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Leselupe.de > Ungereimtes
Der Nebel
Eingestellt am 16. 04. 2001 01:54


Autor
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Michael Kempa
Wird mal Schriftsteller
Registriert: Feb 2001

Werke: 30
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Zwei M√§nner in d√ľsterer Nacht,
halten in grausiger Erwartung Wacht.
Im Land der Tr√§ume r√ľsten sie sich.
Sie wissen, der Drache ist f√ľrchterlich.

Wilde Feueraugen und Atem,
gleich weißem, grusligem Gas.
Wo er war, da sengen die Wälder.
Brennend stapft er √ľber dunkle Felder.

Grauen verbreitet sich quer √ľbers Land.
Tote Menschen liegen verstreut im Sand.
Zwei Ritter ‚Äď 900 Jahre nach Christi Geburt.
Das Moor aus sumpfigen Löchern murrt.

Hier zählt das Immerdar!
Furchtsam in eiliger Hast,
legen Sie den Harnisch an.
Eine seltsame Windboe geht die Reiter an.

Schwarze Sonnen im Herzen des neuen Windes,
voll Staub von Uhren.
Millionen verbrannter Blätter in ihm.
Ein nasser Windsto√ü blies ‚Äď und alles verging.

Zwei Männer harren in zeitloser Nacht.
Dort! Sieh nur, in der Ferne!
Meilenweit vor ihnen rast der Drache dahin.
Laut singend und br√ľllend, Funken verspr√ľhend!

Schnell, nur keine Angst!
Sie geben den Pferden die Sporen,
eilen dem schmalen Hohlweg zu.
Das Monster kommt mit sengenden Augen.

Herr, laß uns Deinen Namen rufen!
Kamerad, Gott erbarme Dich!
Die Lanze fährt unter das Lied des brennenden Auges.
Der Drache schlägt zu und zermalmt den Held.

Mit wuchtiger Schulter nimmt es den Zweiten!
Schmettert ihn ohne Reu auf den Fels.
Der Drache schreit klagend auf.
Goldenes Feuer stob aus dem Leib.

Hast du es gesehen?
So ist es gestern schon geschehen!
Ein Ritter in gl√§nzender R√ľstung, beim Herrn!
Wir haben den Reiter √ľberfahren!

Halte doch! So halte!
Das habe ich gestern schon getan!
Doch ich konnte nichts entdecken.
Dieses Moor ist ungeheuer!

Ich warnte ihn lang genug.
Doch der Reiter r√ľhrte sich nicht von der Stelle!
Heute kommen wir p√ľnktlich in Stokeley an!
Mehr Kohle Fred?

Der Nachtzug schoß in Wut und Feuer.
Durch die Schlucht, √ľber kalte Erde.
Er lie√ü schwarzen Qualm und Rauch zur√ľck,
der sich nach Minuten in erstarrte Luft auflöste.

__________________
MfG
MKD

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moloe
Schriftsteller-Lehrling
Registriert: Dec 2000

Werke: 131
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mh...

hey michael kempa,

ein wunderschöner anfang... nur der rest vom gedicht will mir nicht ganz einleuchten... - wäre nett, wenn du das gedicht etwas erklären könntest...

mfg & all goodness

manfred loell
>moloe<
__________________
liebe ist wie ein klarer sternenhimmel bei mondesschein, so wunderschön zu geniessen und doch so unerreichbar fern…

© 2001 by manfred loell

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