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Leselupe.de > ErzÀhlungen
Der alte Mann
Eingestellt am 02. 06. 2003 13:01


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Phönix
AutorenanwÀrter
Registriert: May 2003

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Kommentare: 5
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An einem sehr ungewöhnlich heißen Sommertag saß der alte Mann in seiner Werkstatt und schnitzte. Er war so um die 75 Jahre alt, lebte in Italien und hatte keine Familie.
Er schnitzte nur so zum spaß außer wenn mal einer fragt ob seine Kunstwerke zu verkaufen sind nimmt er auch mal ein bisschen Geld dafĂŒr aber das war sehr wenig.
Heute kam ein kleiner Junge in seine Werkstatt und starrte den alten Mann an, eine ganze Weile. Der alte bemerkte ihn zuerst nicht aber dann fragte er: „Was willst du, willst du etwas kaufen ?“ „Nein, ich möchte schnitzten lernen !“ antwortete der kleine Junge. Da der alte sehr Kinderfreundlich war sagte er auch gleich ja. Der kleine Junge kam von nun an jedes Wochenende zu ihm. Jedes mal wurde er etwas besser und geschickter.
Nach ein paar Jahren als aus dem kleinen Jungen nun ein junger Mann geworden war sagte er zum alten: „Ich habe jetzt genug gelernt bei dir, ich möchte jetzt eine eigene Werkstatt eröffnen und anderen kleinen Kindern das schnitzen beibringen !“ „Das ist in Ordnung aber warte noch ich möchte dir noch etwas geben .“ Der Mann holte einen kleinen Sack aus dem Hinterzimmer und gab es ihm. „ Öffne es erst wenn du deine Werkstatt eröffnet hast .“ sagte der alte.
Nach etwa zwei Monaten konnte der Junge endlich das SÀckchen öffnen, denn seine Werkstatt war eröffnet. In dem SÀckchen waren etwas Schnitzwerkzeug und eine Maske drin, eine Venezianische Maske, sie lÀchelte wo, ein Zettel dran hing. Auf dem Zettel stand:


Ich habe an dieser Maske 20 Jahre gearbeitet,
in dieser Zeit habe ich sehr viel erlebt,
ich möchte das du sie gut aufbewahrst, sie ist sehr Wertvoll denn sie ist mein Lebenswerk.

Der alte Mann

Nachdem er den Zettel gelesen hatte hing er die Maske an einen gut sichtbaren Ort an die Wand.
Nach einigen Monaten sah er das erste Mal wieder auf die Maske und aus dem LĂ€cheln war ein Gesicht ohne Ausdruck geworden.
Er wunderte sich sehr, denn er konnte sich noch genau erinnern wie die Maske ihn angelÀchelt hat als er sie aus dem SÀckchen geholt hatte. Sofort machte er sich auf den Weg zu dem alten Mann um ihn zu fragen was passiert ist.
Aber als er an der Werkstatt des alten ankam fand er nur einen leeren Raum vor. Er fragte ĂŒberall in der Stadt nach was los ist aber keiner wusste es. Als er die Suche schon fasst aufgeben wollte fragte er noch eine alte Frau die in ihrem Garten stand und WĂ€sche aufhing. Sie sagte aber nichts sondern ging in ihr Haus. Nach einer Weile kam sie wieder raus mit einem Zettel in der Hand und gab ihm diesen. Er faltete den Zettel auseinander und las ihn:

Du wirst jetzt sicherlich mitbekommen haben das sich die
Maske verÀndert hat und wirst mich deshalb suchen aber hast mich nicht
Gefunden, das kannst du auch nicht denn,
meine Zeit war gekommen,
ich lebe nicht mehr.

Der alte Mann











__________________
...ich bin anders als ihr denkt...

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flammarion
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erst einmal herzlich willkommen auf der lupe.
deine geschichte hat mir sehr gut gefallen, ist ein richtig geheimnsvolles mÀrchen. bin gespannt auf weitere werke von dir.
ganz lieb grĂŒĂŸt
__________________
Old Icke

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Renee Hawk
???
Registriert: Jan 2001

Werke: 17
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Hallo Phönix,

in den Genuß der Geschichte kam ich ja schon im herrlichen GrĂŒn des Spreewaldes und du mußt dich nicht verstecken, von daher ein fröhliches Hallo und Willkommen in der Lupe.

Was mir sofort gefiel, an dieser und an der anderen Geschichte, war der mystische Touch darin - dieser kleine Aha-Effekt am Ende und das GefĂŒhl von GĂ€nsehaut und kindlichem Staunen beim zuhören.

Sehr schön, mache weiter so ...

liebe GrĂŒĂŸe
ReneĂš

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flammarion
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hallo,

bin mal mit m stift drĂŒbergegangenDer alte Mann
Veröffentlicht von Phönix am 02. 06. 2003. 13:01
An einem sehr ungewöhnlich heißen Sommertag saß der alte Mann in seiner Werkstatt und schnitzte. Er war so um die 75 Jahre alt, lebte in Italien und hatte keine Familie.
Er schnitzte nur so zum (S)paß(,) außer wenn mal einer fragt(e,) ob seine Kunstwerke zu verkaufen sind(seien. Dann) nimmt er auch mal ein bisschen Geld dafĂŒr(,) aber das war sehr wenig.
(Einmal) kam ein kleiner Junge in seine Werkstatt und starrte den alten Mann an, eine ganze Weile. Der (A)lte bemerkte ihn zuerst nicht(,) aber dann fragte er: „Was willst du, willst du etwas kaufen ?“ (-) „Nein, ich möchte schnitz()en lernen !“(,) antwortete der kleine Junge. Da der (A)lte sehr (k)inderfreundlich war(,) sagte er auch gleich ja. Der kleine Junge kam von nun an jedes Wochenende zu ihm. Jedes (M)al wurde er etwas besser und geschickter.
Nach ein paar Jahren(,) als aus dem kleinen Jungen nun ein junger Mann geworden war(,) sagte er zum (A)lten: „Ich habe jetzt genug gelernt bei dir, ich möchte jetzt eine eigene Werkstatt eröffnen und anderen kleinen Kindern das (S)chnitzen beibringen !“ „Das ist in Ordnung(. A)ber warte(,) ich möchte dir noch etwas geben .“ Der Mann holte einen kleinen Sack aus dem Hinterzimmer und gab (ihn) ihm. „ Öffne (ihn) erst(,) wenn du deine Werkstatt eröffnet hast .“ ()
Nach etwa zwei Monaten konnte der Junge endlich das SÀckchen (aufmachen), denn seine Werkstatt war eröffnet. In dem SÀckchen waren etwas Schnitzwerkzeug und eine Maske (), eine Venezianische Maske(. S)ie lÀchelte(.)
(An der Maske hing ein Zettel.) (Darauf ) stand:


Ich habe an dieser Maske 20 Jahre gearbeitet,
in dieser Zeit habe ich sehr viel erlebt,
ich möchte(,) das(s) du sie gut aufbewahrst, sie ist sehr (w)ertvoll(,) denn sie ist mein Lebenswerk.

Der alte Mann

Nachdem er den Zettel gelesen hatte(,) hing er die Maske an eine(m) gut sichtbaren Ort an die Wand.
Nach einigen Monaten sah er das erste Mal wieder auf die Maske und aus dem LĂ€cheln war ein Gesicht ohne Ausdruck geworden.
Er wunderte sich sehr, denn er konnte sich noch genau erinnern(,) wie die Maske ihn an()lÀchelt(e,) als er sie aus dem SÀckchen geholt hatte. Sofort machte er sich auf den Weg zu dem alten Mann um ihn zu fragen(,) was passiert ist.
Aber als er an der Werkstatt des (A)lten ankam(,) fand er nur einen leeren Raum vor. Er fragte ĂŒberall in der Stadt nach(,) was los ist(,) aber keiner wusste es. Als er die Suche schon fasst aufgeben wollte(,) fragte er noch eine alte Frau(,) die in ihrem Garten stand und WĂ€sche aufhing. Sie sagte aber nichts sondern ging in ihr Haus. Nach einer Weile kam sie wieder ()mit einem Zettel in der Hand und gab ihm diesen. Er faltete den Zettel auseinander und las():

Du wirst jetzt sicherlich mitbekommen haben(,) das(s) sich die
Maske verÀndert hat und wirst mich deshalb suchen(,) aber hast mich nicht
(g)efunden, das kannst du auch nicht(,) denn(kein Komma)
meine Zeit war gekommen,
ich lebe nicht mehr.

Der alte Mann

alle ÀnderungsvorschlÀge sind in klammern gesetzt.
ganz lieb grĂŒĂŸt
__________________
Old Icke

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