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Leselupe.de > Ungereimtes
Der Kuss der Muse
Eingestellt am 23. 09. 2000 11:35


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maskeso
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Der Kuss der Muse


Eines Nachts, da lag ich da,
die Augen zu und tr├Ąumte gar.

Und w├Ąhrend ich so selig schlief,
im Traum ich nach der Muse rief.

"He du wundersame, sch├Âne Maid!
Komm her zu mir - es wird jetzt Zeit!"

Zuerst schien alles so vergeblich,
mein Appell verhallte kl├Ąglich.

Doch mit einem Mal, in hellem Schein,
Ein warmes Licht kam nun hinein.

Und da sah ich sie, so sch├Ân und rein.
Das KONNTE nur die Muse sein.

Erstarrt in Ehrfurcht lag ich da,
und sp├╝rte ihren Atem nah.

Dann der KUSS! Er kam fast unverhofft,
ein wenig feucht, doch so ist's oft.

Und es traf mich wie ein Blitz,
SOFORT danach der G├Âtter Witz.

Die INSPIRATION - Nun war sie da!
Die Lady k├╝sste wunderbar.

Millionen Gedanken mir nun kamen,
an den Lippen der Muse, den warmen.

Es waren zuviele, um sie nur so zu behalten,
drum wachte ich auf, sie schriftlich zu verwalten.

Doch welch ein SCHRECK!
Die Muse war weg!

Und an ihrer statt, an meinem Mund,
sah ich die Zunge von meinem Hund.

Der herzlich und mit liebem Sabbern,
wollt' an meinen Lippen knabbern.

Drum wart' ich noch immer, mit gro├čer Mu├če,
auf den Kuss der ECHTEN Muse.
__________________
Die H├Âlle sind wir selbst.

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maskeso
Festzeitungsschreiber
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Jetzt bin ich aber b├Âse ;-)

Hallo Jutta.
Das Einzige, was ich dir wirklich ├ťBEL nehme sind die Leerzeichen vor den Kommata, das darf doch nicht sein. Es ist schon bitter, von der ureigensten Argumentation (Reim und Rhythmik) betroffen zu sein, aber das liegt sicher daran, dass ich ja noch immer auf den Kuss der Muse warte..
Vergeblich und kl├Ąglich reimt sich bei mir aber ziemlich gut, das liegt vielleicht an unterschiedlicher Aussprache der Worte.
Von Rhythmus habe ich ehrlich gesagt ├╝berhaupt keine Ahnung, da hatte ich im Deutsch- und Lateinunterricht immer andere Sachen gemacht. Ich merke halt nur, wenn ein Rhythmus arg holprig ist und sich die Verse nicht fl├╝ssig lesen lassen. Hier w├╝rde es mich doch sehr interessieren, wo hier genau in deinen Augen die M├Ąngel auftreten. Meinem subjektiven Empfinden nach habe ich "nur" beim Rhythmus zwischen den Strophen ein wenig versagt.
Ach ja: Wenn ausgerechnet ICH jetzt meine Kritiker verschm├Ąhen w├╝rde, dann w├Ąre das doch recht absurd, oder? Wer austeilt muss auch (ordentlich) einstecken k├Ânnen. Also macht mich, bzw. mein Werk ruhig fertig, wenn ihr es Schei├če findet!
Hallo Bignose: Ganz unter uns habe ich solche Kritiken nat├╝rlich am Liebsten. Du machst mich ja ganz verlegen.
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maskeso
Festzeitungsschreiber
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Bin noch unentdeckt

Bisher kenne ich Verlage nur aus den B├╝chern, die ich lese. Ganz im ernst f├╝hle ich mich keineswegs "reif" genug, etwas f├╝r die gro├če weite Welt zu schreiben. So ganz bin ich vom eigenen Talent n├Ąmlich nicht ├╝berzeugt und schreibe in erster Linie f├╝r mich selbst - zumindest bis mich die Muse k├╝sst ;-)
__________________
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maskeso
Festzeitungsschreiber
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Wieso "nur" deine Meinung?

Deine Meinung ist doch ebenso viel wert wie jede andere auch und auch wenn ich positive Kritk nat├╝rlich lieber h├Âre, dann hei├čt das noch lange nicht, dass ich andere Meinungen nicht h├Âren will. Kritik ist gut und ein brutaler Verriss ist mir viel lieber als gar keine Kritik.
Zur Kritik selbst: Ich denke ab der vierten Strophe verliere ich in der Tat den "formalen" Zusammenhang zwischen den Strophen, hier habe ich die Rhythmik ganz den einzelnen Versen untergeordnet. Deine Kritik ist also v├Âllig zutreffend. Bei Muse und Mu├če - ich finde schon dass das gutgeht, ich betone das MU(H) und naja - mir passts. Aber es ist gut zu wissen, dass es anderen NICHT so geht. Also kritisiere um Gottes Willen blo├č weiter! Denn wenn man nur eine (m├Âglichst die eigene) Seite zu h├Âren bekommt, dann fehlt doch das "Ganzheitliche".

MfG
__________________
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Marilu
Schriftsteller-Lehrling
Registriert: Aug 2000

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Hallo Maskeso,
ein gro├čes Kompliment...herrlich, Dein Gedicht. Ich habe herzhaft gelacht. Vielleicht ging es dem Mann aus der HP Werbung ├Ąhnlich ""...
einen lieben Gru├č
__________________
┬ę 2000 Marilu

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Petra Koch
Guest
Registriert: Not Yet

Der Kuss der Muse

Ich hofff' wenn mich die Muse k├╝sst,
es keine Hundezunge ist!
Du reimst so v├Âllig ungezwungen,
trotzdem ist das Gedicht gelungen.

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