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Das Abecedarium ist eine schon recht alte Form, nicht sehr häufig, aber auch schwierig zu schreiben.
Die Besonderheit ist, dass jeder neue Vers mit dem nächsten Buchstaben des ABC beginnt. Der erste Vers beginnt mit einem dabei mit "A", der letzte dann natürlich mit "Z".
Es gibt auch ABC-Gedichte, bei denen jede Strophe (Beispiel: Kuhlmann: Das güldene Auferstehungs ABC Hier klicken ), bzw. jedes Wort mit einem Buchstaben in der Reihenfolge des Alphabets beginnt.
Beispiele:
Anton braut Chiliesuppe durchaus erfolgreich ...
Hier besteht die Schwierigkeit, ein Gedicht draus zu machen.
Die Form mit versweisem Wechsel der Anfangsbuchstaben scheint einfacher zu sein, weil sie mehr Freiheitsgrade bietet.
Herbst-ABC
Auf der Erde liegen Blätter,
bald verweht vom schlechten Wetter,
Chinakohl steht auf dem Tisch,
der schmeckt gut, ist knackig frisch.
Eine Sendung kommt, ein Buch,
Freunde kommen zu Besuch,
...
...
Das Gedicht ist nicht komplett. Mein Vorschlag ist, im Wesentlichen eine feste Strophenform zu verwenden. Es wird am Ende nicht ganz aufgehen. "Ä, "ö", "ü" und "ß" sind nicht nötig.
Es gibt auch ABC-Gedichte (Beispiel aus einer Schule: Hier klicken ), die zum Lernen des ABC Buchstaben zusammenfassen:
A, B, C, im Winter gibt es Schnee,
D, E, F, G, der Sturz tut gar nicht weh.
H, I, J, K, jetzt sind wir alle da.
L, M, N, O, da sind wir aber froh.
P, Q, R, S, und T, es tut ja gar nicht weh.
U, V, W, denn weich fällt man im Schnee.
X, Y, Z, jetzt aber schnell ins Bett.
(Beispiel von mir.)
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Copy-Left, samisdada
Version vom 19. 10. 2010 20:50
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