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Leselupe.de > ErzÀhlungen
Der kleine Herr Grugel
Eingestellt am 01. 04. 2006 13:59


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HFleiss
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Der kleine Herr Grugel
Nach einer wahren Begebenheit

Friedemann Grugel, kleingewachsen, Buchhalter, siebenundfĂŒnfzig, verheiratet, zwei erwachsene Töchter, liebte seine Firma, eine mĂ€ĂŸig große Knopf- und Bijouteriefabrik, aber besonders seinen Chef, den Herrn Bombei. Seit Anfang an dabei, war er jetzt aber ein wenig in die Jahre gekommen, und er freute sich heimlich schon mehr auf die Zeit als Rentner als auf den nĂ€chsten Tag in der Firma.

Herr Bombei, dem es neuerdings durch den Kopf ging, dass Friedemann im Dienst nachzulassen begann, ĂŒberlegte ernsthaft, ihn durch eine jĂŒngere Kraft zu ersetzen. Jung musste der junge Mann sein, das vor allem, aber auch Grugels Geschick im KnopfgeschĂ€ft als Morgengabe mitbringen. Vorausgesetzt, der Mann war genauso loyal wie Grugel.

Friedemann, in seiner Verehrung des Chefs, hatte, wenn auch mit schlechtem Gewissen, jahrelang rote in schwarze Zahlen verwandelt und umgekehrt, mit dem Bearbeiter im Finanzamt hatte er ein paarmal sogar im Auftrag des Chefs ein Bier getrunken. Rigoros, energisch und gewissenlos konnte er sein im Dienste der Firma. Faule Kunden zum Beispiel lieferte er, ohne Unterschied, dem Kadi aus, egal, welch berĂŒhmter Name gekrĂ€nkt wurde, und so mancher in den Medien prĂ€sente Modezar erinnerte sich seiner nur mit Grausen: „Gehnse mir bloß mit dem Grugel vom Leibe!“ Grugel war ein gefĂŒrchteter Name in der Branche. Dennoch, Friedemann vergaß nie, dass Herr Bombei der Chef und er selbst nur sein Angestellter war, er konnte nicht anders, als ihm, der ihn in den vergangenen Jahren manchmal einen tollen Kumpel genannt hatte, mit Respekt zu begegnen, Chef blieb Chef.

Der junge Mann musste also, mindestens das, ein perfekter Grugel-Ersatz sein, der Engel der Knöpfe und Schnallen, GĂŒrtel und Seidenschals und ihres Spiegels in perfekten, wasserdichten Zahlenkolonnen, wollte Herr Bombei das GeschĂ€ft einmal solvent dem Enkel ĂŒbergeben. Die Bewerbungsakten dreier Kandidaten, die als neuer junger Mann vorgesehen waren, lagen schon auf seinem Schreibtisch, er hatte sich innerlich bereits fĂŒr einen gutaussehenden promovierten Informatikingenieur entschieden, zwar fremdbranchig, aber brauchbar, er wĂŒrde ihn sich schon hinbiegen. Was Grugel anging, so konnte er beruhigt schlafen, er hatte sich abgesichert, die Bilanzen waren mit Grugels Hilfe rein wie ein Babypopo nach dem Morgenbad. Holzauge. Keiner, auch kein Grugel, wĂŒrde ihm dumm kommen können.

Weihnachts- und Urlaubsgeld hatte er dem Grugel gestrichen. Der hatte nach einem bedenklichen Blick in die Bilanzen und einem todtraurigen Blick auf ihn, den Chef, dazu kein Wort des Widerspruchs gehabt, und auch, als Herr Bombei ihn vor die Alternative gestellt hatte: vierzig Stunden pro Woche oder die Firma geht den Bach runter – Grugel hatte nicht ja oder nein und nicht amen gesagt, sich schweigend in alles gefĂŒgt und saß jeden Morgen pĂŒnktlich zehn vor acht an seinem Schreibtisch. Freiwillig arbeitete er sogar manche halbe Stunde lĂ€nger in der Woche. Vielleicht eine Spur schweigsamer als sonst, Herr Bombei beschloss aber, darĂŒber nicht zu grĂŒbeln, was sollte er sich die Gedanken seines Buchhalters machen, die Zeiten waren eben hart.

Friedemann Grugel, dem die Schikanen des Herrn Bombei nicht entgangen waren, machte sich keine Illusionen ĂŒber die Schwere der Zeiten und zeigte VerstĂ€ndnis: Im Interesse der Firma lag es ohne Frage, dass Herr Bombei jetzt durchgriff. Die vierzig Stunden pro Woche und das gestrichene Urlaubs- und Weihnachtsgeld kamen ihn zwar sauer an, aber was sein muss, muss sein, auch wenn einer wie er so lange dabei war, sich mit dem Chef gut stand und sich eigentlich ein paar Freiheiten gestatten konnte, das Interesse der Firma ging seinen eigensĂŒchtigen Interessen vor. Katastrophe kam eben vor privat. In dieser Überlegung unterstĂŒtzte ihn auch seine Gattin Roswitha, eine liebenswĂŒrdige, rundliche EndfĂŒnfzigerin, die ihn jeden Morgen mit Kuss und FrĂŒhstĂŒckspaket und einem kleinen Klaps auf den Po in den Dienst verabschiedete. „Mein Friedchen, hach, und einen schönen Gruß an den Chef“, rief sie ihm besorgt nach, wenn er vor seinem Haus, einem Vierzimmer-Eigenheim in einem Viertel kleiner Beamter, in den Wagen stieg, das Fenster herunterkurbelte, sein Körperchen auf den Satz fallen ließ, den Wagen zurĂŒcksetzte und nachlĂ€ssig und verĂ€rgert zurĂŒckwinkte.

Heute morgen, Friedemann saß wie immer geschniegelt und gebĂŒgelt schon zehn vor acht hinter seinem Schreibtisch, betrat ĂŒberraschend Herr Bombei persönlich die Buchhaltung, erkundigte sich zerstreut nach diesem und jenem, bat Friedemann („Grugel, um zehn bei mir“) zu sich und verließ mit verbissenem Gesicht das BĂŒro.

Friedemann, der elektrisiert aufgesprungen war, als er Herrn Bombei in der TĂŒr erkannte, setzte sich und seufzte ermattet. Mit dem Chef war in letzter Zeit kein Auskommen mehr, die GeschĂ€fte gingen schlecht wie immer, Herrn Bombei stand der Kopf wer weiß wo, man konnte es nachfĂŒhlen. Um zehn vor drei raffte er seine Bilanzen zusammen und machte sich auf zu Herrn Bombei, dessen BĂŒro sich im Obergeschoss befand, von wo man auf den Betriebshof einen guten Überblick hatte. Friedemann hatte ihn um diesen Ausblick immer heimlich beneidet, sein im Erdgeschoss gelegenes BĂŒro war ein wenig dĂ€mmrig, Friedemann liebte den Blick ins Weite und auch, dass gerechterweise Herr Bombei darin sitzen durfte.

Herr Bombei, eine Unterschriftsmappe vor sich, sah nicht auf, als Friedemann nach schĂŒchternem Klopfen das Allerheiligste betrat.
„Da sind Sie ja, Grugel“, murmelte er beschĂ€ftigt.

Friedemann, gewĂ€rtig, Herrn Bombei mit seiner Anwesenheit wĂ€hrend einer so wichtigen TĂ€tigkeit zu stören, wie es das Unterschreiben der GeschĂ€ftskorrespondenz nun einmal war, blieb an der TĂŒr stehen.
Herrn Bombeis BĂŒro war gemĂŒtlich, aber nicht zu gemĂŒtlich eingerichtet: Der Eichenschreibtisch mit den LöwenkopffĂŒĂŸen machte was her, ebenso der breite neoklassizistische Glasschrank, von dem Friedemann wusste, dass Herr Bombei ihn bei einer Auktion
erstanden hatte, die gepolsterte Besucherecke schon schlichter,
ein riesiger KĂŒbel mit einer kĂŒnstlichen Kletterfeige in der Ecke, und der Blick aus dem vierflĂŒgeligen Fenster, wie gesagt, auf den Betriebshof.

Friedemann trat behutsam nĂ€her und nahm gerĂ€uschlos im Sessel vor dem Gewaltigen Platz. Nervös blĂ€tterte er in seinen Papieren. HĂ€tte die Firma Schick & Schönemann den Posten ĂŒber die Zweiundzwanzigtausend bis gestern gezahlt, wĂŒrde er sich in diesem Moment wesentlich besser fĂŒhlen. So aber plagte ihn das Gewissen vor Herrn Bombei, er fĂŒhlte sich verantwortlich fĂŒr die schlechte Zahlungsmoral des Kunden, den er selbst Herrn Bombei empfohlen hatte, und er wagte nicht den Kopf zu heben, auf zu Herrn Bombei, der immer noch mit der Korrespondenz beschĂ€ftigt war.

Plötzlich hob Herr Bombei selbst den Kopf. „Grugel, lassense mal die Papiere sein. Hier geht’s um Ernstes.“

Friedemann sah auf zum Chef. Dessen Mund formte Worte, die er nur langsam begriff. Adressen, ach so, Adressen brauchte der Chef. Neue Kundschaft, anschreiben, selbstverstĂ€ndlich, Herr Bombei. Ich mach mich gleich drĂŒber, Herr Bombei.

„Nein, Grugel, nicht gleich. Sofort, wenn ich bitten darf, auf der Stelle. Hier haben Sie das Telefonbuch, und nun schreiben Sie.“ Mit diesen Worten knallte er Friedemann das Telefonbuch von Berlin, zwei dicke BĂ€nde, in den Schoß. „Hier, Grugel, in meinem BĂŒro. Verschwiegenheit, wenn ich bitten darf, Grugel. Die Belegschaft muss nicht alles wissen.“

Friedemann saß am Besuchertischchen und schrieb Adressen aus dem Telefonbuch. Er schloss die Augen und tippte mitten in die Namensreihe, bis er von jedem Buchstaben zehn Namen beisammen hatte.
Der Chef war, die Gedanken sind zweifellos frei, etwas merkwĂŒrdig heute morgen. Er, Buchhalter und in geheimem Auftrag tĂ€tig als Schreibkraft! Ein paarmal sah Friedemann von seiner Namensklauberei auf und zu Herrn Bombei hinĂŒber, der sich wieder dem Stapel Unterschriftsmappen gewidmet hatte.

„Herr Bombei, entschuldigen Sie, die Arbeit macht rasante Fortschritte“, sagte er plötzlich und legte energisch den Kugelschreiber auf den Tisch, „dennoch, ich muss mal unterbrechen. HĂ€nde waschen, falls Sie verstehen, Herr Bombei.“

Herr Bombei sprang auf. „Nur in meiner Begleitung, Grugel. Wegen der Geheimhaltung, mĂŒssense begreifen. Peinlich, was?“

Friedemann war erschĂŒttert. Herr Bombei begleitete ihn tatsĂ€chlich bis zur WC-TĂŒr und wartete, bis er wieder herauskam.

VerschĂŒchtert legte Friedemann, als er alle zweihundertsechzig Namen oder mehr aus dem Telefonbuch herausgeschrieben hatte, dem Chef die lange Adressenliste auf den Schreibtisch.

Herr Bombei warf einen Blick auf Friedemanns Schreiberei und sprang auf.

„Mensch, Grugel, was soll ich denn mit dieser verhungerten Latte anfangen! Eine Liste, Grugel, eine Liste! Hunderte, Tausende Namen! Wir brauchen Kundschaft! Kommense mir doch nicht mit damit, Grugel.
Also wissense. Setzense sich und schreibense. Meinetwegen bis heute abend und morgen und die ganze Woche, und wennse dann immer noch nicht fertig sind, einen ganzen Monat! Grugel, ich brauche Adressen. Tausende, Millionen. Wenn Ihnen ihre Position lieb ist, schreibense.“

Friedemann hatte verstanden. Darum also ging es, Bombei wollte ihn loswerden. Um Himmels willen, das durfte nicht sein. Und noch so viele Jahre bis zur Rente, auch wenn er sich ein kleines Polster zugelegt hatte. Diesmal hatte Friedemann von jedem Buchstaben geduldig fĂŒnfzig Adressen in die Liste geschrieben. Er wĂŒrde das Spiel des Chefs mitspielen. An ihm sollte es nicht liegen. Den gesamten nĂ€chsten Tag hatte er fĂŒr die Adressenschreiberei gebraucht, die rechte Hand schmerzte. Und Herr Bombei saß dabei und sah zu, wie Friedemann schrieb.

Herr Bombei wog die fertige Liste in der Hand. „Viel zuwenig. Von jedem Buchstaben zweihundert, Grugel. Sonst sind Sie entlassen, geb ich Ihnen Brief und Siegel. Kundschaft, Grugel, wie oft soll ich es noch sagen?“

Tagelang schon saß Friedemann in Herrn Bombeis BĂŒro, gekrĂŒmmt, der RĂŒcken schmerzte, aß und trank nicht und schrieb unter Herrn Bombeis keinesfalls verheimlichter Aufsicht das Telefonbuch ab. Freiwillig, die Firma besaß einen Pförtner, der jeden Ein- und Ausgang vermerkte, hĂ€ngte er noch zwei Stunden an seine regulĂ€re Arbeitszeit dran. Roswitha jammerte abends, wenn Herr Bombei schon auf dem Wege nach Hause war und Friedemann heimlich das Cheftelefon benutzte: „Friedchen, wie du das bloß durchhĂ€ltst. Aber der Herr Bombei wird schon wissen, wozu er die Liste braucht. Schreib, und wenn es heute spĂ€ter wird, auch kein Beinbruch. Aber dass du noch alle Stullen hast, versteh ich nicht, fĂ€llst mir ja glatt vom Fleisch. Bitt Herrn Bombei mal höflich um eine Pause. Essen muss der Mensch doch.“ SelbstverstĂ€ndlich konnte er Roswitha nicht in die Geschichte einweihen. Er litt etwas unter ihrer Ahnungslosigkeit.

Vierzehn Tage lang schrieb Friedemann dann, lammsgeduldig, Adresse fĂŒr Adresse, seitenlang hatte er endlich das halbe Telefonbuch abgeschrieben, von A bis Z. Er, sagte er sich, saß am lĂ€ngeren Hebel. Er wĂŒrde schreiben, und wenn ihm der Herr Bombei auch noch die Bibel zum Abschreiben vorlegte. Nur zu, Herr Bombei. Beinahe wurde er ĂŒbermĂŒtig.

Zu Hause wog er sich am Ende der zwei Wochen. Geahnt hatte er es, fĂŒnf Kilo abgenommen! Vom Sitzen am Besuchertischchen spĂŒrte er jeden Knochen an seinem Leib. Er war stolz auf sich: Durchhalten ist alles. Herr Bombei, der Schlaukopf, war sicher noch immer nicht zufrieden. Aber er, Friedemann, konnte, Herrgott noch mal, doch nicht das gesamte Telefonbuch abschreiben! Dass er willig war, hatte er dem Chef immerhin gezeigt. Bis zur Selbstverleugnung. Ihm grauste ein wenig vor dem morgigen Tag.

Tags darauf. Wie Friedemann es vorausgesehen hatte: Herr Bombei brauste auf: „Ich schmeiß Sie raus, Grugel! Eine Infamie, mir die paar Lappen vorzulegen. Adressen, Grugel, Adressen! Wennse wissen, wie eine Kundenliste auszusehen hat! Pinselnse, pinseln, Grugel!“

Friedemann erstarrte. Sein Auge zuckte. Es ruckelte in seinem RĂŒcken. Es war, als ob ihm jemand einen Stab ins Kreuz gesteckt hĂ€tte, jemand wie Gott oder die Gewerkschaft. Weg war plötzlich all die angearbeitete Geduld. So ging man nicht um, nicht mit einem verantwortlichen Mitarbeiter, nicht mit dem Mann Grugel. Er schĂ€mte sich. Nicht nur fĂŒr sich, sondern vor allem fĂŒr den von ihm so geliebten Chef. Er riss sich zusammen. Wie ein Bund Möhren. Ganz deutlich sah er die Möhren vor sich und das Gummiband und Frau Niedermeyer aus dem GemĂŒseladen, wenn sie die Möhren bĂŒndelte. Steif stand er vor Herrn Bombeis Schreibtisch, den Kopf erhoben, selbst im Stehen musste er zum Chef aufsehen. Er wandte sich ab, sein Blick fiel durchs vierflĂŒglige Fenster, zwei Arbeiter standen mĂŒĂŸig an einem Lkw und rauchten.

„Warum schreiben die denn nicht?“, hörte er sich sagen. „Da draußen, die Arbeiter? Dann wĂ€ren wir schneller fertig. Es geht doch auch um ihre ArbeitsplĂ€tze. Es ist ja, als ob Sie eine Kopie des Telefonbuchs brauchen. Das ist Schikane, mit allem Respekt, Herr Bombei.“

Er hatte es gar nicht sagen wollen, es war ihm nur so rausgerutscht, erschrocken wischte er sich die HÀnde an den SeitennÀhten der Hose ab.

Herr Bombei warf den Kugelschreiber auf den Schreibtisch, dass er hĂŒpfte. „So weit kommt es noch! Sie sind entlassen, Grugel! Eine UnverschĂ€mtheit, Grugel! Sie Nasenzwerg! Ja, was denken Sie sich denn? Was unterstellen Sie mir da? Schikane? Nun sagen Sie mal, Grugel, so können sie mir doch nicht kommen, ich geb Ihnen Arbeit und Sie? RĂŒde Reden halten, das ist alles, was Sie können. Aber ein paar Adressen rausschreiben, da ist der Herr wohl ĂŒberfordert, wie? Sie sind gekĂŒndigt, mein lieber Herr Grugel! GekĂŒndigt!“

Herr Bombei hatte sich in Rage geredet. Typischer Choleriker, er tat Friedemann beinahe leid. Nur mit halbem Ohr hatte er den Inhalt der Worte des Chefs erfasst. Er sah die Schweißperlen auf Herrn Bombeis Stirn, sie war rot angelaufen, und da ging auch schon die TĂŒr zum Vorzimmer auf, Frau NĂŒsslein, die SekretĂ€rin, steckte erschreckt den Kopf ins Zimmer. „Herr Direktor?“

Friedemann, nicht bereit, sich vor Frau NĂŒsslein eine BlĂ¶ĂŸe zu geben, den Stab noch fester im RĂŒcken, trat zwei Schritte zurĂŒck. „Nicht nötig, Herr Bombei. Ich kĂŒndige. Schikanieren Sie, wen Sie wollen. Das hĂ€tten sie mir doch eher sagen können. Dass Sie mich nicht mehr brauchen, nicht wahr, Chef. Und den Weg zum Klo kennen Sie ja inzwischen.“ Es hatte friedlich geklungen, so als hĂ€tte er gesagt, heute sei das Wetter nicht besonders schön oder das Fernsehprogramm sei gestern wieder mal langweilig gewesen. Er fĂŒrchtete sich nicht. Vor nichts mehr. Weiß der Himmel, woher er seinen Mut nahm, Roswitha wĂŒrde staunen, wenn er ihr die Szene schilderte. Mehr konnte er in diesem Augenblick nicht denken. Unwichtig das Zuvor, unwichtig das Danach.

Herr Bombei lief noch röter an. „Auch noch frech werden, wie? Haunse schon ab, Sie! Unsereiner schlĂ€ft Tag und Nacht nicht vor Sorge um die Firma, und dieser Grugel-Knirps verweigert die Arbeit! Nicht mal die paar Adressen schreiben kann der feine Herr! Das wird ein Nachspiel haben! Und jetzt raus!“

Dieser Aufforderung hĂ€tte Friedemann nicht bedurft. Er konnte vieles einstecken, aber dass einer seine Statur lĂ€cherlich machte, nein, das verzieh er nicht. Sicher hĂ€tte er sich spĂ€ter bei Herrn Bombei entschuldigt fĂŒr seine KĂŒhnheit und IlloyalitĂ€t, sein Verhalten war unverzeihlich und leichtsinnig. Aus dem Augenblick der VerĂ€rgerung geboren, wĂŒrde er gesagt haben, und Herr Bombei hĂ€tte sich die Sache mit der KĂŒndigung sicher noch mal ĂŒberlegt. Herrn Bombeis WutanfĂ€lle kannte er schon, zu gut kannte er sie.

Wenn nur dieses Wort nicht gefallen wĂ€re. Grugel-Knirps! Steifen Schritts ging er zur TĂŒr. Die SekretĂ€rin hatte sie offenstehen lassen. Er schloss sie leise. Wortlos durchquerte er das Sekretariat, die Grimassen Frau NĂŒssleins nicht beachtend.

Und langsam, sehr aufrecht, ein sehr großer Herr Grugel, schritt er die Treppe hinab, hinab in sein nun ehemaliges BĂŒro.





























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noel
???
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ola



in media res:

erster absatz, 6 zeilen 2 sÀtze --> wurmfortsatz

der erste satz, noch gelungen, doch auch in 2 oder 3 sÀtze aufteilbar.

zweiter satz: erster teilsatz ohne substantiv... verweisung auf ER nach der klammer --> wirkt falsch, man kommt ins holpern, besonders wegen der fĂŒllsel, deren der satz nicht bedarf. ganz im gegenteil.

quote:
Seit Anfang an dabei, war er jetzt aber ein wenig in die Jahre gekommen, und er freute sich heimlich schon mehr auf die Zeit als Rentner KOMMATA als auf den nÀchsten Tag in der Firma.

quote:
Herr Bombei, dem es neuerdings durch den Kopf ging, dass Friedemann im Dienst nachzulassen begann, ĂŒberlegte ernsthaft, ihn durch eine jĂŒngere Kraft zu ersetzen


das was ich rot gemarkert habe, dient deinerseits einer temporĂ€ren zuordnung & als erklĂ€rung fĂŒr die folgenden ĂŒberlegungen. es ist per se holprig & hemmt den lesefluss.

vorSchlag: Herr Bombei fielen Friedemanns NachlĂ€ssigkeiten auf und er ĂŒberlegte ernsthaft ihn durch eine jĂŒngere Kraft zu ersetzen.


ich weiß, dass du lange sĂ€tze prĂ€ferierst, aber dann halte die fĂŒllsel aus ihnen:

quote:
Friedemann, in seiner Verehrung des Chefs bedarf es dieser erklĂ€rung? show don't tell, hatte , wenn auch mit schlechtem Gewissen , jahrelang rote in schwarze Zahlen verwandelt und umgekehrt WIE JETZT SCHWARZE IN ROTE, WO IST DER SINN?, mit dem Bearbeiter im Finanzamt hatte er ein paarmal sogar wenn dieses fĂŒllsel, dann zwischen er & ein im Auftrag des Chefs ein Bier getrunken.

vorSchlag:

Friedemann hatte mit schlechtem Gewissen jahrelang rote in schwarze Zahlen verwandelt und umgekehrt. Mit dem Bearbeiter im Finanzamt hatte er sogar ein paar mal, im Auftrag des Chefs, ein Bier getrunken.


quote:
Faule Kunden zum Beispiel lieferte er , ohne Unterschied , dem Kadi aus, egal , welch berĂŒhmter Name gekrĂ€nkt wurde, und so mancher in den Medien prĂ€sente im wort modeZAR ist die medienprĂ€senz enthalten Modezar erinnerte sich seiner nur mit Grausen: „Gehnse mir bloß mit dem Grugel vom Leibe!“

Faule Knunden lieferte er dem KAdi aus, egal welch berĂŒhmter Name gekrĂ€nkt wurde und mancher Modezar erinnerte sich an ihn nur mit Grausen.

quote:
Dennoch, Friedemann vergaß nie, dass Herr Bombei der Chef und er selbst nur sein Angestellter war, er konnte nicht anders, als ihm, der ihn in den vergangenen Jahren manchmal einen tollen Kumpel genannt hatte, mit Respekt zu begegnen, Chef blieb Chef.

den satz wĂŒrde ich noch mehr einschnurren. worte die dem leser nichts bringen. weder lesevergnĂŒgen, noch information.

...
das meiste was ich von dir gelesen habe, hat etwas transportiert... hier fehlt mir auch auf der inhaltlichen seite etwas.

noel


__________________
© noel
Wir sind alle Meister/innen der Selektion und der konstruktiven Hoffnung, die man allgemein die WAHRHEIT nennt ©noel
NOEL = Eine Dosis knapp unterhalb der ToxizitÀt, ohne erkennbare Nebenwirkung (NOEL - no observable effect level) .

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HFleiss
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Der kleine Herrr Grugel

Liebe Noel,

da hast du dir ja eine Arbeit gemacht! Womit verdiene ich das?

Ich möchte aber noch einmal auf deinen letzten Satz zurĂŒckkommen:
„Das meiste, was ich von dir gelesen habe, hat etwas transportiert ... hier fehlt mir auch auf der inhaltlichen Seite etwas.“

Liebe Noel, da sind wir sehr unterschiedlicher Ansicht, da muss ich mein Baby wirklich verteidigen, obwohl ich das nicht gern mache. Mit diesem Text behandle ich das zentrale Thema unserer Tage – dieser Meinung bin ich ganz fest. Ich glaube, dass, wenn man aus eigensĂŒchtigen Interessen, nĂ€mlich den Maximalprofit zu erzielen, einen Menschen nicht nur bis aufs Blut krĂ€nkt (indem Bombei den armen Friedemann erniedrigt und das Telefonbuch abschreiben lĂ€sst und ihn sogar aufs Klo eskortiert), sondern ihn, weil er verloren hat, ganz primitiv und unfair in seiner Persönlichkeit angreift und ihn am Ende auf die Straße setzt, dann, so glaube ich jedenfalls, habe ich schon einen Gedanken transportiert. Und so bin ich ganz sicher, dass auch dieses Geschichtchen einen Gedanken transportiert, nĂ€mlich: Der Neoliberalismus geht ĂŒber Leichen (Marx sprach schlicht vom Kapitalismus und nannte somit die VerhĂ€ltnisse beim Namen, das gefĂ€llt sogar heute noch nicht jedem – weil sich die MachtverhĂ€ltnisse nicht geĂ€ndert haben). Machtfragen beschwören immer einen Konflikt herauf. Der kleine Herr Grugel ist, wenn man so will, von vornherein in der Auseinandersetzung der SchwĂ€chere, er ist die Metapher des gekrĂ€nkten, geduldigen, getretenen, abhĂ€ngigen KleinbĂŒrgers, den man sehr lange krĂ€nken kann – aber einmal ist eine Grenze ĂŒberschritten. Dann wehrt er sich, dann haut er um sich - oder resigniert. Ob Herr Grugel sich anders hĂ€tte wehren mĂŒssen, nĂ€mlich resignieren (womit unsere Eliten z. B. heute von vornherein rechnen), steht auf einem anderen Blatt, ich glaube, die von mir konzipierte Figur konnte gar nicht anders, als sich so zu verhalten. Ich habe die Geschichte in einiger Hinsicht in Anklang an Thomas Manns „Der kleine Herr Friedemann“ geschrieben. Mein „kleiner Herr Friedemann Grugel“ verzichtet auf die materielle Sicherheit, gewinnt aber im Gegensatz zu Thomas Manns Friedemann an dem, was ihm am wichtigsten ist: an der MenschenwĂŒrde.

Dass ich die Geschichte sowieso noch einmal, vor allem in stilistischer Hinsicht, ĂŒberarbeiten werde, steht fest (ĂŒbrigens: nicht vor jedem „als“ steht ein Komma, nur dann, wenn ein Verb folgt). Ich nehme dann deine VorschlĂ€ge ganz sicher ins Auge. Und dafĂŒr meinen recht herzlichen Dank.

Sehr lieben Gruß
Hanna

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Inu
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Liebe Hanna

Deine Geschichte geht mir schon den ganzen Morgen im Kopf herum. Das ist eine, die ich so schnell nicht vergessen kann.
Wieder einmal gut geschrieben, finde ich das, was sie transportiert unrealistisch.


quote:
Und langsam, sehr aufrecht, ein sehr großer Herr Grugel, schritt er die Treppe hinab, hinab in sein nun ehemaliges BĂŒro.

. Mein „kleiner Herr Friedemann Grugel“ verzichtet auf die materielle Sicherheit, gewinnt aber im Gegensatz zu Thomas Manns Friedemann an dem, was ihm am wichtigsten ist: an der MenschenwĂŒrde.

Ich kann im Verhalten des Herrn Grugel keine GrĂ¶ĂŸe erkennen, er erscheint mir von Anfang bis Ende als armseliger Wicht. Klar, die Notwendigkeiten des Lebens haben ihn so und nicht anders gemacht, das nehm ich Dir jetzt einfach einmal ab. Aber nur mit duckmĂ€userischen und unterwĂŒrfigen Charakteren können Chefs so etwas machen. Ich weiß nicht, wie infam 'Bosse' inzwischen geworden sind, frĂŒher konnten sie sich so etwas nicht leisten. Ist dieser Herr Bombei wirklich typisch? Ich bezweifle es und wenn, dann hĂ€tte ein normaler Mensch das nicht mit sich machen lassen, wĂ€re zum Arbeitsgericht gegangen. So hat der Chef nun genau das erreicht, was er von Anfang an wollte, der Angestellte hat von sich aus gekĂŒndigt und er selbst und seine Firma sind aus dem Schneider.
Ich sehe im -stolzen???-Sich-Davon-Machen des Herrn Grugel und den recht banalen Worten, die er im Beisein der SekretĂ€rin noch zuletzt von sich gab, weder Heldentat, noch GrĂ¶ĂŸe, eher eine Peinlichkeit. Dummheit dazu, denn einem solchen Chef hĂ€tte er nur mit einer saftigen Abfindungsklage wirklich beikommen können. Du hast alles aber so gut beschrieben, dass ich mich regelrecht in diese Geschichte hineinsteigern kann. Zum Nachdenken hast Du auf alle FĂ€lle angeregt.

Obwohl mir die Geschicht irgendwie missfÀllt.

Als Satire könnte man sie noch am ehesten ansehen, aber dazu ist sie, vor allem das Ende, nicht drastisch genug. Da fehlt mir irgendwie das AHA Erlebnis.

Vielleicht ist es gerade die Ambivalenz, die macht, dass der Text ( zumindest fĂŒr eine Weile ) im GedĂ€chtnis bleibt.


Einen ganz schönen Sonntag wĂŒnsch ich Dir
Inu

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HFleiss
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Der kleine Herr Grugel

Liebe Inu, das ist wunderschön (fĂŒr mich), dass dir die Geschichte nicht aus dem Kopf geht. SelbstverstĂ€ndlich ist die Geschichte ironisch gemeint. Alle Figuren sind eine Nunance ĂŒberzeichnet: Grugel in seiner UnterwĂŒrfigkeit und seinem Verehrungswahn, Bombei in seinem selbstgerechten Poltern und seiner RĂŒcksichtslosigkeit, die Ehefrau in ihrer Betulichkeit. Indem ich ĂŒberzeichne, mache ich die Figuren deutlich kenntlich, alter Trick aus der Mottenkiste. Ich stelle klar, worin ihre Beziehungen zueinander bestehen. Und das geschieht mit voller Absicht, und kein Mensch glaubt, dass so etwas Wirklichkeit sein könnte. Jetzt verrate ich dir aber ein Geheimnis: Ich brauchte mir mit dem Gegenstand der Schikane ĂŒberhaupt keine MĂŒhe zu geben - es ist die nackte Wirklichkeit. Genau das ist nĂ€mlich geschehen (ich schreib ja: Nach einer wahren Begebenheit), war Gegenstand eines Gerichtsverfahrens, und stell dir vor: Das Gericht hat dem Arbeitgeber Recht gegeben, der Kerl hatte auf Arbeitsverweigerung geklagt und damit die KĂŒndigung des Angestellten begrĂŒndet. Genau das hatte er von seinem Angestellten, den er loswerden wollte, verlangt: das Telefonbuch abzuschreiben. Bedarf es da nicht geradezu einer Satire? Und wenn du glaubst, es sei nichts, wenn man in dieser Gesellschaft auf das bisschen MenschenwĂŒrde besteht, das einem noch bleibt, wenn einem alles genommen wurde, in diesem Fall die Sicherheit des Arbeitsplatzes, dann, liebe Inu, befindest du dich in einem Irrtum und hast dich noch nie im Zweifel gesehen, auf das Letzte bestehen zu mĂŒssen. So ist das mit dem VerstĂ€ndnis, man muss erst selbst in so eine Situation kommen, erst dann weiten sich auch Kopf und Herz. Will ich dir alles nicht absprechen, im Gegenteil, aber meist kommt das Leben eben schlimmer als die Geschichten darĂŒber.

Lieben Gruß
Hanna

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Bastard
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Herr Grugel

Liebe Hanna,

die Konfrontation dieser beiden MĂ€nner, das ist ein spannendes Thema. Gratulation zu einem guten Stoff.

Zuerst die Frage: in welcher Zeit spielt das? Ich vermute, in der Zeit vor der Erfindung des scanners, finde aber keine Antwort im Text. Manche Formulierungen erinnern an die 50er Jahre: „
Eigenheim in einem Viertel kleiner Beamter
“ Es fĂŒhlt sich irgendwie wie ein historischer Stoff an, aber du schlĂ€gst daraus keine Funken. Beschreibst nicht die Besonderheiten dieser Zeit, der Architektur, der Kleidung (was auch immer), die mir Antworten auf meine Neugierde geben, sondern du lĂ€sst es im unbestimmten Nebel, als wĂ€re dir das peinlich. Damit verspielst du das Potential eines historischen Stoffes.

Die Exposition verspielt leider auch viel. Vorschlag: warum nicht gleich mit der wesentlichen Sache anfangen: Ein Chef verlangt von seinem Buchhalter, dass er das Telefonbuch abschreibt. Im ChefbĂŒro. Wenn die Geschichte damit anfĂ€ngt, dann frag ich mich als Leser: Wieso denn das? Der sitzt dann noch lange genug da rum, da hast du dann die Zeit, alles zu erzĂ€hlen, was jetzt so brav vorweg gesagt wird.

Zum Teil finde ich das Handeln deiner Personen unglaubwĂŒrdig, zu dick aufgetragen, zu gewollt, bemĂŒht psychologisiert. (z. B. wenn sie zusammen aufs Klo gehen, Das liest sich wie ein langweiliger Einfall, ganz egal, ob es wahr ist, es liest sich so.) oder auch wenn Grugels Devotheit vorgefĂŒhrt wird. (Beispiel: Er hatte es gar nicht sagen wollen, es war ihm nur so rausgerutscht, erschrocken wischte er sich die HĂ€nde an den SeitennĂ€hten der Hose ab.) Das denunziert ihn, das hat er nicht verdient. Außerdem benennst du vieles einfach zu direkt (Beispiel: wenn er seinen Chef liebt, dann will ich das sehen, dann will ich nicht im ersten Absatz lesen: er liebt seinen Chef).

Interessanter Stoff, ich wĂŒrde ihn wohl wie ne Reportage schreiben (weil es doch ne wahre Begebenheit ist)

Gruß
Tobias

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HFleiss
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Der kleine Herr Grugel

Lieber Bastard, danke fĂŒr deine Meinung. Das sind Anregungen, die ich ĂŒberdenken werde, hab meinen besten Dank. Nur mit deinem letzten Punkt kann ich wenig anfangen. Ich habe bewusst eine ErzĂ€hlung geschrieben und keine Reportage, denn in dieser Sache zu recherchieren war mir nicht möglich. Aus diesem Grund habe ich den Stoff ja auch umgewandelt. Aber der Text wird vor weiterer Verwendung sowieso grĂŒndlichst ĂŒberarbeitet. Noch mal besten Dank.

Lieben Gruß
Hanna

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