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Leselupe.de > Ungereimtes
Der Freudensprung (des Lebens Kapriolen)
Eingestellt am 27. 01. 2002 18:40


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Feder
HĂ€ufig gelesener Autor
Registriert: Dec 2000

Werke: 413
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Oft denk ich an alte Lieder
so manche Texte, manchen Klang
und auch, wie oft der Plattenspieler
die Abende fĂŒr sich gewann.

Sich ganz entspannt dem Text zu widmen,
war schier unmöglich mit dem Ding,
da er die Texte wie die Rhythmen
stets voll zu ignorieren schien.

Bluestakte glichen Wasserschnellen.
Basstöne einem hohen C.
Er schien ein Ort voll Fehlerquellen,
denn, was heraus kam, das tat weh.

Doch irgendwie sind manche Lieder
die er verwirrte, noch im Sinn,
und hör ich Manche heute wieder,
liegt immer noch sein „Hopser“ drin.

Wenn er auch nervte in den Jahren,
durch manches stark entstellte Lied,
darf ich ihn heute noch erfahren,
durch die Art, wie er haften blieb.

Er steht fĂŒr all die Kapriolen
die nichts so pur wie’s Leben schreibt.
Geschenk – das LĂ€cheln wird empfohlen,
bei alledem was war und bleibt.



__________________
copyright by Feder______________________Die Dinge sind nie so, wie sie sind.Sie sind immer das,was man aus ihnen macht.*Jean Anouilh*http://www.feder-online.de

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Elli K.
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Schön,

liebe Feder, hast du hier musikalische Erfahrungen in Worte gefasst. Dies kann wohl jeder nachempfinden, der oder die schon vor der CD-Ära (bewußt) Musik hörte. Manch' alte Cassetten fĂŒr's Autoradio sind mir selbst heute noch grade durch ihre "Fehler" so vertraut.

Liebe GrĂŒĂŸe,
Elli

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Pseudorinym
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Hallo Feder,
ich finde dein Gedicht wirklich schön und bemerkenswert,daß jemand im DVD-Zeitalter,ein so altes fehlerhaftes Ding wie einen Plattenspieler beschreibt und nicht denkt,daß das zu banal sei und zu wenig Pepp habe.
Aber das leise Kratzen der Schalplatten kann durchaus seinen eigenen Reiz haben,es kann sogar beruhigend wirken (aber das glaubt einem ja eh keiner)
Und man kann sich auch herrlich an alten Dingen erfreuen anstatt immer am neuesten Modeschnickschnack den die Trendfabriken so fabrizieren

*viele GrĂŒĂŸe*
xxx

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Feder
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Registriert: Dec 2000

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Hallo Elli,
am Abend, wo dieses Gedicht entstand, war am Tag mein Blick auf alte Platten gefallen. Grinsend mußte ich daran denken, dass selbst "Kratzer" im Nachhinein etwas Schönes beinhalten können.

Hallo Pseudorinym,
Gedanken, die man hat, aufzuschreiben, ist ja das eigentlich Schöne an der Lyrik. So, wie Gedanken ungefragt kommen, wollen sie dann oft auch zu Papier. Sich im Vorfeld darĂŒber Gedanken zu machen, ob die eigenen von anderen Menschen fĂŒr simpel gehalten zu werden, ist fĂŒr meine Begriffe unwichtig, ja banal. GrĂ¶ĂŸer ist die Möglichkeit, dass sie vielleicht im positiven Sinn Anderen ein LĂ€cheln entlocken und Freude machen. Deshalb sind wir doch alle hier !

In diesem Sinn einen ganz lieben Gruß an euch beide, und beim nĂ€chsten Hopser - ob auf Platte oder CD - vor allem bei den ausbleibenden Fehlern, erinnern wir uns sicher an diesen kurzen Gedankenflug zu dritt !

Lieben Gruß,
Feder
__________________
copyright by Feder______________________Die Dinge sind nie so, wie sie sind.Sie sind immer das,was man aus ihnen macht.*Jean Anouilh*http://www.feder-online.de

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Johanna
???
Registriert: Dec 2000

Werke: 9
Kommentare: 66
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Ich habe es neulich auch nicht geschafft, mich von meinen alten Platten zu trennen. Überhaupt wenn ich daran denke, wie ich mit FlamencogesĂ€ngen meine Eltern (und vermutlich auch die Nachbarn) in den Wahnsinn trieb...
Liebe GrĂŒsse,
Johanna

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Feder
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Hallo Johanna,
ich kann sehr gut nachvollziehen, was da passiert ist. Bei mir war es Tanzmusik von Hugo Strasser, Klassik, Jazz (der alte Riverboatjazz)und dann lateinamerikanische Musik. Mein Vater kam jedes Mal ganz entsetzt in die KĂŒche mit den Worten: "Kind! Die Nachbarn ...!"

Liebe GrĂŒĂŸe,
Feder
__________________
copyright by Feder______________________Die Dinge sind nie so, wie sie sind.Sie sind immer das,was man aus ihnen macht.*Jean Anouilh*http://www.feder-online.de

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