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Leselupe.de > Erzählungen
Die Hochzeit meiner besten Freundin (Auszug)
Eingestellt am 12. 05. 2003 21:29


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Laiza
One-Hit-Wonder-Autor
Registriert: Jan 2003

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Die Hochzeit meiner besten Freundin

Hallo, ich bin Flora Sommer, 26 Jahre alt, blond, blau äugig, eigentlich ganz intelligent und ich möchte euch gerne eine Geschichte von mir erzählen, die zwar schon Jahre zurück liegt, für mich aber immer noch aktuell ist!
Es begann alles mit einem harmlosen Telefonat mit meiner Freundin Luisa.

„Flora, ich muss dir was erzählen. Du wirst es nicht glauben, aber ich und Philipp werden heiraten!.....Hallo? Bist du noch da?“ „Du willst was tun? Was hast du schon getrunken, das du auf solche verrückten Ideen kommst? Wer hat dir das eingeredet? Du wirst niemanden heiraten, niemanden, hast du mich verstanden!!!! Wenn du heiratest kannst du dich auch gleich umbringen!“ „ Ahhh, Flora, du übertreibst maßlos. Ich liebe Philipp, warum soll ich ihn dann nicht heiraten?“ „Na, weil du dann ein ganzes Leben an ihn gebunden bist. Du musst seine Kinder austragen, ihm Bier bringen, wenn mal wieder die Fußball Weltmeisterschaft läuft! Willst du dir das wirklich antun? Also, wenn du mich fragst.....“ „Tut mir Leid, dich fragt aber keiner. Flora, ich weiß ja dass du gegen Heirat und das ganze bist, aber muss ich es auch sein? Komm, freu dich doch ein wenig für mich.“ „Jippie!!!! Sonst noch ein Wunsch?“ „Ja, das du auf meine Hochzeit kommst, bitte!“ „Also, wenn ich weder Brautjungfer noch Blumenmädchen spielen muss, bin ich dabei!“ „Danke! Du bist echt die aller Beste! Ich ruf dich noch mal an. Tschüss!“

Da ich erstens überzeugter Single bin und es in meinem Leben vor dieser Geschichte noch keinen Mann gab, der mich wirklich fasziniert hat , war ich der festen Überzeugung dass Männer eine Heirat nicht wert sind!!! Das glaubte ich vor drei Jahren und wie sich erwiesen hat, hatte ich keinen Erfolg damit.

Hochzeit Nr. 1
und der Alptraum begann

Ich vermied es die erste zu sein und ging erst kurz vor der Trauung zur Kirche. Wie sich aber rausstellte, war das nicht die beste Idee die ich jemals hatte, denn jetzt waren alle schon in der Kirche und als ich eintrat drehten sich alle nach mir um und beäugten mich. Außerdem war kaum noch ein Platz frei. Ich setzte mich schließlich neben meine „Ich weiß nicht ob sie meine Freundin ist“ – Freundin Isabelle in die vierte Reihe. „Na, wie geht´s?“ Fragte ich gespielt munter. „ Nicht so. Marcel ist krank und konnte heute nicht mitkommen. Ich fühle mich etwas einsam.“

Wer war Marcel? Hatte sie schon was von ihm erzählt? „Wer ist Marcel?“ Ich versuchte Interesse zu heucheln. „Ach, du weißt es noch gar nicht?“ Was sollte ich den wissen? War er vielleicht ein verschollener Halbbruder? „Was weiß ich noch nicht, Isa?“ Jetzt war mein Interesse echt. „Na, Marcel ist mein Verlobter. Ein Schmuckstück von Mann! Du musst ihn unbedingt kennenlernen!“ Diesen Volltrottel unbedingt! „Ja, gerne! Aber, seid wann seit ihr verlobt?“ „Ach, etwa seid einem halben Jahr und erst vor drei Tagen hat er mir endlich........ooohhh, schau nur wie schön Luisa ist!“

Na toll. Im spannensten Moment kam die Braut. Es interessierte mich aber brennend was dieser Idiot erst vor drei Tagen gemacht hatte! Ich zügelte meine Neugierde und folgt schließlich doch noch der Trauung. Als diese endlich beendet und das Paar „glücklich“ verheiratet wahr, folgte ich Isabelle auf den Fersen.

„Mmmhh, du wolltest mir doch noch erzählen was Marcel dir erst vor drei Tagen endlich....!“ Meine Geduld war fast am Ende! „Ach, scheint dich ja wirklich brennend zu interessieren. Leider weiß ich nicht ob ich es dir wirklich als erstes erzählen sollte. Ich denke meine und seine Eltern haben da Vorrang!“ Na danke! Erst erzählt sie bereit willig und beim wichtigsten lässt sie mich zappeln! „Ach, komm. Ich bin doch verschwiegen wie ein Grab!“ „Ja, das weiß ich ja, doch du muss mich wirklich verstehen!“ Nein, weshalb? Ich weiß ja nicht mal um was es geht! „Natürlich. Aber ich erfahre es bestimmt als dritte, nicht Isa?“ „Klar. Ich muss mal wohin, du entschuldigst mich? Tschüss.“

Was für eine billige Ausrede um mich loszuwerden! Aber eigentlich, warum interessierte mich ihr Geheimnis eigentlich? „Na endlich, wo warst du den die ganze Zeit?“ „Ach, Verena. Schön dich zu sehen!“ „Weißt du schon das Neuste? Isa und ihr Marcel werden heiraten!“ „Was? Woher weißt du das?“ Diese hinterhältige Schlange! „Na, von Isabelle persönlich! Ach, und was ich dich fragen wollte, willst du in 2 Monaten auf meine Hochzeit kommen?“ „Du heiratest auch? Was ist den mit euch los? Aber na ja, gut! Ich komme, sehr gerne sogar!“ Das war die beste Lüge aller Zeiten!

Gegen Abend entschied ich dann doch, dass die Hochzeit ganz in Ordnung wahr, wenn man nicht unbedingt die Braut war und ich mich schon richtig auf die nächste freute!
Gegen Abend, ich hatte endlose Tänze, Liter von Champagner und schreckliche Männer hinter mir, ging ich nach Hause. Alles in allem war der Tag doch recht gelungen!

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Zarathustra
Routinierter Autor
Registriert: Apr 2003

Werke: 108
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Hallo Laiza,
die Hochzeit als Alptraum?!?!
Interessant geschildert.

Ich meine aber, dass du manches treffender formulieren könntest.
Die Handlungen, die deine Protagonistin Flora Sommer macht sind nachvollziebar; - jedoch af Grud des Wortschatzes oder die Wortwahl mit der du sie schilderst wirken sie ein bisschen gestelzt.

Dadurch wirkt die Geschichte nicht so flüssig...

Beispiel:
Ich vermied es die erste zu sein ung ging erst kurz vor der Trauung zur Kirche. Wie sich aber rausstellte, war das nicht die beste Idee die ich jemals hatte, denn jetzt waren alle schon in der Kirche und als ich eintrat ....

Prägnanter währe es, wenn du schreibst:
In der Kirche wollte ich natürlich nicht die erste sein.
Das war aber keine so gute Idee; - denn als ich kurz vor Torschluss und noch bevor das Orgelspiel begann durch das Portal huschte, ... zog ich alle Blicke auf mich. Unzählige Hälse drehten sich nach mir um...


Laß dich aber von mir nicht verwirren, ... es ist nur meine Meinung .... und das letzte Wort hast du als Autorin...
__________________
Was sind das für Zeiten, wo ein Gespräch über Bäume fast ein Verbrechen ist, weil es ein Schweigen über so viele Untaten einschließt! (Bertold Brecht)

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