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Leselupe.de > Ungereimtes
Das Fenster
Eingestellt am 21. 01. 2002 17:05


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Dithmarscher
Hobbydichter
Registriert: Jan 2002

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Das Fenster


Die trennende Scheibe zwischen dem hier und dem dort,
Und der kleine Junge schaut hinaus,
Hinaus aus dem Fenster.

Die Scheibe ist es, die ihn trennt,
Die ihm auf der anderen Seite stehen läßt.
Sehnsucht nach der anderen Seite.

Sehnsüchtige Blicke aus dem Fenster hinaus.
Auf der anderen Seite der Scheibe;
Dort sitzt der kleine Junge.

Tränen rollen über das Gesicht;
Er sieht die Kinder spielen,
Doch die Scheibe trennt sie.

Die Grenze zwischen ihm und den anderen.
Nicht überwindbar,
Und doch so nahe.

Er ist der kleine Junge,
Dessen Tränen über sein Gesicht rollen.
Das Fenster in eine andere ferne Welt.

Zu gern möchte er auf die andere Seite,
Um mit den Kindern spielen zu können,
Doch die Scheibe trennt ihn von ihnen.

Das Gesicht sich sehnsüchtig gegen die Scheibe drückt.
Es gibt kein hindurch.
Klar differenziert worden zwischen hier und dort.

Die Versuche das Fenster zu öffnen scheiterten kläglich,
Und die Hoffnung schwand;
Das Hindurchgelangen scheint nicht möglich.

Die Faust ist geballt,
Zum letzen Versuch bereit;
Sicher wird die Scheibe der Gewallt weichen.

Kräftig der Schlag die Scheibe traf.
Armer kleiner Junge der da sitzt mit seiner blutig Faust,
Der Scheibe zum trutze.

Es half nichts – die Scheibe hielt stand.
Und noch immer ist sie die Grenze zwischen dem hier und dem dort,
Dem hier und dem dort!!!

Mit der blutig Faust schaut er,
Der kleine Junge,
Nun traurig aus dem Fenster.

Die letzte Hoffnung schwand,
Nichts half,
Und die Scheibe ihm noch immer trotzt.

Die Scheibe,
Die Grenze,
Die Sehnsucht.

Die Augen sehen die Strahlen der Sonne;
Den Lichtbogen,
Der die Kinder umgibt.

Der Wunsch dessen zu fühlen wie warmer Frühlingsregen sich über seine Haut ergießt.
Nur ein einziges mal auf der anderen Seite des Fensters stehen,
NUR EIN EINZIGES MAL!!!

Und die Kinder starren den kleinen Jungen an.
Er ist der kleine Junge der aus dem Fenster schaut,
Er scheint das verstoßene Wesen zu sein.

Die Blicke schweifen aus dem Fenster.
Auch er will diese neue unbekannte Welt dort hinter dem Fenster erforschen;
Das Alte hinter sich zu lassen.

Wo ist der Weg in diese neue heile Welt?
Und der kleine Junge sucht seinen Ausgang aus der Gefangenschaft,
Um auf die andere Seite des Fensters zu gelangen.

Der Schmerz,
Die Sehnsucht,
Und das Leid.

Gibt es denn wirklich kein Weg von hier nach dort?
Womöglich aber von dort nach hier?
Wenn er nicht fliehen kann so mag er wohl befreit werden!

Doch das Winken zu den spielenden Kinder nicht erfolgreich waren;
Sie verstanden nicht seine Botschaft.
Die Botschaft ihm zu helfen.

Und auch das Schreien die spielend Kinder nicht hören konnten.
Das Fenster verschluckte seine Laute,
Übrig blieb nur der sich bewegende Mund.

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beccolino
Guest
Registriert: Not Yet

Lieber Dithmarscher

erstmal: meinst du D. in Niedersachsen bei Hamburg?
Und nun meine Kritik: Leider wiederholst du dich ziemlich. Natuerlich versuchst du diesen quaelenden Wunsch auf die andere Seite zu kommen dadurch zu verstaerken - aber ich finde es ist etwas uebertrieben! Dadurch wirkt es recht prosaisch - moechtest du das? es ist ja auch mehr ne Geschichte...vielleicht kannst du eine altmodische ballade draus machen, so richtig mit Form und so

Gruss

Beccy

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