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Leselupe.de > Erz├Ąhlungen
Die Bucht
Eingestellt am 09. 07. 2006 19:58


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nikkki
Hobbydichter
Registriert: Jun 2006

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Endlich, dachte Dan, als er das schmale Tor am Ende der Stra├če sah. Lange hatte er diesen Augenblick ersehnt, jetzt war er am Ziel. Gleich w├╝rde er durch das wei├če Tor gehen, die Stufen hinab und vor ihm w├╝rde das liegen, wonach er sich den ganzen Winter sehnte.


W├Ąhrend der ├ťberfahrt mit der F├Ąhre stand er vorn am Bug, st├╝tzte sich mit beiden H├Ąnden fest auf die Reling und sah in den weiten Himmel, wo die Sterne in hellem Glanz durch die klare Nacht leuchteten und ├╝ber den Wogen des Meeres mit den runden R├╝cken der Wellen, und hier und da auch mit nur leicht sch├Ąumender Gischt, tanzten. Der Wind in seinem Gesicht war warm und voller Sommer. Er wiegte den Kopf in seinem Nacken, schloss die Augen und dachte f├╝r einen Augenblick an alles, was er hinter sich lie├č...


Doch seine Gedanken waren leicht, wie eine ausblendende Filmszene verschwand alles alte, bekannte und schon durchdachte dort wo sich das glitzernde wei├č des spiegelnden Mondes am Horizont verlor, um im n├Ąchsten Atemzug hell, offen f├╝r einen neuen Abschnitt, mit dem seidigem Glanz den alles Gute und Neue umgibt, zu strahlen.


Mit offenen Armen, die Handfl├Ąchen zum Himmel gerichtet, drehte er sich auf dem Deck, genoss den warmen wind auf seinem K├Ârper und sp├╝rte heiter die Energie des Augenblickes...


Mit jedem Glied der Kette, die den Bauch des Schiffes bei der Landung im Hafen weiter aufgehen lie├č, wuchs seine innere Spannung. Er sa├č in seinem Wagen und hielt den Z├╝ndschl├╝ssel zwischen Daumen und Zeigefinger beide H├Ąnde dicht vor seinen Augen. Mit der Kannte des sich ├Âffnenden Schiffsbauchs lie├č er den Schl├╝ssel vor seinen Augen weiter nach unten mitwandern, verspielt wie ein Kind, um mit jedem Schritt mehr von dem hellen Treiben des Hafens auf dem flachen Bart des Schl├╝ssels widerzuspiegeln.


Langsam schob er den Schl├╝ssel in das Z├╝ndschloss und als das schwere Eisen der Br├╝cke auf dem Kai aufschlug startete er seinen Wagen und fuhr aus dem bauch des Schiffes...


Pinienw├Ąlder s├Ąumten die Landstra├če, die Luft war warm und es roch nach einer Mischung aus Kr├Ąutern, Meeresluft und Nadelgeh├Âlz. Als er von der Landstra├če nach "La Siesta" abbog, waren die Stra├čen ruhig, nur bunte B├Ąlle und Luftmatratzen zuckten in den Netzen am Stra├čenrand. Steil schl├Ąngelt sich die Stra├če nach oben, bis sie am Gipfel vor dem letzen Haus endet.


Dan war am Ziel. Er trug ein wei├čes T-Shirt, eine helle Hose und die Streifen seiner Schuhe reflektierten das Licht der wei├čen Laterne ├╝ber dem Tor. Eine innere Zufriedenheit stieg in ihm auf, seine Augen leuchteten und mit kurzen Schritten und weiten Bewegungen ging er auf den Eingang zu....


Als Giorgio glaubte das Motorenger├Ąusch eines ankommenden Wagens zu h├Âren, sprang er vom Bett auf. Er stieg die Stufen hinan, die steil um das Haus, den Berg hoch zum Eingang f├╝hrten. Von hier aus sah man weit hinab auf die Bucht von St. Eulalia, das Meer und das h├╝gelige Hinterland, dass wie weiches Moos erschien, wenn am Abend die Sonne am Horizont eintauchte.


W├Ąhrend er sah wie sich der Wagen den Berg hinauf rankte, dachte er daran, wie er selbst das erste mal die steile Stra├če hinauf fuhr, vorbei an den Villen und Sommerh├Ąusern. Gro├čz├╝gige Karossen s├Ąumten die Einfahrten der Residenzen und mit jedem Schlenker, den sie weiter nach oben f├╝hrte, wurde die Gegend f├╝hr ihn unwirklicher. Hier wird es passieren er wusste es, erkonnte es nicht mehr verhindern, doch f├╝r den Augenblick konnte er nichts weiter unternehmen.


Als er dann oben das erste mal auf der Terrasse stand musste er tief atmen, dieser weite Ausblick, diese Sch├Ânheit und erhabene Eleganz der Natur ergriffen ihn an einem punkt im innersten, den er noch nicht kannte.


Er sah auf die Bucht von St. Eulalia, die in der Mitte spitz zusammen lief, dass sich das Meer dort, wie in die Rundungen eines Herzens legte. Zwischen den hoch gewachsenen Akazien am Hang schimmerte der leuchtende Pool eines tiefer gelegenen Hauses hervor und weiter unten sah man Fragmente weiterer H├Ąuser. Doch auf ihn konnte niemand mehr hinab sehen, er stand auf der Terrasse des h├Âchstgelegenen Hauses der Montanas Verdes.


Das Gef├╝hl, das in diesem Moment in ihm aufstieg, erf├╝llte ihn mit Sicherheit, er genoss es und w├╝nschte diesen Zustand von Erhabenheit, von Horizont und glutrotem Himmel, von nicht enden wollender Weite, tiefen Atem und anhaltender Sensibilit├Ąt der Sinneswahrnehmung - dies alles saugte er in sich auf - diesen Zustand der flie├čenden Energien w├╝nschte er fest in sich aufzunehmen, um f├╝r immer daraus sch├Âpfen zu k├Ânnen. Wahrlich war dies eine besondere Situation in Giorgios Leben. F├╝r ihn war es fremd, die Kraft seiner Gedanken aus spirituellen Quellen zu ziehen. Zu geradlinig und klar war seine Sichtweise, zum anfassen mussten die Dinge sein, was man nicht sah, war auch nicht da, konnte man nicht greifen...


Sein Leben, sein Gem├╝tszustand, eigentlich alles hatte sich ein wenig ver├Ąndert, als er vor wenigen Wochen das erste mal dort oben stand und auf die Bucht von St. Eulalia sah.


Pl├Âtzlich war da wieder etwas Licht, etwas gutes, das seine Fantasie anregte und ihn wieder tr├Ąumen lie├č, das ihm eine Vorstellung gab, von dem, was vor ihm lag und das ihm Kraft gab und Ideen, um seine Zukunft wieder in die Hand zu nehmen. Die Dunkelheit, die ihn umh├╝llte, bedr├╝ckte und sein ganzes Lebensgl├╝ck vor einen Abgrund stellte, sollte nicht lange andauern. Als ob die Wolkendecke aufbrach und alles erhellte, das vorher so trist und dunkel vor ihm lag. Wie das Blinzeln der Augen, wenn auf einmal alles hell scheint, war Giorgio verunsichert und irritiert ├╝ber die neuen Lebensbahnen, die sich vor ihm ├Âffneten. Er hatte alles verloren, und was f├╝r ihn viel schlimmer war, auch seine Ziele vor Augen. Wie ein dunkler Schatten b├Ąumte sich vor ihm eine Ungewissheit auf, die Entscheidungen von ihm abverlangte, die sein Leben an eine Art Nullpunkt zur├╝ck versetzten und die er deshalb nicht f├Ąllen wollte. Es ist noch nicht lange her, dass Giorgio eine Entscheidung traf, die sein Leben ver├Ąndern sollte, doch wollte er diesmal nicht den Weg des Unentschlossenen weiter gehen, der sein Leben bisher beherrschte. Irgendwie war es das Feuer, das in ihm brannte, und das es nicht zulie├č, dass er geradlinig seinen Lebensweg ging, sicher und ohne Irritationen. Zu verschieden waren seine Einfl├╝sse, zu vielf├Ąltig seine Interessen, die ihn immer wieder aus anderen Richtungen riefen, durchsch├╝ttelten und die bereits gesteckten Ziele wieder umwerfen lie├čen. Ja, manchmal litt er darunter, dass sich sein Leben aus so verschiedenen Einfl├╝ssen n├Ąhrte und blickte mit etwas Neid und auch aufrichtiger, sehnender Bewunderung auf diejenigen, die alles immer so geradlinig verfolgten.

II.

Azzuro! Dan sagte gern das Wort Azzuro. Er liebte es das Z zu zischen und das R zu rollen und er war selbst ein Azzuro. Er wuchs in dem kleinen Ort Lenci in Sizilien bei seiner Oma auf. Schon fr├╝h gingen seine Eltern nach Deutschland um zu arbeiten, als er gerade erst ein Jahr alt war.

Er lie├č seine Zunge immer wieder den Gaumen entlang schnellen und genoss den Klang dieses Wortes. Wenn er morgens den Strand entlang zur Schule ging, sah er auf die Sonne, die sich strahlend ├╝ber das blaue Meer hob und sagte manchmal den ganzen Weg entlang Azzuro... Erst wenn er an der kleinen Piazza an der Ecke abbog, wo die gro├če Espressomaschine ├╝ber der Ladentheke des B├Ąckers blitzte, verstummte sein manchmal hell in den Tag klingendes Azzurro zu einem leisen Zischen. Er h├Ârte die klappernden Ger├Ąusche, das klopfen schieben und dr├╝cken, wenn die B├Ąckersfrau mit dem fleckigen Tuch ├╝ber der Schulter den Caf├ę zubereitete. Manchmal w├╝nschte er sich selbst eine solche Maschine zu sein, immer poliert und umgarnt, im Zentrum des Geschehens und mit einer an Anmut grenzenden Ehrf├╝rchtigkeit ber├╝hrt. Als er einmal in den Ferien die Br├Âtchen austrug sagte Luca der B├Ącker zu ihm >Dan, junge, du musst diese Maschine immer behandeln wie eine Frau, denn wie sie, gibt sie dir jeden Morgen, am Tage und Abend, Kraft f├╝r das Leben.< Kraft f├╝r das Leben, die wollte er auch haben, doch als er an der kleinen Tasse mit dem Espresso nippte, spuckte er ihn zur├╝ck in die Tasse und der B├Ącker lachte laut. Dan nahm seine kleine T├╝te mit den Br├Âtchen und rannte die schmale Stra├če am Meer entlang den Weg nach Hause. Auf halben weg bog er in einen kleinen Pfad der zwischen Akazienstr├Ąuchern zu einem Fels am Meer f├╝hrte. Er legte die Br├Âtchent├╝te in die Zweige und setzte sich in eine kleine Mulde auf den Stein. Der Fels war rau und ging am rand in steinigen Sand ├╝ber. W├Ąhrend er dort sa├č, blickte er in die Ferne, warf einen Stein nach dem anderen in die kleinen Wellen und dachte daran wie der B├Ącker ÔÇ×Kraft f├╝rÔÇÖs LebenÔÇŁ sagte. So strotzend voller Selbstsicherheit, als ob er tats├Ąchlich jeden Tag aufs neue Kraft von dieser rauschenden, dampfenden Maschine bekam. Doch woher sollte er seine Kraft sch├Âpfen?

Dan war kein ungl├╝ckliches Kind, kam halbwegs mit in der Schule, traf sich manchmal mit anderen Jungen oder h├Ârte die Geschichten der Oma, doch oft war er auch allein. Schon Wochen bevor seine Eltern in den Ferien aus Deutschland kamen war er ganz aufgeregt vor Freude. Seine Oma schnitt ihm die Haare und morgens wachte er vor dem kr├Ąhenden Hahn auf, lag im Bett und dachte daran, wie es bald sein wird, wenn er endlich mit seinen Eltern mitgehen, zusammen nach Deutschland gehen w├╝rde. Oder wenn sie genug Geld verdient h├Ątten und alle bei der Oma in Lenci leben w├╝rden. Manchmal fragte er sich dann, versuchte zu erkl├Ąren warum andere Eltern die aus Lenci fortgingen, einige auch nach Deutschland, ihre Kinder mitnahmen, nicht zur├╝cklie├čen, warten lie├čen auf bessere oder g├╝nstigere Zeiten. Er nahm sich dann fest vor es in seinem Leben immer sofort besser zu machen und gleich g├╝nstig - so wie er es manchmal sah.

Hin und wieder, meistens vor besonders sch├Ânen Tagen oder Festen beobachtete er wie Giovanni Verona von seinen Eltern aus der Schule abgeholt wurde. Wenn er aus dem Schulhaus kam, blieb er an der Ecke hinter einem schmalen Busch stehen und sah Giovanni mit hoher Brust und geraden Schultern auf seine Eltern zugehen. Warum ging er nicht schneller oder warum rannte er nicht? Seine Mutter trug einen gro├čen Hut und ein wei├čes Kleid, ihre Lippen und Wangen waren rot, sie hatte lange Wimpern aus denen gro├če runde Augen hervorschienen. Bei jedem Aufschlag weitete sich ihr Blick zu einem neuen Strahlen und bei n├Ąherem hinsehen erweckte sie den drang sie zu ber├╝hren. Giovanni ging zu dem blitzenden Auto mit dem offenen Verdeck und nachdem ihm erst seine Mutter und danach sein Vater auf die Wange k├╝ssten, fuhren sie davon. Sein Vater trug immer einen dunklen Anzug mit einem seidenen band um den Kragen, so wie ihn sein Vater nur zur besonderen Anl├Ąssen trug. Er arbeitete in Baresi und hatte mit Schiffen zu tun die Allerlei aus aller Welt nach Sizilien brachten. Als er manchmal dort vor der Schule hinter dem Busch stand und die Veronas davonfahren sah, h├Ątte er manchmal gern seine Eltern daf├╝r gegeben um nur einen Nachmittag hinten in dem blitzenden Cabrio zu sitzen und mit den Veronas durch Baresi zu fahren.

Noch oft sa├č Dan so da, in der Mulde des Felsens und warf Steine in die Wellen, doch die Freude auf die Besuche der Eltern in den Ferien verblasste mit den Jahren. Wenn in seiner fr├╝hen Kindheit zu der Freude noch der Drang kam bald zu ihnen nach Deutschland zu gehen und die Gewissheit dann f├╝r immer mit ihnen zu leben, schlug dieses Gef├╝hl bald um in eine art Angst, ob dies jemals geschehen wird und ob das wenn, dann auch gut sein wird.

In dem Sommer als er acht Jahre alt wurde kamen seine Eltern erst sp├Ąt im September aus Deutschland. Er hatte schon fast nicht mehr damit gerechnet doch die Oma sagte >Dan, Mama und Papa kommen etwas sp├Ąter diesen Sommer, doch sie kommen und bringen etwas ganz besonderes mit - du bekommst ein Br├╝derchen!<
Ein Br├╝derchen, ein Baby aus Deutschland, wo alles gro├č und schmutzig war, wie Oma immer sagte, das konnte Dan nicht verstehen. Mussten Mama und Papa nicht immer nur arbeiten in Deutschland? Musste er deshalb nicht selbst zur├╝ck in Lenci bleiben? Und jetzt brachten sie von dort ein Baby mit - wie konnte das sein?

Es war an einem Freitag Nachmittag als er aus der Schule kam und wieder das blitzende Auto der Veronas dort stehen sah. Er wartete hinter dem schmalen Busch und beobachtete wie Giovanni den Weg zwischen den gro├čen Wiesen hoch zur Stra├če ging. Seine Eltern kamen ihm am diesem Tag noch feiner, das Auto noch blitzender und seine Mutter noch h├╝bscher vor als sonst. Vielleicht bildete er sich das auch nur ein, weil Giovanni ├╝bermorgen, am Sonntag, Geburtstag hatte, wo auch er, wie jedes Jahr zu einem gro├čen Gartenfest bei den Veronas eingeladen war. Er freute sich schon auf die H├Ąhnchenkeulen und S├╝├čigkeiten und ging mit h├╝pfenden Schritten den Weg nach Hause. Als er an der Ecke abbog stand die B├Ąckersfrau wieder hinter der dampfenden, rauschenden Espressomaschine und Luca der B├Ącker sa├č mit Scoresi dem Gem├╝seh├Ąndler bei einer Tasse Caf├ę. Als sie ihn sahen winkten und riefen sie mit weiten Bewegungen >ÔÇ×Dan, Bambino, komm her Junge, deine Eltern sind gekommen und ich habe frisches Brot f├╝r euch gebacken, hier nimm und laufÔÇŁ<
>Danke, Seniori Luca, dann haben sie mich doch noch nicht vergessen< Dan l├Ąchelte und nahm dem B├Ącker die drei Stangen Wei├čbrot aus der Hand. Scoresi der Gem├╝seh├Ąndler hob seine H├Ąnde mit fest aneinander gedr├╝ckten Fingerspitzen, die auf die Stra├če zu seinem Moped deuteten, >Warte warte Junge, nicht so eilig<, er nippte nochmal an seiner kleinen Tasse und ging voraus. Mit einem ge├╝bten griff schob er seine hand in die Satteltasche und holte eine T├╝te hervor. Er f├╝llte sie mit Tomaten, die sich auf dem kleinen Anh├Ąnger hinter dem Moped stapelten. >Glaub mir Junge, das sind die besten Tomaten der Welt, die gibt es nur in Sizilien. Gr├╝├č deine Eltern sch├Ân von ihrem alten Freund Scoresi, sie werden sich sicher freuen< Dan bedankte sich und schaute auf das kleine Holzfass mit den schwarzen Oliven, das neben den Tomaten auf dem Anh├Ąnger stand. >Sind das auch die besten Oliven der Welt, Seniori Scoresi?<, fragte der Junge mit einem L├Ącheln. Scoresi lachte und sagte >Junge, das hast du von deiner Oma< w├Ąhrend er eine weitere T├╝te aus der Satteltasche zog und mit Oliven f├╝llte. >Was habe ich von meiner Oma?< fragte Dan >Na deinen Scharfsinn, mein Junge, so wie wir Sizilianer ihn alle haben!< Oh danke Seniori Scoresi, ich habe gewusst sie haben die besten Oliven der Welt.<

Dan rannte am Meer entlang Nachhause und sah schon von weiten den dunkelblauen Wagen seiner Eltern vor dem Haus stehen. Azzuro - dachte er sich und Oma, Mama und Papa standen im Garten und winkten ihm zu...

(...)

---

Wie gef├Ąllt Euch das?

Liebe Gr├╝├če
nikkki

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HFleiss
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Die Bucht

Hallo, nikki

ich nehme an, der Text ist der Anfang eines l├Ąngeren Werkes, die Exposition. Der Text besteht aus zwei Teilen: Dan als Erwachsener, Dan als Kind. Du fragst, wie es uns gef├Ąllt?
Da muss ich meine Antwort ebenfalls zweiteilen. Der erste Teil ist mir zu blass, man wei├č nicht recht, warum Dan so niedergeschlagen ist, sich total am Ende f├╝hlt, man ahnt, ihm ist so einiges schiefgegangen, aber man nicht mitgehen, weil du dir die Erkl├Ąrung seines Zustandes gespart hast. Du musst den Leser schon einweihen, sonst ├╝berschl├Ągt er beim Lesen einfach diesen Teil. Du verwendest auch zu viele abstrakte Formulierungen, die ich f├╝r ein bisschen unlebendig halte. Der Perspektivwechsel von Dan zu Giovanni erscheint mir doch recht ├╝berfallartig, ich schlag dir wirklich vor, in der Perspektive von Dan zu bleiben. Der zweite Teil, Dans Kindheit, vermeidet die abstrakten Formulierungen und wirkt dadurch entschieden lebendiger. Vermisst habe ich die Szene, es wird meiner Ansicht nach zu viel erz├Ąhlt, aber zuwenig gezeigt. Na, vielleicht kommt das noch im folgenden. Das ist ja hier dein erster Text, ich begr├╝├če dich, und hoffe, dass dir die Leselupe ein paar Tipps geben kann.

Gru├č
Hanna

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nikkki
Hobbydichter
Registriert: Jun 2006

Werke: 1
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Hallo Hanna,

vielen Dank f├╝r Dein Feedback! In der Analyse bin ich da ganz bei Dir... Es ist wohl besser wenn ich den ersten Teil an den Anfang setze und dann chronologisch bis zum zweiten Teil f├╝lle... Denkbar ist auch - und das zeigt noch mal wie Recht Du hast - zwei Geschichten daraus zu machen... ja, ein Roman soll(te) da habe ich noch viel vor mir :-)

LG
nikkki

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