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Leselupe.de > Erz├Ąhlungen
Der Fluchtversuch
Eingestellt am 03. 08. 2003 11:20


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Dorahn Mavelius
Schriftsteller-Lehrling
Registriert: Jul 2003

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Der Fluchtversuch

Tim wuchs wohlbeh├╝tet auf, seine Eltern und seine ├Ąltere Schwester lieben ihn. Nie mangelte es ihm an irgendetwas. Er hat ein paar Freunde, von denen allerdings nur einer in seinen engsten Vertrauenskreis vorgedrungen ist: Viktor. Viktor ist f├╝r Tim wie ein Bruder, den er nie hatte, und obwohl j├╝nger, ist er erfahrener und selbstst├Ąndiger als der acht Jahre ├Ąltere Tim. Weiterhin sind da noch Paul, den Tim seit der vierten Klasse kennt, und der mittlerweile promovierter Teilchenphysiker ist; Stefan, ein Arbeitsloser aus Leidenschaft und Uwe, der Sohn eines Computer-H├Ąndlers, bei dem Tim gelegentlich einkauft. Tims Hobby ist n├Ąmlich der PC, ein High-End-Ger├Ąt, das hohen Anspr├╝chen gen├╝gt, und mit fast allem, was das Herz begehrt, ausgestattet ist. Andere fliegen auf die Seychellen oder nach ├ägypten, Tim kauft sich Neues f├╝r den PC. Des Weiteren besitzt er ein zweieinhalb Jahre neues Auto, hat einen Job (was bei 4,3 Millionen Arbeitslosen nicht selbstverst├Ąndlich ist) und ist gerade dabei, seine neue Wohnung zu renovieren. Alles in Allem m├╝sste Tim zufrieden sein. Dennoch gibt es etwas, das ihm schmerzlich fehlt: Eine Frau, mit der er all sein Gl├╝ck und Leid teilen kann.

Tim hat es wirklich versucht, auf jede Weise. Doch entweder er war zu ungeduldig und nervte damit potenzielle Anw├Ąrterinnen oder, wie es leider h├Ąufig genug vorkam, die Frauen hielten ihn zum Narren. Irgendwann in j├╝ngster Zeit muss tief in seinem Herzen etwas zerbrochen sein, denn sein Abstieg ging sehr schnell. Er lernte vor einigen Wochen Judith kennen, eine einundzwanzigj├Ąhrige Frau aus Rheinland-Pfalz, die erst k├╝rzlich eine l├Ąngerfristige Beziehung beendet hatte und Tim klarmachte, an mehr als einer Freundschaft nicht interessiert zu sein. F├╝r ein Jahr wolle sie keine neue Beziehung, das habe sie sich als Vorsatz f├╝r das Jahr 2003 vorgenommen. Obwohl Tim nicht gl├╝cklich dar├╝ber war, stimmte er dem Aufbau einer Freundschaft zu. Tim lernte ├╝brigens alle "seine" Frauen im Internet kennen, er glaubte fest daran, dass dieses Medium f├╝r seine Zwecke die geeignete L├Âsung darstellte. Judith freundete sich mit Tim an, trotz seiner schweren Depression; Tim fand es befreiend, mit ihr ├╝ber seine ├ängste und Sorgen reden zu k├Ânnen, ohne, dass sie sich gleich abwendete. Er merkte nicht, dass es ihm, je enger die Bindung an Judith wurde, immer schlechter ging. Eines Abends erw├Ąhnte sie, dass es jemanden gebe, der ihr nah am Herzen stehen w├╝rde, dieser Mann aber selbst erst vor kurzem eine Beziehung beendet hat. Tim wusste nun, dass sie ihn, auch, wenn er sich heimlich gew├╝nscht hatte, nie lieben w├╝rde. Es war schon sp├Ąt, Judith wollte ins Bett, sie verabschiedeten sich voneinander und Tim, seinen Mut zusammenkratzend, schrieb ihr: "Ich liebe Dich, Judith. Ich werde Dich immer lieben."

Den Tag danach war Tim unverbindlich und, wie Judith bemerkte, nicht gut drauf. Er verlie├č den Chat nach einer halben Stunde, schloss das Messenger-Programm und surfte eine holl├Ąndische Pharmazie-Seite, die er ├╝ber Google gefunden hatte. Dort fand er, wonach er suchte: Schlafmittel. Er bestellte eine Flasche mit 20 Pillen, w├Ąhlte die Bezahlung per Nachnahme und las sich den Sicherheitshinweis durch. Da stand, dass das Mittel in Deutschland verboten sei und das man sich strafbar mache. Tim schnaubte ver├Ąchtlich; gelang sein Vorhaben, w├╝rde ihn wohl kaum noch jemand zur Rechenschaft ziehen k├Ânnen!
Er ging wie gewohnt jeden Tag zur Arbeit, trat freundlich auf, beredete abends mit seinen Eltern aktuelle Dinge aus Firma und Freundeskreis und chattete mit Judith. Er gab vor, das alles in Ordnung sei und das war es f├╝r ihn auch. Schon bald w├╝rde er von den Qualen erl├Âst sein. Endlich hatte er ein Ziel, das er erreichen konnte! Das P├Ąckchen kam drei Tage sp├Ąter an, Tims Mutter nahm es an und stellte den schlichten braunen Karton, von dem sie annahm, es handele sich um Software, die Tim von einem Kumpel zugeschickt bekommen hatte, auf den Schuhschrank im Flur. So w├╝rde Tim es sehen, wenn er heimkommt. Als er dann zu Hause war, redete er viel und spielte sehr ausgiebig mit den zwei Dackeln, die seinen Eltern geh├Ârten. Er wirkte etwas ├╝berdreht, aber seine Eltern fanden das nicht weiter beunruhigend, manchmal hatte er das. Tim gab seiner Mutter das Geld f├╝r die Nachnahme und verschwand, das P├Ąckchen unter dem Arm, in seiner Wohnung im ersten Stock. Er ├Âffnete den Karton, entnahm die bruchsicher verpackte Flasche und las in Ruhe den Beipackzettel. Mehrsprachig wurde vor Einnahme von mehr als drei Kapseln gewarnt, die Wirkung k├Ânne komat├Âs oder gar t├Âdlich sein. Zufrieden l├Ąchelnd zog er sich um, goss sich ein Glas Mineralwasser ein und stellte es zusammen mit der Pillenflasche auf den Nachttisch.
Handschriftlich verfasste er einen Abschiedsbrief, den er auf den Kiefernholztisch im Wohnzimmer legte:

"Nach fast dreizehn Jahren der Suche gebe ich auf. Es ist mir nicht gelungen, in all der Zeit eine Frau zu finden, die mich liebt. Es scheint an mir zu liegen. Ich habe schon kein Fernsehen mehr geschaut, weil sich mir beim Anblick eines sich k├╝ssenden Paares das Herz verkrampft. Nie habe ich mir etwas sehnlicher gew├╝nscht, als von einer jungen Frau geliebt zu werden. Doch mit jedem Scheitern wuchs meine Verzweiflung und meine Trauer. Ich habe Viktor eine Datei mit allen Adressen und Telefonnummern vorbereitet, damit er die Anderen in Kenntnis setzen kann. Mama, Papa, Karin: Ich habe euch geliebt. Paul, Stefan, Uwe: Ihr wart gute Kumpels f├╝r mich, danke! Viktor, mein Bruder, vergib mir. Danke f├╝r Dein immerw├Ąhrendes Verst├Ąndnis. Ich war kein leichter Freund. Judith: Meine Liebe zu Dir geht ├╝ber den Tod hinaus, vielleicht treffen wir uns irgendwo wieder. Trauere nicht um mich. Lebt wohl! Tim"

Er schl├╝pfte unter die Bettdecke, z├Ąhlte f├╝nf Pillen ab und nahm jede einzeln mit einem Schluck Wasser. Nach der letzten stellte er das Glas ab und schloss die Augen. Dass er vergessen hatte, das Licht auszuschalten, st├Ârte ihn nicht mehr. Zufrieden schlief er ein.

Mit Sicherheit w├Ąre er auch gestorben, aber seine Mutter wollte ihn noch etwas fragen. Als sie ihn nicht wach bekam und die Tablettenflasche auf dem Tisch genauer pr├╝fte, ├╝berkam sie panische Angst und rief ihren Mann. Tims Vater, durch die Rufe alarmiert, rief den Notarzt.
In der kleinen Strasse, in der sich sonst Fuchs und Hase gute Nacht sagen, war richtig was los! Der Notarzt brachte gleich einen Rettungswagen mit, in den Tim verfrachtet wurde. Dr. Sch├Ąfer, so der Name, war zuversichtlich, das Tims Magen ausgepumpt und so die t├Âdliche Wirkung neutralisiert werden k├Ânne. Er rief das Klinikum an und gab Anweisung, den OP II umgehend vorzubereiten. Mit Sirene, Blaulicht und knapp 150 km/h schoss der Rettungswagen durch den neuen Weserauentunnel. Dr. Kleinmann, am Abend im Bereitschaftsdienst, machte zusammen mit seinem Assistenten, den OP klar. Der herbeieilende An├Ąsthesist wurde mit dem Spruch begr├╝├čt: "Langsam, der Junge, der gleich kommt, hat soviel Schlafmittel intus, da wirst du vielleicht gar nicht gebraucht!" Dennoch begann der Mann, die Lachgasflasche und die Beatmungsmaske zu pr├╝fen. Tims Mutter fuhr im Rettungswagen mit und hielt seine Hand, w├Ąhrend sie ihren Tr├Ąnen freien Lauf lie├č. Sein Vater packte zu Hause ein paar Kleidungsst├╝cke ein, Zahnputzzeug und Seife, nahm die Hunde, die nur mitbekamen, dass Aufregung herrschte, ins Auto und fuhr los.

Vom Krankenhaus aus rief Tims Mutter Karin an, seine Schwester, an, w├Ąhrend die ├ärzte um sein Leben rangen. Karin, schockiert von der Meldung, setzte sich sofort in ihren Wagen und fuhr die etwa 220 km von Hamburg, wo sie wohnte, nach Minden, wo der Rest der Familie lebte. Unterwegs meldete Karin sich bei Viktor, der aus allen Wolken fiel, alles stehen und liegen lie├č und sich von Paderborn aus in Richtung Minden in Bewegung setzte. Tim brachte mit seiner Aktion eine Menge Unruhe in ihr Leben, aber das war den Menschen, die im Flur vor dem OP auf St├╝hlen sa├čen, gleich. Solange Tim nur ├╝berlebte! Es wurde nicht gesprochen, aber es war nichts Peinliches daran. Es machte sich nur jeder seine/ihre eigenen Gedanken, warum Tim das getan haben k├Ânnte.

Nach zwei Stunden ├Âffnete sich die grosse Doppelt├╝r des OP II und ein Bett, in dem Tim lag, wurde herausgeschoben. Er wurde k├╝nstlich beatmet und mit Fl├╝ssign├Ąhrstoffen versorgt; er schlief noch immer, dieses Mal allerdings von der leichten Bet├Ąubung. Er wurde in ein Einzelzimmer gebracht und ein Pfleger besorgte f├╝r alle St├╝hle.

"Er ist sehr schwach, aber er kommt durch. In zwei Wochen ist er wieder fit. Sobald sein Kopf wieder klar vom Narkotikum ist, m├Âchte ich, das unsere Stationspsychologin sich mit ihm unterh├Ąlt." Dr. Kleinmann sch├╝ttelte Tims Eltern die Hand und verabschiedete sich. Tims Vater platzierte geschickt das Mitgebrachte im Schrank und am Waschbeckenrand, w├Ąhrend die anderen den Abschiedsbrief lasen, den er mitgebracht hatte.


"Fahrt ihr nach Hause, ich bleibe bei ihm." Meinte Tims Mutter zu ihrem Mann und Viktor. "Mach f├╝r Viktor das G├Ąstebett fertig, er kann im Haus bleiben, wenn er m├Âchte." Viktor nickte dankbar. Zu Hause startete er Tims PC, ├Âffnete die Datei "F├╝r Viktor.doc", die auf dem Desktop lag und druckte die Liste mit Namen und Telefonnummern aus. Er wusste, was Judith f├╝r Tim bedeutete, zog sein Handy aus der Tasche und w├Ąhlte ihre Nummer, die auf der Liste ganz oben stand.

"Ja?" meldete sie sich. - "Hallo, mein Name ist Viktor, ich bin ein Freund von Tim." - "Ist ihm etwas passiert?" - "Tim hat heute Abend versucht, sich umzubringen." Stille. "Ich wei├č nicht, wie nah du ihm stehst, aber ich bin mir sicher, er w├Ąre gl├╝cklich, dich hier zu sehen. Kannst du es einrichten?" fragte Viktor vorsichtig. Sie sagte zu, legte auf und erkl├Ąrte ihrer Mutter, das sie weg m├╝sse. Sie fuhr los.

Einige Augenblicke sp├Ąter traf Karin im elterlichen Haus ein. Sie begr├╝├čte ihren Vater und Viktor und machte allen einen Kaffee. W├Ąhrend sie tranken, unterhielten sie sich ├╝ber Tims Gr├╝nde und Karin las den Abschiedsbrief. In den fr├╝hen Morgenstunden kam Judith an; Viktor hatte sie von der Autobahnabfahrt in Vennebeck via Handy bis vor die Haust├╝r gelotst. Sie machte sich mit allen bekannt und nahm dankbar eine Tasse frisch gebr├╝hten Kaffees an. Obwohl ersch├Âpft von der vierst├╝ndigen Fahrt, wollte sie Tim sofort sehen. Viktor bestellte ihr ein Taxi und sie machte sich auf den Weg. Karin, Viktor und Tims Vater versuchten derweil, etwas zu schlafen. Karin war zu m├╝de, sie wollte ihren kleinen Bruder lieber gleich am n├Ąchsten Morgen aufsuchen.

Judith ├Âffnete die T├╝r zu Tims Zimmer und brach in Tr├Ąnen aus, als sie sah, wie er, angeschlossen an verschiedene Ger├Ąte, da lag. Tims Mutter wusste, wer sie war, Tim hatte ihr einmal voller Stolz ein Foto von Judith gezeigt. Die beiden Frauen brauchten keine Worte, sie verst├Ąndigten sich ├╝ber Blicke und Gesten. Judith nahm sich einen Stuhl, r├╝ckte ihn an Tims Bett und hielt seine linke Hand, w├Ąhrend seine Mutter die rechte hielt.

Kurz nach sieben Uhr ├Âffnete Tim die Augen, sah seine Mutter und Judith am Bett sitzen und murmelte benommen: "Bin ich im Himmel oder was?" Tims Mutter war eingeschlafen; Judith stand auf, beugte sich ├╝ber ihn und k├╝sste seine Wange, w├Ąhrend ihre Tr├Ąnen herunterrollten. "Willkommen zur├╝ck, Timmy!" Erst jetzt bemerkte er, dass sie seine Hand hielt und streichelte mit dem Daumen sanft ihren Handr├╝cken. "Mama?" wandte er sich an seine Mutter. "Lass sie schlafen, sie war die ganze Nacht wach." fl├╝sterte Judith.
Niemand stellte Fragen, wichtig war nur, dass Tim lebte! Judith blieb eine Woche, dann musste sie wieder los. Tim und Judith nutzten die Zeit, um sich alles zu sagen und neues ├╝ber den anderen zu erfahren. Tim verstand nun, dass sie ihn nie w├╝rde lieben k├Ânnen. Trotzdem oder gerade deshalb wurden beide sehr gute Freunde, es gab nichts, wor├╝ber sie nicht reden konnten.
Tim blieb zwar weiterhin Single und fand auch nie eine Frau, doch er hatte etwas Besseres: Er hatte die Freundschaft zu Judith und das bedeutete ihm mehr als alles andere auf der Welt!

E N D E

11. Februar 2003
(c) by Dorahn Mavelius
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Dorahn Mavelius
Storyteller and -writer

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Sophia E. Hertz
Festzeitungsschreiber
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wow

ich bin hin und weg.
echt sch├Âne geschichte. sehr eindringlich.

wenn auch vielleicht etwas holprig, durch zu kurze s├Ątze? und etwas sehr n├╝chtern, aber dass soll wohl so sein. auch etwas viel drumherum, aber das muss wohl auich sein. (speziell der anfang, da hatte ich probleme dran zu bleiben aber ab judith wurde es f├╝r mich fl├╝ssiger.)
alle achtung + hut ab
tolle geschichte
liebe gr├╝├če sophia

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Dorahn Mavelius
Schriftsteller-Lehrling
Registriert: Jul 2003

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Der Fluchtversuch - Erste Antwort

Vielen Dank f├╝r das Lob.
Die Geschichte beschrieb meine Stimmung, genau wie sie war. Unter "Fremdsprachiges und MundART" sind noch einige englische Texte aus der Zeit. Mir ging es echt dreckig und ohne "Judith" h├Ątte ich die Kurve auch nicht gekriegt. So aber bekam ich die Gelegenheit, meine Gem├╝tsverfassung f├╝r einige sehr emotionale St├╝cke zu gebrauchen. Wenn ich jetzt, ein halbes Jahr sp├Ąter, daf├╝r gelobt werde, ist das das Sch├Ânste Geschenk.
Nochmals "Danke", Sophia.
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Dorahn Mavelius
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Zarathustra
Routinierter Autor
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Fluchtversuch(e)

Die Sehensucht nach Judith; - ist es eine wahre, autobiographische Geschichte?

Wenn ja, dann finde ich, dass "Moral der Geschichte" sehr an die Vernunft appeliert.

Oder anders gesagt, ein Mensch/Mann , der sich nach Liebe (Libido) sehnt; - gibt er sich mit einer platonischen Freundschaft zufrieden, oder hat er sich nur arrangiert?

Ist es ein erneuter Fluchtversuch?

Wie dem auch sei, diene Geschichte hat mich zum nachdenken gebracht.
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Was sind das f├╝r Zeiten, wo ein Gespr├Ąch ├╝ber B├Ąume fast ein Verbrechen ist, weil es ein Schweigen ├╝ber so viele Untaten einschlie├čt! (Bertold Brecht)

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Dorahn Mavelius
Schriftsteller-Lehrling
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Fluchtversuch(e)

Hallo Zarathustra,
die Geschichte ist bis zu der Stelle mit dem Abschiedsbrief autobiographisch. Der Mann hat sich mit der Situation abgefunden und kurz darauf eine liebe Frau gefunden, mit der er nun sein Leben teilt. Er ist, abgesehen von einigen Dingen, die bei uns allen mal schief laufen, gl├╝cklich. Vor kurzem sind die Zwei zusammengezogen und wagen das Experiment einer Beziehung. Nicht leicht f├╝r zwei Einzelg├Ąnger, aber es sieht vielversprechend aus.
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Dorahn Mavelius
Storyteller and -writer

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