Bewegungslos stand sie vor ihm. Ihr Körper lehnte an der Wand, die Augen hatte er ihr mit einem schwarzen Tuch verbunden. Seine rechte Hand umfasste ihren Hals, sein Daumen lag auf ihrem Kehlkopf, bereit zuzudrücken. Er spürte sie schlucken, jede Faser ihres schönen Körpers war angespannt, dennoch schaffte sie es, gleichmäßig zu atmen. Sein Blick glitt über ihre schwarze Unterwäsche, verweilte auf ihren Brüsten und er verspürte den Drang, sie zu berühren, zwang sich aber, dem nicht nachzugeben. Sanft streichelte er über ihre Kehle und genoss das Gefühl der Macht.
Das Ziehen in seinen Lenden wurde zur Qual und sein harter Schwanz pochte vor Lust. Länger konnte und wollte er nicht warten. Ohne ein Wort zu sagen, drehte er sie um, so dass sie mit dem Gesicht zur Wand stand und zog ihre Hüften an sich. Mit der anderen Hand öffnete er erst seine Jeans, dann schob er ihren Slip zur Seite und drang hart in sie ein. Sie gab keinen Laut von sich, stützte sich an der Wand ab und fing seine wilden Stöße so gut sie konnte ab. Auch als sie zu zucken begann, entwich nur ein unterdrücktes Stöhnen ihrem Mund. Er fühlte die Konvulsionen um seinen Schwanz, schloss die Augen, genoss, wie sie ihn noch tiefer in sich zog, nur um ihn gleich darauf wieder aus sich herauszupressen. Sie kam mehrfach hintereinander, so wie immer. Mit einem tiefen Grollen kam auch er schließlich in ihr, hielt sich an ihr fest und befreite ihre rechte Brust aus dem BH, um mit dem Daumen über die aufgestellte Spitze zu reiben. Sie stöhnte.
Er befreite sie von dem Tuch über ihren Augen und drehte sie zu sich um. Seine Lippen suchten ihre, dann küsste er sie liebevoll. Sie nahm ihm das Tuch aus der Hand und hielt es vor sein Gesicht. „Als wenn du das brauchen würdest, um mich zu fesseln“, sagte sie lächelnd und küsste ihn erneut, bis ihm das Blut in den Ohren rauschte.
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"Schreiben ist die Onanie der Intellektuellen."
(Beatrice, Autorin - aus dem Buch "Wo die Nacht den Tag umarmt")
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eine hübsche, kurze Situationsbeschreibung.
Zuerst soll ich so ein bisschen glauben, der Mann würde der Frau vielleicht was antun wollen, aber dann entspannt sich die Situation doch rasch, jedenfalls im Hinblick auf die Gefahr :o)
Es ist ein kurzer Text und eigentlich wird auch nichts wirklich Neues erzählt, aber ich hab mir das irgendwie gern angesehen, wie er sie umdreht und wie sie es genießt und diese Sachen, Du weißt schon :o)
Ein bisschen unsicher bin ich, ob es nicht ein Widerspruch in sich ist, wenn man sagt, sie steht vor ihm und sie lehnt an der Wand. Und das mit dem Pochen vor Lust weiß ich eigentlich auch nicht so genau, hm.
Aber egal. Eine Miniatur, die weitgehend ohne Klischees auskommt. Hübsch, wie gesagt.
Grüße
gareth
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Wie hässlich ist ein schräges Treiben,
da lob ich mir mein träges Schreiben.
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Schnacktasche Autorenanwärter
Registriert: Jun 2008
Ehrlich gasagt hatte ich nicht vor, etwas Neues zu schreiben. Im Grunde wollte ich nur schon bekannte für mich erotische Versatzstücke miteinander vermischen.
Für mich ist das kein Widerspruch, dass die Frau mit dem Rücken an einer Wand lehnt und dabei vor ihrem Partner steht, aber ich denke, ich weiß, was du meinst.
Tja, ich bin nachweislich kein Mann, aber ich weiß zumindest aus Erzählungen, dass es männliche Exemplare gibt, die so etwas wie ein Pochen in ihrer Erektion wahrnehmen.
Und was das Verwenden von Klischees angeht, da ist nach meinem Empfinden dieser kleine Text voll von - ich verwende Klischees ganz bewusst und mit Wonne. Ist nicht schon der dominante, aktive Mann und die devote, abwartende Frau das Klischee schlechthin?
Freundliche Grüße von
Schnacktasche.
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(Beatrice, Autorin - aus dem Buch "Wo die Nacht den Tag umarmt")
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gareth Fast-Bestseller-Autor
Registriert: Dec 2003
den Klischee - Begriff einerseits nicht allzu weit fassen, letztlich hat ja schon die Kombination Mann und Frau ziemlich was von Klischee.
Andererseits sollten wir uns vielleicht auch nicht gar zu sehr in seiner Verwendung sonnen. Klischee lässt sich nämlich auch ganz gut von Abklatsch herleiten.
Wenn Deine Selbsteinschätzung des Textes aus meiner Sicht zutreffend wäre, würde ich ihn nicht kommentiert haben :o)
Ich habe mich insbesondere auf die Wortwahl, also die heutzutage gängigen Sprachklischees bezogen und will mich jetzt nicht wiederholen.
Grüße
gareth
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Grauschimmel Häufig gelesener Autor
Registriert: Sep 2012
Nettes Hallo in den Norden, liebste Schnack!
Zuerst dachte ich, man warum macht sie solche Schachtelsätze. Dann begriff ich, dass es bei aller Inszenierung um einen Quicki geht. Der Satzbau treibt die Handlung herrlich voran, kaum begonnen, schon zu Ende und alles gesagt. Hut ab.
Ich glaubte bisher in dieser Spielart von Körperlichkeit gibt es nichts so „Schnelles“ … da wird stundenlang „ geprangert“ oder so, aber dazu gelernt. Das mit dem Pochen kann ich bestätigen. Da ich noch nachweislich Mann bin, „klopft“ es in mir manchmal dort, wenn der Johannis ab und an, eventuell, hart geworden, frech ans satinierte Charmeusenachthemde stößt. Aber die Gefühlsgeräusche kommen mehr aus dem Inneren, wollen aus der Schale. In deiner Geschichte könnte der Leser vermuten, dass er mit dem Gerät sm-mäßig zuschlagen könnte. Deshalb würde ich vorschlagen: „ … und im harten Schwanz pocht die Lust“ ( damit ist auch das 2. „sein“ weg).
Am Schluss „harkt“ das Tuch am Lesefluss und in der Dopplung.
Vorschlag: „Er befreite sie vom Augentuch und drehte sie um…. Sie entwand das Schwarze seinen Händen….“
Gern gelesen und bewertet, Gruß Grauschimmel
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