„Uuuh!“, tönte es schon wieder aus dem Keller. Jan zog das Kissen über den Kopf und schimpfte laut: „Ruhe!“ Ich dagegen dachte nur daran, wie ich meinen Sohn morgen rechtzeitig aus dem Bett bekomme, ohne den Bus zum Büro zu verpassen. Das musste aufhören! Immerhin schlug die Uhr gerade eins. „Uuuh!“ Dieses weinerliche, aber trotzdem durchdringende Stimmchen gehörte Dunny, unserem Hausgeist. Der hatte in einem Burgprospekt gelesen, dass Gespenster vor allem um Mitternacht spuken. Das ist natürlich Quatsch. Geister spuken, wie sie Lust haben. Man wollte nur die Touristen nicht verschrecken, die in der Regel tagsüber das schottische Crayhorn Castle bestaunten. Deshalb legte man die Spukzeit lieber außerhalb der Öffnungszeiten. In dieser Burg in den schottischen Highlands trieb unser Hausgeist noch letzten Sommer sein Unwesen, als wir die Ruinen der gewaltigen Gemäuer während unseres Urlaubes besichtigten. Jan war anschließend immer recht mies gelaunt, während wir wanderten. Meinte ich jedenfalls zunächst.
„Uuuh! Wo bin ich?“ Ein Luftzug rauschte uns durch die Haare, als wir nach unserer Rückkehr in unserem kleinen Reihenhaus die Regenjacke ausschüttelten. Danach hörten wir nur ein wildes Gepolter im Keller und natürlich ein „Uuuh!“ Wie wir später erfuhren, hatte sich der Ex-Burggeist anscheinend in Jans Kapuze verfangen und entwischte erst jetzt wieder in die Freiheit.
Jan eilte in den Keller und rief: „Hallo? Ist da jemand?“ - „Uuuh!“, lautete die Antwort. Wie sollte es anders sein. „Wo bin ich? Es ist ganz schön eng hier!“, klang es dumpf aus einem Umzugskarton. Jan öffnete den Deckel: „Kannst rauskommen!“ Er hatte wenig Erfahrung mit Geistern und ahnte nicht, dass sich unser unsichtbarer Freund inzwischen in der Bohrmaschine verkrochen hatte. Da er keine Elektrogeräte auf Crayhorn Castle kannte, bohrte er versehentlich erstmal ein Loch in einen Gummistiefel. „Schluss jetzt!“, schimpfte Jan verärgert, „Raus da und ab in den Putzeimer!“ Der Geist gehorchte und verschwand unter einem Lappen im Eimer.
„Du bist bei uns zu Hause in Deutschland. Wahrscheinlich haben wir dich versehentlich aus Schottland mitgenommen“, vermutete Jan. „Ist das denn auch ein Castle?“, erklang es dumpf aus dem Eimer. „Hmm, wenn man so will.“ Jan wog zögernd den Kopf hin uns her. Er ahnte, dass ein Reihenhaus für so ein echtes Burggespenst schon eine gewaltige Umstellung bedeutete und suchte nach einer Lösung. „Wir basteln dir ein Castle aus Umzugskartons, okay? Ich heiße übrigens Jan.“ – „Einverstanden! Zurück nach Schottland komme ich ja nicht mehr. Zumindest habt ihr es schön warm hier unten. Auf Crayhorn Castle hatte es die letzten 500 Jahre immer so fürchterlich gezogen ohne Fenster. Dunny ist übrigens mein Name. Uuuh!“, wimmerte unser neuer Mitbewohner. „Ja, ja, uuuh. Wir haben sogar eine Fußbodenheizung“, erzählte Jan begeistert, ohne dabei zu bedenken, dass Dunny gar keine Füße hatte. Zumindest keine sichtbaren. „Aber sag’ mal: Warum heulst du denn die ganze Zeit?“ – „Uuuh! Das ist eine lange Geschichte. Willst du sie wirklich hören?“, sprach der Lappen, oder besser der Geist darunter. „Wenn es keine 500 Jahre dauert“, lachte Jan und setzte sich vor den Putzeimer. Es sah schon lustig aus, wie Jan so interessiert dem Eimer zuhörte. (Ich gebe die Geschichte jedoch mal in meinen Worten wieder, um die U-Taste meines Computers nicht zu stark zu belasten.)
Dunny arbeitete vor langer, langer Zeit mal als Küchenjunge auf Crayhorn Castle. Er machte seine Sache sehr gut. Besonders im Kartoffelschälen hatte er Talent (Steckrüben weniger), ließ aber auch mal die ein oder andere in seine eigene Tasche plumpsen, denn seine Familie hatte Hunger. An jenem Schicksalstag hatte er bereits einen Trog Erbsen gekrüllt und einen Eimer Möhren geschrubbt, denn der Burgherr wollte am Abend seine Vermählung feiern, um direkt anschließend die Erbfolge zu regeln, also wer denn die Burg nach seinem Tod erhält. Dafür benötigte er jedoch erstmal einen Sohn als Erbe, wofür die Hochzeitsnacht mit seiner Braut wie geschaffen schien. (An dieser Stelle kann die Geschichte gern unterbrochen werden, um ein paar Fragen zu stellen.)
Crayhorn Castle war weit über die Highlands hinaus bekannt für die außerordentlich pikante Gemüsesuppe, die zum Fest des Tages serviert werden sollte. Das war schließlich auch der Grund, warum sich die Braut hinreißen ließ, den bollerigen Knallkopf von Burgherrn zu heiraten. Dunny hatte dummerweise eine Hauptzutat, die Zwiebeln, für seine Mutter zur Seite gelegt, so dass der Koch die Gemüsesuppe ohne Zwiebeln zubereiten musste. Und so nahm das Unheil seinen Lauf: Die Hochzeitssuppe schmeckte fade, dadurch verlief die Hochzeitsfeier fade und die Hochzeitsnacht schließlich auch. Nichts mit Erbfolge am Abend. Stattdessen lief die Braut weinend in den Garten, wo ihr der Gärtner zufällig doch noch eine Zwiebel versprach, die er im Geräteschuppen versteckt hatte. So deutet zumindest Dunny das Gepoltere dort in der Nacht. Zu allem Unglück küsste der Gärtner auch noch die Braut. Und so weiter, und so weiter. Nach neun Monaten gebar die Braut tatsächlich einen Sohn, der allerdings dieselbe Haarfarbe hatte wie der Gärtner: Rot!
Der schwarzhaarige Burgherr war außer sich vor Wut und hatte den wahren Schuldigen schnell ausgemacht (Der Gärtner hatte inzwischen keinen rothaarigen Kopf mehr.) Er zitierte Dunny zu sich und kleinlaut gab der Küchenjunge zu, die Zwiebeln gestohlen zu haben. Der Burgherr zerrte ihn an den Ohren zu einer Klippe und gab ihm auch gleich noch einen Fluch auf dem Weg hinunter in die tosende Brandung, dass er in alle Ewigkeit eine Zwiebel um den Hals tragen solle. Eine Ewigkeit dauert ganz schön lang, mindestens jedoch 500 Jahre. Denn diese traurige Geschichte lag nun 500 Jahre zurück und genau diese Zeit lang heulte Dunny unentwegt, wie es nur eine Zwiebel anzuregen vermag. Dadurch wirkte er sehr weinerlich für ein edles Burggespenst. Immer und immer „Uuuh!“ eben.
Das musste ein Ende haben, schworen Jan und ich uns am Morgen nach Dunnys erneuter Heulattacke um 24:00 Uhr und gähnten erst einmal kräftig. Jan hatte schon einen einfachen wie genialen Plan für den Nachmittag. Er rief Dunny zu sich, der allerdings schon längst da war, und sprach einen Gegenfluch. So etwas sollte man bei einem Fluch immer parat haben. „Abracadabra, die Zwiebel ist weg!“, sang er mit erhobener Stimme. Dafür, dass dieser Gegenfluch ziemlich phantasielos ist und sich noch nicht einmal reimt, hatte er eine erstaunliche Wirkung. „Hihihi!“, hallte es aus dem Nichts. Ein „Juhuuu!“ schwirrte es an uns vorbei und Dunny polterte erst einmal mit Getöse durch unsere Vitrine mit den Bergkristall-Gläsern. Zum Glück blieben diese bis auf eins heil, dafür aber nicht die Vase von Tante Heidrun auf dem Fensterbrett. Das wurde jedoch auch mal Zeit!
„Was ist mit mir denn los? Hihi!“, gluckste Dunny, „Und wo ist die Zwiebel?“ Dunny hatte anscheinend vergessen, wie man lacht. 500 Jahre sind auch eine lange Zeit. Da kann man auch mal was vergessen. „Du brauchst ab jetzt nicht mehr zu weinen. Die Zwiebel ist weggezaubert“, freute sich Jan. „Jippie!“ Es schepperte und ich holte erstmal ein Kehrblech. Dunny hatte zunächst etwas Probleme ohne Zwiebel. So eine lange, gemeinsame Zeit verbindet eben. Und so überfiel ihn das ein oder andere Mal noch so eine Art Phantomheulkrampf. Aber irgendwie passt das ja auch zu einem Gespenst. Trotzdem zauberte ihm Jan vorsichtshalber jeden Tag einen Zwiebelkuchen, den der Hausgeist auch genüsslich futterte. Jedenfalls war am nächsten Morgen immer der Teller leer. Keine Ahnung, wie Dunny das anstellte so ohne Bauch.
Wir jedenfalls können wieder gut schlafen, außer Dunny verirrt sich während eines nächtlichen Lachanfalls im Kühlschrank und pfeffert aus Versehen die Marmeladengläser an die Wand. Das kommt aber eher selten vor.
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zur Ente, ihren Freunden und uns
Gerade habe ich Deine Geschichte meinen Kindern im Bett vorgelesen. Sie fanden sie lustig, aber sie hatten auch zwei Punkte anzumerken.
Mein Sohn meinte, der Name der Burg klänge nicht wie aus den Highlands und wenn ich ehrlich bin, muß ich ihm Recht geben. Nur sehr wenige alte Ortsnamen in den Highlands halten sich nicht an das gälische Alphabet. Ein "V"-Laut würde "bh" oder "mh" geschrieben. "H" gibt es als Laut gar nicht, es verändert nur den Laut, nach dem es steht. Das Nächstnäheste zu Cravhorn, was ich gefunden habe, könnte craobh=Baum und òran=Lied, also craobhòran sein.
Meine Tochter fand den Kohlrabi komisch, den sie zwar aus Deutschland kennt, der in Schottland jedoch völlig unbekannt ist. Da würde ich Steckrüben vorschlagen, die Beilage zu vielen Gerichten sind.
Mir persönlich gefiele bei dem Satz "Jedenfalls war am nächsten Morgen immer der Teller alle" ein "leer" statt "alle" besser und bei "Du brauchst ab jetzt nicht mehr weinen" fehlt mir ein "zu".
Ich hoffe, das war nicht zu besserwisserisch. So ist es nicht gemeint, sondern nur als Vorschlag. Wir haben viel Spaß mit Deiner Geschichte gehabt. Besonders bei "Ja, ja, uuuh." haben Alle lauthals gelacht. (an anderen Stellen mußte ich ein paar unangenehme Fragen beantworten )
Liebe Grüße aus den Highlands
Thylda
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allgemeine Warnung: bei meinen Beiträgen ist Ironie nicht auszuschließen
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Dominik Klama Manchmal gelesener Autor
Registriert: Nov 2008
Kindergeschichte von einem aus Schottland in ein deutsches Reihenhaus importierten Gespenst. Ursprünglich ein Küchenjunge, der Zwiebeln gestohlen hatte, wurde er einst mit dem Tode bestraft und dazu verflucht, ewig mit einer Zwiebel am Hals zu spuken und ständig zu weinen, wegen der Zwiebel. Um diese Störung abzustellen, probiert der Junge, den es in der deutschen Familie gibt, einen einfachen Zauber, der tatsächlich wirkt und die Zwiebel und somit das Weinen fort nimmt.
Ganz hübsch, aber mir zu wenig an Einfällen, Handlung und Entwicklung. Was der Autor durch eine gewisse Komik wettzumachen sucht: Da werden Gummistiefel angebohrt und längst überfällige Vasengeschenke gehen zu Bruch. Aber, wir haben es hier ja mit zwei Personen zu tun, zwei Jungen. Erwarten könnten wir doch jetzt, dass die zwei Kinder miteinander interagieren. Vermutlich, dass sie sich anfreunden. Was bedeutet: Der Eine mag den Anderen aus dem und dem Grund, der Andere den Einen aus jenem Grund. Sie stellen gemeinsam irgendwelche Sachen an und erleben etwas. Sie geben sich gegenseitig etwas, was für das Gegenüber gut ist. Darum geht’s ja wohl bei Freundschaft.
Was hier der lebendige Junge dem Geisterjungen gibt, ist, wenn man so will, Befreiung. Er erlöst ihn von der Zwiebel, die ihn weinen macht. Allerdings steht nicht mal im Text, dass der Geist nicht gerne weint. Es steht nur drin, dass die deutschen Leute das Weinen in der Nacht nicht gerne hören. Also befreien vornehmlich sie sich und nicht das Gespenst. Das Gespenst hat eher wenig gewonnen: Es bleibt offenbar auf ewig in seinem Zwischenreich gefangen, ist nicht richtig tot und nicht wirklich lebendig. Will es denn ein Gespenst sein? Warum? Es bleibt ewig ein Junge, obwohl es schon 500 Jahre alt ist. Ist das gut? Nun ja, wir würden es vielleicht glauben, wenn jetzt auch die Jungenstreiche dieser beiden Knaben irgendwie ins Bild kämen.
„Der Burgherr zerrte ihn an den Ohren zu einer Klippe, ohne ihm anschließend nicht noch einen Fluch auf dem Weg hinunter in die tosende Brandung zu geben...“
Da merkt der Autor beim Wiederlesen wohl selber, dass man das so nicht stehen lassen darf.
„Dafür benötigte er jedoch erst mal einen Sohn als Erben, wofür die Hochzeitsnacht mit seiner Braut wie geschaffen schien.“
Alle erwachsenen Leser verstehen, was gemeint ist. Und wahrscheinlich begreifen sogar etliche der erwünschten neunjährigen Leser, um was es in etwa gehen könnte. Jedoch ist der Satz an sich unlogisch, was vermutlich einigen Neunjährigen auch auffällt: Ein Mann heiratet eine Frau, feiert ein Fest und hinterher kommt eine Nacht, die man Hochzeitsnacht nennt. Der Mann will einen Sohn haben, weil er jemanden braucht, dem er sein Schloss vererben kann. Für dieses Problem ist eine Hochzeitsnacht „wie geschaffen“. Also wohl so: Wenn man vorher Zwiebelsuppe gegessen hat, liegt nachher, am nächsten Morgen, ein Baby, ein kleiner Sohn in der Wiege. Oder auch nicht. Ich als Neunjähriger würde mich schon etwas wundern.
Vielleicht könnte man ja dieses ganze „wie geschaffen schien“ weglassen, dafür etwas schreiben wie: „Nun waren sie also Mann und Frau, Graf und Gräfin – und da wollten sie ein Kind haben, am besten einen Sohn, der das Land und das Schloss erben konnte. In der ersten Nacht nach der Hochzeit wollten sie sich ganz fest lieb haben und ein Kind machen. Aber weil der Graf keine Zwiebelsuppe bekommen hatte, wurde er so müde, dass er gleich einschlief, kaum hatte er sich neben seine Frau ins Bett gelegt. Die aber konnte nicht einschlafen, weil sie sich so alleine fühlte und ihr Gatte neben ihr ganz fürchterlich laut schnarchte. Da stand sie noch einmal auf, zog ihren Morgenmantel an und ging mit einer Kerze ein weiteres Mal übers ganze Schlossgelände, um nach den verschwundenen Zwiebeln zu suchen. Im Hof traf sie einen rothaarigen Mann mit einem dicken roten Bart und einem karierten Schottenrock statt einer Hose an seinem Leib. Das war der Gärtner. „Herrin“, sprach er, „was tust du so spät noch hier? Es ist kalt in der Nacht und auch gefährlich.“ „Ach“, sprach sie, „ich kann nicht schlafen, wenn ich nicht weiß, wo die Zwiebeln sind, die in der Hochzeitssuppe gefehlt haben.“ Lächelnd sprach der Gärtner: „Schöne Herrin, wenn es nur das ist, komme mit mir ins Gartenhaus, dort ist es warm und ich habe viele Zwiebeln, die ich dir alle gerne geben will.“ Doch in Wahrheit wollte der Gärtner sie nicht bei sich haben, um ihr die Zwiebeln zu schenken, sondern er hatte sich verliebt in sie, weil sie so schön war, und er dachte, da will ich doch mal sehen, ob ich dem Graf nicht die Frau stehlen kann, wenn er in der ersten Nacht mit ihr schon einschläft, ohne ihr einen einzigen Kuss zu geben. Als sie in der warmen Stube des Gärtners angekommen waren und er ihr den ganzen Zwiebelvorrat geschenkt hatte, da ließ er sie nicht gleich wieder fort, sondern er nahm sie fest in den Arm und küsste sie. Die Gräfin dachte, na ja, er ist ein schöner Mann, er hat so schönes rotes Haar, und mein Gatte wird es nie erfahren, der schnarcht so tief. Also küsste auch sie ihn und sie hielten sich fest im Arm und waren sehr zärtlich miteinander und benahmen sich, als ob sie an diesem Tag geheiratet hätten. Die Königin schlief auch im Bett des Gärtners. Vor dem ersten Morgengrauen stahl sie sich davon, vergaß in der Eile die Zwiebeln und sagte: „Gärtner, du warst nett zu mir, aber ich will dich nie wieder sehen. Denn ich habe doch schon einen Mann und er ist der Schlossgraf. Du aber bist ja nur ein Gärtner, wenn auch dein rotes Haar mir besser gefällt als sein schwarzes.“ So glaubte sie, ihren Mann täuschen zu können. Doch dann kam doch noch alles heraus. Denn die Gräfin wurde schwanger. Sie bekam einen ganz dicken Bauch, in dem ein Kind heranwuchs. Als nach neun Monaten dieses Kind geboren wurde, war es ein Junge. Aber der hatte dasselbe kupferrote Haar, das der Gärtner hatte. Kaum hatte der Schlossgraf das gesehen, stampfte er mit dem Fuß auf und schrie: „Man hat mich betrogen. Das sollt ihr mir büßen...“
Wenn danach ein Kind sich noch wundert und nachfragt, sagt man ihm am besten, was es wissen will.
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"Die uns bekannte Welt versinkt, indem sie Geschichten für passé erklärt, im Wahnsinn."
(John Ashberry)
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