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Leselupe.de > Ungereimtes
Blick aufs Meer
Eingestellt am 03. 03. 2001 10:20


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Feder
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Ich träum vom Liegestuhl am Pier
das Wasser kräuselt sich
nur etwas Holz trennt mich vom Meer
wie schwebend fĂĽhl ich mich.

Nun gehe ich den Steg entlang.
Er fĂĽhrt direkt zum Haus.
Die helle Bruchsteinmauer zeigt
den Weg zum Meer hinaus.

TerassenstĂĽhle, Sonnenschirm,
aus Holz – es fügt sich ein -
ins Bild, die Bäume, die Natur,
kann es Italien sein?

Oder vielleicht zeigt dieser Blick
mir auch die Côte d’Azur.
Wenn dem so ist, dann wĂĽnsch ich mich
im Augenblick hierher.

Doch auch Toscana könnt es sein
die Täler, grün, der Sonnenschein.
Die Wiesen, Weite, unberĂĽhrt.
Die Luft, ihr Duft GewĂĽrze fĂĽhrt.

Der Traum zeigt warmes Sonnenlicht.
Er scheint so greifbar und doch nicht.
Geborgenheit wird hier gestillt.
Sehnsucht berĂĽhrt ihr Spiegelbild.

__________________
copyright by Feder______________________Die Dinge sind nie so, wie sie sind.Sie sind immer das,was man aus ihnen macht.*Jean Anouilh*http://www.feder-online.de

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Birgit Kachel
Hobbydichter
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Liebe Feder,

ich wollte nur mal kurz i.d. Lupe reinschauen, weil noch so viel Arbeit auf mich wartet - aber wenn mich dann wieder ein Gedicht wie dieses empfängt, dann möcht ich erst recht nicht mehr raus...!

Mit dir und Sansibar können wir wirklich auf Reisen gehen... wie kommt es nur, daß ihr im Grunde so einfache Verse so treffend in unsere Herzen und vor unsere Augen sendet - sind das eigentlich neue Gedichte? - Ich druck er mir gleich raus und les es später nochmal in Ruhe durch.

Es grĂĽĂźt dich, Birgit

(aus einer heute sehr grauen Städtelandschaft heraus)

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Feder
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Hallo Birgit, guten Morgen,
wie lieb du das wieder gesagt hast. Wenn ich aus dem Fenster sehe, scheint hier heute morgen auch alles grau in grau - der Himmel spricht für Schnee ... hm, mir wäre nach allem, was Licht zeigt, Wärme, Farben ... Schnee ist schön, aber nicht mehr jetzt !
Vielleicht ist es so, dass Sansibar und ich aus der Sehnsucht heraus die Texte schreiben. Bei ihm wie mir entstehen Bilder vor Augen, vielleicht Menschen im Hintergrund, die diese Texte möglich machen, auch wenn sie in den Zeilen unerwähnt bleiben.
Heute morgen wachte ich auf, hatte einen Folder von Garpa (Gartenmöbel) vor mir. Das Titelbild zeigte einen Sonnenstuhl am Pier. Ich bekam Sehnsucht - augenblicklich. Dann habe ich den Prospekt durchgeblättert. Zu jedem Bild - oder zu jedem für mich aussagekräftigem - entstand ein Gedanke, zu jedem Gedanke ein Spiegelbild, zu jedem Spiegelbild eine Zeile und in jeder Zeile war ich umgeben von diesem Hauch Sehnsucht, der aus Geborgenheit entspringt. So ist das dann immer bei mir. Manchmal werde ich nachts wach, kann nicht mehr schlafen, weil ich einen Traum hatte. Dann stehe ich auf und schreibe ihn nieder. Danach wäre (meist ) wieder an Schlaf zu denken - manchmal auch an weitere Zeilen, wenn die Gedanken "auf Reisen" gingen, ergibt sich meist noch mehr!

Ganz liebe GrĂĽĂźe,
deine Feder

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Brigitte
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Hallo Feder,
ich kann mich Birgit (ich muß) nur anschließen, wieder vortrefflich geschildert. Ja, schon der Gedanke an die wärmere Jahreszeit beflügelt die Sinne, Sonne, Strand und Meer, oder die Berge, die ich liebe. Aber wenn man morgens aus dem Fenster schaut, möchte man sich so manches Mal gleich wieder hinlegen. Aber wir haben es ja hoffentlich bald geschafft

Liebe GrĂĽsse deine
Brigitte
__________________
Brigitte

Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist fĂĽr das Auge unsichtbar.

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Feder
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Das denke ich auch, im Herzen erwacht der FrĂĽhling ... :)

Hallo Brigitte,
gestern habe ich mir eine Geo-Ausgabe von Italien/Frankreich gekauft - ich konnte nicht anders. Die Perspektive einmal vom Grau-in-grau in andere Gefilde - ja, Italien und Frankreich sind mir eben besonders nah. Es ist so beschaulich, so still, so romantisch (natĂĽrlich gibt es auch dort Trubel, aber ich denke meist an bestimmte Orte, wo die Seele Urlaub macht ). Der Ăśbergang vom Restwinter zum FrĂĽhling begleiten solche Gedanken gern .

Bis bald und: danke!
Deine Feder

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Brigitte
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Hallo Feder,
ich kann mir schon vorstellen, dass es dort schön und romantisch ist, das Meer und was all dazugehört haben bestimmt seinen Reiz, aber wenn ich mir Urlaubsprospekte und Reisebeschreibungen von Bergen ansehe, Wälder, wo man stundenlang spazieren gehen kann, dann so kleine Dörfer in den Tälern, vielleicht noch ein See, dann wünsch ich mir nichts sehnlicher als dorthin.
Ich stelle es mir schön vor, so am Meer zu stehen, die Wellen rauschen zu hören und die Brandung, aber nur für kurze Zeit. Aber wir haben eben alle unsere Vorlieben.

Trotz Wetter eine schöne Woche
Es soll ja milder werden
Deine Brigitte
__________________
Brigitte

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