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Leselupe.de > Erzählungen
Dem Himmel so nah ...
Eingestellt am 24. 12. 2003 01:39


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Hetära
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Dem Himmel so nah …

Sein Tod kam f√ľr alle unerwartet. In der Klinik hatte sich die Familie von Dieter verabschiedet. Dann aber wollte Petra ihren Mann vor der Beerdigung noch ein letztes Mal sehen. Als der Sarg ge√∂ffnet wurde, lag nicht Dieter darin sondern ein Unbekannter.
Die Beerdigung wurde aufgeschoben, die Kriminalpolizei benachrichtigt. Die Ermittlungen verliefen schleppend und wurden schließlich eingestellt. Niemand aus der Familie schaffte es, auf einer Aufklärung zu bestehen. So hatte Dieter, der in der Psychiatrie gestorben war, im Tod keinen Anwalt. Meine Tante Rosemarie, Dieters Mutter, weinte tagelang. Dann wurde eine Trauerfeier abgehalten und ein Kreuz auf das leere Grab gestellt. Das Leben ging weiter. Petra hatte es nach Dieters Tod schwer genug, ohne Geld und mit dem kleinen Jungen.

Gestern Abend saß ich am Fenster, schaute in den dunklen, sternenlosen Himmel und plötzlich schien Dieter bei mir zu sein. Es gab keinen Anlass, ich habe schon lange nichts mehr von seiner Familie gehört. Es geschah einfach so.

Dieter war mein Cousin und vier Jahre √§lter als ich. Wir sind in derselben Stra√üe aufgewachsen und als kleine Kinder haben wir miteinander gespielt. Leider war ich das einzige M√§dchen und als die Jungen in das Alter kamen, wo sie M√§dchen verachten, war ich pl√∂tzlich ausgeschlossen. Nur zu Dieters Geburtstagsfesten durfte ich immer noch kommen. Damals bewunderte ich ihn, er war so gro√ü und sah gut aus. Wir wurden √§lter und Dieter durfte aufs Gymnasium nach Giessen gehen. F√ľr mich reichte die Gesamtschule.

Mit vierzehn fing Dieter mit dem Segelfliegen an und meine Bewunderung war kaum noch zu √ľberbieten. Ab und zu war es mir erlaubt, zuzuschauen. Und als Dieter dann alleine fliegen durfte, nahm er mich ein paar Mal mit. Nicht so oft wie meinen Bruder nat√ľrlich. Das war wunderbar, in der Luft zu schweben, mit einem leicht flauen Gef√ľhl im Magen. Der Wind pfiff und die Sonne brannte und ganz klein konnten wir die Erde unter uns sehen. Reinhard Mey hatte damals gerade √ľber die Freiheit und die Wolken gesungen. Immer wieder summte ich die Melodie, auch noch, als ich den Boden l√§ngst wieder unter den F√ľ√üen sp√ľrte. Meine Lust und mein Neid waren grenzenlos. Ich war ein dickes Kind und Dieter ein verwegener Halbw√ľchsiger. Gr√∂√üer konnte der Abstand nicht sein.

Dann machte Dieter Abitur und ging zum Studieren zur Bundeswehr. Da war ich ein Teenager mit politischen Ansichten und fand Dieter unm√∂glich. Ich las Marx und Bakunin und schw√§nzte die Schule f√ľr einen Vortrag von Rudi Dutschke. Der wurde dann mein neuer Schwarm mit seiner schwarzen M√§hne und den zusammengewachsenen Augenbrauen.

Während des Studiums wohnte ich in Frankfurt in einer Frauen-WG. An Dieter dachte ich selten und erwähnte ihn nie. Ein Cousin, der bei der Bundeswehr studierte, mit dem hatte frau nichts zu tun.

Meine Mutter erz√§hlte mir dann, Dieter habe sie nach meiner Telefonnummer gefragt. Das war komisch, ich hatte aber keine Zeit, dar√ľber nachzudenken. Denn noch am gleichen Tag rief Dieter mich an und wollte mich besuchen. Nat√ľrlich sagte ich nicht ‚Äönein‚Äô. Er kam und wir hatten einen netten, anregenden Abend. So sah ich das damals. Und heute frage ich mich ‚Ķ Damals fand ich es erleichternd, dass er die Bundeswehr kritisierte. Er fand, er geh√∂re nicht dazu. Das begeisterte mich. Ich f√ľhlte mich best√§tigt. Aber h√§tte ich es nicht ahnen k√∂nnen? An seinem Blick sp√ľren k√∂nnen? Dass da ein Mann verzweifelt nach Hilfe suchte. Nach einem Halt. Ich war zu jung und ohne Erfahrung. Ich konnte den Blick nicht deuten, den Hilferuf nicht erkennen.

Ein paar Wochen sp√§ter hatte ich wieder meine Mutter am Telefon: ‚ÄěDieter hat Probleme bei der Bundeswehr. Er schafft es nicht, Vorgesetzter zu sein‚Äú Ich sagte es nicht, aber ich triumphierte: Dieter w√ľrde aussteigen. Ich ahnte ja nicht, wie sehr.

Ein viertel Jahr sp√§ter erfuhr ich von meiner Mutter: Dieter war in die Psychiatrie eingeliefert worden. Er war in der Kaserne auf einen Baum geklettert und hatte gesungen. Dann hatte er ‚Äöwirres Zeug geredet‚Äô. Noch heute denke ich manchmal, vielleicht h√§tte ich es verstanden, das ‚Äöwirre Zeug‚Äô. Aber ich konnte ihm nicht helfen. Ich besuchte ihn nicht. Ich hatte das Gef√ľhl, es w√ľrde ihn verlegen machen, wenn ich ihn so sehe.

Dieter wurde aus der Bundeswehr entlassen. Damals war f√ľr mich klar: die Bundeswehr ist an allem schuld! Heute bin ich mir da nicht mehr so sicher. Vielleicht hatte er auch nur einen Halt gesucht. Und nicht gefunden. Dann die gute Nachricht: er heiratete. Petra war mit mir zur Schule gegangen. Eine ruhige, schmale, sehr warmherzige Person. Sie w√ľrde ihm Sicherheit geben. Und sie w√ľrde zu ihm stehen, das wusste ich. Er fand eine neue Stelle, denn er war gut gewesen als Ingenieur. Halbtags und von zuhause aus. Ich war erleichtert, als mir meine Mutter das berichtete. Jetzt w√ľrde alles gut werden. Als dann noch der Sohn geboren wurde, da war ich vollends zuversichtlich.

Aber die Idylle war tr√ľgerisch. Immer wieder verlor sich Dieter in einer anderen Welt. Da konnte auch Petra ihn nicht zur√ľckholen: der Boden war zu schwer erreichbar. Sie liebte ihn und hatte das Kind mit ihm, das war die gr√∂√üte Chance. Aber es reichte nicht. Immer wieder entschwebte er und es blieb nur noch die Psychiatrie. Dort bekam er Medikamente. Das half ihm zeitweise. Ich war damals weit weg und mit meinem eigenen Leben besch√§ftigt.

Und dann war es zu sp√§t: Dieter war tot. Auch da wei√ü ich nicht, wie es passiert ist, warum und wieso. In meiner Familie schweigt man sich √ľber so etwas aus. Er war in der Psychiatrie gestorben, aber wie? Ich konnte schlecht die Trauer von Petra und Tante Rosemarie st√∂ren. Sie sch√§mten sich und wollten das alles gar nicht so genau wissen. Herzversagen hie√ü es. Aber was bedeutete das? Am Schluss dann noch der Fremde in seinem Sarg. Ich dachte an Organtransplantation und dass sie ihn ausschlachten. So ein Toter in der Psychiatrie, der war der letzte in der Hierarchie, mit dem konnte man sich alles erlauben. Aber gesprochen habe ich dar√ľber nat√ľrlich nie.

Am Schluss blieben nur Fragezeichen. Ich habe einen Brief an Petra und einen an Tante Rosemarie geschrieben. Sie waren dankbar f√ľr das Verst√§ndnis, aber auf mein Angebot, ihnen bei der Aufkl√§rung zu helfen, gingen sie nicht ein. Ich habe das respektiert.

Lieber Dieter, Du warst bei mir, gestern Abend. Geht es Dir gut? Ich hoffe und ich denke es. Ich glaube, was Du wirklich hattest, war eine Seele. Und die konnte sich mit dem Körper nie ganz verbinden. Du warst ja schon im Leben immer dem Himmel so nah.

__________________
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Stoffel
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Hallo,

"Petra wollte (ihren Mann) Dieter noch ein letztes Mal zum Abschied sehen wollen, bevor der schwere Sarg in die Gruft gelassen wurde."

Sie hatte es aber doch nach Dieters "vermeintlichen" Tod...schwer..eher doch, nach Dieters Verschwinden?

Als dann die "Ich"-erz√§hlerin kam, war ich verwirrt. Eventuell m√ľsste die "Schw√§gerin"? anfangs schon zu erkennen sein?
"Noch einmal wollte meine Schwägerin Pertra Dieter sehen...bevor.."?

So ganz versteh ich das alles leider nicht

lG
Stoffel

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Hetära
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Liebe Stoffel,

danke f√ľr Dein Lesen und Deine R√ľckmeldung. Ich habe Deine Formulierung gleich √ľbernommen.

Und was scheinbar nicht ganz klar wurde habe ich auch noch einmal zu verdeutlichen versucht: Der Tod von Dieter stand fest und die Familie hatte die Leiche auch gesehen.

Die Leiche war nur aus Gr√ľnden, die nie gekl√§rt wurden, vertauscht worden. F√ľr die Familie war das ein Schock, denn es ist schon tr√∂stend, da√ü man ein Grab hat und da liegt der Tote darin. Und so beraubt zu werden ist schrecklich. Gleichzeitig war da viel Scham, einen in der Familie zu haben, der in der Psychiatrie stirbt, so da√ü alles ungekl√§rt blieb.

Es ist also richtig, was Du schreibst: es ist nicht wirklich zu verstehen. Gerade dieses 'in-der-Schwebe-bleiben' war f√ľr mich aber auch wichtig in Bezug auf diesen Tod. Und: auch wenn es keine beerdigte Leiche gibt, kann der Tote doch anr√ľhren und anwesend bleiben in meinen Gedanken und Gef√ľhlen.

Ich Danke Dir und w√ľnsche einen Guten Rutsch!

Hetära
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Stoffel
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liebe Hätera,

alles klar

hatte sie gestern noch einmal gelesen und ich muss sagen, mir gefällts nun sehr gut.
So verr√ľckt manches auch zu sein scheint, es kann alles geben, finde es sehr realistisch. Und in manchen Familien rei√üen solche Begebenheiten nicht ab.

lG
Stoffel

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visco
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Liebe Hetära,

ein ansprechend geschriebener Text mit bewegendem Inhalt. Mir gefällt sie sehr gut, Deine Erzählung.

Nur ein paar kleinere Anmerkungen:

quote:
Eigentlich hatte sich die Familie schon in der Klinik von dem toten Dieter verabschiedet. Aber dann wollte meine Schwägerin Petra ihren Mann am Tag der Beerdigung doch noch ein letztes Mal sehen, bevor der schwere Sarg in die Gruft gelassen wurde. Als der Sarg geöffnet wurde, lag nicht Dieter darin sondern ein Unbekannter. Was dann kam, war grauenvoll.
Die Beerdigung wurde aufgeschoben, die Kriminalpolizei benachrichtigt. Die Ermittlungen verliefen schleppend und wurden schließlich eingestellt. Niemand aus der Familie schaffte es, auf einer Aufklärung zu bestehen. So hatte Dieter, der in der Psychiatrie gestorben war, im Tod keinen Anwalt. Dieters Mutter, meine Tante Rosemarie weinte tagelang.
"von dem toten Dieter" klingt f√ľr mich ein bi√üchen so wie "von dem toten Fisch". Ich w√ľrde einen Satz voranstellen, z.B. "Sein Tod kam f√ľr alle unerwartet.". Dann k√∂nnte der Folgesatz z.B. hei√üen: "In der Klinik hatte sich die Familie von Dieter verabschiedet."

Sp√§ter erfahren wir, da√ü Dieter der Cousin (Vetter) der Ich-Erz√§hlerin war. Wenn Du Dieters Frau als "Schw√§gerin" der Ich-Erz√§hlerin bezeichnest, erweckt das den Eindruck, als w√§ren Dieter und Ich-Erz√§hler Geschwister. Ich w√ľrde die Erg√§nzung "meine Schw√§gerin" weglassen.

Ebenfalls weglassen w√ľrde ich die in meinen Augen √ľberfl√ľssige Erg√§nzung: "bevor der schwere Sarg in die Gruft gelassen wurde.". Statt dessen halte ich es f√ľr eleganter, der vorangehenden Satz zu √§ndern, z.B. in: "Dann aber wollte Petra ihren Mann vor der Beerdigung noch ein letztes Mal sehen.".

Die Beschreibung, was dann so Grauenvolles kam, entspricht so gar nicht dessen, was man wohl erwartet, wenn es vorher heißt: "Als der Sarg geöffnet wurde, lag nicht Dieter darin sondern ein Unbekannter. Was dann kam, war grauenvoll.". Vielleicht liegt es an dem Wort "grauenvoll", wenn da meine Phantasie mit mir durchgeht. Eine andere Umschreibung vielleicht?

"So hatte Dieter, der in der Psychiatrie gestorben war, im Tod keinen Anwalt." ist wie ich finde ein super Satz! Klasse!

Statt "Dieters Mutter, meine Tante Rosemarie weinte tagelang." halte ich "Meine Tante Rosemarie, Dieters Mutter, weinte tagelang." f√ľr 'richtig-herum formuliert', denn "Dieters Mutter" ist doch die erg√§nzende Erkl√§rung f√ľr Au√üenstehende, w√§hrend "Tante Rosemarie" die gewohnte Anrede sein d√ľrfte.

---

"Es gab keinen Anlass, schon lange habe ich mit seiner Familie nichts mehr zu tun." - Dieses "nichts mehr zu tun" klingt f√ľr mich distanzierend, einfach zu hart.

"Ein Cousin, der bei der Bundeswehr studierte, mit dem hatte frau nichts zu tun." Grundsätzlich schön gesagt, aber hier haben wir schon wieder dieses sehr harte, distanzierende "nichts zu tun". Vielleicht lieber "nichts am Hut"?

Statt "Meine Mutter erzählte mir dann: 'Dieter hat mich nach Deiner Telefonnummer gefragt.'" finde ich "Meine Mutter erzählte mir dann, Dieter habe sie nach meiner Telefonnummer gefragt." eleganter.

quote:
Dieter wurde aus der Bundeswehr entlassen. Damals war f√ľr mich klar: die Bundeswehr ist an allem schuld! Heute bin ich mir da nicht mehr so sicher. Vielleicht hatte er auch nur einen Halt gesucht in der Bundeswehr. Und nicht gefunden. Dann die gute Nachricht: er heiratete. Petra war mit mir zur Schule gegangen. Eine ruhige, schmale, sehr warmherzige Person. Sie w√ľrde ihm Sicherheit geben. Und sie w√ľrde zu ihm stehen, das wusste ich. Er fand eine neue Stelle, denn er war gut gewesen als Ingenieur. Halbtags und von zuhause aus. Ich war erleichtert, als mir meine Mutter das berichtete. Jetzt w√ľrde alles gut werden. Als dann noch der Sohn geboren wurde, da war ich vollends zuversichtlich.
3x "Bundeswehr" auf engstem Raum erscheint mir ein bißchen viel. Vielleicht könnte man mind. eines davon weglassen und ein anderes Mal "Militär" schreiben.
In was genau könnte er denn einen Halt gesucht haben? Die Überlegung finde ich grundsätzlich klasse! Könnte es vielleicht die strenge Hirarchie, die Bundeswehr als Institution gewesen sein? Eine Umschreibung könnte dann das 3. "Bundeswehr" in diesem Absatz ersetzen.

Die Beschreibung von Petra gefällt mir gut. Es gelingt Dir mit wenigen Worten, ein detailiertes Bild von ihr zu zeichnen, das man sich leicht vorstellen kann.
Dieters und Petras Heirat und auch die Geburt ihres Kindes w√ľrde ich der Einlieferung in die Psychiatrie voranstellen. So w√ľrde m.E. die m√∂gliche Verst√§ndnisfrage gar nicht erst aufkommen, weshalb Petra wohl einen Mann heiraten will, der in Kasernen auf B√§ume klettert, um zu singen, ansonsten wirres Zeug redet, und der aus seinem Job direkt in die Psychiatrie geflogen ist. Und bevor Du jetzt m√∂glicherweise mit einem "So war es aber und nicht anders!" konterst, weise ich nur schon mal darauf hin, da√ü mich nicht die Bohne interessiert, wie es tats√§chlich war. ;-) F√ľr die Erz√§hlung jedenfalls halte ich die Umstellung besser.

---

"[..] und es blieb nur noch die Psychiatrie. Sie fanden nichts anderes als die Medikamente. Das half ihm nur zeitweise." *wunder* Wie bitte? Wieso "fanden"? - Vielleicht besser: "Dort verabreichten sie ihm [oder: bekam er] Medikamente. Die halfen [ihm]aber nur zeitweise."


Bis auf diese kleineren Sachen - wobei das ein oder andere sicher auch noch Geschmack- oder Ansichtssache ist - gefällt mir Dein Text richtig gut.

Gruß,
      visco

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Hetära
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Liebe Visco,

vielen lieben Dank f√ľr Deine R√ľckmeldung und die M√ľhe, die Du Dir mit meinem Text gemacht hast. Es freut mich , da√ü Dir die Erz√§hlung gefallen hat.

Mir ist fast alles einleuchtend und ich werde es dementsprechend ändern! Nur das mit der Hochzeit, das finde ich nach wie vor so besser. Irgendwie unterstreicht es noch, daß Petra 'in guten wie in schlechten Tagen' wirklich ernst meint.

Es gr√ľ√üt herzlich

Hetära
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visco
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Liebe Hetära,

also ich bin sicher nicht das Ma√ü aller Dinge, aber ich w√ľrde sagen, das isses! :-) Ich habe die √ľberarbeitete Fassung mehrere Male gelesen und finde sie wunderbar, wirklich gelungen. Von dem letzten Absatz bin ich ja sowieso hin und weg!

Bez√ľglich der Reihenfolge von 'Einlieferung in die Psychiatrie' und 'Hochzeit' bin ich jetzt Deiner Meinung. Ich halte es f√ľr plausibel, da√ü Dieter nach einem Halt suchte, ebenso, da√ü er oder Petra oder beide den vermi√üten Halt in der Gr√ľndung einer Familie gesehen haben k√∂nnten. Er war in der Psychiatrie, kam wieder raus, heiratete, fand eine neue Stelle als Ingenieur, "Aber die Idylle war tr√ľgerisch. Immer wieder verlor sich Dieter in einer anderen Welt. [..] Immer wieder entschwebte er und es blieb nur noch die Psychiatrie.", d.h. er landet dann doch wieder in der Psychiatrie. Doch, das ist stimmig so.

Nochmals großes Lob
und vielen Dank f√ľr diese wundervolle Erz√§hlung,
      visco

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