Diese Seite verwendet Cookies. Wenn Sie das nicht akzeptieren, mĂŒssen Sie Cookies in Ihrem Browser verbieten oder diese Seite verlassen.    OK  
 leselupe.de
Werbung
 Meine Leselupe

Mitglieder:   5284
Themen:   87717
Momentan online:
78 Gäste und 1 Mitglieder
Username:
Passwort:
Registrieren
Passwort vergessen?


Leselupe.de > Ungereimtes
Der Zeiten Lauf
Eingestellt am 31. 01. 2002 18:51


Autor
Ein neues Thema veröffentlichen.     Antwort veröffentlichen.
Haget
HĂ€ufig gelesener Autor
Registriert: Dec 2001

Werke: 280
Kommentare: 1613
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Haget eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Der Zeiten Lauf
Haget 3/94 # 111

Die ersten BlĂŒten in Weiß - farbige Tupfer der Krokusse dann,
zeigen des Winters Gehen und baldiges Kommen des FrĂŒhlings an.
LĂ€nger werden die Tage - merklich gewinnt die Sonne an Kraft;
es wachsen der Pflanzen Knospen - in die BĂ€ume steigt der Saft;
die Vögel beginnen die Suche - nach geschĂŒtztem Platz fĂŒr ihr Nest.
Dies ist die Zeit der Hoffnung - die Herzen sich öffnen lÀsst!

Viele BlĂŒten sind vergangen - GrĂŒn beherrscht die BĂ€ume nun,
KĂŒhe begrasen die Weiden - mit Jungen haben die Vögel zu tun;
der Storch macht Frösche zu Waisen - die ihre Eltern nie gekannt;
die Erntechancen zu prĂŒfen - begeht der Bauer sein Land;
die UrlaubswĂŒnsche erwachen - von Fernreisen wird getrĂ€umt;
es wird gewandert, geradelt, geflogen - und keine Feier versÀumt!

Die Schule hat wieder begonnen, ohne Bader sind lÀngst die Seen;
Heu und Korn sind eingefahren - Stroh sieht in Rollen man stehn;
die Kirschen sind lange gegessen - nur spÀtes Obst noch am Baum,
stark verkĂŒrzt schon die Tage - und Niklaus erscheint im Traum;
der Igel frisst sich Reserven - Vorrat schafft’s Eichhörnchen an;
fĂŒr’s Enkel strickt Oma Socken - der Winter rĂŒckt stĂŒrmisch heran!

Mit Macht hat er zugeschlagen - tief Schnee bedeckt unsre Welt,
es warten die Tiere, die Vögel - ob uns wohl das FĂŒttern gefĂ€llt.
Draus‘ spielen Kinder mit Schlitten - es zieht sie zum Rodelberg hin;
sie bauten den Schneemann, den Iglu - und finden in allem Gewinn;
die Großen bleiben - wo möglich - im Heim auf der Ofenbank;
es hustet und schnieft unser Opa - der Nachbar wurd’ grippekrank.

Wir warten alle auf FrĂŒhling - mit BlĂŒten und GrĂŒn ringsherum,
auf Störche, zwitschernde Vögel, der Bienen und Hummeln Gesumm.
So harren wir und hoffen - dass die Erde sich weiterdreht;
sie tut’s und wir vergessen - dass unsere Zeit vergeht!
Sprießen, erblĂŒhen und reifen - der ewige Weltenlauf,
wir treten alle die MĂŒhle - und keiner hĂ€lt sie je auf!

__________________

Haget wĂŒnscht Dir Gutes!
Selbst dĂŒmmste SprĂŒche machen oft Sinn
- auch krumme Pfeile fallen irgendwo hin!

Bearbeiten/Löschen   ebook  Druckversion


ZurĂŒck zu:  Ungereimtes Ein neues Thema veröffentlichen.     Antwort veröffentlichen.



Leselupe-Bücher





Amazon



Facebook


Werde Fan der Leselupe auf Facebook!