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Leselupe.de > Erz├Ąhlungen
Die Katze ohne Namen
Eingestellt am 22. 07. 2003 15:15


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Frieda
Routinierter Autor
Registriert: Mar 2002

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Eine Katze ohne Namen

"Sie ist eine ganz gew├Âhnliche Hauskatze und braucht keinen Namen. M├Ąuse fangen soll sie, sonst nichts", sagte mein Vater als er eines Abends das getigerte Wollkn├Ąuel mitbrachte. Wir sollten das Tier nicht allzu lieb gewinnen, das Theater wollte er nicht noch einmal mitmachen. Erst ein paar Tage zuvor war unser Kaninchen Mucki gestorben. Dabei hatten wir drei Buben uns nicht viel anmerken lassen, aber unser Nesth├Ąkchen, die vierj├Ąhrige Hedi, hatte ein Mordsspektakel veranstaltet. Unsere ├Ąltere Schwester Tinka war damals vierzehn und f├╝r Hedi wie eine zweite Mutter, aber nicht einmal sie hatte die Kleine tr├Âsten k├Ânnen. Vater hatte also beschlossen, da├č die Katze keinen Namen haben sollte, er selbst nannte sie einfach "Katz". Meine Mutter war da schon einfallsreicher, je nach Laune reichte ihr Spektrum von "Maunzerlein" bis "zum-Donnerwetter-du-bl├Âdes-Mistvieh". Oma meinte, alle Katzen m├╝├čten "Mietze" hei├čen. Weil die kleine Hedi das noch nicht aussprechen konnte, nannte sie die Katze "Miti". Ein richtiger Name war es zwar nicht, doch das Tierchen gew├Âhnte sich schnell daran und kam angelaufen, wenn man sie "Miti" rief.
Damals ahnte noch keiner, welches furchtbare Ungl├╝ck uns bald nach Mitis Einzug treffen sollte. Die Katze konnte auch gar nichts daf├╝r, sie hatte nur eine winzige Rolle in diesem Drama. Ihr Auftritt ganz am Schlu├č war kurz, ihr Text noch k├╝rzer, er bestand aus zwei Worten: "mau" und "mau-mmmjau".

Es begann im Oktober 1929, kurz nach meinem elften Geburtstag. Meine Br├╝der und ich verbrachten die Herbstferien, zwei herrliche, sorglose Wochen, im Kinder-Erholungsheim auf Norderney. Am letzten Tag teilte uns die Heimleitung mit, da├č wir nicht nach Hause fahren sollten, sondern da├č unser Onkel Robert aus Wiesbaden k├Ąme, um uns mitzunehmen. Wir waren begeistert, denn wir mochten den lustigen Onkel, und eine Reise nach Wiesbaden verhie├č ein neues Abenteuer. Unsere einzige Sorge war, ob wir dort wohl auch zur Schule gehen m├╝├čten. Noch w├Ąhrend der Fahrt erkl├Ąrte Onkel Robert uns den Grund dieser ungew├Âhnlichen Ma├čnahme. "Wi├čt ihr, Tinka ist krank geworden, sie braucht viel Ruhe. Da ist es besser, ihr drei wilden Burschen bleibt f├╝r eine Weile bei mir und Tante Lina." Das war uns nat├╝rlich mehr als recht, zumal als sich unsere Sorgen wegen der Schule als unbegr├╝ndet erwiesen. Wir haben w├Ąhrend unserer Zeit in Wiesbaden kein Klassenzimmer von innen gesehen.

Was w├Ąhrend unserer Abwesenheit zu Hause geschah, hat mir meine Mutter sp├Ąter in allen Einzelheiten berichtet. Sie hat es mir immer und immer wieder erz├Ąhlt, so da├č ich schon bald jedes Wort auswendig kannte. "Du bist mein Gro├čer", pflegte sie dann zu sagen. "Die Kleinen verstehen es noch nicht, aber du wei├čt, wovon ich rede." Trotzdem habe ich bis heute noch so ein dunkles Gef├╝hl der Unwirklichkeit, so als sei alles nicht wahr, obwohl ich es inzwischen besser wei├č.
Nur die kleine Hedi war damals mit den Eltern daheimgeblieben, Tinka hatte die Ferien mit ihrer M├Ądchen-Pfadfindergruppe in einem Zeltlager verbracht. Drei Tage vor ihrer geplanten Heimkehr war sie zur├╝ckgeschickt worden, da sie ├╝ber Halsschmerzen klagte und leichtes Fieber hatte. Meine Mutter vermutete eine Grippe. Sie machte Tinka einen Halswickel, gab ihr Tee zu trinken und steckte sie ins Bett. "Tinka, tut dir der Hans weh?", fragte Hedi immer wieder und sorgte damit f├╝r Heiterkeit, sie konnte das "L" nicht richtig aussprechen. Hedi und Tinka waren schon immer unzertrennlich gewesen. Und jetzt wo Tinka krank war, k├╝mmerte sich die Kleine r├╝hrend um ihre Schwester. Am folgenden Tag ging es Tinka etwas besser, das Fieber war verschwunden, allerdings war der Rachen stark geschwollen und zeigte einen graugelben Belag. "Ach du liebe G├╝te, das Kind hat eine Mandelentz├╝ndung. Wenn es morgen nicht besser wird m├╝ssen wir Doktor Weing├Ąrtner holen", meinte meine Mutter besorgt. "Ich mu├č morgen sowieso in die Gegend, da schaue ich mal bei ihm vorbei. Nur zur Sicherheit, wei├čt du", beruhigte sie mein Vater.

Mitten in der Nacht wurden sie durch Hedis lautes Weinen geweckt. Sie hatten sie vorsorglich ins Bubenzimmer ausquartiert, damit sie ihre kranke Schwester nicht st├Ârte. "Tinkaaaa, Tinka is nich daaa!", heulte Hedi mit seltsam heiserer Stimme. Die Eltern beeilten sich, zu ihr zu kommen. "Pst, Tinka schl├Ąft nebenan, du weckst sie ja auf mit deinem Geschrei", meine Mutter wollte schon schimpfen, dann aber sah sie, in welchem j├Ąmmerlichen Zustand Hedi war, und die Worte blieben ihr im Halse stecken. Ihr kleines M├Ądchen war hochrot und rang nach Luft. "Oh Gott, jetzt ist sie auch noch krank", ein kurzer Blick gen├╝gte, um festzustellen, da├č auch Hedis Hals stark geschwollen war. "Merkw├╝rdig, sie hat gar kein Fieber," meinte die Mutter. "Komm M├Ąuslein, morgen holt Vati den Doktor und inzwischen macht dir Mutti einen sch├Ânen Wickel-Wackel f├╝r deinen armen Hals." Sie nahm ihr T├Âchterchen in den Arm und wiegte es. Zum Gl├╝ck beruhigte Hedi sich langsam, schlie├člich schlief sie ein. Vater war inzwischen zu Tinka ins M├Ądchenzimmer gegangen, um nachzusehen, ob sie wach geworden war. Er war sich nicht sicher, ob sie schlief oder ob sie ohnm├Ąchtig war, so schlaff und unbeweglich lag sie in den Kissen. Wenigstens atmete sie gleichm├Ą├čig, und so beschlo├č er, sie nicht zu wecken. In dieser Nacht gab es keine Ruhe f├╝r die Eltern. Jeder bewachte den Schlaf eines der beiden M├Ądchen. Ein schrecklicher Schlaf, von bellendem Husten und m├╝hsamem nach-Luft-ringen unterbrochen. Fr├╝h am n├Ąchsten Morgen brach der Vater auf, um den Arzt zu holen.

"Diphterie", sagte Doktor Weing├Ąrtner mit ernstem Gesicht. "Sehr gef├Ąhrlich und hochansteckend. Das Haus steht ab sofort unter Quarant├Ąne, ich werde alles N├Âtige veranlassen." Er hatte beide Kinder sorgf├Ąltig untersucht und ihnen eine Spritze gegeben. "Eigentlich m├╝├čten sie sofort ins Krankenhaus, allerdings hat unser Kreiskrankenhaus keine Isolierstation, wir k├Ânnten sie h├Âchstens nach Hamburg bringen. Im Moment ist der Transport aber zu riskant."
"Um Gottes Willen, Herr Doktor, sie werden doch wieder gesund?", meine Mutter konnte sich kaum noch auf den Beinen halten. "Aber bitte, beruhigen Sie sich doch", antwortete Doktor Weing├Ąrtner. "Die Kinder brauchen Sie jetzt. Wenn sie nur nicht so schwach w├Ąren. Im Moment k├Ânnen wir wirklich nur hoffen, da├č die Medikamente anschlagen und da├č sie bald wieder zu Kr├Ąften kommen. Ich komme heute abend nochmal vorbei und gebe ihnen eine Spritze f├╝r die Nacht. Ihre S├Âhne sind bei Verwandten, sagten Sie? Das ist gut, lassen Sie sie erst zur├╝ckkommen, wenn keine Ansteckungsgefahr mehr besteht." Am Abend hatte sich die Situation kaum ver├Ąndert. Die M├Ądchen lagen die meiste Zeit matt und teilnahmlos in ihren Betten, sie schienen aber schon etwas leichter zu atmen, und die qu├Ąlenden Hustenanf├Ąlle waren weniger geworden. "Wenn sie morgen transportf├Ąhig sind, k├Ânnen wir es wagen", meinte der Doktor. Aber sein Gesicht war ganz grau als er das sagte, er sah meine Mutter nicht an.

Wieder folgte eine schlaflose Nacht. Mutter hatte sich ihr Nachtlager an der Durchgangst├╝r zwischen den Kinderzimmern aufgeschlagen, damit sie gleich da w├Ąre, wenn eines der M├Ądchen etwas brauchte. ├ängstlich lauschte sie auf den rasselnden Atem, auf das Husten und St├Âhnen ihrer T├Âchter. Gegen Morgen fing Hedi wieder an zu weinen. Sie wollte etwas sagen, konnte aber kaum einen Ton herausbringen, nur ein schreckliches Schnappen und W├╝rgen war zu h├Âren. Hedi wollte unbedingt zu ihrer Schwester, das war alles was Mutter herausbekam. Da sich die Kleine gar nicht beruhigen lie├č, schob man ihr Kinderbettchen an die Verbindungst├╝r und half ihr, sich aufzurichten. Tinka sah still zu ihr her├╝ber. "Wein doch nicht, Hedimaus." Jedes Wort bereitete ihr uns├Ągliche M├╝he. "Jetzt werden wir wieder gesund, nich?", kr├Ąchzte Hedi. "Ja, aber nun sei brav und schlaf sch├Ân. Morgen kommst du wieder zu mir, dann spielen wir zusammen". Nach diesen Worten sank Tinka ersch├Âpft zur├╝ck in die Kissen. Hedi aber lie├č sich widerstandlos mit ihrem Bettchen zur├╝ckrollen. Zufrieden lie├č sie sich zudecken und von der Mutter die Tr├Ąnchen aus dem Gesicht wischen. Sie schlief sofort ein, m├╝hsam atmend aber gl├╝cklich l├Ąchelnd. Kurz darauf starb Tinka und wenig sp├Ąter auch Hedi.

"Gro├čer Gott, zwei Kinder an einem Tag!" Tante Lina lie├č entsetzt den H├Ârer fallen, bevor sie laut schluchzend auf dem Stuhl zusammenbrach. Ich wu├čte gar nicht, was ich davon halten sollte und nahm den H├Ârer auf. "Hallo", rief ich hinein, "hallo, wer ist denn da?" Schweigen, ich h├Ârte f├Ârmlich das Schweigen am anderen Ende, schlie├člich wurde aufgelegt. "Tante", langsam wurde mir mulmig, "liebes Tantchen, wein doch nicht. Was hast du denn?" Statt einer Antwort schlang die Tante ihre Arme um mich und weinte nur noch heftiger. Keiner konnte mir jemals nachsagen, ich sei ein Angsthase gewesen, er brauchte nur meine Br├╝der zu fragen. Immerhin war ich ├Ąlter und st├Ąrker als sie, das haben sie mehr als einmal zu sp├╝ren bekommen. Und wenn Vater nicht da war, dann war ich der Mann im Haus. Aber jetzt packte mich doch eine l├Ąhmende Angst, ich hatte noch nie einen Erwachsenen derart weinen sehen. "Tante, h├Âr auf, du tust mir ja weh! Hilfe! Onkel Robert!" Erst als der Onkel dazukam gewann sie ihre Fassung zur├╝ck. Jetzt gelang es mir auch, mich aus ihrer Umklammerung zu befreien. "Beide?", fragte Onkel Robert, dann schickte er mich hinaus. "Ruf deine Br├╝der, wir m├╝ssen euch etwas sagen."

Drei Tage nach der Beerdigung brachten Onkel und Tante uns nach Hause. Man zeigte uns Fotos, zwei wei├če S├Ąrge, eine Menge Blumen und Kr├Ąnze, aber ich wu├čte nicht, was das mit unseren Schwestern zu tun hatte. 'Sie vergraben zwei S├Ąrge aber doch nicht zwei Kinder', dachte ich. 'Na und? Vielleicht ist ja gar nichts passiert. Und wenn schon, als Mucki gestorben ist war es jedenfalls viel schlimmer.' Zu Hause ging ich durch die leeren Kinderzimmer. Meine Eltern hatten alles ausger├Ąumt und desinfiziert. Das waren nicht mehr unsere Zimmer, M├Âbel, Spielsachen, Schulb├╝cher, alles war fort, nicht einmal Gardinen gab es mehr vor den Fenstern. Fremd und unheilvoll hing der Geruch des Desinfektionsmittels in den R├Ąumen. Keine Erinnerung mehr an die ehemaligen Bewohner, nicht eine Spur von ihnen war geblieben. Die Verbindungst├╝r zwischen den Zimmern stand offen, und auf der Schwelle sa├č Miti, die Katze ohne Namen. Offensichtlich hatte ich sie beim Putzen ├╝berrascht. Sie sa├č da, die linke Vorderpfote angehoben und die Zunge ein wenig herausgestreckt, mitten in der Bewegung erstarrt. "Es ist niemand mehr da, Miti", sagte ich mehr zu mir selbst. "Mau", antwortete die Katze, kein Zweifel, sie hatte mich verstanden. Mit einem eleganten Schwung sprang sie aufs Fensterbrett und sah mich von dort mit unergr├╝ndlichen Augen an. "Sie irren sich! Ja, sie m├╝ssen sich alle irren, Kinder sterben doch nicht!" Ich hatte mich vor das Fenster auf den Boden gehockt. Bisher war ich der Zweitgeborene gewesen, der zweite von f├╝nf Geschwistern, und jetzt sollte ich der ├älteste von dreien sein. "Mau-mmmjau", sagte Miti nach einigem Z├Âgern. Ich hatte nicht das Gef├╝hl mit einer Katze zu sprechen. Nein, ich sp├╝rte ein Wesen, das ich vorher nicht wahrgenommen, von dessen Existenz ich nichts gewu├čt hatte, und das doch so seltsam eng mit mir verbunden war. Noch heute ist mir nicht klar, was damals genau in mir vorging, es hatte wohl etwas mit Erwachsenwerden zu tun.
Schlie├člich sprang Miti von ihrem Fenstersitz herab, schmiegte sich mit ihrem ganzen K├Ârper an mich, strich ein paarmal mit ihrer rauhen Zunge ├╝ber meine nackten Beine bevor sie diskret hinausging.

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Rainer
???
Registriert: Jul 2002

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...fl├╝ssig und mit freude(n) zu lesen...

Hallo frieda,

anr├╝hrend erz├Ąhlt, und so richtig klassisch mit spannungsbogen und allem drum und dran - gef├Ąllt mir gut.

vielleicht k├Ânntest du die gef├╝hle des jungen intensiver herausarbeiten, er wirkt auf mich etwas farblos.

beim f├╝r mich wichtigsten satz, dem letzten, stolperte ich ├╝ber das diskrete herausgehen der katze. mir ist klar was du mit diskret sagen willst, und sicher trifft das wort die tatsache auch am besten, aber im allgemeinen sprachgebrauch ist diskret schon "vergeben". ich hoffe, ich trete jetzt keiner bedingungslosen katzenfreundin auf die f├╝├če - es ist mir zu menschlich, zu sehr denkprozesse vorraussetzend. die katze sp├╝rt das, deshalb vielleicht: schlich sich hinaus, verschwand unh├Ârbar, zog sich ruhig zur├╝ck - irgendeine nicht so sehr menschgebundene formulierung.


gr├╝├če

rainer

__________________
ist meine, und damit nur EINE Meinung

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Frieda
Routinierter Autor
Registriert: Mar 2002

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Hallo Rainer,

danke f├╝r deine R├╝ckmeldung. Was die Person des Jungen angeht hast du tats├Ąchlich recht, da mu├č ich noch etwas nachbessern, habe ich mir fest vorgenommen.
Bei dem letzten Satz finde ich das Wort "diskret" eigentlich nicht unpassend. Die ganze Sache ist aus der Sicht des Jungen erz├Ąhlt, er empfindet die Katze als diskret, da├č hei├čt nicht, da├č sie diskret ist. Vielleicht ist ihr einfach nur langweilig oder es ist Essenszeit oder sonst was. Normalerweise k├Ânnte ich auch nicht schreiben "die Katze sagte", Katzen sagen nicht. Der Junge hat das Gef├╝hl, da├č die Katze ihn versteht, da├č sie ihm in wohl├╝berlegten Worten antwortet und ihn dann diskret allein l├Ą├čt. Aber du hast mich auf einen Gedanken gebracht, ich werde an dem Absatz noch ein bi├čchen herumfeilen.

Liebe Gr├╝├če
von Frieda
(Katzenfreundin ja, aber nicht bedingungslos)

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