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Leselupe.de > Gereimtes
Die Farbe Feuer
Eingestellt am 14. 12. 2000 17:54


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pilgrim969
Schriftsteller-Lehrling
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Die Farbe Feuer

Ich trÀumte letzte Nacht von Feuer,
ich trÀumte dich in allen Farben Rot.
Deine Art zu leben,
in die Zukunft weit gerichtet deinen Blick,
voller Schwung und Tatenkraft,
voll Überzeugung deiner selbst.
Mit aller Kraft durch jedes Hindernis.
Ich trÀumte letzte Nacht von dir.

Ich trÀumte die Nacht davor von Wasser,
ich trÀumte mich in allen Farben Blau.
Meine Art zu leben,
immer der Vergangenheit verbunden sein,
voll von Gedanken die mich binden,
doch auch keine Zweifel an mir selbst.
Solcherart mit Bedacht an jedes Hindernis.
Ich trÀumte die Nacht davor von mir.

Und trÀum ich heut von morgen,
seh' ich dann das Feuer und das Wasser sich vereinen? -
seh' wie gemeinsam sie an eigner Kraft verlieren?
So mĂŒsst die Frage ich mir stellen,
vielleicht dĂŒrfen du und ich nicht sein.


-----------------------------------------------
aus Erinnerung an Morgen (1997 - 1.2000)

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Hallo Pilgrim969,
wenn die Elemente Feuer und Wasser gross genug sind, verlischt das Feuer nicht, wenn es mit Wasser in BerĂŒhrung kommt und das Wasser wird wissen, es fĂŒhlt sich wohler, temperiert als kalt. Beides nimmt sich zurĂŒck in seinen Eigenschaften und findet seinen Ursprung im anderen und sicher auch die Notwendigkeit, die Luft zum Atmen lĂ€ĂŸt und Boden unter den FĂŒĂŸen gewinnen fĂŒr einen gemeinsamen Weg.

Ein schönes Gedicht

Liebe GrĂŒĂŸe
__________________
copyright by Feder______________________Die Dinge sind nie so, wie sie sind.Sie sind immer das,was man aus ihnen macht.*Jean Anouilh*http://www.feder-online.de

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pilgrim969
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Feuer und Wasser
Rot und Blau
meine Farben, ihre Farben
GegensÀtze in so vielen Dingen.
Doch auch ich glaube nicht, dass GegensĂ€tze sich unbedingt ausschliessen mĂŒssen.
Vielmehr stelle ich im dritten Vers eine Frage, die ich nicht als sich selbst beantwortend wissen will.
Im Gegenteil, ich will eher provozierend fragen, auf die Art:
Warum denn eigentlich nicht!
Ich sehe in deinen Worten einigens von meinen Gedanken wieder, danke fĂŒr diese Worte.

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Hallo Pilgrim,
warum denn eigentlich nicht ist die Frage, die man sich stellt, wenn man weiß, man will etwas von ganzen Herzen und mit der ganzen Kraft seiner Selbst. Man weiß, dass es sich zu kĂ€mpfen lohnt, hinge es von einem alleine ab. Die Kraft dafĂŒr ist nie umsonst. Gelingt es dann nicht, braucht man sich nie den Vorwurf zu machen, es nicht versucht zu haben. Zeigt uns die damit freiwerdende Energie doch immer, was wir eigentlich vom Leben erwarten und welcher Weg fĂŒr uns persönlich gangbar ist – am Schluss immer nur der, der zu uns selbst fĂŒhrt.

Lies doch mal unter „Sonstiges“ meinen Titel „Das Gedicht“. Vielleicht findest du dich wieder.

Liebe GrĂŒĂŸe

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Hallo Pilgrim,
Eine Antwort auf dein Gedicht, so wie ich es sehe:

Du trÀumtest viel in eueren Farben
die offensichtlich – wie du siehst
und die, die tief im Innern liegen
so bist du sicher, was du fĂŒhlst.

So unterschiedlich Elemente
in ihrer Art, die ja besteht,
vergÀnglich ist manche Minute,
doch nie der Liebe QualitÀt.

Denn ist sie gut, lohnt sie den Einsatz,
ist auch der Preis, einst großer Schmerz.
Was kann der Mensch denn noch verlieren
verlor er mit ihr schon sein Herz?

Bleib, wie du bist :-), Feder

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pilgrim969
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Wow, diese Antwort, diese Worte hauen mich um.

Auch wenn ich viel in meinen Worten zu zweifeln scheine -
vielfach tue ich es auch - so doch niemals daran,
dass meine GefĂŒhle jemals umsonst gewesen sein könnten.

(Übrigens, dein Gedicht habe ich gefunden, allerdings unter Herzschmerz)

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