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Leselupe.de > Erz├Ąhlungen
Die Erschaffung des Menschen
Eingestellt am 06. 06. 2001 00:24


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Intonia
One-Hit-Wonder-Autor
Registriert: Jun 2001

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Die Erschaffung des Menschen

Als Gott die Erde gemacht hatte und alles was da kreucht und fleucht, kratzte er sich am Kopf und dachte: "Ich sollte auch noch jemanden machen, der mir ├Ąhnlich ist." So schuf er Adam nach seinem Bilde und setzte ihn in den Garten Eden. Das war so eine Art Schlaraffenland, wo man nichts tun musste und trotzdem alles hatte, was man zum Leben brauchte. Also so ein Vorl├Ąufer unseres heutigen Sozialstaates. Bloss dass es da niemand gab, der einen mit bl├Âden Gesetzen das Leben zur H├Âlle machte. Nur der Alte selbst schaute ab und zu mal vorbei, um nach dem rechten zu sehen. Und sch├Ân warm war es da auch immer, so ben├Âtigte Adam ├╝berhaupt keine Kleidung. Wo h├Ątte er sie auch hernehmen sollen, denn das Spinnrad und der Webstuhl waren noch lange nicht erfunden.

So lag Adam meistens auf der faulen Haut, sonnte sich und schaute den Grillen, V├Âgeln und anderem Getier bei ihrem Treiben zu. Keine Frage, dass sein Leben mit der Zeit langweilig wurde. Und als der Alte mal wieder vorbeischaute, fragte Adam, ob er ihm nicht einen Gef├Ąhrten machen k├Ânne, mit dem man sich unterhalten oder Spiele spielen k├Ânne. Gott fand die Idee grossartig und formte schnell aus einer Rippe Adams einen Menschen und hauchte ihm Leben ein und sprach: "Hier hast du einen Gef├Ąhrten, sein Name soll Edam sein." "Edam?", wunderte sich Adam. "Gott, der Name ist so ├Ąhnlich wie meiner und ausserdem finde ich ihn K├Ąse. Kann er nicht anders heissen?" So nannte Gott ihn Eva. Adam fand gleich Gefallen an dem Kumpel, denn der sah auch anders aus als er selbst. Er hatte sich oft in der Wasserfl├Ąche des kleinen Teiches in der N├Ąhe gespiegelt und sich dabei eingehend betrachtet. Dieser Mensch unterschied sich von ihm dadurch, dass er auf der Brust zwei kleine S├Ąckchen trug, in deren Mitte je eine dunkelrote Warze leuchtete, w├Ąhrend ihm unten das fehlte, was er selbst zum Wasserlassen ben├Âtigte. Das fand er sehr seltsam und fragte Gott, ob ihm da nicht ein Fehler unterlaufen sei. Gott meinte, er wisse schon was er tue und Adam werde schon merken, wozu das gut sei.

Als Gott gegangen war, konnte Adam seine Neugier nicht l├Ąnger z├╝geln und machte sich an den Kumpel ran, um ihn eingehend zu untersuchen. Er bestaunte die langen Haare, die bis an die H├╝ften reichten, strich ├╝ber die kleinen S├Ąckchen auf der Brust wobei sich die Warzen aufstellten und hart wurden. Das fand er lustig. Er wollte wissen, wonach sie schmeckten und nahm eine davon in den Mund und saugte vorsichtig daran. Eva fand das himmlisch und seufzte voller Genuss. Adam freute sich, dass Eva Gefallen daran fand und lutschte ebenfalls an der Warze der anderen Brust. Als sie sich in die Augen schauten, ├╝berkam sie ein wohliger Schauer und sie wussten, dass sie f├╝reinander geschaffen waren. Adam war von Evas L├Ącheln geradezu verzaubert und die vollen Lippen mit den makellosen Z├Ąhnen zogen ihn an. Er presste seine Lippen leicht auf die ihren und ihre Zungen spielten z├Ąrtlich miteinander. Dabei hielten sie sich fest in den Armen. Es war ein wundersch├Ânes Gef├╝hl und Adam dankte Gott im Stillen, dass er ihm einen so wunderbaren Gef├Ąhrten gemacht hatte.

Er erschrak heftig, als er f├╝hlte, wie sich die Haut ├╝ber seinem Ding, das er zum Wasserlassen hatte, spannte und es zur dreifachen der bisherigen Gr├Âsse anschwoll. Das bemerkte auch Eva, denn etwas dr├╝ckte gegen ihren Bauchansatz. Sie ├Âffnete leicht die Schenkel und dirigierte das Ding unbewusst zu der Stelle, wo es ihr das gr├Âsste Vergn├╝gen bereitete. Als sie sich aus ihrer ersten wilden Umarmung l├Âsten, griff Eva neugierig nach dem Ding. Die Ber├╝hrung der fremden Hand liess Adam erschauern, so angenehm fand er es. Eva jauchzte vor Entz├╝cken, als sie unter dem steifen, harten Kn├╝ppel ein samtweiches S├Ąckchen entdeckte. Sie betastete es vorsichtig und fand es mit zwei eif├Ârmigen Kugeln gef├╝llt. Adam grunzte laut vor Vergn├╝gen ob dieser zarten Ber├╝hrungen. Das war das erste woll├╝stige St├Âhnen in der Geschichte der Menschheit. Auch Adam setzte seine Untersuchungen fort und versuchte herauszufinden, ob Eva nicht doch etwas unter ihrem dichten Haarschopf zwischen den Schenkeln verbarg, was den Blicken verborgen war. Zu seinem grossen Erstaunen fand er zwei K├Ârper├Âffnungen in der Gegend, wo er nur eine besass.

Es dauerte nur wenige Minuten, bis sie erkannten, wozu Gott sie mit unterschiedlichen K├Ârperteilen ausgestattet hatten und sie ├╝bergaben diese voll st├╝rmischer Hingabe ihrer Bestimmung.

Als sie eifrig beim Bumsen waren, erschien Gott und schaute ihnen zu. Sie liessen sich aber nicht st├Âren und fanden es auch nicht peinlich, denn das Schamgef├╝hl war ihnen noch fremd. Gott hatte seine Freude, als er sah, wie gl├╝cklich sie waren. Er sprach: "Ich sehe, ihr habt das sch├Ânste Spiel, das ich mir f├╝r euch ausgedacht habe, schon selbst herausgefunden. Spielt es, so oft ihr wollt und bereitet euch damit gegenseitig die h├Âchsten Gen├╝sse. Solange ihr euch gegenseitig Freude bereitet und euch liebt, werden die paradiesischen Zust├Ąnde auf diesem Planeten andauern. Aber wenn ihr das, was ich geschaffen habe, ver├Ąndert, wird aus dem Paradies die H├Âlle. Deshalb seid mit dem zufrieden, was ihr habt, denn ihr werdet alles haben, um gl├╝cklich zu sein, und esst nicht von dem Baum der Erkenntnis, denn er bringt euch Unzufriedenheit, Unzufriedenheit mit euch selbst und mit dem was ihr habt." Er fuhr fort: "Von jetzt an werde ich mich euch nicht mehr zeigen, denn das Universum ist gross und es gibt noch viel zu tun f├╝r mich. Die Erde wird nicht der einzige Planet sein, auf dem es Leben gibt. Und das sage ich euch noch: In Zukunft spreche ich mit euch nur noch durch eure innere Stimme. H├Ârt auf niemand anderen als auf eure innere Stimme. Sie wird euch f├╝hren und immer das Richtige f├╝r euch entscheiden. Eines Tages wird es viele Menschen auf der Erde geben. Einige von ihnen wollen Macht und werden euch manipulieren und Dinge ├╝ber mich erz├Ąhlen, die nicht wahr sind. Ich w├╝nsche euch Gl├╝ck bis ans Ende eurer Tage, und mehret euch redlich." So sprach Gott und l├Âste sich in Luft auf und verschwand.

Aber wie es so ist, Adam und Eva erkannten nicht den Ernst der Situation. Wie sollten sie auch, schwebten sie doch in den h├Âchsten Sph├Ąren der Gl├╝ckseligkeit. So verging die Zeit mit k├Ârperlichen Gen├╝ssen und s├╝ssem M├╝ssiggang und die mahnenden Worte des Sch├Âpfers waren l├Ąngst vergessen, als Eva eines Tages beim Sammeln von Beeren und Kr├Ąutern einen wundersch├Ânen Baum mit prallroten Fr├╝chten entdeckte. Sogleich warnte sie ihre innere Stimme vor dem Genuss der Fr├╝chte. Da erschien eine Schlange, die sich vom Ge├Ąst des Baumes herabschl├Ąngelte und sprach: "Guten Tag, Eva! Weisst du, was das f├╝r ein Baum ist? Das ist der Baum der Erkenntnis. Wenn du von seinen Fr├╝chten isst, wirst du einen grossen Schritt in der Entwicklung nach vorn machen. Du wirst viel mehr wissen wollen und die Dinge mit ganz anderen Augen sehen als bisher." Eva, die nicht von den Fr├╝chten des Baumes essen wollte, wurde ratlos. Was mag das f├╝r ein Zauberbaum sein, dass er solche Kr├Ąfte hat, dachte sie. War sie nicht wunschlos gl├╝cklich mit ihrem Leben? Brauchte sie mehr Wissen? Wie anders w├╝rde sie die Dinge sehen, wenn sie eine Frucht von dem Baum a├č? Die Schlange bemerkte ihre Unentschlossenheit und fuhr fort zu intrigieren: "Adam wird ganz sicher von den Fr├╝chten essen, wenn er den Baum findet. Dann wird er dich f├╝r dumm halten, wenn du nicht davon isst und er wird dich verlassen." Obwohl ihre innere Stimme sagte, dass die Schlange l├╝gt, wurde Eva doch immer unentschiedener und neugieriger. Neugier war eben schon zu Anbeginn der Menschheit die gr├Âsste Triebkraft f├╝r Fortschritt, egal ob er den Menschen nutzte oder schadete. Eva ├╝berlegte hin und her und da die Schlange nicht locker liess und ihr die Fr├╝chte so verheissungsvoll erschienen liess und so unwiderstehlich schmackhaft machte, griff sie schliesslich zu. Kaum hatte sie den ersten Bissen gekaut und geschluckt, lief sie schreiend davon, um sich hinter dem n├Ąchsten Busch zu verstecken, denn sie sch├Ąmte sich pl├Âtzlich ihrer Nacktheit. Keinesfalls wollte sie Adam so unter die Augen treten, denn sie fand ihren K├Ârper auch noch h├Ąsslich und viel zu kurvenreich und fett. Fieberhaft schaute sie um sich und suchte nach etwas, womit sie ihren K├Ârper verh├╝llen konnte. Sie entdeckte schliesslich einen Feigenbaum und pfl├╝ckte einige Bl├Ątter davon. Mit Hilfe von langen Gr├Ąsern band sie sich die Bl├Ątter vor die intimsten Stellen ihres K├Ârpers und machte sich auf den Heimweg.


Adam kr├╝mmte sich vor Lachen, als er sie kommen sah. Doch das Lachen sollte ihm schnell vergehen, denn Eva fing gleich an zu n├Ârgeln und sagte, wie er denn rumlaufe, ob er sich denn ├╝berhaupt nicht sch├Ąme. Adam hielt immer noch alles f├╝r einen gelungenen Scherz Evas und hob ihren Lendenschurz, um ihre s├╝ssen Pob├Ąckchen zu t├Ątscheln, denn es war ihm wieder danach zumute. Doch Eva klopfte ihm auf die Finger und n├Ârgelte weiter an ihm herum. Sie warf ihm vor, er liege nur auf der faulen Haut und sie m├╝sse das Essen heranschaffen, ausserdem h├Ątte er nur das EINE im Sinn. Adam war dermassen verbl├╝fft, dass er kein Wort zu seiner Verteidigung herausbrachte. Als friedliebender Mensch lobte er stattdessen ihren Arbeitseifer und die sch├Ânen Fr├╝chte, die sie mitgebracht hatte. Eva gab ihm sogleich von der Frucht zu essen, die sie heute entdeckt hatte. Dabei konnte sie sich eine spitze Bemerkung aber nicht verkneifen, die etwa so lautete: "Iss davon, dann wirst Du schon sehen, was f├╝r eine schlampige Erscheinung Du bist."

Adam biss in die verlockende Frucht und sogleich ├╝berkam ihn ein furchtbarer Verdacht. "Weib, Du hast doch nicht etwa vom verbotenen Baum der Erkenntnis gegessen? Und mir auch noch davon zu essen gegeben?" Auch ohne Evas Antwort war ihm sofort klar, dass es tats├Ąchlich so war, denn auch er sch├Ąmte sich pl├Âtzlich seiner Nacktheit und fand Eva auch gar nicht mehr so liebreizend wie zuvor. Er bekam einen furchtbaren Tobsuchtsanfall und schimpfte sie eine Schlampe, ein Luder und eine dumme Kuh. Schliesslich rutschte ihm auch noch die Hand aus und er klebte ihr eine satte Ohrfeige auf die Wange, die sofort feuerrot anlief. Damit war die moderne Form des Zusammenlebens von Mann und Frau geboren, welche sp├Ąter noch von Staat und Kirche abgesegnet wurde.


__________________
"Liebe kostet nichts und ist doch das Teuerste auf der Welt."

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Templar
Hobbydichter
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Hehe spontane 9 Punkte von mir, w├Ąre ein guter Rohentwurf f├╝r eine neue Kinderbibel oder so.
Aber ich f├╝rchte um diese Zeit bin ich f├╝r ausf├╝hrliche Kritiken nicht mehr zu haben.

Gr├╝sse

Templar
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Manche Leute dr├╝cken nur deshalb mal ein Auge zu, damit sie besser zielen k├Ânnen.

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Intonia
One-Hit-Wonder-Autor
Registriert: Jun 2001

Werke: 85
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An die Leser

Bin hocherfreut ├╝ber die vier mal neun Punkte. Als Kinderbibel ist meine Geschichte wohl weniger geeignet <>, aber so etwas ├Ąhnliches habe ich schon mal gesehen in Form eines Bilderbuches. Das war k├Âstlich. Muss mal sehen, ob ich Titel und Verlag noch ermitteln kann, wen's interessiert.
Gruss
Intonia
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"Liebe kostet nichts und ist doch das Teuerste auf der Welt."

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