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Leselupe.de > Erzählungen
Der Kampf der Titanen
Eingestellt am 04. 12. 2002 15:44


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Ann-Kathrin Deininger
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Der Kampf der Titanen

oder: Eine fast alltägliche Frage




In einem Linienbus, der, voll beladen, vom Venusberge in Richtung der Innenstadt unterwegs, stand die Frau B..., eine √§ltere Dame von kr√§ftiger Gestalt in der N√§he der mittleren T√ľren; ihr mit den Jahren erschlafftes Gesicht halb hinter den Gl√§sern ihrer gro√üen Brille verborgen, die dem Blicke ihrer blauen Augen, den sie in vielen Jahren zu ernster Sch√§rfe und strenger Durchdringlichkeit erzogen, durch die reine Vergr√∂√üerung einen bedeutungs-schweren Ausdruck verliehen; und umfasste mit kleiner, feister Hand die Haltestange.
M√ľrrisch lie√ü sie den Blick √ľber die Menschen wandern, die meist scheu die Augen niederschlugen, wie von der geballten Kraft ihres gestrengen Auges schwer getroffen, und lauschte mit regem Desinteresse der Unterhaltung zweier vor ihr stehender junger Damen, die sich offensichtlich zum Zwecke des Studiums in der Stadt aufhielten und, wie aus ihren Worten leicht zu erschlie√üen, soeben auf dem Heimweg von ihrem Sportkurs waren, der bedauerlicherweise aufgrund der pl√∂tzlichen Erkrankung der Kursleiterin, einer gewissen Frau S... , ausgefallen war.
Beim n√§chsten Halt des Busses bemerkte die Frau B..., deren scharfem Auge nichts entging, wie ein Herr, der zuvor direkt in ihrer N√§he gesessen, sich nun erhob und in Richtung der T√ľre dr√§ngte, durch die er elegant ins Freie entglitt. Dies blieb ihr jedoch ungesehen, richtete sich ihr Augenmerk doch vielmehr auf einen hochgewachsenen, √§lteren Herrn, der als Herr A... bekannt war, und der nun, im Bem√ľhen, den eben noch besetzten Sitz zu erlangen, jedoch nicht, wie man glauben mag, f√ľr sich selbst, sondern vielmehr f√ľr seine kranke Frau, die dicht bei ihm stand, mit der ganzen Kraft seines starken Armes die Menschen zur Seite dr√§ngte, die dicht aneinander standen, √§hnlich Schafen in einem zu kleinen Pferch. Jedoch war ein Kind, vielleicht auch schon eine sehr junge Dame, das zuvor neben dem Herrn gestanden, der soeben mit grazi√∂ser Eleganz den Bus verlassen, in eben diesem Moment schneller als der Herr A..., der diesen Umstand wohl bemerkte, und lie√ü sich, da es sich im Recht des zuerst Gekommenen glaubte, auf gerade diesem Platze nieder, den der Herr A... gerne seiner Frau gesichert h√§tte.
Nun war der Herr A... jedoch ein gro√üm√ľtiger, wohlerzogener Mann und so nahm er, gleichsam seinen guten Manieren und seiner Eitelkeit, die ihm niemals gestattete sich als alt zu betrachten, folgend, von dem Gedanken, das Kind, welches seinerseits sehr blass und sch√ľchtern, beinahe √§ngstlich wirkte, um seinen Sitz zu bitten, Abstand, zumal es ihm vielleicht selbst nicht wohl sein mochte und es des Sitzens genauso bedurfte wie die Gattin des Herrn A....
Die Frau B... allerdings, die solche Scham nicht kannte und zudem sehr genau wusste, ihre herausragenden Eigenschaften um des eigenen Vorteils willen geschickt einzusetzen, richtete ihren durchdringenden, beinahe b√∂sartigen Blick auf das Kind und sprach mit ihrer gewaltigen, an einen Donner erinnernden Stimme zu dem Herrn A..., dass das Kind ja wohl nicht zu sitzen brauche, dass es dies bestimmt nicht n√∂tig habe, dass gen√ľgend alte und gebrechliche Menschen im Bus seien, dass dies nur eine Frage der Manieren sei, dass man ihr diese fr√ľher beigebracht habe, dass die Jugend nur auf eigenes Wohlbefinden bedacht sei, dass R√ľcksichtnahme generell ein Wort sei, dass allm√§hlich aussterbe und ob er sich nicht setzen wolle.
Das Kind, dem diese feierliche Ansprache doch eigentlich gegolten, bedachte sie lediglich mit einer befehlend herrischen Geste, die es beinahe entsetzt aufspringen lie√ü, um sich geduckt aus der Reichweite des Blickes der Frau B... zu entfernen, was ihm allerdings nicht verg√∂nnt war, da der Bus so angef√ľllt war, dass man sich kaum einen Fu√ü weit bewegen konnte, zumindest war dies vollkommen undenkbar, wenn man, wie eben das Kind, nicht √ľber die k√∂rperliche Kraft verf√ľgte die Mitfahrenden zur Seite zu schieben.
‚ÄěNicht ich‚Äú, lie√ü sich der Herr A... darauf vernehmen, ‚Äěbedarf des Platzes, jedoch mein Weib an meiner Seite, das lange Zeit an schwerer Krankheit litt, so dass ich zu weilen in dem Glauben war, es w√ľrde mir verlustig gehen; sie soll sich setzen, die Herrliche, einst Stern meines Himmels, macht sich das Alter und die M√ľdigkeit in ihren Knochen, anders als in den meinigen, jetzt doch im letzten Schluss bemerkbar.
Die Frau B... jedoch, vom Triumph √ľber das Kind noch v√∂llig berauscht, gedachte nicht daran, die schwer erk√§mpfte Siegesbeute kampflos der Gattin des Herrn A... nun abzutreten, zumal dieselbe sich in dieser Angelegenheit ganz still verhielt, im v√∂lligen Vertrauen, dass der Herr A... es schon zu richten wusste, und damit die Verachtung der Frau B... auf sich beschwor, diese bedachte sie nur mit einem vernichtenden Blick und setzte sich.
Die Frau B... wurde wohl im gleichen Augenblicke der Missbilligung im Gesichte des Herrn A... gewahr, worauf sie sich jedoch schnell rechtfertigte, dass sie selbst vom Alter schwer getroffen, dass ihr R√ľcken st√§ndig schmerze, dass ihre Beine ihr Gewicht kaum noch zu tragen verst√ľnden, dass sie, zur Behebung dessen, mehrere Operationen habe √ľber sich ergehen lassen, dass diese ihren Zweck nur m√§√üig erf√ľllt h√§tten, dass sie aus diesen Gr√ľnden √ľber einen Schwerbehindertenausweis verf√ľge, dass sie dieses Dokument stets bei sich trage, dass sie durchaus willens sei, es seinem Blicke vorzulegen, auf dass er bemerke, dass sie nicht gelogen, und ob er es sehen wolle. Nein, erkl√§rte der Herr A... √§rgerlich, dies sei bestimmt nicht von N√∂ten, er schenke ihren Worten Glauben und erkenne ihren Anspruch an, erwarte jedoch von ihr dieselbe Haltung, da er seinerseits √ľber ein ebenso geartetes Dokument verf√ľge, dass ihm genau wie ihr ein Recht auf freies Sitzen sichere, dass allerdings vor mehreren Jahren ausgestellt worden w√§re und seine Krankheit sich seitdem verschlimmert h√§tte, und bat sie, aus diesen guten Gr√ľnden seinen Anspruch anzuerkennen und den von ihr in Beschlag genommenen Platz wieder frei zu geben.
Nein, erwiderte die Frau B..., wobei sie ihre gewaltige Stimme spielen lie√ü, dass k√∂nne sie nicht glauben, zumal ihr Dokument ebenfalls √§lteren Datums sei, so seien sie dazu gezwungen, ihre beiden Dokumente daraufhin zu pr√ľfen, welches nun den √§lteren Anspruch erhob; dass dies jedoch nur durch eine dritte, nicht durch den Streit betroffene und somit unparteiische Person geschehen k√∂nne. Dies abgemacht, zogen der Herr A... und die Frau B... gleichsam ihre Papiere hervor und reichten sie einer der jungen Damen, die zuvor √ľber die Krankheit der Frau S... geklagt hatte und die sie sich als Schiedsgericht auserkoren hatten, welche beide Dokumente sorgsam pr√ľfte und alsbald zur√ľckreichte, mit dem Urteilsspruch, dass das der Frau B... geh√∂rende Papier wahrhaft das √§ltere sei.
W√§hrend die Frau B... sich nun mit einem siegessichren L√§cheln zur√ľcklehnte und der Herr A... vor Zorn err√∂tet seinen Blick abwandte, beschloss die zweite der jungen Damen, ihm ein paar Worte zu sagen, n√§mlich, dass es eben auch unversch√§mt unerzogene Erwachsene, und genauso, wie von der Frau B... zuvor heftig abgestritten, auch gut erzogene Kinder g√§be. Der Herr A... jedoch, vom Zorn √ľber den verlorenen Zweikampf erf√ľllt, blickte sie nur funkelnd an und fragte bissig, was sie sich denn erlaube, wieso sie sich denn einmische, dass er es nicht h√∂ren wolle, dass dies nicht ihre Sache sei, dass sie sich herauszuhalten habe, dass sie erst in vielen Jahren die Weisheit erlangen werde, in Fragen, die Erwachsene er√∂rterten ihre Meinung kundzutun und dass er das jetzt nicht h√∂ren wolle.
Die junge Dame schwieg betroffen, doch war sie nicht die einzige, die das Verhalten der Frau B... empörte, denn die Dame auf dem Sitz neben jener sprach diese an, warum es denn nötig sei, so ein Gezeter anzufangen, das Kind hätte den Platz doch mit Sicherheit freigegeben und so hätte man auch höflich fragen können.
Ja, erwiderte die Frau B..., durch ihre j√ľngst errungenen Siege gn√§dig gestimmt, da habe sie durchaus recht, allerdings habe sie gar kein b√∂sartiges Wort gesprochen, nein, diese Haltung unterstelle man ihr oft, dabei handle es sich blo√ü um eine unbeabsichtigte Nebenwirkung, die von ihrer Stimme und ihrem Blick herr√ľhrte, dass Kind m√ľsse diese missverstanden haben, sie hege wirklich keinen Groll gegen es und w√§re durchaus bereit, sich zu entschuldigen, wobei sie sich bereits in seine Richtung wandte.
Das Kind jedoch war aus dem Stand bereits, von jedermann unbemerkt, da aller Augen nur dem Kampf der Titanen beigewohnt, auf den Boden gesunken, da es an einer schweren Form von Atemnot, besonders in engen R√§umen und in Aufregung seines Gem√ľts, litt ‚Äď und w√§hrend die Frau B... sich ungl√§ubig zu ihm hinunterbeugte, rang es noch einmal nach Luft und verschied.

Als man es sp√§ter forttrug, entdeckte man an der Stelle, wo es gelegen, direkt vor dem Sitz, den die Frau B... gegen den Herrn A... erk√§mpft hatte, eine Schrift, die, wie mit Feuer f√ľr immer in den Boden gebrannt, so lautete: M√∂gen Gerechtere √ľber sie richten.
Der Bus, in dem sich all dies zugetragen, existiert noch, und es leben noch Männer und Frauen, die ihn mit besagter Schrift gesehen.







Ann-Kathrin Deininger, 4. 12. 2002

Inspiriert durch Heinrich von Kleist










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Arno1808
Guest
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Titanen

Liebe Ann-Kathrin,

die Geschichte ist sehr schwer zu lesen, weil Du unglaublich lange, verschachtelte S√§tze verwendest. Allein der erste Satz erstreckt sich √ľber 6 1/2 Zeilen.
Das ist sehr schade.
Der Leser muss sich so sehr auf diese komplizierten Sätze konzentrieren, dass dadurch die Erzählung in Einzelteile zerlegt wird und ihre Wirkung als Ganzes verloren geht.

Ich habe den Text noch nicht bewertet. Das w√ľrde ich gerne in einer √ľberarbeiteten Version zun.

Gruß

Arno

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Rainer
???
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köstlich

liebe ann-kathrin,

auch wenn ich meinem vorredner beipflichten muss, dass es sich hier um einen nur mit vollster konzentration lesbaren text handelt, so sei doch bitte versichert, das ich mich bei der lekt√ľre sehr am√ľsierte und sogar ob einiger stellen fast meine wohlgeh√ľtete contenance verlor.
jedoch liegt auch hier einiges im argen:
z.b. wieso f√ľhrt eine der jungen studiosa eine konversation mit herrn a..., wo doch, wie du ein paar zeilen weiter unten sehr trefflich zu berichten wei√üt, der umgang von frau b... mit dem armen kinde ihr missfallen erregte?
ganz pers√∂nlich m√∂chte ich noch anmerken, dass mein amusement schweren schaden durch das greuliche ende nahm, ich bitte um eine √ľberarbeitete version ohne den tod des kleinen, von gott schwer gezeichneten, unschuldslammes. (manchmal ist weniger eben mehr.)

meine teuerste, ich sende ihnen zufriedene gr√ľ√üe aus einer provinz, in der solcherlei verstrickungen auch sehr oft beobachtbar sind, und verbleibe noch immer schmunzelnd

herzlichst
ihr rainer

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Ann-Kathrin Deininger
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Vielen Dank an euch beide, f√ľr eure Antowrten. Ich m√∂chte dazu nur noch schnell eine Kleinigkeit anmerken. Die S√§tze sind mit Sicherheit sehr verschachtelt und auch schwer zu lesen, dass habe ich schon beim Schreiben gemerkt. Hat einer von euch mal Kleists Erz√§hlungen gelesen? Ich wollte in meiner Geschichte seinen Stil versuchen nachzuahmen, und bei ihm kann es schon mal vorkommen, dass sich seine S√§tze √ľber 15 oder mehr Zeilen erstrecken. Bewunderswert fand ich daran, dass er es trotz dieses aufw√§ndigen Stils versteht, k√∂stliche Geschichte zu erz√§hlen, und ich habe einfach mal versucht, ein bisschen von ihm abzukupfern.

Die junge Studiosa beginnt ein Gespr√§ch mit dem Herrn A... weil sie eigentlich seine Position unterst√ľtzen wollte, n√§mlich, dass sich die Frau B... unversch√§mt auff√ľhrt. Sie merkt jedoch etwas zu sp√§t erst, dass er letztlich daran nur insofern Anstoss nimmt, als er den Platz nicht mehr bekommen kann. Um ehrlich zu sein, ich hab es auch nicht ganz verstanden, aber die Geschichte ist zumindest so √§hnlich wirklich passiert (Man denke sich statt der ausschweifenden Reden etwas k√ľrzere und lasse den Tod des Kindes weg)und obwohl ich sie nachher dazu befragte, konnte sie selber keine √ľberzeugende Antwort geben, warum sie den Herrn A... ansprach. Ich pers√∂nlich h√§tte es nicht getan...

Ja, Rainer, mein Teurer, eine Überarbeitung wird da wohl noch fällig sein, und ich will auch gerne noch eine liefern, obwohl mir diese Version in ihrer Art doch auch gefällt, weil sie näher an meinem Vorbild, Heinrich von Kleist, liegt.

So, nun √ľberlasse ich euch wieder diesen Text, wenn ihr noch was auf dem Herzen habt, k√∂nnt ihr es ja schreiben, nicht?

Es gr√ľ√üt herzlich,
Ann-Kathrin
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Rainer
???
Registriert: Jul 2002

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liebe ann-kathrin,

da der trend bekanntlich zum zweitbuch geht, so habe auch ich vor, demnächst mal wieder meine schritte zu einem buchladen zu lenken, um dort eine käufliche erwerbung zu tätigen, und da ich ungebildeter mensch noch nie kleist gelesen habe (glaube ich zumindest), aber vermute, daß er in einem ähnlich dem von dir verwendeten, heutzutage etwas gestelzt anmutenden, stil schreibt, möchte ich dich bitten, mir doch mal einen titel zu empfehlen, um ihn dann später wohlgemut und von vorfreudvollen schauern durchdrungen, nach haus tragen und dort lesen zu können.

viele gr√ľ√üe

rainer

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Melani Raasch
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Alsooooooooooo...

Zu aller erst:
Du weist ja l√§ngst wie ich diese Geschichte finde, Ann-Kathrin, und wie ich mich beim Lesen fast weggeschmissen habe, das hast du schlie√ülich hautnah miterleben k√∂nnen, nicht wahr?! Gerade die L√§nge der S√§tze ist an einigen Stellen √ľberaus belustigend.
Nun zu Nummer zwei!:
Nein, ich wei√ü tats√§chlich nicht mehr, warum ich den Herrn A... angesprochen habe, wahrscheinlich wieder aus diesem v√∂llig bl√∂den Gerechtigkeitsempfinden heraus, dass ich immer in den falschen Situationen empfinde und abgesehen davon nat√ľrlich tats√§chlich, weil ich erst sp√§ter richtig registriert habe, dass Herr A.. genauso ein verkatzter alter Kautz ist wie Frau B...!!!!
Abgesehen davon, Reiner, sah das M√§dchen so blass und d√ľnn tats√§chlich so aus, als wolle es gleich umfallen. Insofern erschien mir das Ende der Geschichte nicht einmal so abw√§gig zu sein.
So, nun genug gelabert! Ann-Kathrin kann dir sicher eine ganze Menge Kleisttexte empfehlen, denn die liest sie im Augenblick am laufenden Band, weil sie ein Seminar √ľber den guten Mann besucht. Wahrscheinlich werde ich mich durch ihren Einfluss demn√§chst mal mit der netten "Marquise von O" besch√§ftigen, die ja bekanntlicher Weise ihre Problemchen mit dem Grafen von F hat! ;-)

Alles in allem kann ich nur sagen:
(Aber das hab' ich ja schon l√§ngst!) Eine absolut gelungene Geschichte, die die Realit√§t in einem etwas √ľberspitzten und √ľbertriebenem Blickwinkel zweigt, die Wirklichkeit aber durchaus dadurch nicht verf√§lscht.
Ist doch immer wieder am√ľsand mit dir Bus zu fahren und danach zu sehen, was dabei deinem Kopfe entsprungen ist!
Bis dann, Melanie!!
__________________
"Ein Buch ist ein Spiegel:
Wenn ein Affe hineinguckt, so kann freilich kein Apostel heraussehen."
Georg Christoph Lichtenberg

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