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Leselupe.de > Erz├Ąhlungen
Das Schachspiel ( Arbeitstitel)
Eingestellt am 02. 02. 2006 11:12


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Fastrada
Hobbydichter
Registriert: Dec 2005

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" Das Schachspiel" ist eine Liebesgeschichte vor historischem Hintergrund.
Die erste Niederschrift ist fertig und ich beginne nun mit der ├ťberarbeitung. Jeder Hinweis zur Verbesserung ist willkommen. Sch├Ân w├Ąre es, wenn jemand Zeit und Lust h├Ątte, mein Manuskript zu lektorieren.

Klappentext: Man schreibt das Jahr 1246. In den Wirren der Auseinandersetzungen zwischen Kaiser und Papst stehen die Zwillingsbr├╝der Gandar und Richart treu zueinander.
Ein Befehl K├Ânig Konrads zwingt Richart, eine Unbekannte zu heiraten und Gandar erkennt mit Entsetzen in der Braut die Frau, die er ebenfalls leidenschaftlich begehrt...
Bei einer Schlacht wird Richart lebensbedrohlich verletzt. Beinahe mit letzter Kraft bittet er den Bruder, sich um seine Gemahlin Gwenfrewi zu k├╝mmern.
Gandar trifft eine folgenschwere Entscheidung und wird hinein gerissen in einen Strudel aus Schuld und Verh├Ąngnis, Heimt├╝cke und Hass, aus dem es kein Entrinnen zu geben scheint...


Der folgende Text ist nur ein KLEINER AUSZUG aus meiner Geschichte und nat├╝rlich aus dem Zusammenhang gerissen. Die EIGENTLICHE GESCHICHTE findet ihr unter " Lange Texte". Siehe Link am Schluss der Seite.


.... Sp├Ąter, als Gandar sicher sein konnte, dass alle Br├╝der schliefen, schlich er wachsam durch den Regen. Die Abtei schien auf etwas zu warten, duckte sich in der D├╝sternis, wie ein unf├Ârmiges Monstrum. Gandar bekam eine G├Ąnsehaut ÔÇô so als h├Ątte er Angst. Im Hospital brannte eine Lampe. Langsam bewegte sich Gandar zur R├╝ckseite des Geb├Ąudes, versuchte durch ein Fenster in das Innere zu blicken. Und erstarrte. Denn was er entdeckte, war das Schlimmste, was er je gesehen haben w├╝rde... Das M├Ądchen war nackt. Ersch├╝ttert bis ins Mark starrte Gandar auf das leblose, puppenhafte Etwas, das Atemlose, Seelenlose vor sich. Er brauchte sie nicht erst zu ber├╝hren, um zu wissen, dass sie tot war. Dann sah er die beiden Knechte, ihre rohen, tierischen Gesichter und begriff. Die Kreaturen hatten das M├Ądchen sicher nicht absichtlich get├Âtet. Sie war einfach an den Vergewaltigungen gestorben, die sie ihr angetan hatten ÔÇô so oft, dass Gandar die Zahl nicht einmal sch├Ątzen wollte. So schnell es ging rannte er um das Geb├Ąude herum und schl├╝pfte durch die Vordert├╝r hinein. Valos Knechte waren sich ihrer Sache so sicher, dass sie die T├╝r nicht einmal verriegelt hatten. Wachsam presste er sich flach an die Wand. Die Knechte h├Ątten ihn aber selbst dann nicht bemerkt, wenn sein Kommen von Posaunen und Trommeln begleitet worden w├Ąre. Unter rohem Gel├Ąchter zerrten sie eine junge Frau aus dem eisernen K├Ąfig, in dem die angeblichen Hexen gefangen gehalten wurden und schleppten sie zu einem der Hospitalbetten.
ÔÇ× Die macht sicher┬┤n bi├čchen mehr Spa├čÔÇť,sagte der ├ältere laut. Die Frau k├Ąmpfte wie eine in die Enge getriebene Wildkatze gegen den Mann. Verschonte keinen Zoll seines Gesichtes mit ihren Fingern├Ągeln. Biss ihm tief in die schwei├čnasse Kehle, verbiss sich in ihn, bis er seine plumpen Finger spreizte und sie mit aller Macht gegen ihr Gesicht dr├╝ckte. Selbst dann k├Ąmpfte sie mit ungebrochener Wildheit weiter. Erst als der zweite Mann ihr mit eisernem Griff die Arme fesselte, wurden ihre Bewegungen schw├Ącher. Der ├ältere zerfetzte die Lumpen der Frau und presste ihr die Beine auseinander. Gandar sah dies alles aus den Augenwinkeln und wusste gleichzeitig, dass er es nicht schaffen w├╝rde rechtzeitig einzugreifen, weil irgendwo aus dem Schatten ein dritter Knecht aufgetaucht war - mit einem Messer in der Faust....

Das Schachspiel Teil 1
Das Schachspiel Teil 2
Das Schachspiel Teil 3
Das Schachspiel Teil 4
Das Schachspiel Teil 5
__________________
...Der, der nicht wei├č, zu schreiben, glaubt nicht,dass dies eine Arbeit sei. O wie schwer ist das Schreiben: es tr├╝bt die Augen, quetscht die Nieren und bringt zugleich allen Gliedern Qual. Drei Finger schreiben, der ganze K├Ârper leidet...

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HFleiss
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Manchmal gelesener Autor

Registriert: Jan 2006

Werke: 99
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Das Schachspiel

Du fragst, ob jemand deinen Text lektorieren w├╝rde. Nein, lektorieren, das kann ich nicht. Da m├╝sste ich mich von der Staatsform bis zum letzten Teesieb in der Zeit auskennen. Was ich kann: Ich k├Ânnte dir ein paar Vorschl├Ąge machen, wie du den vorliegenden Text sprachlich ├╝berarbeiten und straffen kannst. Bist du daran interessiert? Hanna

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Nieselregen
???
Registriert: Jan 2005

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Hallo

Hallo Fastrada,
ein Lektor bin ich wahrhaftig auch nicht! Die Geschichte schein mir jedoch spannend zu werden, was ich gelesen habe gef├Ąllt mir gut.
Eine Sache ist mir jedoch aufgefallen:
Du schreibst aus dem Blickwinkel zweier Personen gleichzeitig, beschreibst was beide denken und empfinden. Das halte ich f├╝r gef├Ąhrlich, da es den Leser sehr stark fordert und leicht verwirrend sein kann. Ich empfinde es als klarer und stilistisch sch├Âner wenn man, zumindestens innerhalb einer Szene bei einem Blickwinkel bleibt.

Gru├č
Nieselregen
__________________
Wenn es einen Glauben gibt, der Berge versetzen kann, so ist es der Glaube an die eigene Kraft.

Marie von Ebner-Eschenbach

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Fastrada
Hobbydichter
Registriert: Dec 2005

Werke: 3
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Hallo Hanna,
danke f├╝r dein Angebot. Melde mich per E-Mail bei dir.
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Fastrada
Hobbydichter
Registriert: Dec 2005

Werke: 3
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Das Schachspiel

Hallo Nieselregen,
interessanter Hinweis von dir. Danke. Ich werde meine Probeleserinnen mal gezielt fragen, ob sie das auch so empfinden.
Wenn ich das alles noch mal ├Ąndern m├╝sste --- brrrr, gruselig.
Ansonsten freue ich mich nat├╝rlich, dass dir meine Geschichte gef├Ąllt. Ich hoffe, dieses Wochenende noch einen weiteren Teil einstellen zu k├Ânnen.

Liebe Gr├╝sse Fastrada
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...Der, der nicht wei├č, zu schreiben, glaubt nicht,dass dies eine Arbeit sei. O wie schwer ist das Schreiben: es tr├╝bt die Augen, quetscht die Nieren und bringt zugleich allen Gliedern Qual. Drei Finger schreiben, der ganze K├Ârper leidet...

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