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Leselupe.de > Ungereimtes
Der Berg
Eingestellt am 29. 01. 2002 12:46


Autor
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Razoreth
Hobbydichter
Registriert: Jan 2002

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Der Berg

Licht flackert im Sturm,
der Kerze helle Flamme,
dort oben im alten Turm,
droben auf dem Kamme.

Und die Winde sie wehn,
so schaurig und kalt,
doch die Bergsteiger gehn,
und trotzen der Gewalt.

Das Gewitter es tost,
nun mit aller Kraft,
und der Nebel er kost,
mit l├╝sterner Macht.

Und die Winde sie wehn,
so schaurig und kalt,
doch die Bergsteiger gehn,
und trotzen der Gewalt.

Der Berg nun ruft,
von ├╝berall her,
lockend und verrucht,
wie das endlose Meer.

Und die Winde sie wehn,
so schaurig und kalt,
doch die Bergsteiger gehn,
und trotzen der Gewalt.

Der Nebel sich giert,
und sie verzehrt,
die Wandrer verirrt,
und die Zweifel vermehrt.

Und die Winde sie wehn,
so schaurig und kalt,
doch die Bergsteiger gehn,
und trotzen der Gewalt.

Im Turm droben,
brennt noch die Kerze,
die Berge sie toben,
doch unten ist Schw├Ąrze.

Und die Winde sie wehn,
so schaurig und kalt,
doch die Bergsteiger gehn,
und trotzen der Gewalt.

Die Stimmen verklungen,
waren nie mehr vernommen,
Die Wandrer verschlungen,
vom Nebel genommen.

Die Winde sind still,
der Sturm ist verj├Ąhrt,
der Berg es so will,
und der Frevel gekl├Ąrt.

Die Flamme ist tot,
droben am Kamm,
schlimm war die Not,
und der Totengesang.


Razoreth
__________________
"Wir wissen wenig, aber dass wir uns zu Schwerem halten m├╝ssen, ist eine Sicherheit, die uns nicht verlassen wird;es ist gut, einsam zu sein, denn Einsamkeit ist schwer, dass etwas schwer ist, muss uns ein Grund mehr sein, es zu tun.
Auch zu liebe

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Haget
H├Ąufig gelesener Autor
Registriert: Dec 2001

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Hallo Razoreth, dein Gedicht gef├Ąllt mir und ich glaube, auch die Wiederholungen der 2.Strophe verst├Ąrken die Dramatik. Nach dem Motto "Lob stimmt heiter, Kritik hilft weiter!": Ich selbst w├╝rde trotzdem nicht mehrfach wiederholen.
1.Strophe: Nach DORT OBEN dann DROBEN m├Âglichst vermeiden. Vielleicht AUF (DES) BERGES KAMME als letzte Zeile.
Nicht mein Geschmack und vermeidbar (weglassen?): Und die Winde SIE wehn .. Das Gewitter ES tost .. und der Nebel ES kost ..
Kann Nebel GIEREN? Reim zu VERIRRT sowieso nicht sehr gut.

├ťbrigens: Wenn mir ein Gedicht nur m├Ą├čig gef├Ąllt, arbeite ich nicht daran mit solcher Kritik!

Liebe Gr├╝├če



__________________

Haget w├╝nscht Dir Gutes!
Selbst d├╝mmste Spr├╝che machen oft Sinn
- auch krumme Pfeile fallen irgendwo hin!

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Razoreth
Hobbydichter
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Hi Haget,

Es freut mich endlich einmal ein Feedback zu einem meiner Gedichte zu bekommen, auch wenn es Kritik ist, aber Kritik im urspr├╝nglichen Sinne bedeutet ja nichts Schlimmes.

Ich werde deine Vorschl├Ąge auf alle F├Ąlle beherzigen und mich nochmal dahinter setzen, denn ich glaube da l├Ą├čt sich noch etwas machen.

Danke sehr! =)

LG Gernot
__________________
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Sam_Naseweiss
Guest
Registriert: Not Yet

Ganz gut dein Gedicht!

An der Strophe:
"Und die Winde sie wehn,
so schaurig und kalt,
doch die Bergsteiger gehn,
und trotzen der Gewalt."
gef├Ąllt mir der Reim kalt auf Gewalt nicht so gut, dort solltest du statt gewalt eher eine Strophe mit Wald oder etwas ├Ąhnlich kurzes nehmen.

Bei der Strophe:
"Der Nebel sich giert,
und sie verzehrt,
die Wandrer verirrt,
und die Zweifel vermehrt."
...schlie├če ich mich der Kritik meines Vorg├Ąngers an.
Das Thema das du gew├Ąhlt hast wurde meines Empfinden nach schon recht oft thematisiert, das Handwerkzeug bekommst du mit der Zeit noch besse in den Griff, wenn du deinen Gedichten auch noch eine ├╝berraschendere Wendung hinzuf├╝gen kannts, dann werden sie bestimmt gut werden.

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Razoreth
Hobbydichter
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Hi,

Auch dir ein herzliches Dankesch├Ân! Ich bin wirklich f├╝r jeden Tipp und jede Hilfe dankbar.

Mag sein, dass das Thema schon recht oft behandelt wurde, aber kann man heutzutage noch etwas Neues thematisieren, oder sind vielmehr nicht unsere Gedanken dieselben wie in vergangenen Zeiten?

LG Gernot
__________________
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Razoreth
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Der Berg
v 2.0

Licht flackert im Sturm,
der Kerze helle Flamme,
dort oben im alten Turm,
auf des Berges Kamme.

Und die Winde wehn,
so schaurig und kalt,
doch die Bergsteiger gehn,
trotzen der Gewalt.

Das Gewitter tost,
nun mit aller Kraft,
und der Nebel kost,
mit l├╝sterner Macht.

Der Berg nun ruft,
von ├╝berall her,
lockend und verrucht,
wie das endlose Meer.

Der Nebel sich giert,
und sie verzehrt,
die Wandrer verirrt,
und die Zweifel vermehrt.

Im Turm droben,
brennt noch die Kerze,
die Berge sie toben,
doch unten ist Schw├Ąrze.

Die Stimmen verklungen,
waren nie mehr vernommen,
Die Wandrer verschlungen,
vom Nebel genommen.

Die Winde sind still,
der Sturm ist verj├Ąhrt,
der Berg es so will,
und der Frevel gekl├Ąrt.

Die Flamme ist tot,
droben am Kamm,
schlimm war die Not,
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