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Leselupe.de > ErzÀhlungen
Christi Himmelfahrt
Eingestellt am 06. 03. 2006 08:20


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Sno
Schriftsteller-Lehrling
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Christi Himmelfahrt

(1)

Jetzt war er also endlich in greifbare NĂ€he gerĂŒckt. Der Tag, dem unsere MĂ€nner mit kindlicher Freude schon seit Monaten entgegenfieberten. Sicherlich nicht, um den guten Jesus zu seinem Vater in den Himmel zu begleiten. Die Herren stellten sich eher einen Ausflug im Sinne der heidnischen Flurbegegnung vor, in der bekannter Weise mit dem Fahrrad oder sonstigen GefĂ€hrten, die bei FĂŒhrung in alkoholisiertem Zustand den Besitz des FĂŒhrerscheins nicht beeintrĂ€chtigen, hinaus ins GrĂŒne gefahren wird, um mehr oder weniger alkoholisiert wieder zurĂŒckzukehren.

Kein weibliches Wesen durfte an den streng geheimen Sitzungen zur Vorbereitung dieses mehrtĂ€gigen Ereignisses teilhaben, was den weiblichen Wesen allerdings nicht so tragisch vorkam. Zwei dieser benannten Wesen schmiedeten sogar eigene PlĂ€ne – Frauke und ich wollten diesen christlichen Feiertag, der von den meisten MĂ€nnern genau genommen entwĂŒrdigt wird, nutzen, um unsererseits mal ganz unter uns Frauen zu sein.
Der Entschluss war schnell gefasst. Es sollte in die schöne Rhön gehen und zwar in vierhufiger Begleitung – ein Reiterurlaub!

Nun ist es so, dass man leider oft schnelle EntschlĂŒsse in der Euphorie der Planung trifft, ohne sich der Konsequenzen bewusst zu sein. So standen wir also am Tag der Abreise seid nunmehr 27 Minuten wie angewurzelt im Hof unserer Reitanlage, wobei mit „wir“ mein Pferd und meine treue Freundin Frauke gemeint sind. Ich hingegen tanzte mit aufmunternden Gesten und einer dicken roten Möhre in der Hand herum, um mein Pferd in den eigens fĂŒr diesen Ausflug angeschafften PferdehĂ€nger zu bewegen. Unser Bauer lief einige Male kopfschĂŒttelnd an uns vorbei und konnte so gar nicht verstehen, warum wir seine angebotene Hilfe nicht in Anspruch nehmen wollten.
Zu diesem Zeitpunkt waren meine Freundin und ich allerdings noch ĂŒberzeugte Pferdeversteher, die mit rabiaten Methoden der PferdezĂ€hmung nichts zu tun haben wollten (wollen wir ĂŒbrigens auch heute nicht). Blöd war halt, dass unsere Pferde, respektive meines, uns nicht verstanden. Was um Himmels willen sollte es in dieser viel zu engen Pappkiste auf RĂ€dern?
In dem Moment, als ich mit einem Auge schon nach dem Bauern suchte, um seine Hilfe unter UmstĂ€nden doch anzunehmen, stellte mein Theo ein Bein auf die Laderampe und einen Moment geistiger hippologischer Umnachtung folgten weitere Schritte in das Innere des HĂ€ngers. Der letzte Huf hatte die Rampe noch nicht ganz verlassen, da klappte, die von meiner ĂŒberaus geistig anwesenden Freundin Frauke getriebene Rampe hinter ihm zu.
Mein Pferd schaute mich mit großen Augen etwa so intelligent an wie Boris Becker (die Fans mögen mir verzeihen): „Bin ich schon drin oder was?“
Nun wollten wir ja nicht zu zweit auf einem PferderĂŒcken durch die TĂ€ler der Rhön reiten, auch wenn Theos RĂŒcken sicher lang genug gewesen wĂ€re, sondern Fraukes Stute sollte auch noch mit – was von Theo ĂŒbrigens lautstark bekrĂ€ftigt wurde.
Die völlig abgeklĂ€rte Andra, die so gar nichts von der ĂŒberschĂ€umenden NervositĂ€t ihrer auf der Rennbahn beheimateten Großmutter hatte, starkste in einer Seelenruhe in die enge verbliebene LĂŒcke im PferdehĂ€nger. Sichtlich erleichtert, die Reise nicht alleine antreten zu mĂŒssen, begrĂŒĂŸte Theo seine Beifahrerin mit einem wohligen Schnauben.

Unglaublich, wir konnten also tatsĂ€chlich losfahren, daran hatte ich schon fast nicht mehr geglaubt. Und kaum hatten wir die erste Autokolonne hinter uns erzeugt, da riss auch schon der Himmel auf und die Sonne blinzelte uns zu. So konnten wir die wĂŒtend hupenden Autofahrer mit einem LĂ€cheln in unserem Gesicht ertragen, denn:“ Stau is nur hinne blöd!“
Das Lachen sollte uns jedoch schneller vergehen, als uns lieb war. UnglĂŒcklicher Weise bestand die Strecke zu unserem Traumziel in der versunkenen stillen Rhön nicht nur aus Autobahnen. Es kam der Zeitpunkt, an dem die Autobahn zur Landstraße wurde, was uns noch nicht wirklich aus der Ruhe brachte aber dann befanden wir uns plötzlich mitten in Fulda. „Wo ist nun hier das Problem?“, wird sich der geneigte Leser fragen, der mit Pferden und insbesondere dem Transport derselben nicht vertraut ist. Nun stellen Sie sich einfach folgende Situation vor: Frauen in einer fremden Stadt sind mit oder ohne Navigationssystem leider, völlig dem Klischee entsprechend, an sich schon ĂŒberfordert. Erschwerend kam in unserem Fall hinzu, dass wir vor lauter SchwĂ€tzerei, welcher Frauen bekannter Maßen allen sonstigen AktivitĂ€ten parallel frönen, völlig verpasst hatten den Stadtplan rechtzeitig vor der nĂ€chsten Straßenbiegung in die Richtung des Straßenverlaufs zu drehen. Also hatten wir nur noch eine vage Ahnung wo wir uns befanden und gar keine Ahnung in welche Richtung wir nun weiterfahren mussten. Nun ist Frau jedoch auch nicht ganz so unbeholfen, normalerweise hĂ€tten wir uns einfach einen netten Parkplatz gesucht und hĂ€tten in analytischer Weise unseren Standort neu ermittelt und wĂ€ren dann zielstrebig der neu ausgetĂŒftelten Route folgend an unser Ziel gelangt. Nun ist es aber so, dass man ja kaum mit einem Kleinwagen in den heutigen StĂ€dten einen Parkplatz auf die Schnelle findet. Selbst nach langem Suchen und damit verbundenen stĂ€ndigen kreisen durch alle möglichen Nebenstraßen ist die Suche nicht immer von Erfolg gekrönt. Jetzt waren wir aber nicht mit einem Kleinwagen unterwegs, sondern mit einem Minivan nebst PferdeanhĂ€nger, in dem unsere Zossen gar keine Lust hatten Ruhe zu halten. Langsam bildeten sich hektische Flecken in meinem Gesicht. Ich hatte schon lange aufgehört rote Ampeln zu beachten oder gar vorgeschriebene Fahrtrichtungen, denn wenn man eines nicht machen darf, wenn man möchte, dass die Vierbeiner nochmals in den HĂ€nger steigen, dann ist das scharfes Bremsen und ruckhafte Lenkbewegungen. Ich gab mir allergrĂ¶ĂŸte MĂŒhe nicht falsch herum in eine Einbahnstraße zu fahren, wĂ€hrend Frauke, in ihrer Gesichtfarbe der meinen in nichts nachstehend, versuchte uns in die richtige Richtung zu lotsen. Es war zum verzweifeln! Und dann kam die Rettung – ein Kreisverkehr! In Kreiseln darf man bekanntlich nicht parken, jedoch steht es nirgendwo geschrieben wie oft man einen Kreisel durchfahren darf und eine Mindestgeschwindigkeit konnte ich auch nicht entdecken. Ich versuchte die seltsam erregten Verkehrsteilnehmer in unserer unmittelbaren NĂ€he zu ignorieren und zog meine Kreise. Nach einigen Runden hatten wir nicht nur eine Ahnung wo wir uns befanden, sondern hatten uns auch fĂŒr eine Richtung der Weiterfahrt entschieden. Mit verlassen des Kreisverkehres normalisierte sich nicht nur unsere Hautfarbe, sondern auch die der restlichen Verkehrsteilnehmer.

Jetzt glauben Sie ja nicht, wir hĂ€tten das Schlimmste ĂŒberstanden und wĂ€ren unserem Ziel in greifbare NĂ€he gerĂŒckt. Keinesfalls! Wie gesagt lag das von uns ausgesuchte Domizil inmitten unberĂŒhrter Natur, mit reinen rauschenden BĂ€chen und klaren sanften Vogelstimmen, die unsere Pferde auf ihrem tĂ€glichen Weidegang begleiten sollten. Wo findet man ein solches Idyll? Am A
 der Welt. In solchen Regionen werden etwaige Besucher leider Ă€ußerst sparsam mit Richtungshinweisen zu besagten Orten in ihrem Findungsprozess unterstĂŒtzt. So kam es, dass wir uns auf einer Landstraße befanden, die als solche kaum noch zu erkennen war, da die Wiesen rechts und links der Straße dem Asphalt schon betrĂ€chtlich nahe gerĂŒckt waren und sich langsam aber sicher zur Mitte vorarbeiteten. Hinzu kam, dass diese Strecke von Schlaglöchern zerfressen war und nicht nur uns, sondern auch unseren Pferden bei dem Seegang langsam schlecht wurde. Wir waren eindeutig falsch abgebogen und mussten irgendwie drehen. Ich machte mir schon eine ganze Weile ĂŒber das „irgendwie“ Gedanken, als ich nicht weit der Straße einen Bauernhof entdeckte. Bauernhöfe haben immer einen großen Innenhof, wo man selbst mit Gespann wunderbar drehen kann! Voll des Mutes bog ich in den Feldweg ein, der zu besagtem Hof fĂŒhrte. Und ich hatte Recht, es war ein wunderschöner Hof mit ringförmig angeordneten Stallungen, Scheunen und Behausungen, zwischen denen ein großer Innenhof lag. Blöd war nur, dass das Tor geschlossen war. Ich ĂŒberdachte kurz unsere Situation: Wir standen direkt vor einem verschlossen Tor, von dem Hof fĂŒhrte keine Straße geradeaus weiter, der Weg auf dem sich unser Gespann befand, war von GrĂ€ben nicht geringer Tiefe umsĂ€umt und machte einen leichten Bogen. Ganz toll! Wir hatten nun zwei Möglichkeiten: 1. Wir luden unsere Pferde aus und banden sie an einen Baum, kuppelten den HĂ€nger ab, drehten das Auto, kuppelten den HĂ€nger wieder an und luden die Pferde wieder ein. Ich erinnerte mich an die bereitwillige UnterstĂŒtzung meines treuen Pferdes beim Verladen und betrachtete Möglichkeit Nr. 2: Ich versuchte in einem waghalsigem Wendemanöver den HĂ€nger rĂŒckwĂ€rts zunĂ€chst an dem Hinweisschild fĂŒr landwirtschaftliche Fahrzeuge vorbeizuzirkeln, dann durch eine S-Kurve rĂŒckwĂ€rts ĂŒber einen etwa 2,5m breiten Übergang zwischen den GrĂ€ben auf die Wiese zu stoßen und dann mit viel Schwung dem Morast der Wiese geradeaus wieder auf den Feldweg zu entkommen. Fraukes Blick entbehrte nicht einer gewissen Skepsis, als ich meine Entscheidung mitteilte, sie erklĂ€rte sich aber sofort bereit mich zu dirigieren. In unglaublichem Schneckentempo, vielen „mehr rechts“, „jetzt links“, einigen hysterischen „STOPS“ und wenigen „gut so“ schafften wir mit vereinten KrĂ€ften das schier Unmögliche! Wir waren Heldinnen!
Und wie es sich fĂŒr wahre Heldinnen nach glorreichem Kampf gehört, begossen wir am Abend in unserem Urlaubsidyll unsere Heldentaten mit einem ordentlichen Schluck Rotwein und schmiedeten sogleich PlĂ€ne fĂŒr den nĂ€chsten Tag.

(Fortsetzung folgt...)

__________________
Wenn ihr den Gipfel des Berges erreicht habt, dann wird euer Aufstieg beginnen.

Khalil Gibran

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HFleiss
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Christi Himmelfahrt

Liebe/r Sno,

ich will doch nicht hoffen, dass du ein verkapptes mĂ€nnliches Wesen bist und diesen Text geschrieben hast, um uns bedauernswerten Weibern eins auszuwischen. Also nehme ich mal an, Sno ist Kopf und Bauch von Snob, und snobby kann schließlich jeder sein, egal, ob Mann, ob Frau. Das ist nicht die christliche Himmel- oder Seefahrt, die du hier beschreibst, sondern das ist die Ă€ußerst beschwerliche und unchristliche Pferdefahrt an einer ausgefallenen Christi Himmelfahrt. Aber ich vermute mal, du hast heimlich Christi Himmelfahrt nachgeholt und dabei eine neue, bisher unbekannte, die ganze Persönlichkeit ruinierende Krankheit entdeckt: die hippologische Umnachtung. Gut so, ich habe nichts gegen neue Krankheiten, ich freu mich immer, wenn ich welche finde und reihe sie in meine Sammlung ein. Man kann nie wissen, ob man sie nicht mal fĂŒr die ErwerbsunfĂ€higkeitsrente gebrauchen kann. Genauso freue ich mich immer, wenn ich bislang unbekannte Wörter finde, z. B. "starkste", "wage Ahnung" und "mit Nichten" (und Neffen, fĂŒge ich hinzu). Die Dudenredaktion wird dir dankbar sein.
Das war, wenn du mich fragst, keine Himmel-, sondern eine wahre Höllenfahrt, so viel Ungemach war nie. Und das war unbedingt des Aufschreibens wert, und ich habe mich köstlich (!!!) amĂŒsiert. Danke, liebe Sno. Ich freue mich schon auf die Fortsetzung.

Herzliche GrĂŒĂŸe
Hanna

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Sno
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Christi Himmelfahrt

Hallo Hanna,

keine Angst, ich bin mit Leib und Seele eine Frau, und ich liebe es mich in Klischees zu wĂ€lzen. Sno ist ĂŒbrigens die Verunglimpfung (ich weiß garnicht, ob dieses Wort im Duden steht) meines Vornamens: Freunde machten aus "Sonja" "Snoja" und meinem Bruder reichte ein einfaches Sno. Seid dem ist dies mein Synonym.
Eines interessiert mich aber doch noch: Bist Du der Meinung ich sollte Worte wie "starksen", die in unserem regionalen Sprachgebrauch durchaus bekannt sind besser nicht in meinem Text gebrauchen? Dann wĂŒrde ich nach anderen Worten suchen. Ich fand das Wort nur so passend, weil ein Pferd, welches auf den HĂ€nger "lĂ€uft" tatsĂ€chlich nicht lĂ€uft, sondern die Beine ganz seltsam fast bis unter den Bach zieht und beim betreten der Rampe die Hufe möglichst garnicht aufsetzen will. Daher fand ich das Wort "starksen" so herrlich treffend.
Die Rechtschreibung ist ein schwieriges Thema und wird ja bekannter Weise heiß diskutiert. Ich verfolge diese Diskussionen mit grĂ¶ĂŸter Aufmerksamkeit und habe auch das neueste Dudenexemplar zur Hand. Ich bitte allerdings nicht nur um Nachsicht in meiner Rechtschreibung, weil ich Legasthenikerin bin und auf mein Rechtschreibprogramm angewiesen bin, sondern weil es meinen Schreibfluss behindert, wenn ich stĂ€ndig im Duden nachschlagen muss. Ich bin natĂŒrlich immer dankbar fĂŒr Berichtigungen, hoffe jedoch, dass der Inhalt meiner Geschichte vordergrĂŒndig ist.
Daher eine abschließende Frage: wie hat Dir die Geschichte gefallen? Hast Du mit uns gelitten und gebangt?
Die Fortsetzung hat noch einiges haarstreubendes zu bieten ...
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Khalil Gibran

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HFleiss
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Christi Himmelfahrt

Liebe Sno,

du fragst, wie mir die Geschichte gefallen hat. Sie ist lustig, es ist ein komisches Erlebnis, das du beschreibst.
Da kommt ein Hindernis aufs andere, und soweit ist das auch alles völlig in Ordnung. Ein bisschen bin ich durcheinandergekommen an der Stelle, wo du beschreibst, wie die Ich-ErzĂ€hlerin vor dem Bauernhof zurĂŒcksetzen muss, das finde ich zwar völlig richtig, aber auch ein bisschen zu ausfĂŒhrlich erzĂ€hlt. Man kann solche umstĂ€ndlichen Beschreibungen abkĂŒrzen, damit der Leser an dieser Stelle nicht aufgibt. Dass du Legasthenikerin bist, wie konnte ich das ahnen? Und dass du nur auf das Rechtschreibprogramm angewiesen bist, ist erst recht bedauerlich, denn solche Programme sind, das ist mein Eindruck, von irgendwelchen Analphabeten gemacht worden, vielleicht sogar anderen Muttersprachlern, und deshalb, entschuldige mich bitte vielmals, habe ich mich ein bisschen lustig gemacht ĂŒber die Rechtschreibung, denn dein Programm stimmt eben einfach nicht. Das Wort, das du meinst - "starksen" - heißt deutsch richtig "staksen". Vielleicht kannst du deinem Text jemandem geben, der ihn trotz des Rechtschreibprogramms auf Fehler durchsieht? Ansonsten freue ich mich darauf, wie deine Geschichte weitergeht.

Lieben Gruß
Hanna

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Nieselregen
???
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Was ich darĂŒber denke:

Hallo liebe Sno,

ich habe mich ĂŒber Deine Geschichte köstlich amĂŒsiert. Sie ist haarstrĂ€ubend und geichzeitig urkomisch und ich wĂŒrde den Verlauf der Story genau so lassen. Die Szene mit dem Wendemanöver finde ich nicht langweilig, sie gehört einfach mit hinein.
Woran ich noch etwas arbeiten wĂŒrde ist die LĂ€nge der SĂ€tze. Teilweise versuchst du einfach zu viel Information auf einmal hinein zu packen. Das strengt den Leser unnötig an. Es geht zu Lasten der Klarheit deines Textes. Andererseits bekommt der Text dadurch, dass die Informationen recht gebĂŒndelt herĂŒber kommen, Tempo, was ja wieder ein Vorteil ist. Na ja, ich hoffe du verstehst was ich meine. Vieleicht findest du einen Mittelweg.

Ich bin strikt dagegen in einem Forum, in dem es letztlich um KreativitĂ€t geht, die Rechtschreibung ĂŒber die GebĂŒhr zum Thema zu machen. Jeder sollte sich zwar bemĂŒhen möglichst keine Fehler zu machen, sollten dem Einen oder Anderen aber doch welche passieren, genĂŒgt ein "kleiner" freundlicher Hinweis.
Die Verwendung von Wörtern die dialektisch sind, evtl. nur in bestimmten Gegenden verwendet werden oder sogar völlig neue Wortkreationen sind, sind im Rahmen der kĂŒnstlerischen Freiheit selbstverstĂ€ndlich erlaubt. Lass dich da bloß nicht ins Boxhorn jagen.
Sich spöttisch und/oder lĂ€sterlich ĂŒber das Synonym eines Anderen zu Ă€ußern fĂŒhrt m.E. entschieden zu weit.


Alles Liebe
Nieselregen


__________________
Wenn es einen Glauben gibt, der Berge versetzen kann, so ist es der Glaube an die eigene Kraft.

Marie von Ebner-Eschenbach

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