Die Fremde
Robert saß mal wieder vor seinem PC und klickte sich durchs Netz. Er hatte einen anstrengenden Arbeitstag hinter sich und entspannte jetzt erstmal ausgiebig hinter seinem Rechner. Wie üblich checkte er erstmal seine Mails, Kommentare und den ganzen Kram in sämtlichen sozialen Netzwerken und Foren. Als letztes überprüfte er mehr oder weniger aus Routine sein Konto bei einer Singlebörse. Wie immer waren auch dieses Mal keine persönlichen Nachrichten eingegangen. Robert war die Frustration schon gewohnt. Warum interessierte sich bloß niemand für ihn? War er denn wirklich so unattraktiv? Oder war er einfach nur ein Langweiler? Sicher, ein Model war Robert nicht grade. Aber mit seinen 29 Jahren konnte er sich auch nicht beschweren. Seine braunen Haare waren immer noch braun und seine treuen braunen Augen konnte eine Frau sicher zum Träumen bringen. Das ein oder andere Kilo hingegen, war sicher zu viel. Aber was machte das schon? Alles in allem, war er wohl der durchschnittliche Typ.
Er sah sich sein Profil genauer an und überprüfte, wer sich sein eigenes angesehen hatte. Es waren vier neue Gesichter zu sehen. Darunter eine Frau, die sowohl optisch als auch alterstechnisch seine Mutter hätte sein können, jemand ohne Foto und ein Mann! Unglaublich. Aber immerhin das letze Bild ließ Roberts Puls in die Höhe schnellen. Im Gesicht trug sie eine Maske, solche eine, wie man sie auf Kostümfesten trägt. Man erkannte also nicht all zu viel von ihrem Gesicht. Ihre Augen lagen im Verborgenen. Aber das störte Robert nicht. Im Gegenteil. Die Frau wirkte sehr geheimnisvoll und das reizte ihn um so mehr. Die Unbekannte hatte schwarzes hüftlanges Haar, das einen tollen Kontrast zu ihrer blassen Haut gab. Um ihren schlanken Hals trug sie eine schlichte Kette mit einen Anhänger. Robert musste genauer hinsehen, um zu erkennen um was es sich handelte. Es waren ein Paar Handschellen. Handschellen, ein merkwürdiges Accessoire. Roberts Neugier war geweckt und sein Puls beschleunigte sich nochmals um ein paar Schläge. Warum sie die wohl um ihren Hals trug, fragte er sich. Er besuchte ihr Profil, er war auf der Suche nach mehr Informationen über die Unbekannte. Er wollte mehr über sie erfahren. Doch die Enttäuschung war groß, die schöne Frau gab keinerlei über sich preis. Was sollte er jetzt machen? Diese Fremde war auf seiner Seite gewesen und hatte keine Nachricht für ihn hinterlassen. Offensichtlich schien sie kein Interesse an seiner Person zu haben. Wie immer. Er hatte einfach kein Glück bei den Frauen, schon gar nicht bei solch einer Frau. Aber momentmal, immerhin hatte sie ihn angeklickt, das muss doch auch einen Grund gehabt haben. Vollkommen abstoßend konnte sie ihn ja eigentlich nicht finden. Auf irgendeine Weise musste er ja schon ihr Interesse geweckt haben. Aber was sollte er jetzt machen? Sollte etwa er ihr schreiben? Sowas konnte er normalerweise nicht so gut. Er fand selten die richtigen Worte. Aber andererseits, was hatte er schon zu verlieren? Er kannte sie nicht und auf einen Korb mehr oder weniger in seinem Leben kam es auch nicht an. Schließlich rang er sich dazu durch ihr eine Nachricht zu hinterlassen.
\"Hi, weiß eigentlich gar nicht so recht, was ich dir schreiben soll. Hab gesehen, dass du meine Seite besucht hast und bin neugierig geworden. Frage mich was eine so tolle Frau wie du, bei jemanden wie mir auf dem Profil macht? Würde mich über eine Antwort freuen. Robert\"
Nachdem Robert die Mail abgeschickt hatte, bereute er es im nächsten Augenblick bereits. Die würde sicher denken, er wäre total bescheuert. Was hatte er sich bloß dabei gedacht? Sich Hoffnungen auszumalen bei einer so heißen Frau. Sie würde sich auf keinen Fall melden, da war er sich ganz sicher.
Die Antwort ließ ganze zwei Wochen auf sich warten. Robert hatte anfangs stündlich sein Postfach überprüft. Das hatte er allerdings nach 3 Tagen wieder aufgegeben, denn dann war er restlos überzeugt, dass er nicht mehr mir einer Antwort zu rechnen hatte. Die Unbekannte hatte seine Nachricht vermutlich gelesen und anschließend sofort gelöscht und seitdem keinen Gedanken mehr daran verschwendet. Es war ihm zutiefst peinlich, je diese Mail verfasst zu haben. Dennoch erwischte er sich dabei, wie er mindestens zweimal täglich in seinem Postfach stöberte.
Und dann, als er es nicht mehr zu hoffen wagte, war es endlich soweit. Robert traute seinen Augen kaum, als er die Nachricht sah. Da war tatsächlich eine Nachricht in seinem Postfach von der schönen Unbekannten. Mit pochendem Herzen las er also die Nachricht.
\"Lust auf ein Abenteuer?
Mittwoch 20 Uhr, Hotel Rosenduft Zimmer 213
Eva\"
War das ein schlechter Scherz?, fragte sich Robert. Da verarschte ihn doch jemand. Scheiße, und jetzt? Robert war hin und her gerissen. Er konnte sein Glück nicht recht fassen, dass er von der Fremden –Eva-, auf ein Abenteuer eingeladen wurde. Aber ein Teil von ihm wollte es auch unbedingt glauben. In seinen Kopf war nur noch die schöne Eva. Er konnte an nichts anderes mehr denken. Sobald er seine Augen schloss, sah er sie vor sich. Er sah ihre langen Beine im knappen Minirock und ihre Füße in sexy Stiefeln steckend. In seiner Fantasie lagen sie zusammen auf dem Hotelbett und küssten sich wild und leidenschaftlich- doch nur ein Tagtraum. In der Realität war er davon meilenweit entfernt. Selbst wenn dieses Angebot ernst gemeint war, er war viel zu schüchtern und zu unsicher mit sich selbst. Außerdem was sollte das überhaupt bedeuten, ein Abenteuer? Sollte es sich tatsächlich um Sex handeln? Also ein sexuelles Abenteuer mit einer Fremden? Sollte es das Schicksal wirklich so gut mit ihm meinen? Doch er konnte sich eigentlich nichts Besseres mehr vorstellen. Seine Neugier würde wohl siegen.
Am Mittwoch war es dann endlich soweit. Nachdem Robert ganze zweimal geduscht hatte und sich das ein oder andere Mal bei der Rasur geschnitten hatte, stand er jetzt vor Zimmer Nummer 213. Er war so nervös, dass seine Hände zitterten und sein Herz wie wild pochte. Er tippte unruhig von einem Fuß auf den anderen rum und zögerte hineinzugehen. Nach einigen Minuten, fasste er allen Mut zusammen und klopfte zaghaft an die Tür. Doch es kam keine Reaktion. Er klopfte nochmals, diesmal etwas energischer. Doch als wieder keine Reaktion kam, öffnete er vorsichtig die Tür. Was er dann sah, ließ ihn abermals sprachlos erscheinen. Doch er ging ins Zimmer und schloss vorsorglich die Türe hinter sich.
Eva saß auf dem Bett. Sie sah genauso geheimnisvoll und sexy aus, wie auf dem Bild. Sie trug einen schwarzen kurzen Lederrock und ein knappes Top aus schwarzer Spitze. Dazu trug sie rote Pumps. Ihre Augen waren abermals hinter einer Maske versteckt und ihr schwarzes Haar fiel ihr glatt wie Seide an den Schultern herunter. Sie sah absolut umwerfend aus. Robert spürte allein bei Ihrem Anblick, wie es sich in seiner Hose regte und sich dort eine Beule in seiner Hose abzeichnete.
\"Setz dich zu mir,\" verlangte Eva mit einer betörenden Stimme. Robert zögerte nicht lange und setzte sich zu ihr aufs Bett, hielt jedoch noch etwas Abstand zu ihr. Er war sich unsicher. Er wusste ja nicht, was genau sie von ihm erwarten würde. Er wagte es kaum zu atmen, so aufgeregt war.
Eva sah ihn durchdringend an, betrachtete ihn eingehend. Sie sah ihm in die Augen, stand auf, ging mit prüfendem Blick um ihn herum. Sie begutachtete ihn.
\"Du bist also Robert. Schüchtern bist du also, hab ich über dich gelesen.\"
Robert zögerte, wollte jedoch grade eine Antwort erwidern, als Eva weiter sprach: \"Also pass auf, du hast die Wahl. Trinken wir einen Kaffee gemeinsam, plaudern ein wenig und lernen uns kennen. Oder aber, du entscheidest dich für den Sex und willst, dass ich es dir besorge. Du hast die Wahl.\"
\"Wie jetzt… also…\", Hannes brachte keinen richtigen Satz zustande. Seine Erregung wuchs jedoch mit jeder Sekunde. Er konnte den Blick nicht von ihr abwenden. Er sah die vollen roten Lippen und bei den Worten, die sie sprach wurde ihm heiß und kalt zu gleich. Er wollte sie unbedingt, er hatte noch nie eine so heiße Frau gesehen und konnte es kaum abwarten.
\"Also, entscheide dich jetzt. Ich hab nicht ewig Zeit!\", verlangte Eva.
\"Dann, hmm… ja dann, also… Sex.\" Roberts Antwort klang mehr wie eine Frage, aber Eva schien das zu genügen. Er sah ein verschmitztes Lächeln in ihrem Gesicht und ihm wurde klar, dass sie genau diese Antwort hatte hören wollen.
\"Zieh dich aus!\", hörte er sie jetzt herrisch sagen. Robert war irritiert. Was war das denn für ein Spiel. Er fühlte sich nicht ganz wohl in seiner Haut. Er blieb sitzen und rührte sich nicht.
\"Pass auf, Tu einfach was ich dir sage und vertrau mir. Dann wirst du es sicher nicht bereuen. Sonst funktioniert das mit uns nicht, ok?\" sagte Eva nun eine Spur freundlicher.
Was hatte er schon zu verlieren? Seine Antwort bestand darin, dass er endlich aufstand und er sich nun langsam seiner Kleidung entledigte. Eva ließ ihn dabei keine Sekunde aus den Augen. Sie verfolgte jeden Handgriff.
Als Robert schließlich völlig entblößt und mit riesiger Erektion da stand, kam Eva näher, um das Gesamtbild zu betrachten. Seine Erektion gefiel ihr, sie war gewaltig. Eva stellte sich hinter ihn und strich mit ihren langen spitzen Nägeln langsam über seinen Rücken. Das war die erste Berührung, die Robert von ihr zu spüren bekam und er bekam Gänsehaut am ganzen Körper, er war wie elektrisiert. Sie strich nun sanft, und mal was heftiger über seine Haut. Sie glitt über seinen Rücken, bis hin zu seinem Po. Sie griff mit ihren Armen von hinten nach vorn um seine Brust. Ihre zarten Lippen berührten schließlich seinen Hals und Robert stöhnte auf. Er war so erregt, wie noch nie zuvor.
Doch schließlich ließ sie von ihm ab und stellte sich vor ihn. Sie zog erst ihr Top und schließlich ihren Rock aus und zum Vorschein kam rote Spitzenunterwäsche. Sie begann vor seinen Augen sich zu streicheln. Über ihrem BH und über ihrem Slip. Sie sah Robert dabei an, sie betrachtete seine gierigen Blicke, welche er nicht von ihrem Körper lassen konnte. Robert ließ ihre Hände nicht aus den Augen und folgte jeden ihrer Schritte mit seinen Augen. Er sah wie Evas Erregung wuchs. Er sah es in ihren Augen. Er wagte es nicht sich zu bewegen, oder gar einen Laut von sich zu geben, er wollte nicht, dass sie aufhörte. Gleichzeitig sehnte er sich danach, sie zu berühren, ihre prallen Brüste in seine Hände zu nehmen und ihre zarten Lippen auf seinen zu spüren. Stattdessen beschäftige sich Eva mit ihrem Körper. Sie streichelte sich ausgiebig bis schließlich 2 Finger ihren Slip zu Seite schoben und die Finger in ihrer Liebeshöhle verschwanden. Und sich dort heftig auf und ab bewegten. Eva stöhnte dabei leise und betörend. Als Robert den Anblick vor Geilheit fast nicht mehr aushielt
schien es so, als ob Eva ihn erhörte und kam auf ihn zu. Sie blieb vor ihm stehen, schubste ihn sanft aber bestimmt auf Bett, so dass er auf der Bettkante saß. Eva setzte sich mit gespreizten Beinen auf seinen linken Oberschenkel und rieb ihre feuchte Spalte an seinem Bein. Robert stöhnte heftig auf, es machte ihn wahnsinnig an, wie sie sich bewegte. Sie küsste fordernd seine Lippen und rieb dabei ihre Brüste gegen seinen Oberkörper. Robert hörte auch sie jetzt leise stöhnen. Es war ein betörendes Geräusch, von dem er nicht genug bekommen konnte. Er hatte das Gefühl, als würde er jeden Moment explodieren. Er hörte das Stöhnen von Eva, fühlte ihre harten Brüste und an seinem Oberschenkel konnte er spüren, wie feucht sie mittlerweile geworden war. Sie bewegte sich heftig auf und ab und rieb mit seinem Bein ihre Klitoris. Schließlich setzte sie sich etwas aufrechter hin, und ließ Robert an ihren Brüsten lecken. Er stellte sich recht gut an, wie sie feststellte. Es würde sicher nicht mehr lange dauern, bis sie Robert zum Höhepunkt kommen würde.
Sie spreizte nun ihre Beine und saß auf seinem Schoß. Sie rieb seinen Penis an ihrer Lustgrotte, und begann erst langsam und dann immer heftiger ihrer Hüfte zu bewegen. Unter ihr spürte sie den harten Penis von Robert, der kurz vorm Höhepunkt zu sein schien. Er stöhnte hemmungslos, da er sich nicht mehr zurückhalten konnte. Er war einfach zu erregt.
Währenddessen, stimulierte Eva weiterhin ihre Klitoris. Es war ihr egal, ob es Robert gefiel oder nicht, er würde so oder so, noch zum Orgasmus kommen. Das war nur eine Frage der Zeit. Sie fühlte ein heißes Pulsieren zwischen ihren Beinen und merkte wie sich ihr Höhepunkt ankündigte. Aber sie wollte noch mehr, sie wollte ihn in ihr spüren, wollte von ihm ausgefüllt werden. Vor allem sollte er spüren, wie sie zum Höhepunkt kam, er sollte fühlen wie sich ihre Muskeln vor Erregung zusammen zogen und vor Lust zuckten.
Mit einem gekonnten Handgriff nahm sie seinen Penis in die Hand und ließ ihn in sich hinein gleiten. Sie gab ein wohliges Seufzen von sich, als sie ihn in sich spürte und sie fühlte wie sein Penis noch härter wurde. Und Robert explodierte förmlich. Er wurde von einem erlösenden Gefühl durchflutet und alle Anspannung fiel von ihm ab. Sein Orgasmus war kurz aber heftig, und er kam kurz bevor Eva auch zum Höhepunkt kam. Sie stöhnte leise, aber ausgiebig, und gab ihm damit zu verstehen, dass sie zufrieden war.
Im nächsten Augenblick, stand Eva auf, zog sich rasch an, und verschwand ohne ein weiteres Wort zur Tür…
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dieses kleine Märchen aus dem Alltag hat mir jetzt gut gefallen, obwohl "Lustgrotte" darin vorkommt :o)
Ich wünsche mir immer sehr, dass es gelingen möge, andere Worte zu finden, oder das Geschehen auf andere Weise zu beschreiben. Lustgrotte war, als es das erste Mal verwendet wurde, eine interessante Bezeichnung, wird aber, zusammen mit vielen ähnlichen Begriffen, seit vielen Jahrzehnten als Klischee zu Tode gequält.
Glaubhaft finde ich die Überlegungen, Sorgen und Reaktionen Roberts vor (und nach) seiner Antwort an Eva, sowie die Formulierung seiner Nachricht an sie. Wirklich gelungene umgangssprachliche Formulierungen findet man nicht allzu häufig. Oft sind sie eben einen Tick zu umgangssprachlich formuliert.
Auch Roberts körperliche Reaktionen vor der Tür 213 des Hotels mit dem unglaublichen Namen "Rosenduft" :o) sind gut nachvollziehbar. Ich muss sagen, ich hätte mir an seiner Stelle auch ziemliche Geldsorgen gemacht, z.B. in der Art, dass es da irgendwo einen Beschützer gibt, der ihm dann einen nennenswerten Betrag abnimmt. Robert hat sich da nicht weiter geängstigt und er hat ja am Ende auch Recht behalten damit.
Was Eva zu ihm sagt und wie er ihr antwortet gefällt mir.
"...Wie jetzt… also…"
ist eine durchaus angemessene Reaktion auf ihr Ultimatum :o)
Auch was sie mit ihm macht, finde ich erfrischend einfach, glaubhaft und erotisch. Die Szene entsteht recht klar vor dem Leser. Auf Handschellen hat sie ja (und ich finde, dankenswerter Weise) verzichtet, aber ihre Augenmaske hat sie immerhin beibehalten.
Die Art wie sie Ihre Herrinnen - Rolle spielt, finde ich liebenswert. Sie befiehlt und bestimmt das Geschehen, kommt aber dann doch etwas davon ab, weil es ihr in Wirklichkeit doch sehr wichtig ist, dass Robert spürt, wie erregt sie selbst ist und was in ihr vorgeht
...Vor allem sollte er spüren, wie sie zum Höhepunkt kam, er sollte fühlen wie sich ihre Muskeln vor Erregung zusammen zogen und vor Lust zuckten...
Da wechselt die Perspektive von Robert plötzlich zu Eva, aber so erfährt man doch noch etwas mehr über sie als Person, obwohl es ja offenbar nicht vorgesehen war.
Jetzt nur noch zwei kleine Hinweise zur Erzählweise. Oft ist es m.E. stärker, einfachere Formulierungen zu verwenden. Diesen Absatz:
Am Mittwoch war es dann endlich soweit. Nachdem Robert ganze zweimal geduscht hatte und sich das ein oder andere Mal bei der Rasur geschnitten hatte, stand er jetzt vor Zimmer Nummer 213
könnte man z.B. ohne jeden Verlust so formulieren:
Am Mittwoch stand Robert vor Zimmer 213, zweimal geduscht und mit mehreren Schnitten vom Rasieren.
So ausgedrückt kommt man als Leser selbst auf den Gedanken, dass er besonders sauber sein wollte und zittrige Finger hatte. Und es lohnt sich auch, einen Text am Ende immer nochmal in Ruhe auf Wiederholungen. Flüchtigkeitsfehler und grammatikalische Probleme zu prüfen. Es sind nicht allzu viele aber doch ein paar.
Nur ein Beispiel:
Unter ihr spürte sie den harten Penis von Robert, der kurz vorm Höhepunkt zu sein schien.
Richtiger ist: Unter sich spürte sie den harten Penis, der kurz vorm Höhepunkt zu sein schien. Dass es Roberts Penis ist, weiß man schon.
Also soviel für den Augenblick, Jen nyy, mir hat es gefallen und ich war tatsächlich froh, dass am Ende alles gut ausgegangen ist. Ein bisschen hatte ich sogar das Gefühl, dass Robert vielleicht doch noch hinter ihr her gelaufen ist, als sie vermutlich nicht zu der Tür sondern durch die Tür verschwunden ist.
Grüße
gareth
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Wie hässlich ist ein schräges Treiben,
da lob ich mir mein träges Schreiben.