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Leselupe.de > ErzÀhlungen
Der Berg - Zweites Kapitel -
Eingestellt am 29. 12. 2010 01:07


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neuni
Schriftsteller-Lehrling
Registriert: Mar 2004

Werke: 11
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2. In den Katakomben
Viel frischer Schnee ist an diesem Tag in der Bergstadt gefallen. Er geht ĂŒber die Fahrbahn, die Bundestrasse ist am Abend noch einmal gerĂ€umt worden und der Schnee liegt hier nur Knöchel hoch. Er biegt von der Hauptstraße in eine Siedlung mit alten SchieferhĂ€usern ab. Hier ist der Schnee knie hoch. Über einer Kellertreppe prangt in roten Buchstaben einladen das Schild „Katakomben“. Die Treppe ist frei er kommt leicht hinunter. Er schiebt die schwere HolztĂŒr auf, Hitze und Rockmusik schlagen ihm entgegen. Die Gewölbe der Katakomben sind weiter als man von außen erwartet. Eine Treppe unter Kreuzbögen an der zu beiden Seiten Nischen mit Tischen wie Waben kleben fĂŒhrt hinab zur Bar aus Stahl. Hinter dem Tresen steht Lea. Sie blickt zu Ihm hinauf und grĂŒĂŸe den Eintreteden mit erhobener linker Hand. Lea wĂ€re seine Studentin und nicht die der Zwergin ließe man ihn zu den Studenten der Mathematik, Lea ist eine der letzten vier. Er bekommt nur die Anwender, er liebt Lea, die Anwender mögen Ihn aber er liebt sie nicht. Er setzt sich auf einen Barhocker und lĂ€chelt Lea schĂŒchtern an. Sie gibt Ihm seinen Whisky und gießt sich selber ein mĂ€chtiges Glas ein. FĂŒr ihre Arbeit in den Katakomben trinkt Sie umsonst, er wird sein letztes Geld hier lassen. Er erkundigt sich nach dem Fortschritt ihre Meister Arbeit bei der Zwergin. Sie schĂŒttelt ihre langen dunklen Haare, und blitzt ihn mit hellblauen Augen an. Mann mĂŒsse sich mit der Zwergin nur gut stellen dann hĂ€tte man kein Problem den Meister zu machen. Er weiß das Sie sich mit der Gutstellerei leicht tut aber fachliche SchĂŒtzenhilfe im studentischen Überlebenskampf auf dem Berg benötige. Er wĂŒrde ihr diese Hilfe wie manch anders nur zu gerne geben, aber sie macht sich ĂŒber sein altes verkommenes Genie nur lustig. Trotzdem freut es Ihn sehr als Sie ĂŒber den Tresen lehnt ihm den Ansatz ihrer BrĂŒste großzĂŒgig zeigt und ihm den nĂ€chsten Drink einschenkt. Er tĂ€tschelt kumpelhaft ihre Hand, sie zieht ihre schwarzen Augenbrauen hoch und lehnt sich mit einem eindeutigen schĂŒtteln des Zeigefingers hinter der Bar zurĂŒck. So sitzen sie fĂŒr eine Zeit starr, durch den eisernen Tresen der Bar getrennt. Dann wendet sich Lea von ihm ab und schiebt eine schwarze glĂ€nzenden CD in den Spieler und stellt die Musik lauter. DĂŒstere Rockmusik wabbert durch den Raum, eine Gruppe junger Student kommt rein und besetzt zwei Tischen in den Waben an der Treppe. Sie geht hinauf und nimmt die Bestellungen auf. Er blickt auf ihren Hintern. Dann tritt der Schlagende mit wehrendem Mantel und joviale Geste in die Katakomben. Hier oben gibt es die Schlagenden tatsĂ€chlich noch, die Wangen des Schlagenden zieren tiefe Schmisse. Wer hier oben zu einer schlagenden Verbindung gehört und studiert wie das Geld die Welt im innersten zusammenhĂ€lt, wird eines Tages unten im Land in einem Aufsichtsrat sitzen. Der Schlagende nimmt schon jetzt viel Raum ein obwohl er kein Meister ist. Er kommt zu Bar und kĂŒsst Lea auf den rot geschminkten Mund. Lea fickt den Schlagenden, wie er weiß. Strategisch fraglos eine gute Wahl. Die Eltern des Schlagenden werden nach der Meisterschaft auf eine Hochzeit mit Lea drĂ€ngen und zu Scheidung gibt es dann eine anstĂ€ndige Abfindung. Er unterstellt Lea keine Absicht, sieht aber ihre Zukunft voraus. Lea und der Schlagendende scherzen miteinander, vielleicht ĂŒber ihn. Er bestellt einen weiteren Whisky bei Lea und zieht sich in eine Ecke der Katakomben zurĂŒck. Studenten kommen, Zeit vergeht, Studenten gehen wieder. Er betrachtet das Geschehen ohne Aufmerksamkeit. Nur wenn der Schlagende Lea wieder auf den Hinter gibt oder ihre Titten im Schatten des StahltrĂ€gers knetet versetzt es ihm einen kalten Stich. Der Alkohol mach Ihn in dieser wie in vielen NĂ€chten aggressiv. Er denkt daran dem Schlagenden das Genick zu brechen, weiß aber genau daß diese Aufgabe schwer zu bewĂ€ltigen ist. Der Schlagende hat den Nacken eines Stiers. Er geht also auf die Toilette und SchlĂ€gt mit der Faust gegen das Urinal. Der Schmerz beruhige ihn. Er schaufelt sich noch eisiges Wasser ins Gesicht, kommt zu sich und kehrt in die Bar zurĂŒck. Dort verwickelt er den Schlagenden mit wenigen SĂ€tzen in ein GesprĂ€ch ĂŒber zeitgenössische Gleichgewichtstheorien in der Volkswirtschaft. Er legt eloquent dar das die ErgodizitĂ€t der freier MĂ€rkte eher das Chaos als das ein Gleichgewicht erwarten lĂ€sst. Dem Schlagenden der so oder so zu den Gewinner zĂ€hlt ist dies gleich und er spendiert eine neue Runde. Lea freut sich das die beiden MĂ€nner sich so gut verstehen und krault dem Schlagenden in einer Zigarettenpause den Nacken. Er stellt sich die beiden im Bett vor, schiebt diese Vorstellung aber schnell bei Seite um der Erektion zu entgehen. FĂŒr heute reicht es ihm, er verabschiedet sich von Lea und Schlagendem in aller Form, kĂ€mpft sich die schwindelig die steile Treppe hinauf und verlĂ€sst die Katakomben.

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9i

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