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Leselupe.de > Ungereimtes
Die Freiheit
Eingestellt am 25. 11. 2001 12:13


Autor
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Beatifikat
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Registriert: Oct 2001

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Samten gespreizte Fl├╝gel
Falten sich in edler Gestalt.
Das Gesicht entriss sich Z├╝gel-
Stie├č sich ab von deren Gewalt.

Die Krallen - abgekautes Horn,
Klammern ein St├╝ck Ostwind in sich;
Die Augen zielen steif nach vorn,
Es brennt in ihnen Sonnenlicht.

Und unentwegt der Fl├╝gelschlag
Und unentwegt der starre Blick,
Was es da oben halten mag,
Ist wohl leidenschaftliches Gl├╝ck.

Zur├╝ck - niemals, nicht gen westen!
Nur h├Âher und intensiver,
Neues, Gro├čes will es testen
Und gleitet dabei doch tiefer.

Im Rausch vom Sturm, der Gegenkraft,
Des all-losgel├Âsten Aufbruchs,
Sind seine Muskeln nun erschlafft
Und Euphorie des Fluchtversuchs.

Es f├Ąllt der Schauer aus dem Wind,
Es schellt, zersplittert im Dunkel:
Das Tr├Ąumende, das Sein, das Kind,
Wie aus den Feuern der Funke.

Tief im Inneren seiner Welt
Herrscht Vergewaltigung und Krieg,
Der Westwind wurde ihm bestellt
Und brachte Fall nach dem Aufstieg.

Wird es die Federn dann putzen,
Erneut die Fl├╝gel erheben,
Wird es jemand anders stutzen:
Ihm hindern am puren Leben !

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