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Leselupe.de > ErzÀhlungen
Der kleine Junge und wie es ihm erging
Eingestellt am 22. 02. 2004 18:34


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cornelisven
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Registriert: Jan 2004

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Der kleine Junge und wie es ihm erging

Es war einmal ein kleiner Junge. Er wohnte alleine mit seiner Mutter. Er liebte seine Mutter sehr und tat alles um ihr zu helfen. Er half beim Hausputz und ĂŒberall, wo die Mama etwas zu tun hatte, war er dabei. Er war so viele Jahre alt, wie er an einer Hand Fingerchen hatte, ohne den Daumen.
Ab und zu kam ein Mann zu der Mama zu Besuch. Er wankte immer und schrie und er roch ganz komisch. Der Jungen wusste nicht , was er machen sollte. Bei der Mama bleiben oder weggehen? Er hatte Angst vor diesem Mann. Mama und dieser Mann hatten öfters Streit und dann gingen sie auf einander los. Mama hat geschrieen und als der kleine Junge helfen wollte, hat er von dem Mann einen Tritt mit dem Fuss gegen seinen Leib bekommen. Das hat richtig wehgetan, aber Mama hat ihn nicht getröstet, als er weinte. Er hatte vor Angst und Schmerz in die Hose gemacht. Er war in sein Schlafzimmer gegangen und hatte seinem BÀren alles erzÀhlt. Dass der Mann immer kam, um Mama zu schlagen und dass er dann Angst hatte um seine Mama. Und dann tropften TrÀnen auf seinen BÀr.
Einmal kam es ganz schlimm! Es war beim Abendessen. Mama hatte ihm auf den bloßen Po geschlagen und der Mann hatte ihm mit dem Kopf gegen die Tischkante geschubst. Er wusste nicht warum, er hatte doch nichts Böses getan! Er hatte vor Angst auf dem Boden gemacht. Und dann hatte Mama ihn noch mehr geschlagen. Er konnte gar nicht mehr essen, aber der Mann hatte ihn festgehalten und mit Gewalt versucht das Essen herein zu wĂŒrgen. Er erstickte fast. Und dann hat er noch mehr Haue gekriegt von seiner Mama und sie hatte ihn, ohne gute Nacht zu sagen, ins Bett gejagt.
Aber der BĂ€r! Der BĂ€r lag noch in der KĂŒche! Er musste zurĂŒck um seinen BĂ€r zu holen! Mama saß bei dem Mann auf dem Schoss und sie umarmten sich. Sie scheuchten den kleinen Jungen weg. Aber er blieb. Er weinte und weinte und bettelte. Er wollte doch nur seinen BĂ€ren haben! Da kam der Mann, packte ihn und schmiss ihn in sein Bettchen. Der Junge spĂŒrte einen stechenden Schmerz am Hinterkopf .....
Plötzlich war sein BĂ€r wieder da! Er nahm den BĂ€ren in die Arme und zusammen sahen sie, wie ein großes rotes Licht sie anstrahlte. Es war wie ein Gesicht, das ihnen zuwinkte.
Der Schmerz war verschwunden und ganz, ganz weit weg hörte er noch die Stimme seiner Mutter.
Die Mutter weinte, als sie das sterbende Körperchen in ihren Armen hielt, aber davon merkte der kleine Junge nichts mehr. Immer schneller lief er, er rannte, seinen BĂ€r unter dem Arm geklemmt, auf die ausgestreckten Arme zu, bis Gott ihn auf den Schoss nahm und seine Arme um ihm legte. Alle Angst war weg und er wurde unendlich mĂŒde. Langsam schlief der kleine Junge ein, der BĂ€r in seinem Arm. Das Licht erlosch und er schwebte weit, weit bis hinter die Sterne ....., bis dort, wo die Kinderseelen sind.


__________________
cornelisven

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gox
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Hello cornelisven,

eine eigentlich gelungene und bedrĂŒckende Geschichte - aber das Lesen fiel mir schwer:
Das liegt daran, dass beinahe jeder Satz mit 'Er' beginnt und Du auch sonst zu reichlich mit 'Der' und 'Er' gewĂŒrzt hast...

Viele GrĂŒsse vom gox
__________________
Das Unmögliche ist immer denkbar und das Denkbare ist immer möglich

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