich immer nackt”. Ihr unschuldig-provokanter Augaufschlag nahm mir die Entscheidung ab. Welcher Mann wäre nicht in diesem Augenblick an meiner Stelle gewesen, hätte nicht gern dieses Angebot aus Vrenis Lippen vernommen, nicht gern in diesem Moment in diese Augen geblickt.
*
Die Stelle am See musste wirklich ein Geheimtip sein. Das Ufer fiel leicht und sanft in den kalten Gebirgssee ein, ideal geeignet zum Baden, wenn man sich an die Kühle des Wassers gewöhnt hatte. Dichtes, fast undurchdringliches Gebüsch umgab den kleinen Strand, machte ihn uneinsehbar und völlig uninteressant für den nicht eingeweihten, der nicht wusste, welch kleines Paradies sich hinter den hohen, dichten Büschen verbarg. Ein Paradies das wie geschaffen war für einen Adam, eine Eva, ein Paradies für zwei, wo kein Platz für eine Schlange war.
“Mein Lieblingsplatz”, lächelte mich meine Eva an. “Ich komme hierher, wenn ich allein sein will, aber auch zum Baden. Nackt. Ich glaube, diesen Platz kennt niemand. Jedenfalls habe ich in den ganzen Jahren noch niemanden hier gesehen, Du bist der erste, dem ich ihn zeige”. Sanft streichelte ihr Handrücken meine Wange, erzeugte in mir ein Wechselspiel zwischen brennender Hitze und eiskalter Gänsehaut. Noch nie hatte die Berührung einer Frau in mir solch eine Reaktion ausgelöst. Ich spürte das liebevolle, zärtliche in Vrenis Berührung, das völlig im Gegensatz stand zu dem berechnend, eiskalten meiner Frankfurter Society- Ladies, die, ehe sie mit jemandem ins Bett stiegen, ihre ureigenen Interessen abwogen, bereit waren für ihr Vorankommen heute mit dem und morgen mit einem anderen in die Kiste zu hüpfen.
Tief sog ich die klare Gebirgsluft ein, ließ meinen Blick über die unverfälschte, unbelastete Natur streifen. Hohe Tannen, die mit Sicherheit noch in fünfzig Jahren nicht den Zähnen der Motorsäge zum Opfer gefallen sein werden, säumten fast das gesamte Ufer des glasklaren Sees, wuchsen fast bis ans Wasser heran. Am gegenüberliegenden Ufer meinte ich, einige Rehe spielen zu sehen, Gezwitscher unzähliger Vögel erfüllte die Luft. “Danke, dass du mich hierher gebracht hast”. Ich nahm Vreni in den Arm, hauchte ihr einen leichten Kuss auf die Wange.
“Na, was ist?”, holte mich ihre Stimme zurück in die Wirklichkeit. “Wir sind doch zum Baden hier, oder?” Wie zum Beweis ihrer Worte ließ sie burschikos die Träger ihrer Lederhose von den Schultern gleiten, begann, ihr Hemd aufzuknöpfen.
Fasziniert von ihrer Hemmungslosigkeit sah ich ihr zu, Vreni öffnete den Hemdknoten unter ihren Brüsten, ließ das überflüssige Textil über Arme und Rücken zu Boden gleiten, gefolgt von der derben Lederhose. Mein Blutdruck musste in diesem Augenblick Rekordwerte angenommen haben, so schnell jagte durch meine Adern.
Vrenis goldenes Haar schimmerte im Schein der morgendlichen Sonne, ihr Lächeln, als sie den BH fallen ließ, glich dem einer vom Olymp herabgestiegenen Göttin. Nur noch ein einziges Textil bedeckte ihren wundervollen Körper; mit keckem Schwung befreite Vreni sich von ihrem Höschen, warf es lächelnd über ihre Schulter.
Mein Blut, das eben noch im Schädel hämmerte, an meinen Schläfen pochte, raste in Sturzbächen durch meine Adern, jagte regelrecht in mein Lustzentrum, pochte und pulsierte dort. Meine Blicke hingen geradezu an Vrenis Körper, streichelten, liebkosten ihn, tanzten auf ihren Brüsten, spielten mit den fest stehenden Nippeln, küssten sich abwärts, ohne auch nur einen Zentimeter ihres Körpers auszulassen, bis hinunter zu ihrer glattrasierten Venus. Ihr Anblick, unschuldig und verrucht zugleich raubte mir die Sinne, nahm mich gefangen in einer Symbiose von Lust und Bewunderung.
“Na, was ist”, forderte sie mich auf, “warum bist du den immer noch angezogen? Mit Kleidern kannst du schlecht in den See hüpfen”. Fast mechanisch, Vreni immer noch mit meinen Blicken verzehrend, öffneten meine Hände mein Hemd, ließen es, gefolgt von der Hose zu Boden gleiten. “Auweh, da braucht aber jemand ganz dringend kaltes Wasser”, scherzte meine wundervolle Bergfee, deutete belustigt auf meine schon imposante Verhärtung, die nach dem Fall meiner Boxer zutage getreten war. “Wer als erster drin ist!”, rief sie rannte los in das kalte Wasser des kristallklaren Bergsees. Vreni musste das eiskalte Nass gewohnt sein, schon als sie bis zu den Knien im See stand, ließ sie sich mit einem freudigen Aufschrei in das eiskalte Nass fallen.
Während sie schon ausgelassen und fröhlich zu plantschen begann, hatte ich noch meine liebe Not, mit der Eiseskälte des Natursees, bewegte mich, vollgespritzt und angefeuert durch Vreni geradezu millimeterweise in das kristallklare Wasser.
Ausgelassen tollten wir herum, bespitzten uns mit dem eiskalten Gebirgswasser, tauchten um uns herum, jeder durch die Beine des anderen, benahmen uns zuweilen kindischer als zwei Zehnjährige. In Vrenis Gesellschaft vergaß ich die Kälte des uns umgebenden Wassers, bis es uns beiden doch zu kalt wurde. Zurück an Land warf sie mir ein Handtuch zu: “Willst du mich abtrocknen?”, fragte sie mit unschuldigem Augaufschlag. “Musst aber kräftig rubbeln, damit mir warm wird”.
Nur noch das dünne Handtuch trennte meine Hände von Vrenis Körper, als ich begann, meine Hände über ihren Körper gleiten zu lassen “Musst fester rubbeln, sonst friere ich”, forderte sie mich auf. Wie, wenn sie ihren Worten Taten folgen lassen wollte, schmiegte Vreni sich wärmesuchend an mich, begleitete mein Rubbeln mit zufriedenem Schnurren gleich einem Kätzchen hinter dem heißen Ofen. “Mmmmh, tut das gut”, lobte sie mich, schmiegte sich noch enger an mich, legte ihren Kopf an meine Schultern. Immer noch glitten meine Hände über ihren Körper, das Handtuch war inzwischen zu Boden gefallen, es hätte auch in diesem Augenblick mehr als gestört. Meine Lippen folgten meinen Händen, bedeckten Vrenis Körper mit heißen Küssen. Das Beben ihres Körpers, ihr lustvolles Stöhnen verrieten mir, welche Hitze in diesem Augenblick in ihrem Innersten aufsteigen musste. Auch ihre Hände begannen nun, meinen Körper zu erforschen, jede ihrer Berügrungen sorgte für einen leichten, stimulierenden Stromschlag in mir. Unsere Lippen, die sich bislang nur zweimal leicht und sanft getroffen hatten, suchten einender, verschmolzen zu einem langen, liebevollen, zärtlichen Kuss. Längst war meine Erregung zu einer ernstzunehmenden Verhärtung gewachsen, die sich vehement an Vrenis Körper drängte, geradeso, wie ihre erigierten, festen Brustwarzen, die sich bei jeder ihrer Bewegungen an mir rieben, die sanften Erhebungen ihrer Mittelgebirge, die sich hoben und senkten im Takt ihrer Atemzüge. Vrenis Fingerkuppen streichelten über meinen Rücken, ihre Mitte drängte sich lustvoll geg3en meinen Dauerlurscher. Gemeinsam, fest umschlungen, sanken wir auf das auf dem Boden ausgebreitete Handtuch, zwei erregte Körper, vereint in liebevoller Umarmung.
Es kam mir vor wie eine Erlösung, als unsere seit Tagen aufgestaute Lust aufeinander endlich zum Ausbruch kam. Eine Explosion der Sinne schien uns geradezu mit sich zu reißen, unser Paradies der Lust mit Leben zu erfüllen. Meine Lippen wanderten über ihren Körper, zogen eine heiße Spur über ihre leicht sonnengebräunte Haut, kehrten immer wieder zurück zu ihren samtenen Lippen, gierten geradezu danach, ihre Küsse zu schmecken, zu spüren. Ihr Körper klebte geradezu an meinem, jeden ihrer Atemzüge konnte ich spüren, Atemzüge, die zunächst gleichmäßig, rhythmisch waren, nach und nach aber jegliche Gleichmäßigkeit verloren, unkontrolliert und hektisch wurden, sich steigerten im Grad der Erregung, die von Vreni Besitz ergriff. Tiefer und tiefer glitten meine Lippen, meine Zunge zog eine feuchte Spur über ihren Körper; Vrenis Hände suchten nach meinen, umklammerten, drückten sie, haltsuchend, fliehend vor der Leichtigkeit ihrer Lust. Sanft glitt meine Zunge über ihre glattrasierte Venus, suchte den Eingang zu ihrem Paradies. Erwartungsvoll öffnete Vreni ihre Beine, gewährte mir den Blick auf ihre Rose, ihre geschlossene Lustblüte, deren Blätter taubedeckt vor mir lagen, bereit von mir geöffnet zu werden, bereit, mich eindringen zu lassen in ihren nektargefüllten Lustkelch, den Saft ihrer Leidenschaft zu schlürfen, den Nektar und Honig ihrer Lust.
Zart öffnete meine Zunge den Eingang zu ihrem Paradies, teilte die Labien, drang, begleitet von erwarungsfrohem, lusterfülltem Stöhnen Vrenis sanft in sie ein, bereit, Besitz zu ergreifen vom Allerheiligsten meiner bezaubernden Geliebten.
Ihre Perle suchte geradezu den Kontakt mit meiner Zunge, drang, fester und fester werdend, heraus, aus ihrer schützenden Spalte, jede sanfte Berührung meiner forschenden Zunge erfüllte ihren Körper mit einem lustvollen, erregten Zittern. Immer fester wurde der Griff ihrer Hände, während meine Zunge unablässig ihre vor Lust zitternde Spalte streichelte, die Perle liebkoste, tief eintauchte in den feuchten Kelch ihrer Leidenschaft.
Das Raiuschen der unberührten Wälder, das Zwitschern und dle Lockrufe der Vögel, sonst umgab uns nichts, war waren eins mit der Natur die uns umgab, von uns aber nicht mehr wahrgenommen wurde. Es gab nur noch uns beide, unsere Lust, unsere heiße Leidenschaft. Ich spürte, wie es in Vreni zu pochen begann, wie es überall in ihr kribbelte, als wären Legionen von Ameisen in ihrem Körper unterwegs, spürte, wie sie ihre angestaute Lust hinausschreien wollte, in einem gigantischen, alles übertreffenden Orgasmus. Auch bei mir war es fast soweit, der Punkt, an dem es kein Zurück, kein Entrinnen mehr geben konnte, rückte immer näher, unvermeidbar und unaufhaltsam.
Vreni zuckte leicht zusammen, als die Spitze meines Freudenspenders ihre blutgefüllten, zitternden, hocherregten Labien berührte, leicht über sie streichelten, ehe er langsam, begleitet von befreiendem Stöhnen, von lustvollem, heißen Atem, der aus ihrem Innersten nach draußen zu dringen schien, in ihre Grotte eindrang. Jeder meiner sanften, liebevollem Stöße wurde von einem lustvollen Stöhnen begeleitet, ein Lächeln der Befriedigung und des Glücks zierte ihre Lippen. Fast gleichzeitig vermischten sich unsere Schreie, gingen einher mit dem Flügelschlagen der aufgeschreckten Vögel, als uns unsere beiden Orgasmen mit sich rissen wie zwei gigantische Lawinen zwei unvorsichtige Wanderer erfassten, mit sich rissen in ein unbekanntes Land.
Vreni presste mich geradezu an sich, wollte ihr Zittern genießen bis zum lustvollen Ende, ich ergoss mich in sie, blieb noch lange
Zeit danach Gast in ihrer Liebesgrotte, deren Zittern nach und nach leichter wurde, bis es völlig verebbte. Noch lange lagen wir schweigend beieinander, steichelten, küssten uns, kitzelten uns mit Grashalmen, genossen es, unsere Haut zu spüren, unsere Lippen, unsere Zungen, die miteinander spielten, wie zwei verliebte Kreuzottern.
Die immer starker werdende Kälte mahnte uns, langsam aufzubrechen, es wurde Abend, wir wurden auf der Hütte erwartet. Hand in Hand tanzten wir fast über die Almen , hielten immer wieder kurz an, küssten, streichelten uns, glücklich über unser junges Glück, unsere Herzen schlugen, tanzten im gleichen Takt.
Nichts deutete beim Abendessen darauf hin, dass Vreni und ich an diesem Tag zueinander gefunden hatten, dass unsere Herzen eines waren, nichts deutete hin auf unsere junge, unsterblich scheinende Liebe.
Vreni verabschiedete sich schon sehr früh vom Tisch, wollte schon zu Bett gehen. Auch mir war danach, recht schnell mein Zimmer aufzusuchen, das erste Maß mit dem Bauern sollte heute zugleich mein letztes sein. Glücklich schwebte ich fast die Stufen hinauf, wünschte mir, in tiefen Schlaf zu versinken, eingehüllt von Träumen in denen ich ihr begegnen würde. Vreni, meine junge aber schon unsterbliche Liebe.
Je höher ich die Stufen nach oben stieg, desto deutlicher nahm ich einen seltsamen, aber nicht unangenehmen Duft wahr, der sich intensivierte, je näher ich der Tür zu meinem Zimmer kam. Es war kein eindeutiger Duft, der meine Nase kitzelte, ich meinte Rosen und Lavendel herauszuriechen, noch irgend etwas kam hinzu, das ich nicht genau bestimmen konnte. Der Duft schien direkt aus meinem Zimmer zu kommen, etwas verwirrt drückte ich die Klinke herunter, sah mich einem Meer von Kerzen gegenüber. Sie, ihr brennendes Wachs, waren die Dritte Komponente der Duftmischung. Das Kerzenmeer verlieh dem Zimmer ein besonderes Flair, tauchte es durch sein Flackern in ein warmes, im leichten Lufthauch variierendes Licht, vermischt mit dem Blütenduft kitzelte ein belebendes, alle Sinne erregendes Duftgemisch meine Nase. Nun erst erkannte ich die Anordnung der Kerzen auf dem Boden, die ein riesiges, flackerndes Herz bildeten, das sich um mein Bett gruppierte. Nachdem sich meine Augen langsam an die Dunkelheit gewöhnt hatten, fiel mein Blick auf sie, die sich diese immense Arbeit gemacht hatte. Etwas verlegen, fast schüchtern lächelte Vreni mich aus meinem Bett an. “Sei mir nicht böse, aber ich möchte gerne diese Nacht mit dir verbringen”.
Ohne eine Antwort zu geben, lächelte ich Vreni an, nahm den engen Weg zum Bett, den die Kerzen freigelassen hatten, setzte mich zu ihr, nahm meine Geliebte in die Arme, hauchte einen sanften Kuss, der auf meinen Lippen wie Feuer brannte, auf ihren Mund.
Vrenis Körper bebte regelrecht, ich spürte die Erregung, die sie durchspülte wie ein gigantischer Fluss, eine Erregung, die ich bisher noch bei keiner Frau in diesem Maße kennen gelernt hatte. “Zieh dich aus und komm zu mir”, forderte sie mich auf. “Ich möchte heute Nacht sehr glücklich sein”.
Nackt kroch ich zu ihr unter die Bettdecke, genoss die Wärme des Bettes, genoss, als Vreni sich fest an mich drückte, ihre zarte Haut, ihren Körper, der mit meinem zu verschmelzen schien. Es mussten Stunden vergangen sein, die verrannen wie Sekunden, die wir mit wilden, zärtlichen Küssen verbrachten, so lange, bis unsere Zungen zu ermüden schienen und unsere Lippen leicht zu schmerzen begannen.
Selten hatte ich einen solchen, vollendeten und doch unverdorbenen Körper gestreichelt, geküsst, einfach in meinen Armen gehalten,. Meine Erregung drückte hart und fest gegen ihren Köper, sie schien es zu genießen. wieder und wieder schlossen sich ihre zarten Finger um meine Verhärtung, kleinen Schlangen gleich, die sich um ihr Opfer winden. Wieder schlugen diese Blitze in mich ein, wieder jagte dieser erregende Starkstrom durch meinen Körper, der mich vor Erregung zittern ließ, wieder begann in meinem Körper dieses Wechselspiel glühenden Lavas in meinen Adern und der Eiseskälte meiner Gänsehaut auf dem Rücken.
Wieder schienen Vrenis Lippen glühende Male in meine Haut zu brennen, wieder nahmen mich Lust und Leidenschaft komplett in ihren Bann, zogen mich hinab in die Tiefen der Sinnlichkeit, stießen mich hinauf auf den Gipfel des vollendeten Glücks.
Ich roch geradezu den Duft ihrer Erregung, drt jungen, fast unberührten Blüte in ihrer Mitte, die ihren verlockenden Duft verbreitete, mich aufforderte, sie zu pflücken.
Ich konnte nicht aufhören, Vrenis wohlschmeckende Lippen immer und immer wieder zu küssen, leichte Vorstöße meiner Zunge in ihren lustvoll geöffneten Mund zu wagen, ihren Körper mit meinen Händen zu erkunden. Immer wieder berührte ich sanft die zarte Haut ihrer Brüste, ließ meine Zunge über die fest hervorstehenden Nippel gleiten, spürte geradezu die heftige Erregung, die ich auf diese Weise in ihrem Körper hervorrief. Sanft glitt meine Zunge in das tiefe Tal, das ihre Zwillingsgipfel voneinander trennte, machte sich auf die Wanderung von Erhebung zu Erhebung, nahm gleich einem Sensor jedes noch so leichte, lusterfüllte Erbeben ihrer Gipfel auf, streichelte, liebkoste ihre beiden Mittelgebirge, genoss die zarte Haut ihrer Brüste. Heißes, lusterfülltes Stöhnen drang aus Vrenis halbgeöffnetem Mund, die Hitze in ihr musste sie geradezu verzehren, sich in ihrem ganzen Körper ausbreiten, ungehindert wie ein Buschbrand im australischen Outback. Immer wieder mischte sich ein leichtes Beben in das erregte Zittern ihres Körpers, ließ Vreni aufbäumen wie einen jungen Hengst bei seinem ersten Rodeo. Zärtlich streichelte meine Zunge ihre Venus, glitt tiefer, spielte an den Innenseiten ihrer Oberschenkel, glitt tänzelnd über ihr Tor zum Paradies, spielte mit den Blättern ihrer Seerose, die, bedeckt mit ihrem glänzenden Tau nur darauf wartete, von mir gepflückt zu werden. Fast unerträglich lange musste es für Vreni gedauert haben, bis ich begann, sanft die Pforte zu öffnen, tief in ihre geflutete Grotte einzutauchen, den Honig ihrer Lust aus ihrem Kelch genießend. Ein leichter Schauer schien Vreni erfasst zu haben, Gänsehaut überzog ihren Körper, der aber in ihrem Innersten unter einer nahezu höllischen Hitze stehen musste.
Ein sanfter, wohlschmeckender Tau begann, sich auf ihrem Lustkelch abzulegen, ihre Oberschenkel begannen, zu zittern, pressten sich gegen meinen Kopf, klemmten ihn in der für sie angenehmsten Position ein. Mit kreisenden Bewegungen glitt meine Zunge über ihre Labien, spielte mit ihrer Lustperle, drang tief ein in ihre feuchtwarme Grotte ihrer Lust. Vrenis Körper verlor all seine Rhythmik, führte einen wilden, ekstatischen Tanz auf, ihr stoßweiser Atem musste heiß sein, wie ein Vulkan kurz vor der Eruption, tiefer und tiefer drang meine Zunge in ihren Lustkrater ein, lud Vreni ein zu einer Achterbahnfahrt durch das Paradies der Lust, ihre Hände zogen meinen Kopf geradezu gegen ihre Mitte, sie versuchte, ihre lustvollen Schreie zu dämpfen, was ihr aber angesichts des Feuerballs, der durch sie raste nur in ungenügendem Maße gelang, mir kam es so vor, als würden die Schreie ihrer Lust im ganzen Haus widerhallen, ehe Vreni wie nach einem sie beherrschenden Krampf Befreiung und Erlösung fand, ruhig und glücklich lächelnd in die Kissen zurücksank.
Sanft küsste ich den Schweiß der Ekstase von ihrem immer noch leicht bebenden Körper, genoss es, ihre immer noch vorhandene Erregung zu fühlen, ihre Hand, die sich langsam nach unten beregte, ihre Finger, die meine Erregung umschlossen.
Nur Vrenis Berührung an meiner höchstsensibelsten Stelle reichte aus, jede Faser meines Körpers unter eine in dieser Stärke ungeahnte Spannung zu versetzen, jede ihrer streichelnden Bewegungen jagte brennende Pfeile bis in die entlegendsten Ecken, entzündete in mir ein wahres Feuerwerk der Lust. Ihre zarten Körperküsse kannten nur eine Richtung, ein Ziel, endlich schlossen sich ihre Lippen mit sanftem Druck um meine zitternde Erregung. Liebevoll glitt ihre Zunge über meinen Dauerlutscher, sanft spielte ihre Zunge mit ihm, brachte mich bis nach oben auf den Gipfel der Lust, von dem ich so gerne im freien Fall gesprungen wäre, meiner Lust freien Lauf gebend, all das genießend, was mir Vreni in diesem Augenblick schenkte.
Vreni schien zu spüren, wie weit sie gehen konnte, bis ich den Grat erreicht hätte, von dem es keine Rückkehr mehr gab, nur noch den Sprung und den freien Fall, zog mich immer wieder zurück, jagte mich wieder bis zum Gipfel, einige Millimeter weiter, zog mich wieder zurück. um mich wieder einige Millimeter weiter zu bringen. Der sanfte Druck ihrer Lippen an meiner Verhärtung, das leichte Auf-und ab ihrer Zunge an meiner Liebesstange schienen mir den Verstand aus dem Kopf zu jagen, ich bestand nur noch auf purer, wilder Lust und Leidenschaft. Ihre leichten, sanften Berührungen an meinen erregbarsten Stellen das sanfte Kitzeln ihrer Zunge, der immer wieder variierende Druck, das zärtliche Streicheln ihrer Hände, noch nie hatte ich Zärtlichkeiten so intensiv genossen wie in diesem Augenblick, noch nie hatte ich mir so sehr gewünscht, dass die Zeit einfach stehen bliebe, diesen wundervollen Moment einfach konservierend, aufbewahrend für die Ewigkeit.
“Ich will dich jetzt spüren”, lächelte sie mich an, öffnete erwartungsvoll den Eingang zu ihrem Paradies. Sanft teilte ich ihre Labien, öffnete die Tore zu ihrem Paradies. Leichtes Stöhnen aus ihrem halbgeöffneten Mund begleitete jeden Millimeter meines Eindringens in ihr wohlbehütetes Schatzkästlein, ihre Vaginalmuskulatur schien sich sofort um mich zu legen, gab mir das Gefühl, sie völlig auszufüllen. Ihr heißer Atem drohte mich zu verbrennen, leichte Schauer begannen, Vreni zu erfassen, lustvolles Zittern schüttelte ihren Körper. Immer tiefer drang ich in ihrer Lusthöhle, einladende Wärme empfing mich, ihre Feuchtigkeit lud mich ein, tiefer und tiefer in sie vorzustoßen. Ich spürte, wie Vreni sich treiben ließ, wie sie zerfloss vor Lust; Ihre Beine schlangen sich geradezu an mich, zogen mich fest an sie. Kurze Zeit verharrten wir in dieser Stellung, ehe ich begann, mich mit kurzen, leichten Stößen in ihrer Lusthöhle zu bewegen. Mit jeder meiner langsamen und sanften Bewegungen wurde ihr Atem schneller und ich hatte das Gefühl, auch heißer. Vreni biss sich auf die Lippen, um nicht ihre Lust hinauszuschreien, die ganze Welt daran teilhaben zu lassen. Ihre Eltern sollten nicht alarmiert werden, nichts von unserem heißen nächtlichen Treiben unserer glühenden Liebe zueinander wissen.
Vrenis Fingernägel bohrten sich regelrecht in meinen Rücken, spornten mich an, wie ein Pferd, dem man die Sporen gibt. Vrenis erwachte wilde Weiblichkeit zog mich geradezu in ihren Bann, so sehr, wie ich es noch keiner meiner Vielzahl von Frauen erlebt hatte. Ihre Beine zogen mich fest an sie, als wolle sie mich nie mehr loslassen, als wolle sie jede Sekunde, die uns vergönnt war, auskosten bis zur Neige. Tiefer und tiefer bohrten sich ihre Finger in meinen Rücken, während sie mit geschlossenen Augen die Liebe genoss, die wir uns gegenseitig schenkten.
Es begann, zu kribbeln in mir, ein Kribbeln, das sich, ausgehend von meinem Erregungszentrum über den ganzen Körper ausbreitete, den nahenden kleinen Tod ankündigte. Ich wusste und fühlte die Unwiderruflichkeit dieser Ankündigung, spürte aber auch, dass durch Vreni ebenfalls diese Hitzewellen rasten, gefolgt von der alles mit sich reißenden Welle des Glücks. Unser gemeinsamer Höhepunkt war heftig, glich einer alles unter sich begrabenden Welle.
Glücklich kuschelten wir uns aneinander, an Schlaf war in dieser Nacht nicht zu denken. Im Morgengrauen schlich sich Vreni aus meinem Zimmer, unsere Liebe, die gemeinsame Nacht, alles sollte unser Geheimnis sein und bleiben.
Die Tage vergingen, schnell, viel zu schnell für uns. Jede Sekunde versuchten wir zusammen zu verbringen. Ich begleitete Vreni zum Eiereinsammeln, zum Stallausmisten, zum Melken. Jede Sekunde die uns möglich war, nutzten wir, uns in die Arme zu nehmen, in die Augen zu blicken.
Jede Nacht kam Vreni zu mir, schlummerte in meinen Armen ein. Wir waren glücklich, wussten aber, dass es nur ein geliehenes Glück war, ein Glück auf Zeit. Ich spürte, dass Vreni manche Träne vergoss, heimlich zwar, aber die Tränen waren sa und sie wurden mehr, je näher der Tag des Abschieds rückte. Auch mir war es nicht wohl bei dem Gedanken, zurückzukehren nach Frankfurt, meine Arbeit wieder aufzunehmen, als wäre in den vergangenen Tagen und Wochen nichts geschehen, wieder Millionen von Konten und Depots zu transferieren, Vreni aus meinem Kopf zu verbannen, wieder Kurse und Tabellen hineinzupauken. Oft hegte ich den Gedanken, Vreni zu bitten, mit mir zu kommen, ich wusste, sie würde einwilligen. Aber was sollte dies für ein Leben sein, in Frankfurt, zwar zu zweit, aber würden wir nicht einfach neben einander herleben? Oft bin ich unter der Woche nur zum Schlafen zu Hause, am Wochenende türmt sich ein hoher unbearbeiteter Aktenberg auf meinem Schreibtisch. Vreni wäre allein und einsam in der Finanzmetropole, würde sich zurücksehnen nach ihren Bergen, den Wiesen und Wäldern, dem Gebirgssee, in dessen kühlem Wasser sie so gerne nackt badet, dem See, an dessen Ufer unsere Liebe begonnen hatte. Immer mehr wurde mir klar, dass ich, wenn ich Vreni wirklich liebe, auf sie verzichten muss, würde ich sie mit nach Frankfurt nehmen, würde ich ihr Leben zerstören. Die Trennung, die immer näher rückte, sie musste sein, schon allein um Vrenis Wohlergehen, so schmerzlich sie auch für uns beide werden würde.
Wieder vergingen die Tage, ich merkte, wie Vreni und ich immer trauriger wurden, wie wir uns nachts in meinem Bett aneinander klammerten wie Schiffbrüchige an den letzten Balken Holz ihres untergegangenen Schiffes, spürte, wie am Morgen meine Schulter feucht war von ihren Tränen.
Es waren keine Tage mehr, die wir zählen mussten, Stunden nur noch trennten uns davon, dass ich meinen Engel zurückgeben musste, an den Himmel, der ihn mir gesandt hatte. Ich spürte fast körperlich, wie Vrenis Fröhlichkeit von ihr wich, Platz machte für eine tiefe Traurigkeit, auch meine Gedanken verfinsterten sich mehr und mehr.
Der letzte Tag war angebrochen, wieder wachten wir zusammen auf, wieder war meine Schulter feucht von ihren Tränen. Der dicke Kloß, der sich in meinem Hals gebildet hatte, schien mir die Luft zu rauben, die Wände meines Zimmers schienen uns erdrücken zu wollen. Noch ein Tag liegt vor uns noch eine Nacht. Ich könnte meine Abreise noch etwas hinausschieben, aber was wäre gewonnen? Es wäre ein Tod auf Zeit gewesen, dasa nochmalige Durchleben der Tage bis zum Abschied, noch einmal die Qual des Abschieds bis hin zum Unvermeidlichen. Vrenin schmiegte sich eng an mich, ich spürte, wie ihr Körper zitterte, das Beben, das sie innerlich schüttelte. Würde sich in diesem Moment der Boden auftun und eine gute Fee erscheinen, die mir einen Wunsch erfüllen würde, ich würde sofort die Welt, die Zeit stehen lassen, nur, um für immer mit meiner großen Liebe zusammen zu sein.
Vreni blickte mich mit großen Augen an, hauchte mir einen Kuss auf die Wange: “Meine Eltern wissen alles”, flüsterte sie mehr als dass sie sprach, “schon seit der ersten Nacht. Gestern haben sie es mir gesagt. Sie wollen uns heute einen wunderschönen Tag schenken, einen Tag, der nur uns gehört”.
Es war ein wundervolles Abschiedsgeschenk. Vreni machte heute frei auf dem Hof, Hand in Hand spazierten wir im Sonnenschein, suchten alle Plätze auf, an denen wir gemeinsam glücklich waren. Den See, an dem wir unser Glück begründeten, den tiefen, rauschenden Wald, erlebten im Zeitraffer unser Glück ein zweites Mal.
Müde und erschöpft kamen wir auf dem Hof an, seltsamerweise erwartete uns niemand, das Licht in der Bauernstube war aus.
Vorsichtig öffnete ich die Tür, konnte meine Überraschung nicht verbergen. Wie damals mein Zimmer war der Boden der Wohnstube über und über mit Kerzen bedeckt, auf dem Tisch stand ein Festmenue, ein kirschroter Wein leuchtete im Glas. “Wir wollen euch die letzte Nacht schenken, allein zu zweit”, las Vreni einen Brief vor, der am Kerzenleuchter auf dem Tisch lehnte. “Wir haben uns in einer Pension im Dorf einquartiert”.
Das Menue schmeckte wundervoll, Vrenis goldenes Haar spiegelte sich im Kristall des Glases. Noch lange, nachdem wir den letzten Bissen verspeist hatten, saßen wir zusammen, schweigend, lächelten uns an, bis ich endlich die Initiative ergriff und Vreni auf meinen Armen nach oben trug; noch ein letztes Mal wollten wir zusammen sein, uns lieben, zusammen einschlafen und aufwachen.
Verführerisch langsam ließ Vreni ihr Kleid über ihre Schultern rutschen, über ihren Körper gleiten. Sie wusste, was sie in diesem Augenblick mit mir anstellte, dass sie im Moment dabei war, mich um den Verstand zu bringen. Auch ich begann, mich von Hemd und Hose zu befreien, sank ihr in die Arme, spürte Vrenis Körper, ihre erregende Nacktheit, die nur noch von Höschen und BH verdeckt war. Engumschlungen fielen wir aud das Bett, unsere Zungen schienen sich selbstständig zu machen, spielten miteinander, gerade so als ob dieses Spiel morgen verboten werden würde.
Vreni setzte sich auf meinen Körper, öffnete das kleine Häkchen, das reichte, den BH nach vorn fallen zu lassen, den Blick auf ihre wundervollen Mittelgebirge. Ich zog sie sanft zu mir, bedeckte ihre Brüste mit heißen, verlangenden Küssen, ließ dem Spieltrieb meiner Zunge freien Lauf. Immer wieder entwand sich Vreni spielerisch meinem sanften Griff, überdeckte mein Gesicht mit heißen, verlangenden, vielversprechenden Küssen, ehe ich mich wieder mit ihren sehr erregbaren Brüsten ´beschäftigen durfte, ihr lustvolles, erregtes Stöhnen genießen. Langsam und sanft glitt ihre Hand in meine Boxer, nahm zufrieden den Grad meiner Verhärtung zur Kenntnis, ließ ihre Hand an meiner Zuckerstange auf-und abgleiten. Wie wenn sie zum ersten Mal mit mir dieses erregende Spiel treiben würde, schien sich ein ganzes Universum an energiegeladenen Blitzen eingefunden zu haben, in meinen Körper zu fahren, ihre prickelnde Fracht in mir abzuladen. Lustvolle Stromstöße drangen in mich, peitschen mich geradezu, meine Hände suchten nach Vrenis Körper, wollten sich festhalten an ihr, ihre Haut genießen, die Erotik und Verführung, die ihr Körper in diesem Augenblick ausstrahlte.
Lächelnd genoss Vreni die Macht, die sie im Augenblick über meine Lust ausübte, Lust, die sich auch in ihr ausbreitete, längst hatte ihre Lustflüssigkeit den Stoff ihres Höschens durchdrungen, begann nahezu, einen kleinen See auf meiner Brust zu bilden, einen See, dessen Flüssigkeit ich in diesem Augenblick nur zu gerne geschlürft hätte.
Wieder schlossen sich unsere Lippen, Vreni rutschte von meinem Körper, begann, mich mit heißen, verlangenden Küssen zu bedecken, ihre Küsse schienen Brandmale auf meinem Körper zu hinterlassen, bis sie endlich ihr Ziel erreicht hatte, ihre Lippen sich um meine dunkelblaue, geschwollene Spitze schlossen. Allein das Spiel ihrer Lippen mit mir, die Variation des sanften Druckes, den sie ausübten, genügten, mich hochzuschießen bis in ein Paradies der Lust, in dem es nur uns und unsere Zärtlichkeit gab. Sanft begann ihre Zunge ihr Spiel, ihre Hände schienen überall gleichzeitig zu sein, spielten mit meiner Erregung, meiner unbändigen Lust. Mein Blut kannte nur noch eine einzige Richtung, floß in Sturzbächen in mein Lustzentrum, wo es wild pochend pulsierte, mich geradezu explodieren ließ in einem einzigen Feuerball der Lust. Glücklich schloss ich die Augen, genoss einen der letzten Momente des Glücks, der uns beschert war. Morgen, die Trennung, der Schmerz und die Trauer, die uns befallen würden, nichts ist derzeit, in diesem Moment der Lust und des Glücks weiter entfernt. Wieder und wieder streichelte Vrenis Hand meinen Dauerlutscher, wieder bahnten sich ihre Lippen den Weg nach oben, wieder spielte ihre Zunge in meinem Mund, tanzte ihren erotischen Tanz. Ihre Brüste luden mich geradezu ein, sie zu küssen, zu streicheln, ihr Körper forderte mich auf, ihn zu erkunden, als sei es das erste Mal. Endlich streifte ich ihr das Höschen vom Körper, der letzte Rest Stoff, der mir den Weg zu ihrem Paradies verwehrte. Glücklich stöhnte Vreni auf, als sich meine Zunge und ihre Perle nahe kamen, meine Zunge sich ihren Weg in Vrenis Überschwemmungsgebiet bahnte. Vreni musste innerlich brennen, auch in meinem Körper loderten unlöschbare Feuer. Ich genoss den erdbeerigen Geschmack ihrer Liebesfrucht, stieß immer tiefer vor in Vrenis feuchtwarmes Delta. “Komm zu mir”, forderte sie mich auf, “ich will spüren, wie sehr du mich liebst”. Sanft drang ich in sie ein, die vollkommende Leidenschaft erfasste uns, ihre Beine schlungen sich um mich, zogen mich fest gegen ihr Paradies. Ihr Körper bebte, zitterte, auch bei mir machten sich untrügliche Anzeichen des furiosen Finales bemerkbar. Lange konnten es nicht mehr dauern, bis wir beide, auf dem Gipfel der Lust angelangt, unsere Entspannung hinausschrien, niemand würde uns hören, nur der helle Mond, der über dem Hof schien. “Komm in mir”, bat mich Vreni, “ich möchte es spüren”.
Unsere verschwitzten Körper klebten aneinander, es war unsere Nacht, wir machten kein Auge zu. Vreni brachte mich am anderen Tag zum Bahnhof, wir winkten uns zu, bis uns beide der Horizont verschluckte.
Meine e-mails waren unzählbar, der Speicher meines Handys konnte die verpassten Anrufe nicht mehr speichern. Ich löschte sie alle, mein Körper war auf dem Weg nach Frankfurt, meine Gedanken blieben im Allgäu.
Schon zwei Tage später begann ich wieder, Millionen zu transferieren, Millionrn für meine Kunden zu verdienen. Es war alles mechanisch, ich musste nicht groß nachdenken, zehrte vom Schatz meiner Erfahrung. Immer wieder schweiften meine Gedanken ab, weit hinaus ins Allgäu. Es dauerte drei Tage, bis ich begriff, in Frankfurt fehl am Platz zu sein. Ich rannte nicht, ich stürmte aus meinem Büro, München, dann der Nahverkehrszug....
Vrenis goldene Haare wehten im frischen Wind des Allgäus, als sie mit geöffneten Armen auf mich zustürmte
Ende
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