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Leselupe.de > Ungereimtes
Der Weg
Eingestellt am 30. 08. 2000 18:42


Autor
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maskeso
Festzeitungsschreiber
Registriert: Aug 2000

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Der Weg

├äu├čerst karg. So w├╝rde man die Landschaft beschreiben, die sich vor dem Wanderer
ausbreitete. Von seinem H├╝gel aus konnte er viele Kilometer weit in die vor ihm liegende
Ebene blicken, aber der Anblick war wenig ermutigend. Es war eine Landschaft ohne Leben,
ohne Pflanzen, Tiere und - am Schlimmsten - ohne Menschen. Grau und Braun bot sie sich ihm
dar, ein Bild der Tristesse. Er schaute kurz zur├╝ck, sah die Ein├Âde, die er hinter sich gelassen
hatte, sah die Ein├Âde, die vor ihm lag. Hatte er ├╝berhaupt eine Wahl? Also schritt er weiter.
Als er den halben Abstieg hinter sich gebracht hatte, sah er mit einem Mal ein helles Licht und
ein Schimmer der Hoffnung breitete sich in seinem Inneren aus. Es war ein schwaches, aber
trotzdem klar zu erkennendes Leuchten, ein Strahlen gar, dass angesichts der einsetzenden
Dunkelheit den Weg wies. Den Weg. Wie lange war er schon gewandert? Lange, lange Zeit.
Anf├Ąnglich wohl voller Hoffnung, bald seine Ankunft feiern zu k├Ânnen, dann bald resigniert. Er
kannte nun sein Ziel nicht mehr, kannte nicht mehr Sinn und Zweck seiner Wanderung. Und
doch setzte er seinen Weg unbeirrt fort. Hatte er eine Wahl? Und selbst als er an jenem Tag
nach langem Marsch erkennen musste, dass auch jenes Leuchten nur eine Illusion gewesen war,
da schritt er weiter. Unbeirrt. Denn er hatte keine Wahl.

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Eddie
Guest
Registriert: Not Yet

der weg von allen

ich finde die geschichte gut,
sie spiegelt genau das da, was
viele menschen in ihrem leben
sehen: eine einbahnstra├če.
aber gerade in schwierigen situationen
ist es wichtig, das man einsieht,
dass es immer einen zweiten weg gibt.

viele menschen rennen wie lemminge
in ihren tod und haben nie gelebt.

danke f├╝r die geschichte.

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maskeso
Festzeitungsschreiber
Registriert: Aug 2000

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Das Leben ist keine Einbahnstra├če. Es gibt viele Wege. Nur sind alle Wege gleich, ziellos und ├Âde.

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TheRealCure
Wird mal Schriftsteller
Registriert: Aug 2000

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nagel auf den kopf!

gut, du hast den nagel auf den kopf getroffen! tats├Ąchlich denken immer noch viele, ihr j├Ąmmerliches leben h├Ątte einen sinn. sie reden von gott, von liebe, von familie, von ihrem sportverein! frage sie danach, was sie f├╝r den sinn des lebens halten und du wirst nicht mehr aufh├Âren k├Ânnen zu lachen! die wahrheit ist, dass haupts├Ąchlich der zufall entscheidet, dass dieser planet eines tages explodiert, dass sich das universum eines tages zu einem winzigen punkt unendlicher masse zusammenziehen wird, dass der mensch nichts weiter ist, als der gr├Âsste fehler einer absolut unwichtigen evolution auf einem absolut unwichtigen planeten in einem absolut unwichtigen chaos aus sternen, die geboren werden und zerplatzen!

und was willst du nun mit dieser erkenntnis anfangen?
__________________
(c) J├╝rgen Erbe

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Bernd
Foren-Redakteur
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Labyrinth

Insofern ist es eine Form des Labyrinthes. Es gibt davon viele verschiedenartige und die Wege sind merkw├╝rdig.
Also ein Labyrinth.
Erstaunlich.

Gr├╝├če von Bernd
__________________
Copy-Left, samisdada

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Bernd
Foren-Redakteur
Routinierter Autor

Registriert: Aug 2000

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Hallo, Maskesko,

nach einem Monat habe ich mir das Gedicht noch mal angesehen, und es gef├Ąllt mir immer noch gut.

Ist es ein Gedicht?

Die Entscheidung, wo einzuordnen, traf der Autor.
Aber es hat auch die wesentlichen Eigenschaften, wie Bildhaftigkeit, Mehrdeutigkeit.

Gr├╝├če von Bernd
__________________
Copy-Left, samisdada

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