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Leselupe.de > Feste Formen
Der Tod (Sonett)
Eingestellt am 26. 11. 2007 18:10


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viktor
Routinierter Autor
Registriert: Oct 2007

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Der Tod (Sonett)

Tritt ein, mein Tod, die Tür steht auf zum Zimmer,
sei leis und sanft, mein Atem geht schon schwach.
Ich bitte Dich, mach niemand andern wach,
nun trag mein mattes Leben fort für immer.

Ich spür, mein Weg geht diese Nacht zu Ende,
ich, der im Leben nicht die Wege fand,
hab endlich diesen letzten nun erkannt
und leg mein müdes Herz in Deine Hände.

Der schwarze Vogel öffnet sein Gefieder
und steigt hinauf ins erste Morgenrot.
Die letzte Sehnsucht riecht den Duft von Flieder,

der Fährmann wartet schon in seinem Boot.
Ganz leise singt der Vogel seine Lieder
von der Geburt, vom Leben und vom Tod...

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Sta.tor
Foren-Redakteur
Häufig gelesener Autor

Registriert: Feb 2002

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Gute Gründe

Da ausgeblendete Kommentare das Werk nicht mehr 'nach oben' holen, sich dieses Werk des Monats aber guter Kritiken erfreut, stelle ich es mal nach oben. Auf das es noch mehr Leser finden.

VG Sta.tor
__________________
schlimmer geht immer

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Dominik Klama
???
Registriert: Nov 2008

Werke: 43
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Wann hast du das geschrieben? 1834 oder 1868?

[Besides: Wenn wir mit dem ganzen Gedicht zum Tod reden, können wir nicht in der letzten Zeile schreiben, ein Fährmann, den wir gleich besuchen werden, wird vom Tod singen. Gut, ja, total ausgeschlossen nach der Logik ist es nicht. Aber künstlerisch wenig zufrieden stellend ist es. "Komme du, mein geliebter Busfahrer, lass uns den Bus besteigen nach Brannenburg, dort wird ein Schaffner stehen, auf uns wartend, uns ein Lied von dem Busfahrer zu trällern."]

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