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Leselupe.de > Erz├Ąhlungen
Das Ende des Schweigens
Eingestellt am 30. 10. 2005 10:05


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stuyvesant
Wird mal Schriftsteller
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Peter f├╝hlte sich immerzu im Stich gelassen. Das hatte schon in seiner Kindheit angefangen. Seine Eltern waren beide berufst├Ątig, hatten selten Zeit f├╝r ihn. Sie waren beide Karrieristen und hatten vornehmlich ihren Erfolg und gesellschaftlichen Status im Sinn. Ihre alte Villa im Ostviertel war auf das Nobelste renoviert und eingerichtet. Peter f├╝hlte sich allein und fremd darin. Er mu├čte oft und mit vielem alleine klar kommen. Obwohl das Kinderm├Ądchen Lydia sich alle M├╝he gab, blieb Peter f├╝r sich.
In seiner Jugend wurde es eher schlimmer; er schien seinen Eltern v├Âllig egal zu werden. Wenn schon in der Kindheit auf Fragen mit Schweigen geantwortet wurde, so war er in der Pubert├Ąt gar froh, nichts von seinen Eltern h├Âren zu m├╝ssen. Freunde hatte er immer nur einzelne gehabt, zu denen sein Verh├Ąltnis aber meist ebenso distanziert war, wie das zu seinen Eltern. Vertrauen kannte er kaum - er war schon fr├╝h ein einsamer, schweigsamer Mensch. Sein Leitmotiv wurde sein Vertrauen in sich selbst: nur er alleine, so seine Theorie, konnte sich weiterhelfen. Er vergrub sich in B├╝chern - vor allem Abenteuerromanen. Hier lebte er auf, hier waren seine Helden und hier konnte er sein. Es war nicht nur eine Traumwelt - in ihm keimte die Saat der Freiheit. Mit 17 Jahren hatte er schlie├člich genug von Allem, er haute von zuhause ab, er kehrte G├Âttingen den R├╝cken.
Er wollte nur frei sein, ohne all den Ballast, den seine Eltern ihm vorlebten und so machte er sich auf den Weg. Er hatte nur das Notwendigste eingepackt: einen Notizblock, ein paar Stifte sowie Klamotten zum Wechseln, ebenso seinen Schlafsack. Als er ging, schnitt er sich seine langen Haare ab. Seine Eltern w├╝rden nach ihm suchen lassen und so mu├čte er sich ver├Ąndern, um nicht gleich wieder aufgegriffen zu werden. Er hatte seine Entscheidung sorgsam ├╝berlegt: mit diesen Eltern w├╝rde er irgendwann ├╝bel enden, sprich, genauso wie diese werden und das wollte er partout nicht. Was bedeutete er ihnen schon? Er wu├čte keine Antwort darauf! Alleine w├╝rde er gl├╝cklicher sein, so hoffte er.

Er war meist zu Fu├č unterwegs und suchte die n├Ąchstgelegenen gr├Â├čeren St├Ądte auf, Kassel zun├Ąchst; denn eins war ihm klar: nur in den St├Ądten konnte er ├╝berleben. Er war in der ersten Zeit sehr in sich gekehrt, traute niemandem ├╝ber den Weg. Gleichzeitig schlug ihm Gleichg├╝ltigkeit entgegen.

Seinen Eltern fiel sein Verschwinden erst nach einem Tag auf. Nicht das sie nicht nach ihm suchen lie├čen. Die Polizei wurde alarmiert, aber man machte den Eltern nicht allzuviele Hoffnungen, alldieweil sie auch allzuwenig ├╝ber ihren Sohn zu wissen schienen. Ein Foto ging heraus, aber Peter war schon nach kurzer Zeit ein anderer.

Die ersten Wochen waren die H├Ąrtesten. Er schlief auf Parkb├Ąnken, in Unterf├╝hrungen oder in Gartenlauben. Geld hatte er wenig dabei, so mu├čte er sich aufs Betteln und Stehlen kaprizieren. Ab und an h├Ârte er von Armenh├Ąusern, in denen es eine warme Suppe gab. Es galt sich erst einmal an dieses neue Leben zu gew├Âhnen, denn auch hier war nicht alles Gold.
In Bielefeld traf es ihn hart. All seine Sachen wurden ihm gestohlen. Er w├Ąhnte sich bereits am Ende, doch schlie├člich fand er auf seinem Weg anscheinend Gleichgesinnte. Es waren die Ausgestossenen der Gesellschaft mit denen er sich identifizieren konnte: Streuner, Obdachlose, in Wagenburgen Lebende. Aber auch unter denen gab es eben gute und schlechte Menschen, wie er erfahren mu├čte.
Mittlerweile hatte er so etwas wie eine neue Ausr├╝stung zusammengestellt, Klamotten von Mitstreunern, einen Schlafsack vom Obdachlosenhilfsdienst sowie einen zerzausten Rucksack, den er auf dem Sperrm├╝ll gefunden hatte. Jetzt war er wirklich einer von ihnen, da er auch kein Geld mehr besa├č. Er f├╝hlte sich mehr denn je frei.
Das Ruhrgebiet tat ihm gut, die Menschen waren anders hier: offener, freundlicher. Er durchstreifte es einmal: Dortmund, Bochum, Essen ├╝berall fand er herzliche Aufnahme, doch er selbst fand keinen Ruhepunkt. Immer trieb ihn etwas weiter.
Seine Sehnsucht nach Liebe wurde an einem fr├╝hen Sommertag durch einen zugelaufenen Hund erf├╝llt, einen Border Collie R├╝den - in Wuppertal. Die beiden mochten sich auf Anhieb. Peter, der bisher still und zur├╝ckgezogen war, lebte nun etwas auf. Er hatte endlich jemanden gefunden, mit dem er sich verstand, der ihn brauchte und seine Zuneigung teilte. Er zog mit seinem Hund, den er Ahraf nannte, weiter durch die Lande, fr├Âhlicher als vorher je gewesen und mit einem Ziel: im Westen.

In K├Âln hatte er sich vorgenommen etwas zu bleiben und auszuprobieren, ob er dort leben konnte. Die Rheinl├Ąnder hatten es ihm sofort angetan. All der Ballast der Existenz schien hier nur ein Teil von Vielem zu sein und eben nicht Alles.
Er traf auf eine Kommune, die in einer Wagenburg am Stadtrand lebte und die noch Pl├Ątze frei hatten f├╝r Neuank├Âmmlinge wie ihn. Er hatte es gut getroffen, die Leute waren alle supernett wie ihm schien und er bekam einen eigenen, alten, ausgedienten Bauwagen als Bleibe.
Es war wie in einem Clan - Oberhaupt war Christian, er hatte drei Frauen und sieben Kinder. Viele andere dagegen lebten alleine - auch Frauen. Peter lernte Klaus kennen, der um einige Jahre ├Ąlter war als er. Er war schon seit Jahren auf der Walze, von ihm k├Ânnte er einiges lernen. Die beiden waren oft zusammen und Peter merkte kaum, wie Klaus ihn, nach einer gewissen Zeit, immer wieder ausnutzte. Im Gegenteil, er glaubte, in ihm einen Freund gefunden zu haben. Wahrscheinlich war es gerade die Sehnsucht nacht einem Menschen, den man mochte, die einem blind werden lie├č gegen├╝ber dessen Avancen.
All dies ├Ąnderte sich, als Peter Kontakt zu Birgit aufnahm, die, ebenfalls in der Wagenburg lebend, ihm ├Âfters schon nachgesehen hatte und auf die auch er aufmerksam wurde. Birgit war ebenfalls sehr jung, erst 16 Jahre alt. Sie kam aus K├Âln und kannte sich somit gut aus. Auch sie hatte ihre - allerdings Stiefeltern - verlassen.
Peter, Birgit und Klaus streiften in den folgenden Wochen mit Ashraf ├Âfters durch die Stadt. Sie bettelten abwechslungsweise und versuchten in den gro├čen Kaufh├Ąusern zu stehlen. Das Leben auf der Stra├če war eben hart und es wurde einem selten etwas geschenkt.
Durch Birgit f├╝hlte sich Peter pl├Âtzlich lebendig, er merkte kaum, wie er dabei war, sich in sie zu verlieben. Allerdings kam er durch sie auch zu Alkohol und zu Drogen. Wein war eigentlich Standard unter den Streunern, ab und an Marihuana. Birgit schleppte dazu noch Ekstasy und Shore an. Sie nehme das schon lange und sei dadurch immer gut drauf, erkl├Ąrte sie ihm und versuchte ihn dazu zu ├╝berreden es auszuprobieren. Peter war neugierig und so nahm er es mit ihr. Es tat ihm nicht gut. Er glitt ab. Es entfesselte in ihm schizoide Gedanken. Er bekam Wahnvorstellungen, Verfolgungs├Ąngste und h├Ârte Stimmen. Er reagierte zunehmend aggressiv. Die sich entwickelnde Beziehung zu Birgit wurde dadurch gef├Ąhrdet. Birgit verstand es nicht, konnte, wollte es nicht verstehen. Peter dagegen sah etwas auf sich zukommen, was gr├Â├čer war als er und vor dem es sich zu sch├╝tzen galt, denn er f├╝hlte sich mit einem Male von aller Welt verraten - wieder einmal. In Klaus erkannte er zunehmend einen Konkurrenten. Auch dieser hatte ein Auge auf Birgit geworfen und Klaus war nicht w├Ąhlerisch in seinen Mitteln. Er versuchte Peter den Drogen h├Ârig zu machen; er selbst kiffte nur ab und an. Peter stieg zun├Ąchst immer tiefer ab. Seine Wahnvorstellungen erschreckten Birgit immer mehr. Was war aus diesem netten Jungen geworden? Konnte sie ihm helfen? Doch sie war bereits selbst so tief im Sumpf, das Hilfe nur noch von au├čen kommen konnte.
Peter erkannte, dass er keinen Einflu├č mehr auf sein Leben hatte. Er lebte, wie Birgit, f├╝r die Drogen. Obwohl beide schon seit einiger Zeit zusammen waren, kam es zum Bruch. Peter schaffte schlie├člich den Absprung; er konnte, er wollte nicht mehr. Er sah ein, dass dies nicht sein Weg war. Die Drogen oder ich, stellte er Birgit alsbald vor ein Ultimatum. Birgit aber war schon zu tief abgesunken, sie konnte Peter nichts versprechen. Jener, sie liebend, schlug einen Entzug vor. Birgit wollte es probieren - aus Liebe zu Peter.
Birgit\'s Entzug schleppte sich so dahin: doch es zeigte sich, dass sie nicht aufh├Âren konnte. Heimlich konsumierte sie die Drogen mit anderen. Peter kam dahinter, er war frustriert. Er wollte nicht mehr. Er erinnerte sich an seine Urspr├╝nge: er erwartete nichts mehr von seiner Umwelt, hatte Birgit abgeschrieben. Es war eine zu gro├če Aufgabe f├╝r ihn - woher sollte er auch gelernt haben, damit umzugehen? Er war verzweifelt. Einzig Ashraf gab ihm noch Vertrauen.
Birgit und Peter trennten sich nach kurzer Zeit unter schmerzhaften Gef├╝hlen. Peter war schwer entt├Ąuscht, hatte er doch in Birgit eine Chance gesehen - bot denn das Leben nur Frustrationen f├╝r ihn? Klaus, der die ganze Zeit die Szene beobachtet hatte, stellte sich anscheinend f├╝rsorglich zu Birgit. Verlogener Hund, dachte sich Peter, ihm ging es doch nur um den Sex. Das Leben war grausam.

Peter war wieder alleine mit seinem Hund Ashraf. Er wollte weg, wollte vergessen. Er wurde wieder zur├╝ckhaltender, in sich gekehrter, schweigsamer. Er hatte es versucht, eine Beziehung aufzubauen, doch er war gescheitert. Was ihm blieb war die Flucht - wieder einmal. Er wollte in den Osten. Er hatte geh├Ârt, das Dresden ein Mekka f├╝r Aussteiger sei.
Die Geschichte mit Birgit hatte Peter arg mitgenommen. Sie besch├Ąftigte ihn fortw├Ąhrend auf seinem Weg. Er f├╝hlte sich am Ende - er litt sehr unter der Trennung und seinem Weggang aus K├Âln; so wie eben nur ein junger Mensch leiden konnte. Es schmerzte sein Herz, seine Seele - er weinte, wenn er alleine war, einzig Ashraf gab ihm Trost. Schlie├člich wendete sich seine Trauer, je weiter K├Âln hinter ihm lag und er begann zu ├╝berlegen, was er denn wohl mit seinem Leben noch anfangen k├Ânnte. Er machte sich zunehmend Notizen, um herauszufinden, wo seine Interessen ihn hinf├╝hren mochten.
Auf dem nach Osten kam er durch seine Heimatstadt G├Âttingen. Er hatte ein mulmiges Gef├╝hl als er ankam. Er dachte, er kenne alles, doch die Szene der Obdachlosen war ihm fremd. Es galt sich also erstmal umzuschauen.
Er traf Michael, einen Aussteiger der besonderen Art unter einer Eisenbahnbr├╝cke. Michael war noch vor Jahren an einem Uni-Institut angestellt. Eines Tages trieb es ihn heraus. Er hatte genug von permanenter Bevormundung, st├Ąndiger Kritik und zu allem ├ťberflu├č, dem Tratsch der Kolleginnen und Kollegen. Er wollte endlich er selbst sein. Peter hatte Gl├╝ck, diesen Menschen getroffen zu haben, der ihm in den n├Ąchsten Wochen so etwas die Augen ├Âffnen sollte. Michael lud Peter ein, bei ihm zu bleiben; er habe schon lange keine Gesellschaft mehr gehabt und ihm sei gerade danach. Peter stimmte zu, auch ihm war danach.
Peter und Michael blieben fortan zusammen, zwar machte jeder von ihnen auch sein eigenes Ding, aber abends trafen sie sich meist wieder, erz├Ąhlten sich ihre Tageserlebnisse und philosophierten des n├Ąchtens am Lagerfeuer: \"La├č Vergangenes nicht dir das Heutige diktieren, aber lass es dir f├╝r das Zuk├╝nftige hilfreich sein\" - das war Michael. Ein au├čerordentlicher Mensch, dachte Peter und so wurde Michael eine Art Mentor f├╝r ihn.
In den folgenden Tagen ├Âffnete sich Peter Michael immer mehr und erz├Ąhlte ihm schlie├člich auch die Geschichte ├╝ber seine Eltern und weswegen er ├╝berhaupt unterwegs sei. Michael h├Ârte geduldig zu, sagte aber zun├Ąchst weiter nichts zu all dem. Trotzdem f├╝hlte sich Peter erleichtert, endlich einmal seinen Schmerz jemandem erz├Ąhlt zu haben. Durch Michael kam Peter erst wieder zur├╝ck ins Leben. Er erz├Ąhlte ihm von seinen Tr├Ąumen und Michael sah, wieviel Lebendigkeit in diesem Jungen steckte. Er geh├Ârte nicht auf die Stra├če.

Eines Tages, als Peter mit Ashraf durch die Stadt zog, erkannte er in der Fu├čg├Ąngerzone seine Eltern. Er rastete innerlich aus, alles Vergangene brach aus ihm hervor. Er machte sie f├╝r sein Sein verantwortlich. Er sp├╝rte abgrundtiefen Hass. Er verfolgte sie durch mehrere Stra├čen und Gesch├Ąfte, merkte dann aber doch, dass er sich damit nur selber schadete und ging zur├╝ck zu Michael, dem er davon erz├Ąhlte und der bereitwillig zuh├Ârte. Als Peter ihm dann noch von seinen schizophrenen Vorstellungen erz├Ąhlt hatte und seinem Wahn, seine Eltern gar zu t├Âten, lenkte Michael ein. Er w├╝├čte etwas Besseres. Da seine Eltern anscheinend sehr materialistisch eingestellt seien, w├╝rde er vorschlagen, einfach ihre H├╝tte abzufackeln. Das w├╝rde sie mehr treffen, als alles andere. Peter fand Gefallen an dem Gedanken, wobei er bemerkte, das sie wahrscheinlich gut versichert seien. Michael wu├čte auch hier einen Ausweg: wenn der eigene Sohn die Villa in Brand setzte, w├╝rde wahrscheinlich keine Versicherung zahlen. Aber wie das bewerkstelligen? Peter und Michael machten sich einen Plan.
Nach drei Tagen hatten sie alles beisammen und wollten am Wochenende losschlagen. Peter\'s Eltern w├Ąren wahrscheinlich auf irgendeiner Veranstaltung und so h├Ątten sie freien Zugang. So geschah es denn auch. Mit Benzinkanistern und Spraydosen machten sie sich auf den Weg.
Die Villa brannte bereits lichterloh, als die ersten Sirenen der Feuerwehr zu h├Âren waren. \"Peter was here\" stand in gro├čen Lettern auf dem Gehweg. Michael und Peter beobachteten das Feuer aus sicherer Entfernung und mischten sich, als die Feuerwehr ankam, unter die Schaulustigen. Das Feuer faszinierte Peter derma├čen, dass er kaum Jubelschreie unterdr├╝cken konnte. Das war es, Michael hatte Recht behalten, das war viel mehr wert, als alles Andere. Im Feuer lag die Vernichtung, die Vernichtung seiner vermasselten Kindheit und Jugend. Noch lange standen sie da und schauten zu, wie die Villa niederbrannte.

Peter blieb noch einige Tage bei Michael, versuchte ihn zu ├╝berreden, mit nach Dresden zu kommen, dort sollte eine wahre Aufbruchstimmung unter den Alternativen sein.
Aber Michael wollte bleiben, seine Bestimmung w├╝rde er hier finden. Sie besprachen sich noch einige Tage: Peter wollte endlich etwas Kreatives tun, sich ausdr├╝cken, sich verwirklichen - in der K├╝nstlerszene. Michael war erfreut, dass der Junge selbst darauf gekommen war. Es war augenscheinlich, dass er ein anderer geworden war, in der Zeit, die sie zusammen waren und das freute Michael. Etwas hatte er ihn auf dessen Weg begleiten d├╝rfen, was ihn froh machte und letztlich blieb ihm nur, ihm viel Gl├╝ck zu w├╝nschen, als er ging.

So machte sich Peter mit Ahraf auf den Weg nach Dresden, in der Hoffnung etwas aus seinem Leben zu machen.


Ende

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dream on

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flammarion
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eine

geschichte voller selbstmitleid und wenig unrechtsempfinden. sag bitte, kann man f├╝r einen menschen verst├Ąndnis haben, der kein verst├Ąndnis f├╝r seine eltern aufbringen konnte?
mir f├Ąllt das sehr schwer.
lg
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Old Icke

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stuyvesant
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Re: flammarion eine ...

quote:
Urspr├╝nglich ver├Âffentlicht von flammarion
geschichte voller selbstmitleid und wenig unrechtsempfinden. sag bitte, kann man f├╝r einen menschen verst├Ąndnis haben, der kein verst├Ąndnis f├╝r seine eltern aufbringen konnte?
mir f├Ąllt das sehr schwer.
lg


Danke f├╝r deine Kritik flammarion.
Zur Erl├Ąuterung: ich habe die Geschichte so geschrieben, dass mehr zwischen den Zeilen steht, als im Text. F├╝r mich stellt sich die Geschichte von Peter als eine Art Befreiung dar. Was sind das f├╝r Eltern, f├╝r die jemand Verst├Ąndnis aufbringen soll, die ihn vernachl├Ąssigen und der unter mangelnder Liebe leidet.
__________________
dream on

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Denschie
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Registriert: Not Yet

hallo,

mich st├Ârt eher der stil der erz├Ąhlung.
es wird wenig spannendes geschildert. wo sind
dialoge, details etc.?
die geschichte mit den eltern w├Ąre mir etwas weniger
schwarz/wei├č beschrieben lieber.
ich finde es nicht realistisch, dass der junge so
gar kein positives gef├╝hl f├╝r sie aufbringen kann.
es m├╝sste deutlicher werden, wie sehr dieses feuer
ein befreiungsschlag aus emotionaler abh├Ąngigkeit ist.

vielleicht etwas weniger protokollm├Ą├čig, "er tat dieses,
er tat jenes, traf sie, traf ihn ... dann brannte er
das haus ab." mir fehlt eine art spannungsbogen.

das nur als vorschlag.
lg, denschie

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nobody
Guest
Registriert: Not Yet

Ein (etwas zu lang geratener) Klappentext - so habe ich die Geschichte gelesen. Das ist keine negative Kritik - eher als Anregung gemeint, daraus eine spannende Sache zu machen. Wie? Da kann ich nur Denschie beipflichten (von der ich selbst viel gelernt habe) und Mut machen, es doch noch mal zu versuchen. Dabei die einfachsten Regeln nicht ├╝bersehen: den Leser von Anfang an einfangen, bei der Stange halten, Spannung erzeugen - ich habe in dieser Beziehung viel von Anderen gelernt: wie macht der es, dass ich weiterlese, welche Stilmittel setzt er ein usw. Auch der eine oder andere Leitfaden hilft weiter, z.B. Sol Stein: ├ťber das Schreiben (Zweitausendeins). ├ťbrigens: sprachlich habe ich an dem Text nichts auszusetzen...
Gru├č
Franz

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stuyvesant
Wird mal Schriftsteller
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Antwort auf Denschie

quote:
Urspr├╝nglich ver├Âffentlicht von Denschie
hallo,

Auch hallo,

mit deinen Vorschl├Ągen kann ich richtig was anfangen, ihnen mehrheitlich zustimmen. Es ist dies meine erste Kurzgeschichte, bisher habe ich nur drei l├Ąngere Werke (*40 Seiten) in einem anderem Stil geschrieben. Ich hatte hierbei Schwierigkeiten die Story unterzubringen, von daher hab ich manches weggelassen. Ich wollte es dem Leser ├╝berlassen seiner/ihrer Fantasie Auslauf zu lassen. Aber man sollte den Leser wohl mehr an die Kandarre nehmen, damit er einem nicht davonl├Ąuft - soviel habe ich verstanden.
lg
__________________
dream on

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