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Leselupe.de > ErzÀhlungen
Der Zauber eines Augenblicks
Eingestellt am 06. 09. 2001 20:55


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Ludowika
Schriftsteller-Lehrling
Registriert: Jul 2001

Werke: 37
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Der Zauber eines Augenblicks

SonnendurchglĂŒht steht die Luft atemlos.
Ich ruhe aus vom langen Weg. Es ist still. Schattenspiele lenken meinen Blick.
Auf einem herabhĂ€ngenden Zweig sitzt ein Vogel, der sich im Spiel von Wind und BlĂ€ttern wiegt und auf seinen Augenblick wartet. Ich rĂŒhre mich nicht, will ihn nicht vertreiben. FĂŒhle, daß er mehr fĂŒr mich ist als ein Vogel.
Ich verstehe seine Sprache und gebe mich dem Bann dieses Augenblicks hin.
Öffne meine Hand zu einer Schale und er lĂ€ĂŸt den Tau aus vielfĂ€ltigen Blumenkelchen in sie hineintropfen. Meine Lippen trinken den Odem des Lebens. Möchten immer nur trinken, bis der Brunnen in mir gefĂŒllt ist. Und das Licht der Zauberlaterne ein neues helles Bewußtsein hervorbringt. Wie die Blume, die vor meinem Auge in voller Schönheit erblĂŒht, mir eine neue Sicht schenkt. Sie wirft ihren Samen auf den Weg, der Leben heißt. Mit diesem Wissen, lebt sie vielhundertmal weiter.
Ich sehe den Himmel sich in ihren BlĂŒtenblĂ€ttern spiegeln und Sonnenlichter auf meinem Weg. Und mitten drin mein geflĂŒgelter Bote, der mich mit dem Zauber dieses Augenblicks beschenkt.











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manja
Hobbydichter
Registriert: Apr 2001

Werke: 0
Kommentare: 12
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so wertvoll ein einziger augenblick...

hallo

dein text gefĂ€llt mir gut, auch wenn er sehr vertrĂ€umt klingt, aber ich denke gerade das tut man auch wenn man einen klitzekleinen teil in seinem leben so viel beachtung schenkt. man sollte das öfter tun, zu schnell rast die zeit an uns vorbei, durch stress, arbeit, familie..., daß man das ganze herum die natur, das leben irgentwie vergisst.

tschau manja

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Ludowika
Schriftsteller-Lehrling
Registriert: Jul 2001

Werke: 37
Kommentare: 29
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Der Zauber eines Augenblicks

GrĂŒĂŸ dich liebe Manja,
Du hast recht, wenn Du von vertrĂ€umt sprichst. Es ist mehr eine Meditation. Nur diese Momente bringen uns aus der Hektik des Alltags heraus und schenken uns diese Stille. Das ist ja beim Schreiben das Schöne. Gedanken fließen und fließen lassen. Ich versuche es immer wieder
Dir wĂŒnsche ich eine gute Zeit
Ludowika

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